• Subutex-Entzug

    Ich wende mich hierher, weil ich im Moment nicht mehr weiter weiss. Ich war 1 1/2 Jahre auf Heroin, habe (ohne Artzt oder so) erst mit Methadon substituiert, dann bin ich vor ca. 4 Monaten auf Subutex umgestiegen. Habe mich selbst herunter dosiert, von 8mg zuerst auf tägl. 1mg, dann bin ich tägl. runter gegangen bis ungefähr 0,2 mg. Die letzte Dosis war…
  • 88 Antworten

    Hallo war mal der Kater,


    scheinst ein alter Hase zu sein, Deine Beiträge sind mir schon anderweitig aufgefallen und gefallen mir. Alle Achtung vor Dir!:)^@:)


    Hallo Praha,


    Du studierst? Wow, das ist doch schon einmal eine Leistung! Aber hast Du nicht wenigstens dort jemand kennengelernt? Aber wenigstens kommst Du dadurch ja schon mal raus, hängst nicht nur in der Szene rum. Ich bin auch froh, wenn jetzt meine Schule endlich losgeht und ich im Kopf wieder etwas gefordert werde.


    Im übrigen, ja ich bin noch stark! Habe mal sehr gute Tage, mal geht es mir nicht so toll, und etwas von meiner alten Energie fehlt mir noch...


    Liebe Grüße

    Hi, ich bekomme jetzt wieder Catapresan das holt mich wieder runter und ich kann normal leben.


    Muß jetzt auch zu einem Psychologen gehen denn Catapresan ist nicht für die Dauer, man man auf Subu ging es mir gut für mich normal und jetzt ohne ist einfach nur übel.

    @ mithril

    Ich habe viel Arbeit und habe wieder mit Sport angefangen, werde zusätzlich mich wieder im Fitnesstudio anmelden.


    Kann mich dann auch ablenken oder was lesen was ich ohne Catapresan nicht konnte von daher bin ich froh das ich es noch eine Weile nehmen darf.

    @ praha

    dir wünsche ich auch viel Glück, bleib dran und wenn es nicht mehr geht suche wieder einen Psychologen auf.


    Gruß Frank

    hallo frank danke, ich wünsche dir auch viel Glück. ich glaube meinen jetzigen Psychologer ist sehr gut, es ist nur mein kopf! ich weiss das aber es hilft leider nicht viel.


    und mithril, ich würde gerne an der universitat zum Vorlesungen gehen aber ich nehme keinen Unterricht mehr. ich muss nur selber zu hause meinen arbeit schreiben so leider komme ich mit niemanden durch universität in Kontakt. ich mach sport wie es geht. da habe ich einige Leute kennengelernt. aber es ist immer die gleiche, die sprechen mich an, nehmen mein nummer und dann höre ich von denen gar nichts!


    ich kampfe jeden tag clen zu bleiben, ich gebe nicht auf weil diese Tagen im entzug damals waren die schlimmeste überhaupt


    gruss praha

    praha,


    ja die Entzugstage sind nicht die besten aber danach fühlt man sich doch so viel besser. Mir geht es ähnlich, keine Freunde mehr und fast tägl. allein das fördert das clean bleiben nicht. Ich hab mich jetzt bei einer Pokerrunde angemeldet denk so kann ich neue Kontakte knüpfen. Fitnessstudio werd ich jetzt auch in angriff nehmen. Hast du nicht in der gegend irgendwas interessantes wo sich die Gesellschaft trifft, wo du einsteigen kannst?


    Mein Therapeut hat gemeint das schlimmste wäre zu vereinsamen, er gab mir eine nr. für eine Selbsthilfegruppe sozusagen für vereinsamte die auch durch Sucht viele verloren haben. Wo wohnst du? Vielleicht gibts ähnliches...


    gruss Stefan

    Ja, die Vereinsamung ist ein riesiges Problem, wenn man drauf ist vernachlässigt man alles, dann schämt man sich und denkt es könnte rauskommen usw.


    Aber genau die Einsamkeit treibt einen dann oft zurück zu den Leuten die man kennt, zur Szene, denn dort hat man das Gefühl nicht schief angeguckt zu werden, dort kommt man ruck zuck wieder unter Leute und noch schneller wieder an die Nadel.


    Deshalb finde ich die allerbeste Rückfallprophylaxe raus und unter "normale" Leute zu gehen. Sportverein, Weiterbildung, Job suchen, irgendwas. Bloss nicht zurückziehen.


    Ich selbst halte auch nicht so viel von Selbsthilfegruppen Betroffener denn dort wird es meist doch wieder um das Thema Sucht gehen von dem man ja Abstand haben möchte. Auch das Thema Rückfall ist dort immer präsent. Aber das muss natürlich jeder selbst entscheiden.


    Es hilft auf jeden Fall drüber zu reden, dann hat man nicht dauernd das Gefühl ein Doppelleben zu führen, man wird mal was los.


    Es hilft auch sich zu sagen dass man mehr ist als "nur" ein Süchtiger. Jeder hat auch andere Persönlichkeitsanteile und Interessen die man ausbauen kann. Sucht ist kein Lebensberuf hoffe ich ;-).

    Zitat

    ja die Entzugstage sind nicht die besten aber danach fühlt man sich doch so viel besser

    Entzug ist übel, aber die Zeit danach ist fast noch schlimmer. Ich fühle mich als ob ich die ganze Zeit einen Adrenalinschub oder sowas in der art bekomme.


    Man kann sich nicht mehr konzentrieren, ist antriebslos, müde aber doch irgendwie aufgedreht, Schlafstörungen usw.


    vorallem immer das Gefühl als ob man gleich durchdeht und das schlimme das hört nicht auf und wird von Tag zu Tag stärker.

    Bei mir ist es auch noch nicht im "Normalbereich"...


    Hallo Frank*:)


    gut beschrieben, mir geht es immer noch genauso! Und ich bin ja jetzt nicht erst seit 2 Wochen sauber. Dazu kommt noch, dass mir nun die "häuslichen Umstände" schwer zu schaffen machen... Meine Beziehung ist total im Eimer. Will mich unbedingt trennen, er geht aber nicht - es ist aber meine Wohnung! Er ist wieder (oder besser immer noch) auf Alkohol. Zwar nicht sturzbetrunken, aber es reicht! Während der Sucht dachte ich immer ich darf mich ja nicht so weit aus dem Fenster lehnen, darf ihn nicht deshalb verurteilen... Aber so geht es nicht! Allein schon der Kinder wegen - meine Tochter will auch, dass er geht.


    Ich würde so gern mein Leben ändern, aber so lange die Situation so ist, ist dies nicht möglich. Ich mache immer noch alles allein, er liegt da rum, die Wohnung stinkt nach Alkohol... echt toll! Dabei muss ich auch so schon vor den Kleinen auf meinen Ton achten, dass ich nicht so schnell laut werde:-/ Und dann so einer dazu!


    Gerade jetzt könnt ich echt was gebrauchen...


    Nein ich bleibe stark!!! Das muss auch so gehen. Oh man, weiss nicht mehr was ich noch machen soll!

    Hallo,


    ich kenne die Problemaik mit dem Subutexentzug gut und aus eigener Erfahrung.


    Sogar vom stationären Entzug bin ich 2mal nach dem 3.Tag auf Null ausgebüchst.


    Jetzt möchte ich mich beim Arzt von 8mg runterdosieren lassen. Wie lange hast du dir denn


    zum runterdosieren Zeit gegeben? Mein Doc möchte aber lieber dass ich hochdosiert bleibe und


    weiter zu ihm komme. Die Substitution hat genau die Nachteile, die Du genannt hast.


    Ich hoffe sehr dass Du durchhällst und ich weiß was du mitmachst! Wie wärs mit einer Psychotherapie?


    Da fällst Du nicht gleich in Verbindung mit Drogenmillieu auf. Hab auch mal eine PT gemacht und wenn ich mich


    zurückerinnere, war dass meine beste Zeit seit langem.


    Viele Grüße und bleib viel Erfolg!

    Hallo Verwie,


    habe mir beim runterdosieren von 8mg auf null gerade mal 2 Wochen Zeit gelassen. War etwas zu schnell... Warum möchte denn der Arzt, dass Du hochdosiert bleibst?


    Eine PT wird mir auch nicht viel bringen, denn die Probleme liegen bei mir zu Hause. Ich muss einfach die Grundsituation ändern, dass weiss ich selbst. Bin durch Beziehungsprobleme in die Sucht gerutscht. Nun bin ich sauber und muss erkennen, dass meine Situation die Selbe geblieben ist. Als ich drauf war, habe ich es nicht wirklich wahrgenommen, hab die Schuld viel auf die Sucht geschoben.


    Aber Schuld ist in wirklichkeit, dass die Beziehung schon lange am Ende ist. Er will aber nicht gehen, macht den Stalker (ohne übertreiben zu wollen).


    Er bräuchte eine Therapie...:)z

    hallo alle da,


    leider bin ich rückfallig geworden nach 8 Monaten :((( aber ich geb nicht auf und fang immer wieder von vorne an! wie du, mitril, habe ich auch bemerkt dass ich meine umstände andern muss die mich zu depression und sucht gebracht haben sonst wird nichts. ich hab realiziert dass meine grunde probleme-das zeigt sich immer als depression-mussen gelöst werden, ich muss lernen mit meiner depression nicht mit drogen sondern auch mit etwas anders kampfen kann. viele sagen yoga hilft ganz toll oder arbeit oder irgendeine sport oder..oder....


    wissen ist etwas anders als ausführung :))) ich hab neue medikamente bekommen und das hilft mir auch prima! ich bin noch nicht so weit dass ich mein manic depression ohne medikamente heilen kann aber für spater habe ich hoffnung.

    noch dazu dass ich studiere, ja aber leider muss ich nicht an der uni gehen zu vorlesungen. ich muss nur zu hause meinen arbeit fertig schreiben so ich kann bei dieser weise niemanden kennenlernen :(((

    hi stefan,


    ja ich bin immer allein, ich gehe zum sport ins fitness studio aber daraus wird nichts! ich wohne in alt-stralau gegenüber treptow park. sucht gruppe-selbst hilfe gruppe ist gute idee, muss ich noch finden wo und wann.

    Hallo zusammen,


    erstmal möchte ich mithril beglückwünschen, die es komplett alleine gepackt hat (jedenfalls bis jetzt). Ich mach gerade das gleiche durch, bin seit 15 Jahren auf Opiaten (Shore, DHC-Saft, Pola, Metha, Subutex) und kicke nun zu Hause von zuletzt 0,2 mg Subu ab.


    Subutex habe ich nun ca. drei Jahre genommen, die letzten Wochen 0,8 tgl. und dann runterdosiert bis auf ca. 0,2. Am Donnerstag (vor zwei Tagen also) hab ich die letzte genommen und fühle mich relativ mies. Totale Antriebslosigkeit, kalt/heiss, Schlaflosigkeit, niesen, Zuckungen etc. (wem sag ich das). Allerdings hat der Metha-Entzug auch monatelang gedauert, bis ich wieder komplett hergestellt war.


    Am Mittwoch muss ich wieder arbeiten, und wenn ich hier lese, dass der Entzug wochenlang dauert, wird mir ganz mulmig. Fünf Tage frei war wohl ne echt dämliche Idee von mir. Kann es mir nicht leisten, die Nacht wachzubleiben und am nächsten Tag fallen mir im Büro die Augen zu. Da meine Drogenvorgeschichte dort bekannt ist, denken dann bestimmt wieder alle, dass ich rückfällig geworden bin. Dort denkt man, ich wäre schon seit mehreren Jahren komplett clean.


    Wie siehts denn bei dir aus, mithril? Hast du immer noch die Antriebslosigkeit oder klappt mittlerweile wieder alles normal (ohne Hitzewellen etc.)? Meine Frau weiß davon und unterstützt mich auch (sie kifft nur), kann sich aber natürlich schlecht da reinfinden.


    Schöne Grüße und viel Erfolg allen, malaka b.

    @ malaka b.

    7-14 Tagen hat man starke Entzugsprobleme, die erst nach 2-3 Tagen nach absetzten richtig herauskommen.


    Nach ca. 2-3 Wochen kann man wieder recht gut schlafen aber bis dein Körper wieder normal ist dauert glaube ich jahre, und ist meisst nicht ohne einen Psychologen zu schaffen.


    Warst du Substituiert bei einem Arzt ?


    Catapresan nimmt einem eine große Last von den Entzugssymtomen, wobei man es auch richtig dosieren muß weil es ein Blutdruck med. ist und dadurch nicht ungefährlich bei hoher Dosierung. Würde mal mit einem Arzt darüber reden.

    @ Fr§nk M.:

    Ja, war beim Arzt im Programm. Ich will jetzt aber endlich weg von allem, bin auch seit längerem ohne jeden Beikonsum.


    Das Problem ist echt die Arbeit, die leicht affigen Sachen bekomm ich schon verpackt, solange ich noch Urlaub hab.


    Hab hier aber fast ne ganze Packung Tetrazepam liegen, die ich mal bei nem Schleudertrauma verschrieben bekommen hab. Die sind zwar seit September abgelaufen, aber da lässt höchstens die Wirkung nach. Wenn mir die Schlaflosigkeit zu sehr zu schaffen macht, werde ich vielleicht mal eine nehmen. Bin kein Benzo-Kandidat (falls man mir das jetzt ausreden will) - und werde auch keiner, mein Willen ist echt ziemlich stark.