• Mein Mann ist wohl Alkoholiker....

    Hallo liebes Forum, ich bin unglaublich aufgeregt, wütend, traurig.... ich kann es kaum in Worte fassen.... eben sind wir erst umgezogen und nun fällt mir sein Alkoholkonsum erst auf.... Er trinkt täglich 2-4 Bier. Die Vodkaflaschen hat er so gestellt dass es mir nicht mehr so auffällt nachdem ich ihn nun mehrfach angesprochen hab da er nie am Tisch…
  • 85 Antworten
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    Du meinst also, dass man das so macht um sich auf die sich steigernde Sucht schon vorzubereiten?

    Alkohol verstecken? Natürlich. Zumal die TE keinen Eindruck macht, als würde sie ihm schon lange die Hölle heiß machen deswegen. Dass er viel trinkt, weiß sie schon seit über einem Jahr und ich lese aus ihren Beiträgen nicht heraus, dass sie ihn wegen 2 Bier am Tag annerven würde.

    Zitat

    Und Du streitest ab, dass es Menschen gibt die etwas heimlich tun weil sie die Konfrontation scheuen?

    Ich streite es nicht pauschal ab, sondern im Kontext. Es ist für mich in diesem Fall unwahrscheinlich. Auf Feiern trinkt er ja auch exzessiv, obwohl die TE dabei ist, und die 2 Bier am Tag weiß sie auch. Es ist einfach nicht logisch, dass er hier "nur" die Konfrontation scheut. Du kannst hier mehr herauslesen als die simple Tatsache, dass in der Garage eine Flasche Wodka steht, triffst aber im Kontext eine sehr unwahrscheinliche Interpretation.

    Danke für eure Analysen und verschiedene Mei.ungen. genau sowas suche ich ja.... viele Meinungen u Gedankenansätze. Gestern hat er abend noch zwei bier u n schaps getrunken. Wär ok, er hatte voll stress bis spät abend.... aber diese flasche heimlich im regal versteckt macht mir halt Sorgen. Ich versteh all eure Gedankengänge u Anregungen u muss versuchen mich zu ordnen. Er kann doch was trinken, aber eben nicht heimlich.... und wie sag ich ihm das ohne stress zu machen? Ja, vielleicht bewerte ich es zu krass (eben wegen meinem opa), aber da ich ihn liebe mache ich mir Sorgen..... und hysterisch bin ich bestimmt nicht..... mir ist eben nicht scheiß egal was aus ihm wird, denn ich will ihn ganz lange bei mir haben weil ich ihn liebe. Und das kann glaube jeder verstehen dem ein Mensch wichtig ist.... ich kann auch alles ignorieren u durch die rosarote Brille sehen, aber viell wäre es dann zu spät..... lieber ein mal zu viel Sorgen gemacht.....

    @ TE,

    du musst ihm gar nix sagen. Schau zu das er nicht noch mehr Stress kriegt.

    @ Comran,

    ich denke sie macht ihm schon länger Stress.


    Of top. wie wäre es, wenn du mal ne coole Scheibe abliefern würdest? Zeit hättest du ja SCHEINBAR genug. smile

    Zitat

    Es ist auch ein typisches Verhalten für einen Süchtigen, aber nicht ausschließlich das Verhalten eines Süchtigen.

    Entschuldige, aber das wird für mich gerade zur Erbsenzählerei. Dann ist es eben auch typisch, was macht das hier für einen Unterschied? Dass sein Verhalten keinen Beweis für Sucht darstellt? Doch, im Zusammenhang schon, zumindest könnte es das. Das ist eben das Problem, worauf ich bereits mehrfach hinwies: die Grenzen zur Sucht hin sind fließend.


    Du verlangst nach Nachweisen, glasharten, unwiderlegbaren Kriterien - die findest du für dieses Problem aber nicht so wie in einem Katalog. Mindestens drei Punkte treffen für ihn bereits zu. Ob er damit nun schon zum Vollalkoholiker geworden ist oder noch im Vorfeld trinkt sei dahingestellt. Fakt ist, er trinkt, und die TE ist besorgt und ängstlich, weil IHR sein Verhalten bedenktlich erscheint.


    Am Ende entscheidet ein Betroffener selbst, ob er sich als alkoholkrank ansieht oder nicht. Jemand kann schon alles verloren haben, in der Gosse liegen und immer noch meinen, er habe vielleicht ein paar Probleme mit dem Alk, sei aber beileibe nicht süchtig.


    Umgekehrt kann jemand sehr früh die Gefahr für sich erkennen und Schluss machen, weit bevor er auffällig wird. Darüber könnten wir vermutlich Seiten lang diskutieren.

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    Of top. wie wäre es, wenn du mal ne coole Scheibe abliefern würdest? Zeit hättest du ja SCHEINBAR genug. smile

    ??? Prost? :-X

    @ Comran

    Zitat

    Alkohol verstecken? Natürlich.

    Das heißt also, dass sämtliche Dinge die man innerhalb einer Beziehungsstruktur versteckt, eine potentielle Sucht beinhalten?


    Ich habe nichts davon gelesen, dass er einen oder seinen Alkoholkonsum generell oder-und auch vor Anderen versteckt.

    Zitat

    Zumal die TE keinen Eindruck macht, als würde sie ihm schon lange die Hölle heiß machen deswegen.

    Wenn ich mit einem Menschen eng zusammenlebe und eine Eigenart von mir ihn stört, die ich selbst aber nicht ablegen will, die ich als für mich als erwachsener Mensch als völlig ok ansehe... Dann habe ich zwei Möglichkeiten: Ich handele heimlich oder ich nehme mir das Recht darauf und scheue die Konfrontation nicht.


    Und dass es sie stört ist liegt doch klar auf der Hand. Ob nun berechtigt oder nicht. Egal wie sie es rüberbringt.

    Zitat

    triffst aber im Kontext eine sehr unwahrscheinliche Interpretation.

    Es geht hier nicht um eine Interpretation. Es geht um Spekulation. Und es geht darum, dass einige Schreiber hier nicht nur spekulieren, sondern schon den Schritt in die Wertung weitergehen. Und das nicht bezogen auf die FE selbst, sondern auf deren Partner. Dass alleine weil es um das Thema Alkohol geht, beziehungweise ein mögliches Suchtmittel, offensichtlich alle anderen Möglichkeiten sofort ausgeschlossen werden. Dass es hier nämlich vielleicht in erster Linie um ein Beziehungsproblem und kein (Sucht)Problem ausgehend von nur einem Partner gehen könnte.


    Und alleine deswegen habe ich mich hier auch eingebracht.


    Es gibt solche Schlagworte, platziert in den richtige Unterforen, die blenden für einige User sofort sämtliche sonstige Möglichkeiten aus.

    Zitat

    Er kann doch was trinken, aber eben nicht heimlich.... und wie sag ich ihm das ohne stress zu machen?

    Hast du ihn denn gefragt, warum die Flasche im Schrank war und warum er in der Garage trinkt? Ob es ihm gut geht oder was ihn bedrückt? Ob er bereit wäre, seinen Alkoholkonsum eine Zeitlang für dich zu notieren?


    Ich finde nämlich auch, dass du "Stress" machst. Anstatt mit ihm in Ruhe zu sprechen und Lösungswege/Kompromisse zu suchen um erstmal abzuklären, ob es tatsächlich ein Problem gibt, unterstellst du ihm Lügen, Verstecken und schreist ihn an. So drängst du ihn in eine Ecke und verschärfst das Problem im schlimmsten Fall nur noch.

    @ TanteAdelheid,

    hast du mich überhaupt war genommen?


    Die Sache mit der Sucht ist, wie soll ich sagen, aussergewöhnlich. Ich selber bezeichnen mich als Alk. aber alle Personen mit denen ich zu tun habe, bezichtigen dem. Wie kann das sein?

    Sie fragte, wir antworten und zwar jeder nach seinem Eindruck.


    In einem Forum kann man nur mutmaßen, indem man von wenigen Angaben ausgeht, die man erhält. Wer hier fragt, gerade bei ernsten Themen, sollte einkalkulieren, dass es sich hier um ein Laienforum handelt und in der Regel keine Fachauskünfte gegeben werden.


    Anscheinend hat die TE hat damit ja keine Schwierigkeiten. *:)

    Zitat

    Ich selber bezeichnen mich als Alk. aber alle Personen mit denen ich zu tun habe, bezichtigen dem

    Bitte?

    @ Audrey Tattoo

    Zitat

    Fakt ist, er trinkt, und die TE ist besorgt und ängstlich, weil IHR sein Verhalten bedenktlich erscheint.

    Auf diese Weise kommen wir sogar zusammen.


    IHR erscheint sein Verhalten bedenklich und so beschreibt sie das auch.


    Für mich reicht das aber nicht aus zu sagen er selbst sei süchtig oder suchtgefährdet.


    Es zeigt für mich erst mal nur ein Ungleichgewicht innerhalb der Beziehung.

    Zitat

    Du verlangst nach Nachweisen, glasharten, unwiderlegbaren Kriterien

    Dafür, dass er in den Augen von Dir und einigen Anderen hier offenbar 'glashart und unwiderlegbar' ein Alkohol-oder sogar Sucht-Problem hat und das es nicht erst mal ein Beziehungsproblem sein könnte - ja.

    Zitat

    die findest du für dieses Problem aber nicht so wie in einem Katalog. Mindestens drei Punkte treffen für ihn bereits zu..

    Guter Widerspruch in sich selbst.

    Zitat

    Entschuldige, aber das wird für mich gerade zur Erbsenzählerei. Dann ist es eben auch typisch, was macht das hier für einen Unterschied?

    Erbsenzählerei? Es macht eben den Unterschied, dass es sich hier um eine Sucht handeln könnte oder eben auch nicht.

    Zitat

    Dass sein Verhalten keinen Beweis für Sucht darstellt? Doch, im Zusammenhang schon, zumindest könnte es das.

    Genau. Sehr viel Wahrscheinlichkeit aber nichts erwiesen. Darauf will ich die ganze Zeit hinaus.

    Zitat

    Am Ende entscheidet ein Betroffener selbst, ob er sich als alkoholkrank ansieht oder nicht. Jemand kann schon alles verloren haben, in der Gosse liegen und immer noch meinen, er habe vielleicht ein paar Probleme mit dem Alk, sei aber beileibe nicht süchtig.


    Umgekehrt kann jemand sehr früh die Gefahr für sich erkennen und Schluss machen, weit bevor er auffällig wird. Darüber könnten wir vermutlich Seiten lang diskutieren.

    Darüber müssen wir nicht diskutieren. Würden wir Beide auch nicht seitenlang tun müssen. Denn das sehe ich genauso. Bezüglich nachweislich gegebener Sucht.


    Der Unterschied ist, dass Du hier eine solche Situation siehst - ich aber noch lange nicht.

    Übrigens widersprichst du dir: erst trinkt er 2-4 Bier täglich, dann sagst du was von Wochenende und nicht täglich. Inwiefern spielt denn auch Urlaub, Umzug und Feiertage eine Rolle? In der Zeit haben viele Menschen einen erhöhten Alkoholkonsum.


    Wenn du seine 2-4 Bier täglich tolerierst und nun Stress wegen einem Glas Vodka (?) machst, ist das keine geeignete Lösungsstrategie.

    Also ich schrei niemanden an, Punkt eins. Ich hab ein Mal vor ca 3 wochen versucht zu sprechen. Und da hst er gelogen, siehe irgendwo erklärt. Und die Flasche steht draußen weils da gleich kalt ist, so seine Erklärung. Probleme hat er, z.b. die Arbeit u seine Familie, ändert aber auch nix dran. Er hält den kontakt zur familie jede woche aufrecht, lässt sich jedes mal dort blöd kommen u tut es sich trotzdem an.... mit arbeit ebenso, kotzt nur rum, bewirbt sich aber auch nirgendwo anders.... ja was soll ich dazu sagen? Dann wirds für ihn so beschissen bleiben. Und da hilft ihm wohl der kumpel Alk.... und jedes mal wenn er sich "ausheult" u ich n tip gebe interessiert es eh nicht u er ändert für sich null..... da liegt wohl der Ursprung des ganzen. Er ist frustriert aber nicht stark genug irgendwas zu ändern.....

    @ an_re

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    hast du mich überhaupt war genommen?

    Natürlich.

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    Die Sache mit der Sucht ist, wie soll ich sagen, aussergewöhnlich. Ich selber bezeichnen mich als Alk. aber alle Personen mit denen ich zu tun habe, bezichtigen dem. Wie kann das sein?

    Das verstehe ich jetzt auch nicht so wirklich.

    Zitat
    Zitat

    Ich selber bezeichnen mich als Alk. aber alle Personen mit denen ich zu tun habe, bezichtigen dem

    Bitte?

    Ja, du hast richtig gelesen. Niemand sieht mich als alki