• Nichtraucher werden,hab fragen dazu,wer kennt sich aus ?

    Hallo,Raucher und Nichtraucher. Ich möchte aufhören zu rauchen,ich rauche seit 40 Jahren,nun soll schluss sein. Es gibt doch diese Nikotin Pflaster,bringt das eigentlich etwas,oder dieses Nikotinspray. Wenn man morgens wach wird ist doch der reiz da,ersma eine rauchen. Ja,ich weiß,viele sagen es ist kopfsache,manche lassen sich akupunktieren, aber man…
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    Zitat

    Mein "Hilfsmittel" waren starke Bonbons gegen das Kratzen und Verlangen. Bei jeder Gelegenheit, wo ich sonst geraucht habe.

    hab ich anfangs auch gemacht.


    Geld weggelegt hab ich nicht, dafür hab ich mir irgendwas geleistet, was ich ansonsten nicht gemacht hätte, wie ein teures Fitnesscenter für das eine oder andere Jahr, Sportartikel oder teurere (Bio)-Lebensmittel.

    Hallo chat_fan,


    Einfach aufhören, war 14 Tage im Krankenhaus da ging es auch ohne !!


    Habe hier eine Schachtel wo das erblinden dargestellt ist !


    MfG *:) :)* :)^

    Zitat

    Habe hier eine Schachtel wo das erblinden dargestellt ist !

    Da fällt mir folgender Witz ein:


    Ich hatte letztens eine Schachtel, wo drauf Stand, das Rauchen mich umbringt und bei mir Lungenkrebs auslöst. Die habe ich ganz schnell umgetauscht gegen eine, auf der stand: "Rauchen fügt den Personen in Ihrer Umgebung Schaden zu"

    Hi, ich weiß, wie schwer es ist, das Rauchen aufhören. Ich habe es mir zwei oder drei Jahre lang angewöhnt und 25 Jahre lang abgewöhnt, will sagen, es hat immer wieder nicht dauerhaft geklappt.


    Geholfen hat beim letzten, funktionierenden Versuch ein Buch von Allen Carr, "In 30 Tagen Nichtraucher", aber ich glaube, die Zeit war sowieso reif. ... Das ist jetzt 20 Jahre her, woraus man ersehen kann, dass ich schon ein recht alter Knochen bin, und hätte ich weiter geraucht, könnte ich mit einiger Wahrscheinlichkeit jetzt die Radieschen von unten betrachten.


    Obwohl ich eine ziemliche Abneigung gegen diesen amerikanischen, aufgeregten Verkäuferstil habe, hat mir das Büchlein sehr geholfen.


    Wichtigste Punkte sind meiner Meinung nach:


    Sich vorher ausführlich damit befassen, sich klar machen, dass man einen Schritt macht, der das Leben entscheidend verändert.


    Auch die positiven Seiten des Rauchens sehen, am besten auflisten, denn auf diese muss man


    verzichten! (die negativen


    Welche das sind? Rauchen ist Magie, Feierzauber, Lagerfeuer, uralte Mythen, Rauchen ist Gemeinschaft, man bietet sich Zigaretten und Feuer an, Atmen ist Leben, und der Raucher hat jahrzehntelang durch die Zigarette "geatmet". Jeder Zug gibt einen kleinen, sofortigen Kick - sowas kriegt man sonst nicht, außer mit anderen Rauchwaren.


    Wenn der Entschluss steht, darauf hinarbeiten, reduzieren. Freunde, Bekannte und Kollegen einweihen. (Da kann man schon mal den Voraus-Spott der Raucher einkassieren. Was die dann für Augen machen, wenn man es doch schafft!) Manche meiner Freunde sagen noch heute: ich hätte das damals nie geglaubt, dass du wirklich aufhörst ...


    Den großen Tag sorgfältig planen. Merke: wer im Urlaub aufhört, fängt danach wieder an, wer aufhört, wenn es einem schlecht geht, fängt wieder an, wenn es wieder besser geht. Am besten einen ganz normalen Tag, vielleicht den letzten oder vorletzten Arbeitstag der Woche. Der rein körperliche Entzug ist dann schon fast geschafft, wenn es am Montag weiter geht.


    Ganz viel trinken. Wasser schwemmt Nikotin aus, und während man trinkt oder pinkelt, kann man nicht rauchen. Nicht mehr Koffein als sonst, und natürlich auch keinen Alkohol, der vermindert schon in geringen Mengen die Selbstkontrolle.


    Bewusst atmen, an frische Luft gehen, Bewegung.


    Keine Ersatzmittel wie Bonbons, Nikotin-Pflaster, oder gar diese Elektrozigaretten. Mit so was ist m.E. der Rückfall garantiert. Ich hatte allerdings ein Riechfläschchen mit Pfefferminzöl, was das Frischegefühl vertärkt


    Die eigenen Gründe für das Aufhören zu einem einzigen Satz komprimieren und sich den wie ein Mantra immer wieder vorsagen.


    Mich hatte es am meisten deprimiert und auch wütend gemacht, dass ich so oft gegen die Zigarette "verloren" hatte. d.h. nach ein paar Tagen, manchmal bis zu sechs Wochen des Nichtrauchens immer wieder angefangen hatte. Infolgedessen reflektierte mein "Nichtrauchermantra" das auch.


    Selbstbelohnungen kann man sich auch gönnen, das gesparte Geld beiseite legen etc, sich was schönes kaufen usw - für mich war das aber nicht entscheidend.


    Entscheidend war für mich wohl die Auseinandersetzung mit dem "Verlust" der positiven Seiten des Rauchens und die exakte mentale Vorbereitung, ein Stück auch der von mir selbst organisierte "soziale Druck" durch die Vorab-Ankündigung.


    Ich denke, jeder muss letztlich seinen eigenen Weg finden, von einer Sucht loszukommen, aber wenn man sich nur sagt: "Ich muss jetzt unbedingt ...", dann weckt das bei vielen nur den Widerspruchsgeist und sie sagen sich, scheiß drauf, jetzt erst recht, morgen oder nächste Woche kann ich immer noch damit aufhören.


    So, zum Schluss möchte ich noch auf gewisse Programme für das Abgewöhnen eingehen, die bei mir ganz und gar nicht funktioniert haben. Das sind so ausgeklügelte Programme, die das Rauchen stufenweise erschweren sollen.


    Am Anfang soll man nur wenige Zigaretten bereit halten, immer gleich den Aschenbecher leeren, die Zigaretten an komplizierten Orten vor sich selbst verstecken, und am Schluss holt man sich eine Zigarette aus dem Keller, das Feuerzeug vom Dachboden holen und kann auf dem Klodeckel kopfstehend rauchen, oder so ähnlich. Bei mir hat das nur den Widerstandsgeist geweckt, genauso wie es vermutlich die ekligen Bildchen auf den Packungen machen würden, wenn sie mich noch etwas angingen.


    Wie auch immer - viel Erfolg, es ist zu schaffen,


    Millionen sind schon Nichtraucher geworden!


    Und: Die gedankliche Vorbereitung ist enorm wichtig!

    Das beste Hilfsmittel ist Entschlossenheit und der starke Wille aufzuhören.


    Startpunkt und Auslöser war damals ein Halsweginfekt, bei dem sogar das Atmen wehtat. Nachdem ich wieder gesund war, bin ich schon über die ersten 4 Tage hinweggekommen. Danach wurde es Tag für Tag leichter.

    Also wir haben von heute auf Morgen aufgehört beide circa 12 Jahre gerne geraucht .


    Haben dass so gemacht dass wir uns für jeden Tag etwas für unser Hobby gönnen durften ;-)


    c

    Ich habe ca. 20 Jahre geraucht, und schluss endlich die Nase auch gestrichen voll gehabt. Dann habe ich mir vor gut 1 1/2 Jahren eine so genannte "E-Zigarette" zugelegt, also einen Verdampfer. Der Unterschied ist das man ein ( nach Wahl ) Nikotinhaltiges Liquid in verschiedensten stärken verdampfen kann. Mittlerweile mische ich mir mein Liquid selber. Kostenpunkt im Jahr ca: Vielleicht 50€.. das rauchen andere in nicht mal einer Woche weg. Preislich kann es ein enormer Unterschied sein, wenn man weiß wo man die Sachen richtig bezieht.


    NAtürlich hat man noch diese Gewohnheit an etwas rum zunuckeln, und man konsumiert evtl auch Nikotin, aber der Unterschide zum Tabak"rauch" ist enorm. Es gibt viele gute Informationsquellen im Internet, mach dich doch einfach mal schlau.Ich dampfe jetzt ca. 18 Monate, und meine Kondition hat sich um Welten verbessert.


    Ich möcchte das dampfen nicht unbedingt schön reden, weil wie andere schon gesagt haben es ja im Prinzip eine Verlagerung ist, aber für mich hat sich schon gelohnt bis jetzt :)z , und einen Weg zurück zun den Glimmstengeln ist für mich vollkommen ausgeschlossen. Wenn du genauerer Informationen dazu haben möchtest wo man gutes und günstiges Equipment bekommt z.B, darfst du mir auch gerne eine PN schreiben. LG


    Ich wünsche Dir gutes gelingen bei dem Weg von diesen Zigaretten weg zu kommen

    Habe vor 4 Jahren nach 11 Jahren Rauchen aufgehört. Ich habe mir verinnerlicht dass es keine Beruhigungszigarette gibt, sondern dass jede Zigarette meinen Puls und meinen Blutdruck steigen lässt und den Stresslevel erhöht. Wenn ich mich dann so fühlte als ob ich eine Zigarette (zur Beruhigung) bräuchte, habe ich ganz intensiv Sport gemacht. So habe ich aufgehört zu Rauchen und dabei noch 8kg abgenommen. :)z

    Bei mir hat es auch nur so geklappt: "einfach aufhören".


    Es gibt ja auch die strategischen Typen, mit erstmal weniger Rauchen wollen. In der Lehre war ich bei einem Uhrzeitraucher. Der hatte eine relativ langweilige Arbeit. Um Kontrolle zu haben, nahm er abgezählte Zigaretten mit, die er nach festen Uhrzeiten verpaffte.


    Keine Lösung für mich. Mir wurde auch geraten "einfach aufhören". Wie, einfach aufhören, wie soll das denn gehen ?


    Für mich war das dann genau der Weg. Mein Frau erinnert sich noch heute daran: "so, das war meine letzte". Bis heute schwärmt sie von meiner Entschlusskraft. Sie selber raucht weiter, ich fand es erst als hinderliche Provokation, es stört mich aber nicht mehr.

    Ist ja wirklich interessant, diese verschiedenen Wege zum Nichtrauchen. Und dann: Nichtraucher bleiben!


    Für mich war es nicht besonders schwer, aufzuhören, und die doch relativ leichten körperlichen Entzugsymptome ein paar Tage zu ertragen, sondern nicht wieder damit anzufangen. Diese Freude und Euphorie, wenn man es ein paar Tage (oder gar Wochen) geschafft hatte, und dann diese hilflose Niedergeschlagenheit, wenn schließlich und endlich doch wieder "die Zigarette gewonnen" hatte und ich dann innerhalb von zwei, drei Tagen wieder bei ca. 40 Stück / Tag angekommen war.


    Die psychische Seite der Rauchsucht ist wirklich enorm stark. Ich hatte noch jahrelang Horror-Träume gehabt, wo ich im Traum wieder rauchte.

    Moin,


    bei mir hat das Aufhören auch von einem Tag auf den anderen geklappt. Es war mein Neujahrsvorsatz 2007.


    Mir haben Informationen über die Wirkungsweise von Nikotin im Gehirn geholfen, findet man z.B. auf Wikipedia. Und ein Mitgliedseintrag auf einer Internetseite für angehende Nichtraucher.


    Dabei war ich nicht stur verbissen, sondern habe mir Zigaretten für den absoluten Notfall erlaubt. Aber um die positiven Verknüpfungen zu lösen habe ich dann nicht bei einer Tasse Kaffee oder auf dem Sofa die Notfallzigarette geraucht, sondern mir unwirtliche Orte dafür ausgesucht, z.B. Heizraum oder Keller.


    Die erste Notfallzigarette war nach ca. 4 Tagen. Insgesamt waren es im Januar ca. 4 Notfallzigaretten, die immer schlechter geschmeckt haben. Dann brauchte ich keine Notfallzigaretten mehr. Also jeder muss da irgendwie seinen Weg finden. Ich fand das mit dem bewussten rauchen von Notfallzigaretten hilfreich. Hätte ich mir das Rauchen ganz strikt verboten, dann wäre ich ja grandios gescheitert. So konnte ich mir sagen, das war jetzt nur 1 Zigarette in 4 Tagen, oder nur 4 im Monat, also läuft.


    Viel Glück

    ach ja, noch zu den Entzugssymptomen.


    Ich hatte über einen längeren Zeitraum Raucherträume, ich glaube noch nach Jahren.


    Die Träume waren sehr realistisch und drehten sich darum, dass ich wieder voll am Rauchen war und dann im Traum total resigniert war, dass ich so versagt hatte. Es fühlte sich alles real an, das Rauchen, Geschmack im Hals usw.


    Ich bin dann immer wach geworden und habe erst einige Zeit gebraucht, um zu realisieren, dass ich nur geträumt habe und ich immer noch clean bin.

    Habe über die e-Zigarette aufgehört. Das entkoppelt das Rauchritual vom eigentlichen Rauchen. Das Nikotin in der e-Zigarette wirkt außerdem anders - langsamer.


    Vor über einem Jahr habe ich es dann einfach gelassen. Seither wollte ich nie mehr rauchen.

    Zitat

    Die Träume waren sehr realistisch und drehten sich darum, dass ich wieder voll am Rauchen war und dann im Traum total resigniert war, dass ich so versagt hatte.

    Das habe ich auch manchmal, erst vor ein paar Monaten wieder. ;-D

    Ich kenne diese Träume auch, sie sind zwar seltener geworden, aber auch nach 4 Jahren als Nichtraucher kommen sie ab und zu noch vor. ;-D Es fühlt sich total echt an und ich fühle mich im Traum sehr schlecht beim Rauchen und frage mich dabei, WIE mir das bei meiner Willensstärke nur passieren konnte, wieder das Rauchen angefangen zu haben und nehme es als persönliche Niederlage wahr.


    Wenn ich dann aufwache bin ich total glücklich dass das alles nur ein böser Traum war und jedes mal aufs Neue stolz darauf, Nichtraucher zu sein. :)z