• In wiefern verändern Drogen den Charakter?

    In wie fern verändern Drogen den Charakter und nach welcher Zeit? Erst dann, wenn man jahrelang konsumiert oder schon nach ein paar Wochen? Oder gar nicht (ist es pure Einbildung, dass sich der Charakter eines Menschen dadurch verändert)? Es geht um Teile und Pep.
  • 88 Antworten

    Blumenkönigin

    Nein, ich war noch nicht mit einem Süchtigen zusammen, aber das hat doch nichts damit zu tun, denn Lenchen hat doch gar keinen Freund! Es geht in Lenchens Fall nicht um Liebe!


    Lenchen nimmt zudem ziemlich wenig Drogen -und sie lässt sich ja helfen! Im letzten November wollte sie partout keine Therapie machen und wollte einfach nur noch sterben!

    Die Wahrheit ist manchmal sehr brutal!

    Viele raffen es aber auch nicht anders.


    Die anderen 10 %? Frage doch einmal einen Menschen, der mit Methoden arbeitet, ob er die Methode wählen wird, die nur eine Erfolgsaussicht von 10 % hat. Ich stelle mir gerade ärztliches Versagen vor Gericht vor und der Beklagte müsste vor Gericht begründen, warum er die Methode gewählt hat, die so schlechte Erfolgsaussichten hat...Wie würde der Richter wohl urteilen?


    Warum, wenn ihr ja alle so gut informiert seid, ist es irgendwie immer Samtpfötchen, die sich mal nicht so tei-tei-tei ausdrückt? Samtpfötchen weiß, was Sucht ist! Schon komisch, oder?


    Viel Spaß noch bei eurem zum Scheitern verurteilten Versuch!

    ich weiss auch, was Sucht ist, auch wenns nicht um Drogen geht.

    Zitat

    Viel Spaß noch bei eurem zum Scheitern verurteilten Versuch!

    Das steht dir nicht zu, das zu beurteilen. Du kannst das nicht. Dazu hast du nicht das nötige Rundum-Wissen.

    Zitat

    die sich mal nicht so tei-tei-tei ausdrückt

    Ach ja und Du meinst mit immer-mal-druf wirds besser ??? Lieber Tei-tei-tei als unnoetige Agressionen hervor zu rufen, die am Ende auch nichts bringen. Wenn einer sagt, er sei suechtig, dann verallgemeinert ihr das schnell auf eure Erfahrungen... na ob das so richtig ist ? Ich hab da so meine Zweifel. Jede Sucht ist anders und jeder Mensch ist anders, alle auf einen Kamm zu scheren ist auch nicht richtig.

    Im übrigen kann ich sehr wohl Kritik vertragen und nehme sie an und denke drüber nach...nur finde ich es nicht in Ordnung, wenn Empfindungen eines anderen auf unsägliche Art bagatellisiert werden, ohne auch nur das Geringste von demjenigen zu wissen! Und nur weil ihr schlimme Erfahrungen mit Drogensüchtigen gemacht habt, könnt ihr nicht alles in einen Topf werfen und mich oder sonst wen zum Stellvertreter eurer Rachegelüste machen! Wenn schon von mir verlangt wird, nachzudenken und das werde ich auch tun, dann denkt bitte auch selber ein wenig nach! Nur ein wenig!

    Blumenkönigin

    Du und Aufrecht biegt euch Sachen so zurecht, daß sie auf jeden Fall in euer vorgefertigtes Schwarz-Weiß Bild passen oder macht es euch Spaß überzuinterpretieren? Nur liegt ihr dabei fast immer daneben! Macht nichts, Übung macht den Meister!

    Drogen verändern den Charakter massiv und Süchtige können nicht lieben. Das ist so. Mögen die Süchtigen sagen, was immer sie wollen...


    Diesbezüglich verwende ich nochmals eines meiner Lieblingszitate aus einem Buch:

    Zitat

    Tatsächlich steht Sucht im Widerspruch zu einer Beziehung. Keinem Süchtigen wird es gelingen, eine Beziehung zu sich selbst oder irgendeinem anderen Menschen zu unterhalten. Süchte machen uns zu Zombies.

    Blumenkönigin

    Ich sehe keinen Grund warum du Charlie gegenüber so untergriffig wirst... gehen jezz die Argumente aus?


    Ich mußte leider feststellen, daß von Aufrecht unqualifizierte Kommentare sondergleichen kamen, die etwaige andere Kommentare wahrlich in den Schatten gestellt haben! Ihr solltet euch nicht als Diplompsychologen, Sozialarbeiter, Suchtberater in einer Person aufspielen, wenn dann solche Ratschläge dabei herauskommen!


    Sorry, aber das kann nicht im Sinne eines medizinischen Forums liegen, zu lesen, richte deine Wut doch gegen dich selbst! Da würde ich lieber Ratschläge lesen, wie, treib Sport, geh spazieren oder ähnliches, aber nicht so einen Schwachsinn, wo sich jedes Haar einzeln aufstellt!


    Und um beziehungsunfähig zu sein, muß ich nicht erst süchtig sein! Schlimmer ist die EiferSUCHT, denn die treibt Männer zum Töten ihrer Ehefrauen oder ähnliches, also wer ist jezz der wahre Zombie!

    Und apropos Jammerfaden

    ... wer jammert denn in eurem Faden pausenlos über schief gegangene Beziehungen... und wie schlimm das alles war und ist! Kann ich mir schon vorstellen, daß es so war... deswegen nimm ich mir aber auch nicht das Recht heraus, dich deswegen zu kritisieren!

    Und jezz bin ich neugierig wie Dr. Schüller solche Ratschläge sieht, denn ich habe ihn gerade per Mail um seine Meinung gebeten!


    [Dr. Schüller hat einige völlig unnötige persönliche Angriffe gelöscht]

    Aufrecht

    Zitat

    Was dich auch immer zu der Sucht gebracht hat, ist hier vollkommen egal.

    Das würde ich so nicht sehen. Aber nun gut. Du siehst es so und Blumenkönigin sieht es so - aber wir sehen es anders.


    und das versteh ich nicht ganz:

    Zitat

    dass du nicht dein Leben lang die schlimmen Dinge, die dir irgendwann einmal passiert sind, als Entschuldigung für dein Fehlverhalten hernehmen kannst.

    Das tut sie doch gar nicht? Sie ist erst 19 oder 20! Wieso willst du wissen, dass sie jetzt den Rest des Lebens so weitermacht??


    Ich finde, wir sollten (und zwar beiderseits) die Diskussion hier beenden, da ich denke, dass das auf keinen grünen Zweig führt und irgendwie bringts es auch nicht.


    Wir haben Meinungen ausgetauscht, teilweise etwas... äh... ungehalten... ;-) aber ich finde, das reicht jetzt, bevor das noch, von welcher Seite aus auch immer, zum Streit führt.


    Friede @:) *:) @:)

    @ Gras-Halm

    Zitat
    Zitat

    dass du nicht dein Leben lang die schlimmen Dinge, die dir irgendwann einmal passiert sind, als Entschuldigung für dein Fehlverhalten hernehmen kannst.

    Das tut sie doch gar nicht? Sie ist erst 19 oder 20! Wieso willst du wissen, dass sie jetzt den Rest des Lebens so weitermacht??

    In der PM hat sie dies getan und da sie sehr wütend war, gehe ich auch davon aus, dass sie das immer als Entschuldigung für sich hernimmt.


    Du hast dich hier übrigens anständig benommen und insofern glaube ich nicht, dass du für mich und Blumenkönigin "Kriegsgegnerin bist/warst! :-)

    Aufrecht

    Zitat

    Was dich auch immer zu der Sucht gebracht hat, ist hier vollkommen egal.

    Da stimme ich Gras-Halm absolut zu. Man darf (gerade bei jungen Menschen) eben nicht die Ursachen für ihren Drogenmissbrauch vernachlässigen, sondern muss genau da ansetzen und fragen: Gibt es einen anderen Weg, mit diesen Problemen fertig zu werden? Wie kann evtl. geholfen werden, nicht nur von den Drogen weg zu kommen, sondern auch mit den Problemen fertig zu werden? Das ist hier nicht das Thema, aber als Kommentar zu deiner Aussage musste ich es mal hier loswerden. Und wie du in Crazylenis Faden lesen kannst, sucht sie inzwischen auch nach einem anderen Weg.

    Zitat

    Du bist ganz allein für deine Sucht verantwortlich

    Sehe ich auch nicht so. Sie war noch sehr jung, als es anfing. Und noch jünger, als ihr das widerfahren ist, was man als Ursache für den Drogenmissbrauch sehen muss. Da gab es ganz andere, die man hätte verantwortlich machen müssen! Und deshalb verstehe ich auch, weshalb Crazyleni sich über eure doch manchmal sehr pauschalen Urteile aufregt: Weil sie weiß, dass sich die meisten den Drogenmissbrauch nicht aussuchen, weil ihnen langwelig ist, sondern weil sie besch

    Erfahrungen im Leben gemacht haben und ihnen keiner einen anderen Weg gezeigt oder sie unterstützt hat.


    Das mal als Denkanstoß oder auch nur Darstellung einer etwas anderen Sichtweise. Schließe mich dem Friedenwunsch von Gras-Halm an.@:) *:)