Mein Sohn nimmt Ecstasy

    Hallo….hoffe hier kann mir einer helfen. Weiß echt nicht mehr was ich noch machen soll..


    Mein 17-jähriger Sohn nimmt jetzt seit ein paar Wochen in großen Mengen Ecstasy. Dazu muss ich sagen, dass er jetzt erst seit ca. 2 Monaten bei mir wohnt und er vorher bei seiner Mutter gewohnt hat. Ich weiß nicht wie es da war. Als er zu mir gezogen ist, hat er teilweise gekifft. Darüber konnte ich offen mit ihm reden und ich hatte auch den Eindruck, dass er das nicht mehr macht. Gestern wollte ich eine Hose von ihm waschen und dann hab ich in der Tasche Ecstasy-Pillen gefunden. Ich hatte schon die ganze Zeit den Verdacht, dass er irgendwas nimmt, weil er teilweise total aufgedreht ist aber gleichzeitig auch sehr müde und erschöpft wirkt. Er isst kaum was und wenn dann hat er richtige "Fressattacken".


    Wenn er mal zuhause ist (was nicht sehr oft ist) schließt er sich den ganzen Tag in seinem Zimmer ein. Er redet kaum mit mir und ich weiß einfach nicht wie ich an die Sache rangehen soll…. Er weicht mit ständig aus und ich kann auch schon lange kein normales Gespräch mit ihm führen aber ich kann auch nicht dabei zusehen wie er sich kaputt macht.


    Was soll ich machen??? Ich möchte ihn nicht verlieren...

  • 39 Antworten

    Hallo,

    als erstes würde ich dir raten in eine drogenberatungsstelle vor ort zu gehen. auge in auge mit jemanden zu reden ist besser wie nur zu schreiben!!! oft kann man das was man sagen will nicht so in text fassen oder der gegenüber versteht was falsch.


    ich kann mir gut vorstellen, wie krass das sein muss, wenn das eigene kind drogen nimmt. ich habe selbst drogen genommen und mittlerweile bin ich clean. meine eltern und ich haben mittlerweile viel über das thema geredet...


    hast du deinen sohn schon auf die pillen angesprochen? ist ja schonmal gut das ihr offensichtlich schon offen über die kifferei gesprochen habt.


    LG

    Hallo pink...


    Ich war schon beim Drogenberater aber das Gespräch war leider eher frustrierend. Der meinte nur zu mir, dass ich mir nicht so viele Gedanken machen sollte, und dass Jugendlich halt mal sowas "ausprobieren". Nur leider probiert mein Sohn das Zeug nicht bloß aus, sondern nimmt es jetzt schon eine ganze Zeit.


    Ich wollte auch schon ein paar Mal mit meinem Sohn über die Sache reden, aber ich habe kaum die Möglichkeit. Entweder ist er nicht zuhause oder er schließt sich in sein Zimmer ein.


    Als die Sache mit der Kifferei war, war unser Verhältnis noch nicht so angespannt wie jetzt bzw. er hat sich noch nicht so sehr von mir distanziert....


    ich weiß nicht wie ich an ihn rankommen kann...

    Ich glaub nicht, dass du mit Worten erreichen kannst, ihn von den Drogen wegzubringen. Die Einsicht muss letztendlich von ihm selber kommen. Wahrscheinlich nimmt er seinen Drogenkonsum selber nicht einmal als Problem wahr.


    Was die bei der Drogenberatung gesagt haben, ist im übrigen nicht gänzlich verkehrt. Vielleicht ist er nur gerade in einer Experimentierphase und verliert schon bald wieder das Interesse an dem Zeug.


    Für den Moment musst du die Situation wohl oder übel hinnehmen. Achte doch erstmal darauf, dass sich dein Sohn zumindest ordentlich ernährt, um die körperlichen Schädigungen in Grenzen zu halten. Amphetaminkonsum führt zu einem Mangel an Mineralstoffen (Calcium, Magnesium, Zink, etc) was bei Dauerkonsum schwerwiegende Folgen bei jungen Menschen haben kann. Google einfach mal nach dem sog. "Meth Mouth"... und das ist bei weitem noch nicht alles was da kommen könnte.


    Wenn du das Gefühl hast, dass dein Sohn in einen Teufelskreis gerät, könnte man noch einen Wohnortwechsel erwägen. Drogenkonsum geschieht oft aus Gruppenzwang oder schlicht Gewohnheit. Wenn dein Sohn durch räumliche Trennung aus seinem gewohnten Umfeld herausgenommen würde, fallen die Gründe, die ihn zum Drogenkonsum verleiten, möglicherweise weg. Ganz abgesehen davon, dass die Beschaffung von neuem Zeug nicht so ohne weiteres möglich wäre und er erstmal auf dem "Trockenen" sitzen würde.


    Naja, hab leider keine besseren Tipps auf Lager. Viel Glück!

    Vanillan

    Zum jetzigen Zeitpunkt dürfte es schwer sein, ihn davon zu überzeugen, es völlig sein zu lassen...vor allem, da du ja keinen echten Zugang zu ihm hast.


    Aber vielleicht bringst du ihn dazu, sich mal genau zu informieren, was er sich da eigentlich antut. Ecstasy in kurzen Zeitabständen und hohen Dosen führt zu neurologischen Schäden, die -wenn sie nicht völlig irreversibel sind, was noch nicht zweifelsfrei erforscht ist- doch zumindest sehr lange anhalten. Mehr Ecstasy als 1-2 Pillen in einem Zeitabstand von mindestens 3-4 Wochen ist psychischer Selbstmord.


    Frag ihn mal, ob er Lust dazu hat, das Down-Gefühl, das er jetzt 1-2 Tage nach dem Konsum hat (Traurigkeit, Dünnhäutigkeit, Schreckhaftigkeit etc.) mal potenziert für ein paar Monate oder Jahre am Stück zu ertragen...


    Wenn du über die Gefahr nicht an ihn rankommst, dann vielleicht über die Wirkung : Die positive Wirkung von Ecstasy verliert sich sehr schnell beim Konsum in kurzen Zeitabständen, weil das Hirn die Botenstoffe, die beim Rausch ausgeschüttet werden, nicht mehr schnell genug nachproduzieren kann...es ist einfach "leer", nichts mehr da, was dieses positive Gefühl erzeugen kann, weder nüchtern noch druff.


    Je länger die Pause zwischen zwei Konsumtagen ist, umso besser die Erfahrung, die der dadurch hat. Frag ihn mal, welches Pillenerlebnis schöner war : Das nach einer Weile Pause (bzw. das Allererste), oder das zwei Tage danach.

    Ich will zwar nichts schönreden, aber so schnell handelt man sich keine bleibenden Veränderungen der Psyche ein. Klar sind Depressionen Angst- und Panikstörungen, Verfolgungswahn das Resultat von Amphetamin-Konsum, jedoch muss dieser dann schon regelmäßig und über einen langen Zeitraum stattgefunden haben.


    Bei mir selber war es so, dass ich "erst" nach drei Jahren regelmäßigen und teilweise extremen Konsum unter Depressionen und einer Angststörung litt. Diese Symptome haben sich dann gott sei dank wieder zurückgebildet, nachdem ich einige Monate von dem Zeug weg war.


    Das grössere Problem sehe ich eher darin, dass dein Sohn falschen Umgang hat, vielleicht sogar mit "Kriminellen" in Kontakt gerät und seine schulische/berufliche Ausbildung vernachlässigt. Gerade in seinem Alter werden doch die Weichen für das spätere Leben gestellt. Das ist meiner Meinung das zur Zeit grösste Problem deines Sohnes.

    Erstmal vielen Dank für eure Beiträge.


    Ich hab jetzt mit meinem Sohn darüber geredet, aber er ist völlig uneinsichtig. Er meint, dass Ecstasy überhaupt garkeine Folgeschäden verursachen würde und dass das alles völlig harmlos wäre. Er sagte auch, dass er "nach so langer Zeit" noch nie irgendwas schlimmes mit dem Zeug erlebt habe. D.h. er nimmt es ja anscheinend schon länger. Er wohnt jetzt erst seit ca. 2 Monaten bei mir und ist ca. 50km weit weggezogen von dem Ort wo er vorher wohnte.


    Als ich dann weiter versucht habe mit ihm zu reden ist er einfach gegangen und hat sich wie immer eingeschlossen.


    In der Schule kommt er super zurecht... Deshalb kann ich ih da auch keine Vorwürfe machen, sonst hätte ich ja auch damit argumentieren können, dass er sich mit dem Zeug seine ganze Zukunft zerstört aber so geht das nicht...


    Ich mache mir auch total Sorgen, weil er sich ja mit dem ganzen Zeug auch strafbar macht. Er meinte, dass ihm keiner was nachweisen könnte...er würde das ja auch nicht so oft machen...


    Ich weiß aber, dass er das recht regelmäßig macht (das hat mir zumindest eine Freundin von ihm erzählt).


    Ich weiß einfach nicht, wie ich ihn überzeugen kann...

    Da ist noch ein Problem. Der Führerschein, den er ja sicherlich auch haben will, wenn er 18 Jahre alt wird. Regelmäßiger Drogenkonsum und der Führerschein mit Probezeit sind aber zwei Dinge, die sich gar nicht gut vertragen.


    Amphetaminkonsum lässt sich in Urin und Haaren bis zu drei Monate lang nachweisen. Oder, wenn man gerade drauf ist, mit nem einfachen Teststreifen, der über die Haut gerieben wird. Bei Fahranfängern folgt dann das volle Programm... Lappen weg, Mpu, etc. Was das für einen jungen Menschen bedeutet, kannst du dir ja leicht ausmalen. Vielleicht kannst du ihm ja so überzeugen. Bei weiterem Drogenkonsum gibts den Führerschein nicht finanziert, Punkt.


    Ansonsten, zur Schädlichkeit von Ecstasy beim Menschen kann man keine endgültigen Aussagen machen. Man kann sich bisher nur auf Tierversuche und Berichte von Langzeitkonsumenten verlassen. Fest steht nur, dass es Schäden anrichtet, die nach jahrelangem Mißbrauch nur noch teilweise reversibel sind.


    Dazu zählen Depressionen, Angststörungen, Panikattacken, Verfolgungswahn, ein löchriges Kurzzeitgedächtnis, Probleme bei der Artikulation (Wortfindungsstörungen). Gerade das kaputte Kurzzeitgedächtnis scheint bei langjährigen Dauerkonsumenten ein bleibender Hirnschaden zu sein.


    Ausserdem werden Leber, Herz, Nieren undn Magen schwer belastet. Der Mangel ann Mineralstoffen schadet den Zähnen und der Haut ("Meth Mouth" und "Speedpickel")


    Es gibt da den Fall des Shaw Bridges aus den Usa, ein 34-jähriger Methkonsument. Der wurde durch jahrelangen Mißbrauch zum Wrack, hatte den Körper eines 80-jährigen und ist mittlerweile auch schon tot. Siehe auch hier: http://www.tagesschau.de/aktue…,,OID5849120_REF1,00.html


    Natürlich hält dein Sohn deine Warnungen für blanken Unsinn, denn aus seiner Sicht hast du hast ja eigentlich gar keine Ahnung und er sieht an seinem eigenen Konsum, dass die Drogen scheinbar total ungefährlich sein. War bei mir ja auch so. Doch das ist ein Trugschluss, denn die Toxizität dieser Substanzen wird langfristig Wirkung zeigen. Er wird irgendwann die Quittung dafür bekommen, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

    Hi habs selber dreck am stecken gehabt

    Holla erst mal ich wollte eigentlich nur sagen, wenn sich dein sohn kein ziel setzt mit aufhöhren kannst du es vergessen das er freiwillig aufhört(sprech aus erfahrung), ich habe zwar nur wochenende genommen aber zu hart weil ich mir 25 - 30 stk reingepfiffen habe am abend, dazu kamm noch kiff und crystal, zum Glück haben mich die Cops erwischt beim autofahren(strunzdumm damals), und ich hatte mir das ziel gestezt das ich von heute auf morgen aufhöhre wenn sie mich erwischen ( was auch so wahr) wahr zwar hart aber eine freundin hatte mir über die zeit des aufhöhrens geholfen und ich wünsch deinem sohn das gleiche das er ne freundin hat die nichts nimmt, was besseres kann einem nich passieren weil gerrade die hacken so lange auf dich ein, und trennung usw. halt nur fettes zu texten aber stell ihn einfach mal vor die wahl, weil so was kann jemanden sehr hart treffen, vorallem wen man gerade drauf ist,(schlechte Filme geben usw.)weil du ja die mutter bist, z.b. drohen mit rauschmiss, oder ich geh zu deinem vater, weiss ja nich obs da noch jemanden gibt der etwas härte durchgreifen kann(nicht böse gemeind dir gegn über), ich weiss auch nich ob er jeden tag was nimmt auf jeden fall wenn er fressfilme hat dann is er gerade unten von den pillen weil du kannst nichts essen wenn du drauf bist, auser du zwingst dich was am schluss mit irgend was schnullen endet, oder hühnersuppe essen, und zwar sehr salzig, aus dem grund weil der körper das salz sucht zum blutreinigen(hab ich mal gehört weiss aber nich obs stimmt) bei mir hats zugetroffen, und eigentlich wenn er dann mal sehr viel ist, könnte er was geraucht haben, weil auf rauchen, kriegt man fressfilme, man möchte die ganze zeite essen, also das ist meine einzige hilfe die dir geben kann, ansonsten sprech mal mit jemnden dem du drauen und auch dein sohn drauen kann, vorallem über die sache, weil am anfang ist es schön und am schluss weiss man nich mehr was mann macht so wie ich. Hatte halt auch nur glück im unglück sozusagen. Aber ich wünsch dir und deinem sohn viel erfolg und gutes gelingen. das wird schon MFG PHOSSY

    Hey... vielen Dank für den Link.


    Ich hab den Artikel ausgedruckt und meinem Sohn vorgelegt. Hab ihm auch ein paar wichtige Teile daraus vorgelesen... Natürlich in seinen Augen total erfunden und übertrieben. Er meint, alle würde übertreiben wegen der abschreckenden Wirkung...


    Gestern hat er vergessen sich einzuschließen. Wollte mal nach ihm schaue und dann hab ich gesehen, dass die Tür auf ist..


    Er lag völlig fertig auf seinem Bett und war echt schneeweiß. Es kam mir wie eine Ewigkeit vor, bis er endlich mal auf mich reagiert hat. Er stammelte nur, dass alles in Ordnung sei...er wäre nur etwas müde. Ich bin ja nun auch nicht total doof...er hat 100%ig was genommen und die Wirkung schien nachzulassen... Das war schon echt erschreckend ihn so zu sehen. War ca. 5 Min. in seinem Zimmer und er ist einfach eingeschlafen obwohl ich mit ihm geredet habe...


    Ich wusste zwar, was das Zeug alles für Nebenwirkungen haben kann, aber wie ein Mensch nach dem Konsum aussieht wusste ich nicht. hab ihn jetzt mehrmals aufgefordert doch mal bitte was zu essen und zu trinken, weil er schon seit Tagen kaum was zu sich genommen hat aber er meint, dass er keinen Hunger hat. Er wird immer dünner... das ist mir erst jetzt so richtig aufgefallen...


    Könnte es denn auch zu einem Zusammenbruch kommen wenn das so weiter geht?

    natürlich

    Kann es zu einen zusammen bruch kommen das kann dauerhaft schäden verursachen, und so wie du es erzählst, das er nach 5 tagen immer noch nichts gegessen hat wahr er voll drauf, und von wegen schlafen also ich weiss nich normaler weisse wenn man über müdet ist und noch unter wegs is das kein schlaf sondern nur ruhen weil du meindest ja das er schnee weiss währ, weil farbe bekommt mann erst wieder wenn die wirkung nachlässt und nen tag geschlafen hat, also eigentlich würde ich sagen das da so schnell wie möglich was passieren muss. Eine damalige Freundin ist zusammen gebrochen vor meinen augen, was denn grund hatte kreislaufprobleme, ich hab gleich den notartz gerufen weil du selber kannst nich viel machen auser erste hilfe, stabile seiten lage usw. aber ich fínds gut das du ihn immer wieder damit konfrontierst, was anderes kannst du auch garnich machen, er solle sich doch mal vor nen spiegel stellen und sich anschauen, und mit 17 was noch ein sehr junges alter eigentlich noch ist, und man immer noch am gedeihen ist. Also ich denk er übertriebts, ich habs 1 jahr gemacht auch krass übertrieben aber ich wurde ganz schnell auf den boden der tatsachen wieder gestellt (das mit der Polizei), und da wurde mir auch ganz schnell wieder klar was sache ist, was die folge hatte von heute auf morgen damit aufzuhöhren ums so später um so schwieriger wirds für ihn. Aber ich wünsch dir weiter hin viel glück und das es garnicht erst soweit kommt MFG PHOSSY

    Vanillan

    Bleib am Ball. Ich habe es damals, nach viel Kämpfen und Ringen geschafft, meine Eltern davon zu überzeugen, daß Ecstasy harmlos ist und mir guttut. Und es sah ja auch wirklich danach aus.


    Gelegentlicher Kreislaufkollaps...der Junge ist halt schnell gewachsen.


    Oft erkältet...war auch als Kind oft krank, ist eben anfällig.


    Montags zu nichts zu gebrauchen...naja, wer ist das in dem Alter schon ?


    Untergewichtig...naja, besser als fett.


    Ansonsten gaben weder meine Schulnoten, noch mein Verhalten im Alltag, noch mein Gesundheitszustand Anlass zum Bedenken...im Gegenteil. Ich konnte auf viele Dinge verweisen, die sich seit der ersten Pille in meinem Leben dramatisch verbessert haben.


    Trotzdem kam irgendwann der große Knall...bei mir hat es Jahre gedauert, bei manchen dauert es nur Wochen, aber fest steht : Bei jedem knallt es irgendwann mal, wenn er es nur lange genug macht. Ecstasy-Dauerkonsumenten ohne psychische Schäden gibt es nicht...nur Leute, die das Glück (oder die Vernunft) hatten, rechtzeitig aufzuhören.

    Wie soll sich denn ernsthaft was an deinem Leben verbessern, wenn du regemässig Ecstasy reinziehst?


    Du bist ein paar Stunden drauf, hast Spass, spürst die Harmonie mit deiner Umgebung und den Menschen um dich herum. Und das wars auch schon an Vorzügen. Wenn du vom Trip runterkommst, bist du bist du depressiv verstimmt, körperlich ausgelaugt und auch tagelang danach noch in deiner geistigen Leistungsfähigkeit eingeschränkt.


    Ich habe angefangen zu konsumieren, nachdem ich eine Ausbildung zum Industriekaufmann begonnen hatte. Anfänglich hatte ich in der Berufsschule einen noch 2er-Notenschnitt, was auch ungefähr meinen schulischen Leistungen vor der Ausbildung entsprach. Am Ende habe ich die Ausbildung gerade so gepackt, mit fast nur Vieren und sogar einem Fünfer aus dem Abschlusszeugnis. Machte sich bei späteren Bewerbungen so gut, dass mich keiner wollte und ich was ganz Neues anfangen musste.

    @ Vanillan

    Deine Vermutung bezüglich deines Sohnes, als er da so blass und kaputt auf dem Bett lag wird wohl zutreffen. Starke Erschöpfung gehört nach dem "Feiern" dazu. Gerne wird dann auch versucht, die unangenehmen Nachwirkungen von Ecstasy & Co durch Kiffen zu lindern, was umso mehr den Zustand, in dem du ihn vorgefunden hast, erklären würde.


    Was genau meinst du mit Zusammenbruch?


    Einen "Zusammenbruch" könnte im Rahmen einer Überdosierung auftreten. Es könnte dann zu massiven Kreislaufproblemen, Zittern der Muskulatur oder gravierenden psychischen Erscheinungen wie "Horror Trips" mit Verfolgungswahn, Panik oder ähnlichem kommen.


    Ansonsten bleiben solche "Exzesse" nicht ohne Spuren, wie ich schon sagte. Auf Dauer ist das, was dein Sohn macht, eine Form der Selbstzerstörung. Aber normalerweise ist das ein langsamer und schleichender Prozess.

    Also so langsam macht mir die ganze Sache nicht nur Sorgen sondern richtige Angst....


    Mein Sohn war jetzt schon ca. 6 Tage lang nicht weg (also irgendwie feiern oder mit Freunden weg) und trotzdem hatte ich den Eindruck dass er irgendwas genommen hat.


    Er rennt hier total aufgekratzt rum und ist eig. immer in Bewegung. Trotzdem ist sein Gesichtsausdruck total leer und man hat den Eindruck, dass er ganz tief in Gedanken ist... Gekifft hat er ja schon bevor er mit dem ganzen anderen Kram angefangen hat, deshalb kann es gut sein, dass er das auch noch zusätzlich macht...


    Hab jetzt auch mal meine Ex-Frau mit dem Thema konfrontiert... Sie ist der festen Überzeugung, dass unser Sohn sowas nicht macht, obwohl ich ihr gesagt habe, dass ich selbst Pillen bei ihm gefunden habe. Find das sehr unfair von ihr, dass sie sich einfach aus allem raus hält. Wir sind zwar getrennt aber trotzdem ist er auch ihr Sohn...


    Stehe halt auch ziemlich alleine da mit dem Problem und meinem Sohn scheint das alles völlig egal zu sein, was mit ihm passiert :-|


    Ich hab ihn noch nie so gleichgültig erlebt...