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    Sie hat sich dem Kampf gegen die Sucht gestellt und ihn gewonnen, und den Rest ihres Lebens ohne vernebelten Kopf genossen – das würde ich verstehen. Das macht Sinn.

    Ja, sicher. Ergibt sich das eine nicht aus dem anderen? Sehe ich so.

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    Das finde ich nun wieder paradox – was hast du denn davon? Bekommst nicht mal eine Medaille dafür, keinen warmen Händedruck, gar nichts

    Oh doch. Der Kampf lohnt sich immer. Ich bekomme jede Menge dafür. Außer der Chance zu einem wirklich glücklichen Leben, das diesen Namen verdient, auf jeden Fall einen klaren Kopf und möglicherweise eine Familie, die mich liebt und froh und erleichtert ist, dass ich wieder gesund bin. Ist das "gar nichts"?

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    Wenn du geschrieben hättest: Sie hat sich dem Kampf gegen die Sucht gestellt und ihn gewonnen, und den Rest ihres Lebens ohne vernebelten Kopf genossen – das würde ich verstehen. Das macht Sinn.

    aber genau das meint man doch, wenn man ihr rät, die sucht zu überwinden: das leben geniessen lernen, ohne vernebelndes medikament, das langzeitschäden zur folge hat. oder zielt dein grabstein-gleichnis darauf ab, dass jemand sich von der sucht befreit und die nächste sekunde tot umfällt? wobei grabsteine ja eh für die hinterbliebenen sind...

    "Zu einer Therapie wurde schon geraten. Wenn die dir nichts bringt, oder zu anstrengend ist, es gibt andere Medikamente, die nicht oder nur geringfügig suchterzeugend sind."


    Ich bin Epileptiker (hin und wieder grand mal-Anfälle) und da muss ich verdammt vorsichtig sein, nichts einzunehmen, das zu weiteren Anfällen führt bzw. sich mit meinen anderen Medikamenten (Lamotrigin, Abilify und Ritalin) nicht verträgt. Tavor hat da bislang noch nie Schwierigkeiten gemacht. Mit den Neuroleptika Promethazin und Risperidon habe ich übrigens schon mal sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Momentan ist halt einfach nur Tavor da - leider.

    Ich wollte dir eigentlich auch empfehlen, den Drogendealer gegen einen Arzt einzutauschen.


    Ritalin gegen die NW von Tavor?


    Das würde ja bedeuten, dass Du in den 17 Tagen nicht nur Tavor erhöhen müsstest :-o


    Junge, Du stürzt Dich ins Verderben.


    Epi und auch noch tourette?


    Tourette syndrom sind ja auch Anfälle, allerdings keine epileptischen.


    Kann es sein, dass Dein Arzt ein wenig im Dunkeln tappt?


    Du nimmst Tavor um Deine Ängste zu bekämpfen und Ritalin um wach bzw konzentriert zu bleiben.


    Wird ja eigentlich bei ADHS gegeben (früher jedenfalls)


    Da beisst sich doch die Katze in den Schwanz ":/


    Ganz erhlich, da stimmt was nicht :|N

    "Ganz erhlich, da stimmt was nicht"


    So reagieren die meisten Leute darauf.


    Mir wurde zunächst Epilepsie diagnostiziert --> Lamotrigin


    Danach war es das Tourette --> Abilify, Risperioden (letzteres inzw. nicht mehr)


    Und schließlich wurde mir eine soziale Phobie diagnostiziert --> Tavor und Promethazin (letzteres inzw. auch abgesetzt)


    Tavor macht müde und ich kann mich nicht mehr konzentrieren --> Ritalin


    So lief's im Großen und Ganzen ab.

    "Das würde ja bedeuten, dass Du in den 17 Tagen nicht nur Tavor erhöhen müsstest"


    Ja, aber von Ritalin kann man ja nicht abhängig werden.


    "Kann es sein, dass Dein Arzt ein wenig im Dunkeln tappt?"


    Seine Diagnosen waren bislang immer richtig und die Medikamente helfen auch.

    also mir hat heute 1mg tavor gereicht die panik in den griff zu bekommen und ich war dabei auch nicht so doll müde.


    schon mal ne andere dosierung probiert? vllt kannst du dann das ritalin weglassen oder auch niedriger dosieren?


    wenn du einen anfall bekommst, hilft das tavor dann überhaupt noch, wenn du es in den mengen schon vorher dauernd nimmst?


    körperlich macht ritalin vllt nicht abhängig, aber psychsich vllt?


    mal sehen, was unsere expertin dazu sagt.


    Ich weiß das nämlich nicht. Dr. google ist da sehr zwiegespalten ;-D