• Nicht mehr rauchen - Mein Tagebuch

    Hallo, ich will dieses Forum nutzen, um zu reflektieren und ein wenig Aufmunterung zu bekommen. Ich quäle mich schon lange mit dem Gedanken, mit dem Rauchen aufzuhören... Es gibt Momente, in denen ich wirklich gern rauche, ich denen es vor allem um das Ritual geht und es gibt Momente, in denen der Körper einfach nach Nikotin schreit bzw. mir…
  • 75 Antworten

    @ Krähe

    Da siehst du mal das Willenskraft eine echte Vorbildfunktion hat vielleicht hat deine Freundin nur gelacht weil sie dachte du bist zu schwach dazu. In meinen Augen respektiert sie dich sehr und wird sich insgeheim auch mit ihem Zigarettengenuss auseinander gesetzt haben.


    Ist aber genauso wie mein Alkohol in unserer Gesellschaft nicht einfach an jeder Ecke wird gequalmt. Mann muss sich nur morgens mal in den Grosstädten die Bushaltestellen anschauen greusslich sage ich dir.


    Liebe Grüsse @:) und VIEEEL Kraft weiterhin

    Hallo Krähe,


    ich habe auch aufgehört zu rauchen vor ca. 5 Wochen und es geht mir so wie dir.


    Dummerweise... Vor einer Woche hatte ich einen Rückfall und habe mir dabei auch gleich eine Schachtel gekauft. Nach 5 Zigaretten hab ich die Schachtel aber in der Kneipe liegen lassen und bin nach Hause gegangen.


    Alkohol macht es mir schwerer durchzuhalten.


    Gut an meinem Rückfall war, dass dieses Verlangen bei mir nach ca. 3 Wochen wieder sooo krass geworden war, dass ich das Gefühl hatte, eine Zigarette ist das BESTETOLLSTEGEILSTESCHÖNSTELECKERSTEERSTREBENSWERTESTEBEFREIENDSTE, das es auf der ganzen Welt gibt.


    Am Morgen nach dem Rückfall haben meine Klamotten gestunken, ich hatte richtig schlechten Atem, mein Hals hat weh getan und der Kater war sehr schlimm.


    Da habe ich dann nochmal vor Augen geführt bekommen, wie ekelhaft Zigaretten eigentlich sind ;-D ;-D :)z :)z :)z


    Ich habe auch das Nichtraucherbuch gelesen (das von Alan Carr ist eigentlich echt gut gemacht, so ein bisschen Psychoschiene) und schon ein paar Sachen daraus mitgenommen:


    - Es gibt nichts, was man verliert, denn Zigaretten haben einem vorher auch nichts Positives gegeben


    - Dass man ruhiger, selbstsicherer, etc. wird, ist Quatsch, eigentlich nur eine Einbildung, die was mit dem Nikotin-Entzug, wenn man nicht raucht, zu tun hat


    - Man kann nur gewinnen, wenn man aufhört


    - und sollte vorsichtig sein, denn es ist immer NUR EINE ZIGARETTE, die einen wieder dazu bringen kann anzufangen.


    Seitdem bin ich standhaft und auf einer anderen Party am Wochenende habe ich sogar durchgehalten, als ich einem Freund gegenüber stand, der schon Anfang des Jahres aufgehört hat und von dem ich eigentlich dachte, er schafft das ohne Probleme. Er hat sich ständig eine neue Zigarette angezündet, während ich relativ ruhig da stand und mich mit ihm unterhalten habe.


    ... Das Verlangen war natürlich trotzdem da, aber da hilft mir im Moment etwas, dass ich vor langer Zeit ebenfalls hier im Forum gelernt habe:


    Starkes Verlangen ist eigentlich ein Impuls, und der ist zeitlich begrenzt, d.h. man muss diesem Impuls zu rauchen nicht für immer, sondern nur für diesen einen Moment widerstehen. DAS KRIEG ICH HIN ;-) Und wenn ich dann ein paar Stunden später wieder so einen Moment habe, schaffe ich auch den.


    Was ich noch nicht geschafft habe:


    Ich habe überhaupt keine Strategien, wenn es mir schlecht geht, ich genervt bin oder viel Stress habe. Was macht man, wenn man dann denkt, nichts hilft? Ich frage mich die ganze Zeit, wo die Nichtraucher ihre Gelassenheit hernehmen- da bin ich noch mitten im (psychischen) Entzugsprozess. Über Ideen, wie man ruhig bleiben kann (bin teilweise sehr gereizt, fast aggressiv) freue ich mich sehr sehr sehr :)^


    Liebe Krähe und allen anderen, die gerade aufhören zu rauchen oder darüber nachdenken, dies in Zukunft zu tun:


    Viel Kraft :)* :)* :)*

    @ gradfly

    Liebe gradfly ich danke dir für deinen Beitrag den ich für mein Suffproblem sozusagen übertragen kann. Sind wirklich eine Menge Warheiten und Hilfen in deinem Text DANKE @:) @:) @:)

    Hallo ihr zwei *:)


    Ich rauche jetzt seit ca. einem viertel Jahr nicht mehr und betrachte das mittlerweile auch nicht mehr als "stark bleiben". Manchmal kommt das Bedürfnis hoch, aber da ich eh nix zur Hand habe und mir meine noch rauchenden Freunde auch nix abgeben würden, ist da nicht so die Gefahr.


    Ja, von wegen "Impulse"...ich sage mir auch, ich bin nicht plötzlich Nichtraucher, ich verzichte nur auf die nächste Zigarette (und die übernächste, überüber...).


    Mhh, ich hab ja schon mal gesagt, dass ich nicht so der Fan von diesen Büchern bin...ich gucke einfach, wie ich die Sachen empfinde. Zum Beispiel habe ich schon etwas verloren durch den Rauchstopp, aber ich habe andere Sachen zurückerhalten usw.

    @ Bärchen

    Alles gut, bin weiter rauchfrei, aber bei dem Stress, den ich im Moment habe, muss ich richtig dafür "kämpfen", keine Zigaretten zu kaufen...

    @ Krähe

    :)= :)= :)=


    Viele Grüße

    Weil ich grad über Bärchens Faden gestolpert bin, ein kurzes update...


    Ich bin noch immer unrauchend :-D, ab und an ein Bedürfnis, das wars. Mein Freund raucht weiterhin, wenn er was getrunken hat und mit seinen Freunden auf Rautze ist...aber er war schon immer eher ein Gelegenheitsraucher...

    Meine Freundin hat "nur" aufgehört, weil sie schwanger werden wollte...und sie hat es geschafft ;-D @:) :)_

    Ich will auch aufhören... fällt mir aber momentan gar nicht so leicht. Aber vlt. bringts jetzt was da ich mit grippalen Infekt flach liege. Mein Hals tut weh aber trotzdem greif ich ab und zu danach. :|N >:( Jetzt kommen ja noch die Feiertage. Hast du irgendwelche besonderen Tipps?? kann leider den ganzen Faden nicht durchlesen meine Augen tun so weh. :°(

    Ja... seit dem Tod meiner Mutter rauche ich aber doppelt soviel wie vorher und jetzt hab ich die Schnauze voll davon. :-/

    Oh Edit...


    Willst du aufhören?


    Es ist immer "momentan" ungünstig... (Es sei denn, du hättest gesundheitliche Probleme, die einen kalten Entzug riskant machen...aber frag mich nicht, welche.)


    Ich glaube, ich kann dir keine Tipps geben, zumindest nicht beim ersten Schritt. Du musst ganz allein entscheiden, wann deine Ekelgrenze überschritten ist. Und im Nachhinein muss ich sagen, die war bei mir echt hoch :-/ .

    Oh, das tut mir Leid! Dafür wünsch ich dir erstmal ganz viel Kraft!


    Mhhh, also ich kann dazu nur sagen, dass ich auch immer dachte, ohne Kippe wären meine Probleme (Depris, Ängste...) noch schwerer auszuhalten. Aber nach ein paar Tagen, war das Gefühl wirklich weg.


    Zu rauchen, macht deine Belastungen nicht weniger belastend. Das hätte ich ohne die eigene Erfahrung keinem

    geglaubt.

    Und wie geht es inzwischen?


    Du solltest wirklich mal Endlich Nichtraucher lesen – das ist wirklich wirklich super!


    Hoffe dass dieser Tread weiterleben wird.