Suizidgedanken durch Koks?

    Hallo zusammen


    habe seit ca zwei Wochen den extrem starken Wunsch mich umzubringen glaube das kommt davon dass ich zuviel gekokst habe, und es geht nicht mehr weg sondern wird immer stärker, kann auch nicht wirklich mit dem Zeug aufhören.. Zum Arzt gehen kann ich mit dem Problem absolut nicht, habs versucht bin aber wieder gegangen als ich im Wartezimmer saß, was sollte der auch schon machen außer das der Führerscheinstelle zu melden...


    Ist auch schwer mit jemandem darüber zu reden, ohne Gefahr zu laufen irgendwo eingeliefert zu werden, also muss man es dann eher doch für sich behalten. Würde mich über [Antworten] von Leuten freuen, die gerade Ähnliches durchmachen, und die sich einfach mal zum Thema austauschen wollen oder vielleicht auch mal zum Erfahrungsaustausch treffen wollen...


    LG

  • 39 Antworten

    Hallo! Du siehst selbst, dass Dir Koks nicht gut tut. Und der Führerscheinstelle wird und darf Dein Arzt nichts melden. Ich kenne auch Leute, die waren im Entzug und haben ihren Lappen noch. Nur wenn Du unter Rauschmittel einen Unfall baust, ist er weg. Also lieber vorher etwas gegen Deine Sucht unternehmen, wofür es Medikamente gibt, die Dir den Entzug erleichtern können. Gute Besserung!

    Drogen können die Hirnchemie ganz, ganz ordentlich durcheinanderbringen. In den allerallermeisten Fällen ist das aber reversibel. Bis du wieder zurück auf normal bist, kann es aber durchaus eine Weile dauern. Dazu kommt noch der psychische Ausnahmezustand, in dem du dich seit längerem befindest.


    Deshalb möchte ich dich ermutigen, dir wirklich Hilfe bei einem Arzt oder, wenn dir das lieber ist, bei einer Drogenberatungsstelle zu holen. Die werden dich bestimmt nicht der Führerscheinstelle melden, sondern dir bei deinem Problem helfen oder dir Anlaufstellen nennen, bei denen du Hilfe bekommen kannst. Seien es Gesprächstherapien oder Medikamente, die dir vorübergehend helfen deine psychische Verfassung zu stabilisieren.

    Das Ganze ist eine handfeste Depression und muss nicht zwingend mit dem Koks zu tun haben.


    Dir kann nur der Arzt oder die Suchtberatung helfen. Und die nehmen dir nicht gleich den Lappen weg.


    Das kann nur die Polizei. Solltest du aus beruflichen Gründen den Lappen unbedingt brauchen


    solltest du jetzt handeln bevor die Polizei dich zugekokst am Steuer erwischt.

    Suizidgedanken treten relativ oft bei Kokskonsum auf.


    Kannst du nicht aufhören, brauchst du eine stationäre Entgiftung. Da kann der Arzt helfen. Dort wird auch der Depression behandelt.


    Machst du einfach weiter, kann tatsächlich etwas passieren. Durch das Koksen wird der Depression immer stärker.

    Da du sagst, das du oft Kokain ziehst, kann ich dir nur sagen, das du vom Kokain Konsum in hoher Dosis einen Herzstillstand bekommen kannst. Jetzt haben wir 2 Probleme. Das Erste Problem ist, dass du schon Suizidgedanken hast. Das Zweite Problem ist, dass du zuviel Kokain ziehst. Niemand kann dir hier mehr Rat geben, du solltest einfach aufhören. Therapie/Entzugsklinik.


    Alles Gute

    Ja ich weiß...


    Dachte schon ein paar mal dass ich an einem Herzinfarkt drauf gehen würde (extrem schneller Puls, Atemnot), habe dann aber immer Diazepam nachgelegt und es ging dann wieder... Glaube auch dass die Suizidgedanken noch verstärkt werden wenn man nach den Benzos etwas Modafinil zum wach werden einwirft


    Keine Ahnung wie ich jetzt weiter mache ich kann mich irgendwie nicht entscheiden, denke ich werde einfach mal abwarten vielleicht löst es sich ja von selbst ???

    Naja, wenn ich dir sage HÖR AUF! kannst du ja denke ich nicht von 0 auf 100 aufhören oder? DOCH KANNST DU! Glaube mir! man muss es nur wollen. Bist du 91er Jahrgang? Wirklich sehr schade, dass du mit Koka in Kontakt gekommen bist. Wie kam es denn dazu wenn ich fragen darf? Und Achja, wenn du mit dem Flexen aufhörst, und immernoch Suizidgedanken hast, würde ich mir an deiner Stelle gar keine Sorgen machen, sondern mir denken, es ist vom Kokain, geht bald weg. Sollte es aber dann nach 12 Wochen sich nicht bessern, würde ich zum Arzt gehen. In den 12 Wochen viel schlafen, Gesund ernähren, Keine Drogen nehmen, viel Wasser trinken. Je mehr du Kokst, desto mehr hast du schlechte Laune und Suizidgedanken. Soviel dazu!!


    MfG

    Das Diazepam habe ich mir selbst verschrieben um nach dem Koks gut runterzukommen und nicht im Affekt von der Brücke zu springen, und das Modafinil habe ich mir verschrieben um trotz Diazepam noch morgens aufstehen und arbeiten zu können. Sind ja beides normale Medikamente die man auch so normal vom Arzt verschrieben bekommt. Habe aber beides nicht oft genommen und nun schon seit einer Woche gar nichts mehr.


    Besser wird es aber nicht mehr und ich denke lange werde ich das auch nicht mehr mitmachen. Habe mich gegen Klinik/Therapie entschieden, das wäre nur ein langer Weg an dessen Ende man lernt "damit zu leben" und darauf kann ich echt verzichten

    Ich habe seit dem 26.2. kein Koks mehr gezogen und auch sonst keine Drogen mehr genommen aber es hat sich rein gar nix geändert oder verbessertich denke immer noch die ganze Zeit drüber nach wie ich es am besten beenden kann. Leider binich wohl zu feige dazu und ausserdem soll es auch nicht so ausssehen als ob ich mich umgebracht hätte. vielleicht sollte ich verreisen und nicht mehr zurück kommen... keine ahnung in sechs tagen ist es 4 Monate her ich habe lange genug abgewartet es hätte wieder normal werden müssen oder?

    hast du in der zwischenzeit eine ambulante therapie begonnen?


    Mal davon abgesehen...wie kann man sich denn "selbst" diazepam verschreiben?


    Ich mein ich versteh, wenn jemand sagt "irgendwann hats mein arzt mal verschriebe und ich hab halt noch 10 rumliegen..."


    Du redest sber davon dir das selbst zu verschreiben. Das solltest du lassen und lieber einen Psychiater aufsuchen, der kann dir GEEIGNETE Medikamente in GEIGNETER DOSIS verschreiben.


    Obwohl ich bei deiner vergangenheit eher einen Aufenthalt in einer klinik empfehlen würde... mit medikamenten rumzzprobieren und einfach alles mit koks aufeinander zu kippen ist nicht sehr klug.

    Ich hab selbst über 1 jahr nichtmal einen tropfen Alkohol angerührt wegen meiner kopftabletten...


    Such dir Hilfe. Du bist ja inzwischen clean und die gefahr führerschein weg ist gebannt du kannst also mit einem Therapeuten über deine vergangenen DrogenExperimente reden ohne dass du angst haben musst.

    cookie91 schrieb:

    Ich habe seit dem 26.2. kein Koks mehr gezogen und auch sonst keine Drogen mehr genommen

    Herzlichen Glückwunsch! :)^

    (Das meine ich ohne jede Ironie.)


    cookie91 schrieb:

    aber es hat sich rein gar nix geändert oder verbessertich denke immer noch die ganze Zeit drüber nach wie ich es am besten beenden kann.

    Hast du dich mal körperlich untersuchen lassen? Hattest du vor deinen Drogenexperimenten schon Probleme mit "depressiven Verstimmungen"? Du wärest nicht der erste, der ein körperliches oder seelisches Ungleichgewicht mit Drogen zu kompensieren versucht.


    Ob nach 4 Monaten noch zusätzlich Entzugserscheinungen vom Kokainentzug und den anderen Substanzen dazukommen können oder sich die "Hirnchemie" wieder vollständig eingependelt hat im Regelfall, weiß ich nicht.


    Du solltest deine "cleane neue Phase" nutzen, um den Ursachen für deine Lebensmüdigkeit zu ergründen. Egal, ob es was körperliches oder seelisches ist. Du könntest ja mit körperlichen möglichen Ursachen anfangen, wenn dabei die Hemmschwelle für dich niedriger ist.