ich weiß auch nicht weiter

    hm... habe mir auf der Suche durchs Web eigentlich Hilfe erhofft und nun bin ich auf dieser Seite gelandet....


    nicht das es nicht irgendwie tröstlich ist zu erfahren, das es mehreren geht wie mir, aber nachdem was hier so erzählt wird ist das Aus meiner Beziehung ja schon fast vorherbestimmt.


    Ich bin seit nun 5 Jahren mit meinem Mann zusammen und seit 3 Jahren verheiratet.


    Es war wirklich alles super, die ganze Schmuserei...der viele Sex, die viele Unternehmungslust, manchmal wurde es mir sogar zu viel, drum suche ich die Schuld auch einfach bei mir.


    Ich bin gelernte IT-Systemkauffrau und durch mich ist mein Mann eigentlich auch erst so richtig auf den PC gekommen.


    Das fing mit ganz harmlosen Spielen an. Er hatte zwar manchmal seine Tage, das er da 2-3 Stunden am Stück gespielt hat, aber er hat immer eine Grenze gefunden. Es kam mir da zwar mitunter auch schon viel vor und es ist gar meinen Schwiegereltern aufgefallen. Aber ich habe ihn immer in Schutz genommen, das es doch ein Hobby sei und er sehr genau wüsste was er tut.


    Bis dahin hatte mein Mann auch immer sehr viel gearbeitet....


    Vor fast 2 Jahren hat er dann seine Arbeit auf einen 4 Tage-Job gekürzt. Er begründete das damit, das er vorher fast 50 Stunden wöchentlich gearbeitet hätt und nun total "ausgebrann" sei.


    Ich habe mich eigentlich darüber gefreut.


    Mein Mann ist ein Einzelkind und hat bis wir zusammen gezogen sind bei seinen Eltern gelebt. Entsprechend verwöhnt, was Putzen, Kochen, Waschen etc. angeht war auch immer.


    Aber ich dachte, prima, wenn er zu Hause ist dann kann er mir bei der Hausarbeit zur Hand gehen und ist nicht mehr so abgespannt wie früher.


    Aber geholfen hat er nicht. Das Spielen am Computer hat nur wahnsinnig zugenommen.


    Ein knappes halbes Jahr später ist dann sein Hund vergiftet worden. Seitdem geht es bergab.


    Er hat angefangen auch in die Nacht hinein zu spielen und hat immer weniger Leistung auf der Arbeit gebracht. Das ging bis zu einem Personalgespräch.


    Er fühlte sich ungerecht behandelt und ich habe natürlich auf seiner Seite gestanden. Es ging im so total mies, das ich niemals ins gleiche Horn hätte blasen können. Also habe ich ihn in Schutz genommen. Irgendwann habe ich dann angefangen eine Liste zu erstellen in der ich festgehalten habe, wann er abends mit mir ins Bett gekommen ist (ich würde seiner Meinung nach immer zu früh ins Bett gehen (23:00)) um einfach einen Überblick zu bekommen, ob ich mich nun einfach blöd anstelle und in ungerecht behandle oder ob ich mir das nicht einbilde.


    Irgendwann hat er von der Liste Wind bekommen und er war total enttäuscht und sauer... also habe ich wieder versucht gut-Wetter zu machen und ihm auf sein Drängen hin einen neuen PC konfiguriert.


    Er hatte mittlerweile nämlich seine Leidenschaft für Star Wars Galaxies entdeckt. Und da wir eine DSL-Flatrate haben, gab es nun zumindest finanziell kein Hindernis.


    Im Frühjahr habe ich dann angefangen mich abzukapseln. Habe mich bewusst mit Freundinnen verabredet um alleine mit ihnen was zu unternehmen.


    Komischerweise ist mein Mann damit gar nicht gut zurecht gekommen. Er hat angefangen zu erzählen, das er mich vermissen würde, wenn ich weg wäre und das ihn das sehr treffen würde wenn ich alleine unterwegs bin.


    Ich habe ihn aufgefordert mit zukommen, das ist er aber nie. So richtig zufrieden ist er nur, wenn er am Computerspielen ist und ich bei ihm bin und lese oder sonst etwas tue.


    Vor lauter Verzweifelung habe ich dann einfach einen Urlaub für ihn und seine Freunde gebucht (Freunde soweit man das eben noch so nennen konnte). Er hatte immer davon gesprochen das er endlich mal wieder mit ihnen weg wollte, aber diese Versprechen oder einfach nur Aussagen kannte ich ja mittlerweile.


    Im Urlaub hatte er dann unglücklicherweise (zeitweise dachte ich auch "glücklicherweise") einen Unfall. Er hat seinen Urlaub daraufhin sofort abgebrochen uns ist zurückgekommen.


    Er war so anders, so enthusiastisch. Er meinte in dem Moment des Unfalls hätte er wie einen Film vor Augen gehabt. Er hatte Angst mich nicht mehr wieder zu sehen und nun sei ihm endlich bewußt, das er sein Leben wieder in die Hand nehmen müsse. Der verkürzte Urlaub hätte ihm gezeigt, was das Leben bedeutet und wie schön es ist....ich war so glücklich und voller Elan das sich nun tatsächlich etwas ändern würde.


    Gehalten hat der Vorsatz, höchstens nochmal ganz selten Computer zu spielen um wenigstens die Freunde die er dort im Chat kennengelernt hat nochmals zu sehen, knappe 2 Wochen.


    Er spielt wieder und schlimmer seit je her.


    Er fängt an wenn er von der Arbeit kommt und findet meistens erst in den frühen Morgenstunden (heute wars zum Beispiel 5 Uhr in der Früh) ein Ende. Wenn ich ihn darauf anspreche, dann geht es ihm nicht ums Computerspielen, er sagt er hätte Schlafstörungen....


    Ich rede mir schon den Mund fusselig und trau mich eigentlich auch gar nichts mehr zu sagen.


    Spreche ich ihn tagsüber auf das viele Spielen an sagt er jeder bräuchte ein Hobby und das er ja wenigstens zu Hause wäre. Andere würden Fussball spielen und wären aus diesem Grund 3-4 mal wöchentlich nicht da - ich denke das wäre mir wirklich lieber...dann hätte er nämlich auch Freunde....


    Am Wochenende unternehmen wir nur noch was wenn es aus seiner Sicht nicht anders geht (Fahrt zu meinen Eltern etc.)


    Dann ist er aber auch total schnell müde, langweilt sich und drängt darauf wieder heim zu fahren.


    Heimwärts sagt er dann bereits immer schon im Auto - Schatz, gell aber ich spiel jetzt noch Computer, ich will ja auch was vom Wochenende.


    Diese Sätze finde ich ganz toll, tut auch gar nicht weh.


    Ich frage ihn nun schon häufig, ob er mich noch liebt, oder ob er glücklich mit mir ist. Das beteuert er wie wild...sagt es sogar sehr oft unaufgefordert. Aber ob ich ihm glauben kann weiß ich nicht.


    Ich denke immer wenn er sich von mir trennt, dann hätte der Schmerz ein Ende. Ich kann mich nicht trennen........

    @bömbi

    Habe gerade Deinen Beitrag gelesen und mir gedacht ich poste auch nochmal... so bin ich auch dazu gekommen, war auf der Suche nach Hilfe im Netz und habe mir auch so einiges durchgelesen...bei mir ist auch die eine oder andere Träne geflossen, weil ich mich in den Berichten der anderen immer wiedererkannt habe und mich dennoch so hilflos meiner Situation ausgesetzt gesehen habe... aber heute weiß ich zumindst eins, eine Wahl hat man immer, jeder für sich wählt jeden Tag sein Leben. Ich habe mich immer für ihn und gegen eine Trennung entschieden und Du kannst mir glauben das ist sicher der einfachere Weg gewesen. Aber auch er hat sich jeden Tag von 8 Jahren gegen mich entschieden für die blöde Kiste. 8 Jahre gehen schnell um. Ich bin letztes Jahr schonmal knappe 10 Tage weg gewesen und habe gelitten wie ein Hund. Dieses Mal ist es anderes. Das Thema haben wir besprochen bis zum erbrechen und immer wieder Versprechen die er gemacht hat und nicht gehalten hat. Ich habe ja schon gesagt, jeder muss das für sich entscheiden und entscheiden, was ihn da hält wo er ist. Bei mir ist es im Moment erträglich, ich leide zwar, aber anders als vorher. Ich weiß ich habe keine Chance gegen die Kiste und das ist auch keine Konkurrenz. Nein es ist einfach das falsche Verhältnis. Das Verhältnis zwischen Partnerschaft und Kiste. Ein Hobby hat wohl jeder und man schlägt sicherlich auch Mal über die Strenge aber so??? Das kann doch nicht sein. Es ist traurig aber wahr, mit einem Süchtigen kann man keine Beziehung führen. Fakt ist doch eins; der Süchtige hat eine Beziehung nämlich zu dem was ihn abhängig macht. Und in einer Beziehung ist jeder 3. zuviel. Ob er von Alkohol, Drogen dem Rechner abhängig ist oder an Mutters Rockzipfel hängt ist doch letzten Endes egal, da ist man dann einfach überflüssig. Und mal ehrlich, möchtest Du Dich überflüssig fühlen.


    Ich habe mich auch immer wieder gefragt was mich über die Liebe hinaus da gehalten hat, und stelle doch fest, daß ich tatsächlich gedacht habe, daß ich ihm helfen könnte. (also doch co-abhängig, abhängig vom abhängigen) Die Frage ist nur wobei. Er braucht ja keine Hilfe nach seiner Auffassung und wenn der andere doch keine Hilfe will, was will man denn dann noch da? Von der Illusion "an ein schönes Leben" leben, statt es in der Tat zu leben. Die online Sucht (ob Spiele, chats o.ä.)ist meiner Meinung nach die gesellschaftsfähigste von allen, denn das ganze passiert in vier Wänden unabhängig von allen anderen. Es sieht im Höchstfall der Partner und der erkennt es in der Regel so schnell nicht als solche.


    Ansonsten was soll ich sagen; ausser, daß ich das alles ganz schrecklich finde fällt mir dazu nicht mehr ein!>:(:°(


    Ich hoffe dennoch für Dich und alle anderen, daß ihr das Beste daraus macht, wie auch immer ihr das handhaben wollt!


    Liebe Grüsse

    Hilfe

    ich habe heute erfahren das mein mann wieder spielt. er hat vor acht jahren, das war vor meiner zeit schon eine therapie gemacht.


    wie soll ich mich verhalten? er möchte wieder eine therapie beginnen

    Es macht mich traurig

    Es macht mich wirklich traurig, das es irgentwie nichts zu geben scheint, wie man seine Männer vom Rechner wegbekommt. Ich hatte eigentlich gehofft hier eine Möglichkeit zu finden, aber stattdessen sind hier lauter traurige Geschichten, von Frauen die es irgentwann aufgegeben haben, und ihren Freund/Mann verlassen haben. Das scheint die einzige Lösung zu sein. Das möchte ich aber nicht.


    Auf jeden Fall beruhigt es ein wenig, zu wissen das man nicht alleine ist.


    Viele Grüße

    Automatenspielsucht, wer kann mir helfen?

    Ich weis nicht was ich machen soll!


    Ein guter Freund von mir verspielt sein ganzes Geld an Automaten!


    Er hat in den letzten zwei Wochen ca. 500Euro verspielt und es ist ja nun auch nicht so, dass er das Geld nicht auch so brauchen könnte. Er sagt zwar, das er es einsieht, das es so nicht weiter gehen kann, aber immer erfährt man neues.


    Ich habe schon überall nach Kontaktstellen gesucht, aber so wirklich habe ich nichts gefunden was mich darüber aufklärt.


    Vielleicht finde ich hier ja jemanden, der vielleicht selbst betroffen, in meiner Lage ist oder mir vielleicht so helfen kann.


    Ich wäre euch super Dankbar.

    Insider Sicht

    Hallo liebe Frauen,


    bewegende Berichte musste ich da lesen. Nun lasst mich die Dinge aus einer anderen Perspektive beleuchten. Allerdings kann ich nicht nachvollziehen wie es ist, zehn Jahre zu zocken, bei mir waren es deren 4. Ich beziehe mich auf die Zeit, während ich ein bestimmtes Spiel exzessiv gespielt habe. Auch das ist zu relativieren, weil ich nichtsdestotrotz ab und an in der Uni war.


    Zu meiner Person, ich bin selber ein Zocker, jedenfalls während des Studiums, habe aber mein Leben gemanaged bekommen und spiele immer noch gerne. Ich kenne den Kampf zwischen Arbeit, Beziehung und zocken nur zu genüge. Meine langjährige Freundin hat um das eine oder andere Mal die "Kiste" verteufelt.


    Nun zunächst sei gesagt: Ein Computer-Spiel ist intensiver als alles bisher da gewesene Film, Buch, etc. es ist sauberer Drogen, Alkohol. Leider vergeht die Zeit während des spielens wie im Fluge (eigenes empfinden). Erfolgserlebnisse, Stress abauen oder einfach nur mal nichts denken. So kam mir ein Zock von 5 Stunden wie zehn Minuten vor. Da will man natürlich nicht so ohne weiteres aufhören…Viele Leute kommen damit klar, gehen einer Beziehung und einem geregeltem Leben nach. Doch eine meiner Meinung nach steigende Menge beginnt sich zu isolieren, gefördert durch Online Rollen spiele aller WoW. Es ist kein Hobby, sondern ein intensiver zeitfressender Zeitvertreib bei dem das klassische soziale Umfeld auf der Strecke bleibt. Das Bedürfnis von sozialer Nähe kurz mit einem kleinen Chat erstickt und den Trieb nach Annerkennung in einem totalen Ownage (Beherrschen, aus der Halle schießen, 5-0 vom Platz schicken) gestillt über einen der vielen Noobs (Leute die net so doof sind so viel zu zoggen wie ich).


    Den Verweis auf den Teufelskreis klemm ich mir mal, wurde ja auch schon angesprochen. Zudem ist die Gesellschaftsfähigkeit der Online-Sucht, wie Itenmann angedeutet hat, eine nicht zu vernachlässigende Komponente. In einer Gesellschaft in der das Thema auf dem Niveau der "Killer-Spiele" diskutiert wird, verwundert das nicht weiter. Oder?


    Nun ich selbst habe es trotz diverser PC-Spiele hinbekommen, vor allem durch dass Verständnis meiner langjährigen Freundin. Sie hat mir Regeln aufgestellt, etwa komm um die und die Uhrzeit ins Bett bei Überschreitungen gab es Streit ^^. Naja letztlich habe ich mich selbst entschieden als ich merkte wie mein Alltag und meine Beziehung darunter litt. Da habe ich mit einem "alten" Spiel aufgehört um mir nun gelegentlich ein neues zu kaufen. Ich achte dabei auf die Art der Spiele, Rollenspiele, Online-Spiele sind in meinen Augen generell auf Suchteffekt ausgelegt und nicht zu empfohlen im Gegensatz zu Sport oder Strategie-Spielen.


    Ich möchte nur sagen, dass die selbst Erkenntnis der erste Schritt ist. Zeigt euren Männern doch mal Foren wie dieses hier oder andere Quellen (kennt wer welche? Foren, wiss. Berichte, ). Wissen eure Männer, dass ihr vernachlässigt werdet. Schreibt ihnen doch mal auf, wie ihre Zeiteinteilung aussieht. Sollte er diese jedoch in Ordnung finden wie sie ist (70% Arbeit, 5 % Weib, Rest zocken), habt ihr ja wenigstens eine Erkenntnis mehr, die auf harten Fakten basiert.


    Sorgt für Transparenz, beschäftigt euch mit dem Spiel das er spielt, bewegt ihn dazu sich zu fragen warum er es noch spielt, denkt er während des Tages (Arbeit) an euch oder an das Spiel? Verteufelt nicht die Kiste – hilft eh keinem - sondern um den Umgang oder ein spezielles Spiel, sondern versucht zu sagen, dieses Spiel kann man nicht nur ein bisschen Spielen, such dir doch bitte eins bei dem ich nicht zu kurz komme, anders gesagt, bei dem du dich nicht wie ein Drogensüchtiger verhalten musst.


    Das ist meine Sicht, nach ner halben Flasche Wein und viel zu viel zu Essen ;-)


    Beste Grüße


    Ein Betroffener


    PS: Nicht aufs Datum schauen, ich hatte mein Fest bereits nun schlafen alle ;-) und ich spiele nicht wie gewohnt…

    Re:Spielsucht

    Hallo Ihe Lieben,


    Ich verdiene als Aufsich mein Geld mit der Sucht weil es für mich als alleierziehende Mutter von drei Kindern der beste Weg ist nicht von Staat zu leben und nebenbei mein Studium zu machen. Aber ich liebe einen Spieler und ich weiß wie zermürbend das zusammenleben mit so einem Menschen ist!!!!!! Eigendlich giebt es nur einen Rat den man geben kann ,den Menschen fallen zu lassen wenn er nicht bereit ist etwas dagegen zu tun!ENTWEDER/ODER! Anders wird ein Spieler es nicht vestehen und die Menschen die er liebt Ruhinieren und klapptes nicht muß man sich selber schützen!!!! Ich hatte Glück mein Freund macht eine Therapie u ich vewalte sein Geld ,schauen wir wie es wird??! Lg

    Als Angehöriger sollte man sich klar darüber sein, dass die Sucht bei Onlinespielen wie MMORPGs (WoW, Guild Wars) oder Second Life, wirklich alle Kriterien erfüllt, wie bei einer stoff gebunden Sucht (Heroin, Kokain). Sämtliche sozialen Strukturen gehen verloren, der Süchtige beschäftigt sich nur noch mit seinem Element, magert ab, lässt Schule oder Job schleifen bis zur Kündigung, öffnet keine Post mehr, geht nicht mehr ans Telefon und auch körperliche Entzugserscheinungen sind die Folge, wenn mal nicht gespielt werden kann.


    Darum fordern Experten schon lange eine Warnung auf den Spieleverpackungen, sowie eine empfohlene Spieldauer.


    Für viele kommt dies natürlich zu spät und sie sind lange in der Realität des Onlinespiels gefangen.


    Diese Welt ist auch viel erträglicher als die Reallität. Man kann alles erreichen, wenn man nur lange genug spielt. Jehöher der Level, desto mehr Stunden werden zum Erreichen des nächsten gebraucht. Die "wirkliche" Welt sieht anders aus. da gibt es schon mal einen Dämpfer oder man wird abgewiesen.


    Und Freunde findet man natürlich auch im Rollenspiel. man gestaltet ein eigenes, zweites Leben und investiert man nur genug Zeit, dann erntet man Anerkennung für die levelhöhe, erworbene Items und ähnliches.


    Wen interessiert dann zum Beispiel noch, ob es körperlihe hygiene gibt ? Im Spiel sehe ich toll aus nach etlichen Stunden, egal wie abgemagert und stinkend ich vor dem PC sitze.


    Im Gehirn werden Belohnungssystem und weitere Areale aktiviert, die wie bei stoff gebundenen Drogen den Kick bringen, den man braucht und der einen voran treibt.


    Besonders gefährdet sind Kinder und Jugendliche, vorwiegend mit gestörten sozialen Strukturen und ältere Erwachsene. Wenn ich 40 bin, keinen Job habe und alleine bin, was habe ich da noch für Alternativen in der Realität ? Hingegen kann ich im Rollenspiel noch alles erreichen.


    Es entstehen erste Therapiezentren für Onlinespiel-Süchtige und immer mehr Selbshilfegruppen. Die steigende Zahl derer, die süchtig nach virtueller Realität sind werden aller Wahrscheinlichkeit nach sehr bald die Zahlen der stoff gebundenen Süchtigen sinken lassen.


    Je aussichtloser die Lage für einen Spielsüchtigen scheint, desto mehr wird er sich in seine Paralellwelt stürzen. Ohe Arbeit, Familie, Partner gibts keine Alternative und heutzutage kann sich jeder mit Hartz 4 eine Flatrate und ein Onlinespiel zulegen. Der Süchtige gibt doch sonst für nichts mehr Geld aus. Der Tag besteht nur aus zocken, ein paar Std Schlaf, wieder Online und weiter gehts.

    Hallo ich bin 28 und seit 10 jahren mit mienem Mann zusammen und seit 5 Jahren sind wir verheiratet.


    Meine große Liebe und all meine Hoffnung im Leben! Wie waren immer das perfekte Paar um das uns andere beneidet haben.... Alle bekannte Verwante Feunde.. sprachen davon was für ein Glück ich doch habe so ein Mann wie ihn zu haben...und sooooo seehrrrr geliebt zu werden!


    Wir haben sehr viele Schicksalsschläge erleiden müssen!!!


    Durch eine seltene sehr schwere Krankheit die mein Mann hat wurde er schon 6 mal opperiert, dabei knapp dem Tot entgangen....sehr lange Krankenhausaufenthalte gehabt im Koma gelegen sher lange davon in der Intensievstation...Ich habe ihm immer bei gestanden, war immer für ihn da! Hab Tage lang an seinem Bett verbracht ohne was gegessen zu haben und die ganze Zeit nur gebetet das Gott ihnmir nicht weg nehmen soll!!!


    Er ist jetzt immer noch in Behnadlung die wahrschienlich sein ganzes Lebenlang andauern wird!


    Durch die starken Medikamente haben wir keine möglichkeit Kinder zu bekommen eine Erfolglose künstliche Befruchtung habe ich dadurch auch schon hinter mir (was sehr schlimm... psychisch und körperlich der Horror)


    Das alles hat uns immer mehr zusammen geschweisst... wir waren immer für eineander da.


    Aber nun musste ich bitterlich zu spüren bekommen das mein Mann seine Probleme versucht am Spielautomaten zu bewältigen! Seit fast 1 jahr geht es nun so... seit dem er vom Krankenhaus entlassen wurde und durch seine krankheit auch noch seine Arbeit verloren hat!


    Er ist seit dem ein ganz anderer mensch geworden!!!


    Die Einfühlsamkeit, Zuneigung, Herzlichkeit, Liebe, Vertrauen, Hoffnung die er mir zu Spüren gegeben hat hat deutlich nachgelassen! Jetzt sind Gleichgültigkeit, Verantwortungslosigkleit, Misstrauen, Agressivität die neuen Eigenschaften geworden! Diese radikale Veränderung hat mich aus mener zufriedenen hoffnungsvollem Leben gerissen! Immer häufiger haben wir gestritten... immer wieder versprechungen die nicht eingehalten wurden danach kam die Enttäuschung.. jedesmal vergeben und verzeihen und immer wieder die selben enttäuschungen erleben zu müssen machen mich kaputt!


    Finanziell gehts uns sehr schlecht so das ich noch daran gedacht habe nebenbei noch eine Putzstelle anzunehmen zu meinem Hauptberuf(mein Gedanke in guten wie in schlechten Zeiten zusammen halten, und dem Partner beistehen) bis ich darauf kam das mein Mann mich ständig belogen hat und den gaaannzennn Tag fast 8 Stunden wärend ich in der Arbeit bin in der Spielhalle sitzt und das Geld wofür ich 1 Monat arbeite an einem Tag verzockt! Darauf folgten neue Streitereien und wieder wurde hoch und heilig versprochen das es das letzte mal war! Wir haben seine Eltern um Geld angefleht das wir eine Cahnce für einen Neuanfang bekommen! Nach 1 Woche war es wieder soweit das er seiner Sucht verfallen ist!.... Ich weiss nicht mehr weiter!!!!!!!!!!


    Ich habe alles versucht... jeden Weg habe ich probiert!!! Ich habe ohne streiten ohne geschreie ohne vorwürfe versucht mit gut einreden ihn zu übereden für eine Therapie was er natürlich abgelehnt hat...!!!


    Meine Wut und Verzweiflung habe ich freien lauf gelassen damit er sieht das ich auch am Ende bin.... hat nichts gebracht !!!! Hebe ihn Selbsthilfegruppen angeboten.. wollte er nichts davon wissen... habe seine Eltern mit einbezogen und ihnen alles erzählt in der Hoffnung das sie mit ihm reden und es was bringt.... NICHTS!!!.... Ich habe ihn mehrmals mit Scheidung gedroht auch nichts! Daraufhin droht er mir sich das Leben zu nehmen!!! Was mich völlig ausser gefecht setzt!...Ich weiss nicht wie lange ich noch in mein Kopfkissen heulend, schlaflos bis in den Morgengrauen in gedanken versinken kann! Ich habe einfach keine Kraft mehr!


    Verzweiflung, Hoffnungslosigkleit, Enttäuschung sind mein Lebensinhalt geworden! Ich erkenne den mann den ich über alles liebe nicht wieder.... 10 Jahre kenne ich ihn nun und wir waren immer glücklich zusammen und nun was tut er mir an!!!!!... Ich habe 4 Jahre an seiner seite in Krankenhäuser neben seinem Bett gehütet vor lauter sorge ihn zu verlieren und das jetzt als gegenleistung


    Ich habe mir vorgenommen ihm vor die Wahl zu stellen entweder ICH oder dein Spielautomat!!!!... entweder Spielsuchtterapie oder Scheidung!!! Das aber durch zuziehen ist sooowasss von schwierig die Kraft dafür muss ich mir erst holen! Ich dachte vielleicht hier in diesem Forum!? Noch ein ausrutscher und ich packe meine Sachen und ziehe einfach zu meiner Mutter. Bis er sich bereit erklärt eine Therapie zu machen werde ich nicht wieder kommen! Habe aber auch Angst davor das er sich gegen mich entscheidet und ich somit diese Ehe beenden muss!... Auch habe ich angst davor das er seine Drohung war macht und soch das Leben nimmt.


    Zutrauen ist es ihm ja shcon! Krank/Arbeitslos/Kinderlos/Einsam (in dem er den ganzen Tag alleine ist wärend ich arbeite und er hier keinen Freundeskreis hat, weil er weit her gezogen ist zu mir) Wenn ich mir das alles vor augen nehme und die Depression dadurch nicht ausser Betracht lasse traue ich ihm das zu ! Weil ich das einzige bin was ihm geblieben ist das einzige was er zu verlieren hat!

    hallo ihr lieben,


    ich finde es sehr traurig diese ganzen leben die da dran hängen


    und auch die verzweiflung angst und wut


    ich müsste das kürzlich erst selbst erfahren da mein partner spielsüchtig ist


    es ist wircklich nicht leicht aber respekt an alle frauen die den kampf über die sucht auf sich nehmen


    und kopf hoch es geht immer weiter !!!!!! :)^

    Hallo, es scheint ja doch einige zu geben, die in einer ähnlichen Situation wie ich sind. Mein Bruder ist Automatensüchtig und das schon gute 10 Jahre. Immer wieder leiht er sich von mir Geld und ich gebe es ihm auch immer, da ich Angst habe, dass er sich mal Geld von den falschen Leuten leiht. Doch ich habe jetzt endlich den Schritt gewagt und habe mich zu einem Beratungsgespräch bei der Caritas angemeldet. Der Termin ist in 4 Tagen. Ich hoffe, dass mir das weiterhilft, damit ich meinem Bruder helfen kann. Ich habe dem Entschluss gefasst, etwas zu ändern, weil ich ein Buch von einem Süchtigen gelesen habe und in dem Buch erzählt er, wie es ist spielsüchtig zu sein und wie man da wieder raus kommen kann. Das hat mir Mut gemacht und ich habe endlich meinen A*** hochbekommen. Jetzt hoffe ich nur, dass ich meinen Bruder dazu bringen kann, eine Therapie zu machen, sonst geht er irgendwann komplett vor die Hunde und das könnte ich mir nie verzeihen...


    Ich wünsche euch auf jeden Fall allen viel Glück und Erfolg!


    LG Schmitti