Hallo an alle, besonders an die 'Nicht-mehr-Trinker'! :)=


    Könnt ihr mir ein paar Fragen beantworten bitte?!


    -was hat euch am Verhalten eurer Partnerin/eures Partners dazu gebracht, nicht mehr zu trinken?


    -welches Verhalten von ihr/ihm hat ein Trinkgelage ausgelöst ?


    -wie würdet ihr euch fühlen (oder sogar, wie fühlt ihr euch..), wenn eure Partnerin/Partner mit euch in einem offenen AA/Angehörigen-Meeting sitzen wird?


    Ich mache das Angehörigenprogramm von AA (AlAnon) mit und schaffe es bislang prima, das Trinken meines Freundes nicht mehr in den Mittelpunkt zu stellen, d.h. wenn er weg war und dann auf der Couch geschlafen hat, wird nicht mehr gefragt wie früher :"Wo warst du denn?" "Musste das denn sein?" "Du wolltest doch nichts trinken!" etc... Es 'existiert' quasi nicht mehr. Außer ER spricht es an, sonst behandel ich ihn ganz normal, geb ihm ein Bussi, rede normal mit im und lass alle komischen Aussagen, die ich auf den Alkohol zurück führen kann an mir abprallen.


    Und es wirkt! Bei ihm UND bei mir! :)^


    Nun sind wir beide an der gleichen Stelle im Meeting und nächsten Montag ist offenes d.h. gemeinsames Meeting der Gruppen, und ICH fühle mich da etwa unwohl. Er sagt, ihm mache das nichts und es wäre ok. Aber ich kann dann nicht so offen und ehrlich reden, denk ich.


    Ich habe echt ein bisschen Angst davor, da wir so eine Situation noch nie hatten.


    Wie soll ich mich veralten?


    Weiß jemand Rat ? ???

    Hallo Violetta,


    "-was hat euch am Verhalten eurer Partnerin/eures Partners dazu gebracht, nicht mehr zu trinken?"


    nix, kam von mir aus


    "-welches Verhalten von ihr/ihm hat ein Trinkgelage ausgelöst ?"


    hm. so direkt keins. eventuell "festgefahren in langweiliger beziehung, aber auch unfähig zum ausbruch, also woanders das suchen was mir fehlt".


    "-wie würdet ihr euch fühlen (oder sogar, wie fühlt ihr euch..), wenn eure Partnerin/Partner mit euch in einem offenen AA/Angehörigen-Meeting sitzen wird?"


    kommt drauf an wie offen man in der partnerschaft mit dem thema umgeht. wobei ich mich eh nicht für einen "richtigen" Alki halte. ich denke, es wäre kein problem.


    "- Wie soll ich mich veralten?"


    hm, einach so halt, locker, offen, ungezwungen, wie Du halt so bist. Wenn es Dir unangenehm ist und Du da nicht so locker und offen sein kannst, geh halt unoffen und unlocker dahin. Sei einfach ganz normal wie Du halt nunmal eben bist. Alles andere hat doch eh keinen Sinn.

    Ähm, ich seh mich allerdings auch nicht dauerhaft als Abstinenzler. Aber halt in normalen Bahnen. Durchaus mal eine halbe Flasche Rotwein geniessen. Aber nicht mehr das exzessive Gesaufe wie es phasenweise war. Sofern das nicht klappt, dann halt doch ganz abstinent.

    Naja, hat sich dann ja wohl für die nächsten vier Wochen erledigt, denn er ist nicht mitgefahren am Montag! Er hatte andere Termine und wenn er mal Geld sieht ist ihm alles andere egal. "Der AA Termin am Montag ist mir sehr wichtig, da kommt nix dazwischen!!!" waren seine Worte!!! :(v und jetzt das :(v


    Ich muss lernen, auf mich selber zu schauen und zu achten und darf ihn nicht mehr zu seinem Glück schubsen. Er wird für sich schon das Richtige machen. Ich muss für mich die wichtigste Person sein und ich bin stolz auf mich das ich meine Gruppe zu meiner Prioritaet mache! :)^


    Am Montag gabs bei ihm natürlich wieder seine Biere und gestern auch. Der Trott holt ihn wieder ein, doch wielange ich das so noch mitmache steht in den Sternen. Im Moment ist jedenfalls ziemlich der Wurm drin bei uns, wir entfernen uns irgendwie voneinander :°(

    Hallo ihr Lieben !


    Ich wollte mich mal wieder melden und berichten. Das Leben ohne Alkohol bekommt mir gut obwohl ich ab und an mal etwas trinke aber sehr selten. Das letzte mal vor 3 Wochen 1 halbes Bier den Rest habe ich stehen lassen. Es war ein familärer Anlass wo ich es zum anstossen benutzt habe.


    Ein Freund von mir scheint sich ein Beispiel zu nehmen er trank regelmässig sein Bierchen nun spricht er immer öfter von alkoholfreiem Bier :)


    Schön wenn man von der Umwelt langsam ernst genommen wird!


    Ich bin ein kleiner Cola Junky geworden aber solange es sich nicht aufs gewicht auswirkt ist mir das sowas von egal :) Regelmässige Zahnpflege ist dann aber um so wichtiger !

    So ein 5 Monate Fazit !


    Es geht mir super und ich habe in dem Zeitraum insgesamt 2 Liter Bier getrunken ! Leider muss ich trotzdem sagen das ich mir anscheinend in der Vergangenheit doch etwas Lebensqualität weggesoffen habe. Ich bemerke öfters das ich Kopfschmerzen habe und das ich sehr empfindlich bin was Wetterumschwünge angeht. Besonders schwüle, heisse Tage machen mir zu schaffen.


    Bei den Kopfschmerzen kann es sich natürlich auch um Nebenwirkungen von Kaffee handeln da ich sowieso einen recht niedrigen Blutdruck habe merke ich Coffein sehr stark da reicht eine Tasse Kaffe am Tag und mein Körper rebelliert mit Kopfschmerzen am Wochenende wenn ich keinen trinke. Das ist aber auch nur eine Vermutung.


    Ich bin seit 5 Monaten keinen Tag mehr ausgefallen, auch die Wochenenden waren wunderbar erholsam.


    Mein Fazit: Nein zu Alkohol -> es lohnt sich !

    Ich rechne mal zusammen was ich im Zeitraum von 5 Monaten normalerweise getrunken hätte


    Mindestens 3-4 grosse Bier in zwischen der Woche und am Wochenende ist von 2 Liter bis 4 Liter alles drinn,


    Mittelwert 4 Liter pro Woche x 20 (4 Wochen x 5 Monate) = 80 LITER !

    So dramatisch find ich Deine Menge eigentlich gar nicht.. kenn ne Menge Leute die fest im Leben stehen, mehr trinken und alles ist ok. Also z.B. 2-3 Bier pro Abend, pro Woche 7x2,5 = 17,5 halbe = ca. 9 l Bier, x 20 Wochen = 180 liter, und das würde ich auch noch nicht mal als "richtig viel" bezeichnen.


    Also ich denk kaum, das Deine beschriebenen Missbefindlichkeiten eine Folge des Suffs sind.. schon gar nicht nach 5 Monaten Abstinenz. Da gibts sicherlich Faktoren im Leben die mehr Einfluss haben.


    Aber das subjektive Wohlbefinden ist natürlich sehr relevant und das kann ich auch absolut nachvollziehen, mir gehts ja ähnlich, vermissen auch keinen dieser katerösen Durchhängertage, muss ich sagen.

    Bärchen

    Erstmal :)= .


    Also ich muss auch sagen, ich hab mir auch wesentlich mehr bei Dir vorgestellt, was das Trinken angeht. Dein Befinden hat höchstwahrscheinlich nichts mit dem Alkoholkonsum zu tun. Der Mensch verändert sich im Laufe des Lebens. Was meinst Du, was ich früher alles nicht hatte aber jetzt habe :-( . Wetterfühlig bin ich auch sehr. Hab auch den Eindruck, dass das zunimmt. Auch in der Beziehung, dass ich regelrecht in depressive Stimmungslagen komme, wenn es draußen kalt und dunkel ist oder ständig regnet. Hat sich Dein gewicht verändert seit Du nicht mehr trinkst ?

    Jan74

    Deine Beiträge finde ich immer total :)^ :)z .

    @ marie-jana

    Danke für deine Motivation für uns beide, Jan und mich :)_ Mein Gewicht habe ich schon vor meiner Entscgheidung nichtsmehr zu trinken begonnen zu reduzieren. Und habe es mit ein wenigs Disziplin geschafft einige Kilos abzunehmen. Ich liege jetzt bei 66 kg bin aber auch keine 1.80 ^^ Fühle mich sehr wohl und denke auch das die kleinen Zipperlein vom Alter kommen da ich schon scharf an der 40 kratze hihi


    Ich finde Jan´s Beiträge auch super !

    @ Jan

    Aber bei 7x2.5L müssten sie doch täglich eher 5 Bier mindestens trinken und das finde ich sehr sehr viel. Damals bei der langen Fortbildung an der ich teilnahm lag meine Grenze bei 2.5 L pro Tag damit ich am nächsten Tag noch arbeitsfähig war. Für mich ein sehr hoher Konsum zu meinen schlimmsten/besten Zeiten.


    Jeder der seine 2-3 Bier pro Abend brauch ist für mich schon sehr abhängig auch wenn es sich äusserlich nicht so anfühlt bzw keine körperlichen Defizite vorhanden sind. der Körper steht ja in einem permanenten Kampf gegen das Gift Alkohol !