Also im Nachhinein kann ich dir noch was zu Motivation bezüglich des Kiffens und zur Demotivation bezüglich des "normalen" Rauchens sagen.


    Einen Joint kannste dir nicht immer und überall rauchen, das ist klar. Ne Kippe schon. Ich hab das Kiffen eigentlich leicht hintermir lassen können und ich habs echt lange gemacht. Aber das normale Rauchen, da bin ich schon zwei Mal dran gescheitert. Weil es viel allgegenwärtiger ist.


    Wenn du das Hanf hinter dir gelassen hast, dann haste auch gar keinen Bock mehr drauf. Man kann viel klarer denken und die Gedanken kriegen auch wieder einen roten Faden. Man erinnert sich länger an Dinge etc.


    Die Gefühlskirmis, die du jetzt hast, hatteste auch wenn du Breit warst. Aber da hat die dich nicht so viel gejuckt...


    Nichts zu danken, mir machts auch Spaß hier ein bisschen in die Tasten zu hauen, wenn man dann noch helfen kann...korrekt! ;-)

    Oh ja KIRKEL!!! Da kann ich nur zustimmen


    Das nimmt eine sehr lange Zeit in Anspruch bis das wieder vorbei geht..


    Bin jetzt knapp ueber 3 Monate weg von dem Scheiß und es ist teilweise immernoch nicht leicht..Aber denke das legt sich wieder mit den Stimmungsschwankungen..


    Sport ist der beste Ausgleich. Hatte auch schon Schiss das ich zum Alki werde..


    Wird es besser nach den vier Monaten mit der inneren leere und den depressiven verstimmungen?? x:)

    Also innere Leere habe ich heute noch, nach einem Jahr, aber ob das nur von den Drogen kommt. Was in jedem Fall immer fühlbarer wird ist die Klarheit, und man ist nicht mehr so verplant. Und die Kohle, das hab ich ganz vergessen, jeden Tag 10 oder 5€, die man sich spart.


    Also ich erfahrer mich volllkommen neu, seit dem ich nicht mehr kiffe.


    Wie lange haste geraucht?

    Also mir ist es nach ca. 6 Monaten wie ein Stein vom Herzen gefallen, da war ich erstmals an einem Punkt, an dem ich nicht mehr wollte. Also ich musste mich nicht mehr zurückhalten, ich wollte nicht mehr.


    Das ist bis heute so, wenn mir einer ein Joint hinhält, da brauch ich keine beherrschung mehr. Ich hab kein Bock mehr drauf, wie auf was zu Essen, das ich nicht mehr mag.

    Habe so ca 12 Jahre durchgekifft.. mit vielleicht höchstens 6 wochen Pause und das nicht an einem Stück. :|N Ich möchte dieses Dreckszeug nie wieder in meinem Leben einintegrieren.


    Habe auch zwar kein verlangen mehr danach nur Momentan machen mir meine extremen Stimmungschwankungen zu schaffen. Habe das Gefühl das alles in den Jahren an mir vorbeigerauscht ist und jetzt ich mich der harten Realitaet stelle bzw. ich damit konfrontiert werde.


    Irgendwie fühle ich mich psychisch kastriert, unfähig mit den Emotionen und Gefühlen klarzukommen.


    Jeden Tag versuche ich mir selbst in den Arsch zu treten und immer wieder vor Augen zu führen was mein Ziel ist, nämlich klar im Kopf zu werden und zu bleiben.


    Aber wie ich aus vielen Threads gelesen habe ist das eine ganz normale Prozedur, die jeder ex-user durchmacht oder durchgemacht hat

    Ist auch so, man muss irgendwie dadurch. Je länger man es durchält desto besser fühlt man sich.


    Ich nmotiviere mich damit, dass ich endlich wieder länger clean gewesen sein möchte, als dass ich gekifft habe. Also in Jahren....

    HI :) ich selber bin Dauerkomsument seit 1o Jahren und auch gerade dabei aufzuhören.


    Jap deine depressive verstimmung kommt vom Konsum , ich selber habe diese Verstimmung auch schon oft durchgemacht nur habe ich mich derart an sie gewohnt das sie dann irgendwann wieder verschwunden sind. Soll kein Ansporn zum weitermachen sein.


    :) Ich hatte selber lange die Einstellung "was is ?" Ich schade dich niemand.. aber weit gefehlt in erster Linie schade ich mir selber damit da Dauerkonsum nicht mehr der Sinn und Zweck von cannabis ist . Und zum 2ten schade ich meiner Familie und meinem Umfeld. Ich reagiere schnell über bin verspannt und nervös.Dennoch ist dies nur eine Herausforderung vom Leben die es auch zu meistern gilt.


    In diesem Sinne


    good luck ^:)