• Subutex-Entzug

    Ich wende mich hierher, weil ich im Moment nicht mehr weiter weiss. Ich war 1 1/2 Jahre auf Heroin, habe (ohne Artzt oder so) erst mit Methadon substituiert, dann bin ich vor ca. 4 Monaten auf Subutex umgestiegen. Habe mich selbst herunter dosiert, von 8mg zuerst auf tägl. 1mg, dann bin ich tägl. runter gegangen bis ungefähr 0,2 mg. Die letzte Dosis war…
  • 88 Antworten

    Hi mithril


    freut mich zu hören das du trotz dem stark bist. Ich kann nur sagen an dem Tag als mich geoutet habe ging alles sehr schnell, naja schnell es dauerte schon ein Jahr aber was ist schon ein Jahr. Dachte wenn ich es erzähl bringt mich das nach vorne und ich bekomm mehr Hilfe und Beistand. Alles kam anders und jeder hat sich mit dem Rücken zu mir gewedet und alles wurde schlimmer den man braucht Leute um sich vorallem die damit nichts zu tun haben. tja meine Situation ist ich habe keine, wirklich keine richtigen Freunde mehr, bekannte ja aber das auch an einer Hand abzuzählen. Ohne meine Arbeit wäre ich wahrscheinlich schon durchgedreht oder....weis auch nicht. Versuch jetzt klar zu bleiben den irgendwann muss das doch mal anders werden aber in einem Ort mir nur ein paar tausend Einwohner kennt fast jeder jeden und all meine alten Freunde schaun mich zu teil gar nicht mehr an oder wenn ich sie Abends treff in ner Bar wir drüber gelacht und mich nimmt da keiner mehr für voll. Das war auch beim letzen mal der Grund für den Rückfall.... Das ist ein Scheis Teufelskreis in dem wir uns befinden. Manchmal hab ich Nachts Träume von alten Tagen als noch alles anders war, dan Träum ich von Partys, wach auf und merk das.....traurig, teilweise treibt es mir dann tränen in die Augen, das sind Tage an denen ich Krank Spiel in der Arbeit. Da fühle ich innerlich nur Schmerz. Naja ich will jetzt keine Texte schreiben...


    Viel Glück allen, es gibt immer einen Ausweg man muss nur die Kraft dafür aufbringen mit Verstand nachdenken und dann nicht mehr zurücksehen (Schreibt sich leicht :-/ )

    Ja genau davor habe ich Angst, wenn ich mich jetzt noch outen würde. Denke auch, dass mir viele den Rücken zudrehen würden, dann hab ich noch Kinder... nein, kommt gar nicht in Frage. Dann hätte ich ganz umsonst gekämpft!


    Zum Glück bin ich diesen Schritt nie gegangen, auch wenn es schwer war, gerade wenn man jemand zum Reden braucht...


    Die Leute aus der Szene bringen einen nur wieder drauf, kennen schon kein anderes Thema. Die Menschen, die damit nichts zu tun haben, können nichts damit anfangen, wie auch? Die kennen nur die Horrorstories, können das gar nicht nachvollziehen, dass man sich dem aussetzt oder warum man nicht aufhört...


    Also warum sollte ich mich outen?


    Nur mit meinem Partner fällt es mir schwer, er weiss es immer noch nicht! Aber er wird es nicht verstehen, er wäre unnötig misstrauisch, was unsere Beziehung zusätzlich erheblich belasten würde.


    Wir haben uns keinen einfachen Weg gewählt!


    Liebe Grüße und viel Kraft an alle!!!

    hi mithril,


    nein unser weg ist nicht einfach, leider...


    Muss dir aber erzählen das ich jemanden kenn bei dem es zumindest in der Beziehung genau anders lief. Weis ja leider nicht wie eure Bez. so läuft, wie er zu dir steht und was in seinem Kopf vorgeht. Bei dem Paar hat er es ihr irgendwann erzählt und sie hat ab dem Tag viel mehr zu ihm gestanden, in unterstützt im gezeigt das das die Liebe zwischen den beiden nicht bricht sondern stärkt. Tja ich denk du hast da den fifty fity Joker.


    Er hätte ohne sie nie durchgehalten.


    Ist das der Einzelfall? Das kann ich nicht beantworten.


    I kann nur sagen wenn du mal jemand zum reden brauchst dann schreib mir hier eine Privat Message und ich werd dir meine Nr. senden und du kannst dir dein Herz ausschütten. Wenn dir das abgeht bin ich gern bereit. Würde mir sicher auch gut tun.


    Nun ja es ist schon Spät, schlafen angesagt.


    Bis Bald u. LG

    Hallo Mithril,


    ich würde Dir echt raten, mit Deinem Mann zu reden und Dich ein- zwei Wochen auszuklinken und auf Kur oder ins Krankenhaus zu gehen.


    Obwohl Du s geschafft hast, was ich wahnsinnig, hammermässig gut finde, jedoch fängt jetzt, wo Du nix mehr nimmst, die eigentliche Therapie an. Dass weisst Du auch.


    Dir wird es bestimmt länger als 4 Wochen schlecht gehen. Kann bis zu 3 Monate dauern mit der Antriebslos u u u , sogar noch länger..


    Du musst erst wieder zurück ins Leben finden.. .Dann kommt die Zeit wo Dich alles wieder ankotzt und Du ständig Zeit damit verbringst daran zu denken.


    Du bist nich alleine, Du hast Verantwortung.. Du hast n Kind das Dich braucht....""""""!!!


    Nimm Dir allen Mut zusammen, rede mit Deinem Mann, dem wird bestimmt ein Stein vom Herzen fallen, weil er nun endlich weiss, was mit Dir los ist. Mit Sicherheit hat er was gemerkt, er kennt Dich doch ander...


    Geh zu einer Beratungsstelle oder nen Psychater. Arbeite Deine Probleme auf, die Dich in die Sucht gebracht hat. Hol Dir Hilfe, jemanden zum reden.. damit Du auch auf Dauer davon wegbleibst....


    Rede, Du hast viel Angst davor, versteh ich total, aber Du wirst Dich wundern, wieviel Verständnis oder wieviel Hilfe Du bekommen wirst

    Hallo Jafee76,


    Dein Rat ist gut gemeint... Aber ich habe nun bereits über 2 Monate hinter mir, alles was nun noch kommt, spielt sich nur im Kopf ab. Das schaffe ich auch so, bin ich überzeugt von.


    In meiner Jugend schon litt ich unter Depressionen und Panikatacken. Damals habe ich mehrere Ärzte, Psychater, Therapeuten aufgesucht. Mir konnte keiner helfen, die meisten haben mir das sogar so gesagt. Medikamente wurden verschrieben, durch die es mir nicht wirklich besser ging, eher schlechter sogar.


    Bin eigentlich gar kein labiler Mensch, im Gegenteil. Meine zwei Kleinen beschäftigen mich sehr gut am Tag, das allein lenkt schon genug ab.


    Auch wenn ich doch mal dran denken muss, ist mir gleichzeitig bewusst, dass ich NIE WIEDER so sein möchte wie die letzten 2 Jahre... Das schreckt genug ab.


    Und zu meinem Mann... er weiss es bestimmt, da bin ich mir mittlerweile absolut sicher. Ich werde auch mit ihm darüber reden - wenn die Zeit dafür gekommen ist. Noch bin ich nicht so weit. Solange ich noch mit mir selbst beschäftigt bin, kann ich das nicht gebrauchen. Das ist nunmal meine Art, ich gehe solche Sachen lieber allein an, dann ist mein Stolz über mich selbst um so größer und das brauche ich.


    Mag vielleicht für manche abwegig klingen, aber es sind nicht alle Menschen gleich. Bin halt lieber ein Einzlkämpfer...


    Aber ich habe mich am WE geoutet, bei meiner besten Freundin. Sie ist wunderbar, hat mir das Gefühl gegeben, die Freundschaft sogar damit gefestigt zu haben. Auch sie hat natürlich in der Vergangenheit Verdacht geschöpft. Aber in meiner Beziehung wäre mir es jetzt wirklich zu viel, schwer zu erklären. Nicht dass ich denke, er würde nicht zu mir halten... Ich möchte es einfach für mich nicht. Irgendwann ist auch der Zeitpunkt dafür gekommen!


    *:)

    Zitat

    Aber ich habe mich am WE geoutet, bei meiner besten Freundin. Sie ist wunderbar, hat mir das Gefühl gegeben, die Freundschaft sogar damit gefestigt zu haben

    Hi, ich sagte ja fifty fifty chance.Freut mich sehr das sie so zu dir steht,du wirst sehn das hat sicher die Feundschaft gefestigt. Du darfst halt auf keinen Fall mehr den Fehler machen und nicht einmal noch in Versuchung geraten. Aber i denk du schaffst das. Meld dich wieder lg

    Bin wieder da *:) 18 Tage ohne.


    Das war jetzt der angenehmste Entzug den ich je gemacht habe, hatte Catapresan (Blutdruckmedikament) bekommen was sehr gut gegen die Entzugssymtome geholfen hat. Nach dem Absetzten des Catapresan kam leider auch wieder diese Unruhe auf, bekomme Doxepin dagegen aber ich bin nicht so zufrieden damit weil es mir nichts bringt.


    Da ich keine Therapie machen kann und will würde ich doch gerne einen Arzt für Psychologie und Sucht aufsuchen, doch ich finde keinen Arzt der sich mit sowas auskennt.


    Kennt jemand eine Liste wo man solche Ärzte in Deutschland findet ?


    @mithril freut mich das du weiterhin stark bist :)^

    Wow das nenn ich mal jemand der weis was er will!


    Respeckt!


    Wie sehr würde ich mir wünschen das mein Mann es auch endlich packt aber er will es einfach nicht!


    Ich hoffe deine Frau weiss es zu schätzen!


    Mein Mann kaut jetzt schon seit nem halben Jahr auf 0,2 Subotex rum. Aber wenn der Wille nicht da ist kann man nix machen! Schade!!! (Insgesamt schon seit 8 Jahren {:()


    Aber echt super Leistung von dir!


    LG


    Tina

    Hallo Fr@nk,


    freut mich wieder von Dir zu hören!!! Und schön, dass es so "angenehm" für Dich war! Hoffe, Du bleibst nun auch stark. Im nachhinein fragt man sich doch auch, warum man das nicht viel früher schon durchgezogen hat, oder? Was hast Du die nächsten Tage mit Deiner neuen Freiheit vor?


    Alles Gute und Liebe für Dich!!!


    Schade für jeden der es nicht schafft, oder nicht will. Aber 0,2mg find ich nicht viel. Es gibt vielleicht Menschen, die das wirklich brauchen. Ich meine es gibt auch so viele, die andere Medikamente nur für Ihre Psyche bekommen. Da wird natürlich nicht so viel Worte drum gemacht wie um dieses... Wenn es ja nur bei der Menge bleibt, ein geregeltes Leben geführt wird... Ich brauche es zum Glück nicht so, mir hat es nicht gefallen, dass man durch die Medikamentenabgabe (zumindest in meiner Region ist das so) zu solchen "Sammelsprechstunden" kommen muss. Damit outet men sich ganz extrem, jeder hier weiss, wer dort hingeht, ist "so einer". Den Schuh wollte ich mir nicht anziehen.


    Hatte vor drei Tagen ein glaub ich brennzliges Erlebnis: Hatte abends wahnsinnige Zahnschmerzen. Alle Schmerzmittel aus der Notapotheke halfen nicht. Ein Bekannter gab mir eine Schmerztablette... Normalerweise bin ich wirklich nicht der Mensch, der einfach alles einnimmt, selbst zu Zeiten meiner Sucht war das nie so. Aber die Schmerzen waren so fies, dass ich mir schon den Kopf gegen Wand stiess, damit der von Aussen den von Innen übertönt...


    Nachts bin ich dann noch zum Notdienst, erst Wurzelbehandlung, dann sogar den gleichen Zahn gezogen bekommen, weil es nicht besser wurde. Soweit so gut...


    Vor der Betäubung fragte mich der Zahnarzt, was ich denn für Schmerzmittel genommen hätte... Ich nannte sie ihm: erst Paracetamol, dann Ibuprofen 800 dann TRAMABETA... Noch bevor er was sagte, ging mir ja voll ein Licht auf! Tramal... ein Opiat. Mann, hatte totale Angst, ich könne am nächsten Tag Entzugserscheinungen bekommen... Zum Glück nicht. Nach den Schmerzen war es mir irgendwie bekannt wohlig... Aber das wars zum Glück auch schon, keine Beschwerden danach.


    Hatte solche Angst, weil ich immer wieder lese, dass es bei Opiatsucht so sei wie bei Alkohol. Dass Betroffene bei geringster Einnahme wieder voll Stoff körperlich drauf sind... Ist das so? Du liebe Güte, was, wenn ich wirklich mal starke Mittel brauche? Bin ich dann wieder drauf?


    Was man sich so alles Einbrockt...:-/

    Hallo Leute


    Ich bin schon seit 2 Jahren ca. auf Subutex 4 mg. eingestellt und will jetzt endlich einen Schlussstrich ziehen. Da wollte ich fragen ob jemand weiß wie lange ca. der Entzug dauern wird

    Ungefähr denn ich weiß das das von Mensch zu Mensch verschieden ist ich will es nur wissen damit ich weiß was auf mich zukommt :°( bitte helft mir


    Lg

    Guten Morgen Suga!


    wenn du 2 jahre drauf warst ,dann hast du das schlimmste nach 10 tagen geschafft.ich habs 5 lahre genommen bei mir hats 2 wochen gedauert.


    wünsch dir noch viel kraft und alles gute!!


    mfg

    Mithril


    ja es ist so wie bei einem Alkoholiker, die Empfindlichkeit für Opioide bleibt. Allerdeings heisst das nicht dass man nach einer Einnahme sofort wieder körperlich drauf ist. Eher springt das sogenannte Suchtgedächtnis sehr schnell wieder an, es kann auch Jahre später wieder zu einem enormen Verlangen nach der Droge kommen und damit zum Rückfall.


    Wir müssen eben besonders aufpassen, ich z.B. habe schon mehrmals auf entsprechende Schmerzmittel verzichtet und mich mit Alternativen durchgebissen. Was wird wenn es mal nicht anders geht möchte ich mir nicht vorstellen, allerdings würde ich bei entsprechend starken Schmerzen das hohe Risiko eines Rückfalls in Kauf nehmen denke ich. Ich bin einmal davon weggekommen, dann würde ich das auch wieder schaffen, es ist viel Kopfsache.


    Übrigens sind bei mir sowohl Hausarzt und Zahnarzt und Augenarzt informiert, die passen mit auf ;-). Anderen Ärzten sage ich ebenfalls sofort Bescheid.

    hallo Mithril und frank und alle anderen


    ich will meinen geschichte bei euch teilen und vielleicht manche lösungen finden.


    ich bin 30 jahre alt und verheiratet mit einem Deutschen Mann. deswegen bin ich hier in berlin seit 3.5 jahren. ich habe eine tochter die 3 jahre alt ist. ich nehmen drogen seit ich 17 war so seit 13 jahren schon. ich hab immer alles genommen aber ich bin wirklich von H hier in berlin abhängig geworden. wie mithril habe ich schon angste und panic attacke in meiner kindheit, gekriegt und ich hab viel malen versucht aufzuhören und hat nicht geklappt weil ich auf mein tochter aufpassen musste. ich glaube ich hab auch bipolar personlichkeit auch als krankheit. ich bin seit august in substitution program mit subutex. ich hab mit 16 mg angefangen und bis 4 mg runterdosiert. ich hab fast gar nichts gefühlt bis 4 mg aber seit 4 monaten bin ich auf 4 mg und irgendwie geht es nicht weiter. ich kriege solche panic und angst attacke wenn ich runter will. ich bin seit 8 monaten clean jetzt aber es geht nicht besser und besser gegenteil es geht schlimmer und schlimmer. ich hab mein ups und downs immer gehabt. aber ich bin clean für 8 monaten und depressionnen gehen nicht weg. am anfang habe ich mich für wochen gut gefühlt und dann manche tagen schlecht. aber seit 3 monaten oder so, jede woche hat es angefangen. 3 tage fühle ich mich gut und dann 4 tage wie im entzug und ich glaube schwere suchtdrucken! und sooooo deppressed. wann gehen diese depressionen und angst attacken weg oder gehen sie nie weg und ich muss damit leben? ich kiffe immer noch aber nur kiffen nicht anders. kann das der grund dafür sein? ein mal hat mir jemand gesagt dass wenn ich weiter kiffe, werde ich immer diese depressionen und suchtdruck haben. kann das wahr sein? ich würde mich sehr freuen für eure hilfe.


    praha

    Hallo praha,


    hört sich für mich an, als ob deine Depression nichts (oder nicht viel) mit der Sucht zu tun hat. Zum Kiffen kann ich nur sagen, ich rauche auch regelmäßig, seit vielen Jahren. Meine gelegentlichen downs haben nix damit zu tun. Ich war auch schon mal Jahre ganz sauber, da waren die Depressionen am schlimmsten. Bei mir hat es etwas mit meiner Persönlichkeit zu tun, meiner Vergangenheit, meiner Situation. Ich nutze den Rauch auch nicht um "nur stoned" zu sein, eher als Beruhigungsmittel, zum entspannen. Würde ich nicht rauchen, würde ich ständig wie geladen herumlaufen, wäre auch cholerisch...


    Es gibt auch noch einen weiteren Grund, der mit meiner Mutters Krankheit zu tun hat. Ist sehr kompliziert und gehört jetzt nicht hierher.


    Du wirst deine Tiefs nie weg bekommen, wenn Du nichts dagegen tust, dich nicht damit auseinandersetzt...


    Machst Du etwas dagegen? Gehst Du außer zur Substitution sonst noch zu einem Arzt oder Therapeuten? Was machst Du, wenn es Dir schlecht geht?


    Ich selbst bin ja in keinerlei Behandlung. Aber ich finde sowas doch grundsätzlich wichtig! Wenn man sich in einer schlechten Situation befindet und nichts daran ändert, kommt man da nie raus.


    Nimmt Dein Mann auch Drogen? Wie sieht denn Deine Situation aus?


    Mein Kleiner will mich grad gar nicht schreiben lassen (er ist auch wichtiger, hat ja recht), also später mehr...


    Liebe Grüße*:)

    hallo mithrill,


    vielen dank für deinen antwort. was du geschrieben hast (alle), klingt soooo gleich was ich erlebe und fühle.


    ich hab auch eine schlimme kinderheit gehabt. ich wurde viel geschlagen und gefoltert. mein vater war nie da, immer im casino spielen! und meine mutter hat gearbeitet und könnte mich nicht schützen von meinem bruder. mein bruder hat als ich 17 jahre at war, mir meinen ersten drogen gegeben. und es ist weiter so gegangen. meine eltern waren nie da, entweder im casino spielen bis morgeny oder beim reisen! ich erinnere mich daran dass ich diese angste attacke als ich 7-8 jahre alt war, auch gehabt hab. ich nutze exactly wie du den rauch nicht um stoned zu sein, sondern als Beruhigungsmittel zum entspannen und normal zu sein. ich bin auch so hyperaktive, ich würde auch standig wie geladen herumlaufen.


    ich mache für monaten auch Therapie. wenn es mir schlecht geht, ich nehme medikamente entweder noch mehr subutex oder seroquelle. das beruhigt mich ein kleines bisschen.


    mein mann hat bevor ich ein paar mal kiffen und koks probiert und hat jeden abend alcohol getrunken aber nachdem wir zusammen gekommen sind, hat er auch angefangen alle drogen jeden tag zu nehmen.


    vor 2 monaten er hat mit allen aufgehört, auch mit alcohol und zigaretten. er war immer für mich da, ein türkischer mann wurde das nie mals tun so ich hab glück mit ihm.


    ich bin in berlin seit 3 jahren, und ich hab niemanden hier. kein verwandte, kein freunde nur mein mann und meine tochter. so es ist viel schwerer für mich den ganzen tag zu hause allein zu sitzen. ich gehe nirgendwo, ich spreche mit niemanden weil ich niemand hab. diese langeweile hilft mein zustand gar nicht!


    ich studiere an der TU, ich schreibe mein doktoral arbeit. ich hab schon 2 masters, ein von amerika und ein von sydney. ich studiere geschichte. das ist die einzige ding das mir ein bisschen halt gibt.


    ich weiss nicht wie ich es weiter machen soll. wie geht es dir? bist du immer noch stark?