Ich bin meiner Mutter heute noch dankbar, dass sie unseren Alki-Vater mit Sackund Pack verlassen hat als ich 6 Jahre alt war. Er hat keinen Unterhalt bezahlt und sich nie wieder gemeldet, er war völllig uneinsichtig bezüglich seiner Sucht, war arbeitslos, während meine Mutter sich abgerackert hat und ist lieber in die Kneipe als sich währenddessen um uns zu kümmern.


    Meine Mutter hat oft mit ihm gesprochen und Lösungen gesucht, ich glaube keiner Ehefrau und Mutter fällt die Entscheidung zu gehen leicht, da wurde viel versucht, ohne Erfolg-

    Ich bin zwar kein Arzt, aber wenn die Augen komplett gelb sind, dann dürfte einiges für eine geschädigte Leber sprechen.


    Dein Mann hat ein massives Alkoholproblem. Wie alle Süchtigen und das dürfte Dein Mann wohl sein, gesteht er sich seine Lage aber nicht ein.


    Er muss Hilfe wollen. Sonst wird sich nichts ändern.


    Du wirst da raus müssen. Schon Deiner Kinder wegen.


    Drücke Dir die Daumen.

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    Es ist oftmals ein langer Weg bis ein Süchtiger es zugibt

    Das Problem ist, dass es hier nicht nur um ihn geht sondern vor allem auch um die Kinder. Und da ist mancher Weg einfach zu lang.

    :)z Eben.


    Außerdem:


    Er hat vielleicht nicht mal mehr die Lebenszeit, diesen Weg zu bestreiten. Und mit der Wattebäuschenmethode – "magst nicht vielleicht doch ne Therapie machen, Schatzi? Wir sind ja auch immer für Dich da" – gewinnt man in so einer Situation keinen Blumentopf mehr... :|N

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    Außerdem:


    Er hat vielleicht nicht mal mehr die Lebenszeit, diesen Weg zu bestreiten. Und mit der Wattebäuschenmethode – "magst nicht vielleicht doch ne Therapie machen, Schatzi? Wir sind ja auch immer für Dich da" – gewinnt man in so einer Situation keinen Blumentopf mehr...

    Das ist jetzt nicht dein Ernst was du da schreibst – oder ???

    Ähm, doch?


    Überspritzt ausgedrückt, aber weiterhin der Überzeugung, dass die TE bitte bitte mit Kindern die Flucht ergreifen sollte.


    Aus der Situation heraus kann man dann unterstützen, falls er es einsieht.


    Was die Lebenszeit angeht, kann es bei den beschriebenen Symptomen, ebenfalls ganz ernst gemeint, sein, dass da schon einige Schäden irreversibel sind. Und so lange diese Richtung bleibt, wird aus kurz vor 12 bald Schlimmeres... :-(

    Zitat

    Außerdem:


    Er hat vielleicht nicht mal mehr die Lebenszeit, diesen Weg zu bestreiten. Und mit der Wattebäuschenmethode – "magst nicht vielleicht doch ne Therapie machen, Schatzi? Wir sind ja auch immer für Dich da" – gewinnt man in so einer Situation keinen Blumentopf mehr...

    Die Zeit wo die TE noch so agieren hätte können, ist doch lange vorbei. Warum auf Teufel komm raus in einer Situation verharren und sich und die KINDER kaputt machen?

    Also haut man lieber ab bevor der Partner ganz weg ist oder ein Pflegefall ist ??? épine – du weißt nicht wirklich was es alles für Hilfen gibt, oder ???


    Andere Situation: ein Partner hat Krebs. Lehnt aber aus welchen Gründen auch immer eine Chemo ab. Das kann es geben…….verlässt man diesen Partner dann auch, weil er sich ja nicht helfen lässt ??? Und glaube mir, auch Menschen die Krebskrank sind, sind keine täglich gut gelaunten Menschen. Aber immerhin besser als zuzusehen wie er stirbt oder wie ???

    Chevylady ....versteh doch,wenn er sich nicht helfen lassen will,muss sie sich trennen,um die Kinder und sich zu schuetzen.


    Es ist dann egal (auch wenn es furchtbar ist) was mit ihm passiert.


    Bevor sie sich trennt,koennte sie noch eine Hilfe fuer ihn organisieren


    (z.b.den Sozialpsychiatrischen Dienst anrufen oder besser hingehen ,ihn einfach einschalten und ihrem Mann Adressen von Alkoholberatungsstellen geben)


    aber das ist dann auch alles.


    Wenn ein Alkie keine Hilfe will...kann niemand etwas fuer ihn tun

    scullie – eben. Das ist es ja was ich meine. Erst einmal Hilfe organisieren. Dann weitergucken. Ich sage ja nicht das sie bei Ihm bleiben soll – aber sie soll Ihm eine Hilfe geben. Sei es nun durch Außenstehende oder anders. Das es den Kindern gut gehen muß ist außen vor. Darüber sind wir uns alle einig. :)z

    Äpfel und Birnen, ja.


    Ich habe kein Mitleid mit Süchtigen, die keine Hilfe wollen – ganz einfach. So lange das nebeneinander funktioniert, mögen das alle volljährigen Beteiligten gerne unter sich ausmachen.


    Sobald es aber in das Leben der anderen Beteiligten übergreift – schlechte Stimmung, Aggression, Geldprobleme, Zukunftsängste, eigene verschlechterte seelische Situation (!), Traumata bei den Kindern, ständiger Streit und/oder Resignation... ist bei mir persönlich die Toleranz vorbei. Wenn Kinder im Spiel sind, erst Recht.


    Für Hilfen (die er ja ohnehin nicht annehmen will) könnte es zu spät sein, Chevylady – aber jedem sei seine Meinung gegönnt, vielleicht bin ich da zu radikal.

    Wenn du auch mit anderen Kranken kein Mitleid hast nur weil Sie keine Hilfe wollen tust du mir einfach nur leid. Nicht mehr und nicht weniger.


    Und – Äpfel mit Birnen


    Welche Hilfe meinst du denn ? Die von der eigenen Ehefrau ???


    Erst die Dame vom Psychologischen Dienst der Stadt hat es geschafft meine Mutter zu überreden in Therapie zu gehen. Wir haben vorher alles versucht. Ob nun wir, die nahe Verwandtschaft oder Ärzte. Sie ist sogar zuhause mit einem Messer auf den Arzt losgegangen, weil er Ihr eine einfache Frage gestellt hat: Frau XX – haben Sie was getrunken

    Darauf holte Sie sich ein Messer…………..Sie hatte den Arzt geholt weil es meinem Vater schlecht ging. Auch er war Alkoholiker. Er verstarb an Leberzirrhose. Sie musste mit ansehen wie er qualvoll verstarb. Aber all das hat Sie nicht abgehalten.