• Tagebuch: Schluss mit dem Suff (Alkohol)

    Hi Leute @:) Ich suche begeisterte Realitätsfans die keine Lust mehr haben sich zuzudrönen um am Tag danach dann die Konsequenzen der Vergiftung durch Alkohol zu ertragen. Alkohol ist eine harte Droge die in Deutschland leider zu sehr bagatellisiert wird und leider auch gesellschaftlich zu stark integriert ist. Ich trinke regelmässig Alkohol ob es nun in…
  • 258 Antworten

    Es ist so schlimm, wir kennen uns seit über 20 Jahren, sind Seelenverwandte und ich war in der Schule seine große liebe. Wir haben uns aus den Augen verloren, aber das Schicksal hat uns zusammen gebracht.


    Ich kann ihn nicht ändern und ich habe auch nicht das Recht, die Pflicht oder gar die Macht, dies zu tun. ER darf so sein, wie er möchte, ICH muss entweder damit umgehen lernen oder gehen.

    Naja die Alternative "lernen damit umzugehen" kommt ja nicht wirklich in Frage.


    Mir kommts eher vor, dass Du immer noch zuviel "kämpfst".. schreibst Du auch dauernd. Aber Du kämpfst doch gegen Windmühlen. Ich würde jetzt sagen, lass das kämpfen doch. Was bringts? Es ändert sich nix und Du reibst Dich nur auf. Ausser zu gehen, zumindest temporär, wird Dir anscheinend nix übrig bleiben.

    Ihr habt ja recht, natuerlich, das weiß ich ja auch!! Und genau das macht es mir so schwer.


    Ich stecke da in allem nur bis zum Hals mit drin, es ist mittlerweile nicht nur sein Problem geworden, ich habe es zu meinem gemacht. Ich bin das beste Beispiel für die Extreme Form der CoAbhaengikeit und lerne gerade zur die selbsthilfegruppe damit umzugehen und es abschließen zu können. Das braucht zeit für mich und Geduld. Aber ich bleibe am Ball, ich weiß das ich so nicht für den Rest meines Lebens leben kann und werde,.

    Weiss gar nicht ob am Ball bleiben und kleine Schritte tun da das richtige ist.. kommt mir so vor wie in der Situation verharren und eigentlich gar nix tun aber "dabei ja langsam an sich arbeiten und sich zu ändern".


    Irgendwie ist hier eigentlich nur ein einziger, ziemlich grosser Schritt notwendig. Das ist leider keine kleine subtile Sache die man nach und nach in die Tat umsetzen kann. Entweder Du machst so weiter oder Du änderst Dein Verhalten ihm gegenüber und das ist dann immer ein ziemlich grosser Knall. Anders gehts nicht. Und den musst Du hinter Dich bringen. Klingt blöd aber ist so.


    Nur von der Erkenntnis dass Du da mittendrin steckst ändert sich noch nix. Du musst Dich für einen (neuen?) Weg entscheiden und den dann auch wirlich gehen. Nicht nur dafür entscheiden und dann verharren. Guten Mut!

    @ Jan

    Ich denke das es nicht so einfach ist wie du es sagst besonders nicht mit dem Krankheitsbild von Violetta. CoAbhängigkeit ist nicht etwas was man Knall auf Fall durch eine Entscheidung ändern kann. Es bedarf wirklich einer guten psychologischen Betreuung in der in kleinen Schritten die Patientin wieder aufgebaut wird bis sie zu einem Punkt kommt wo sie in der Lage ist Entscheidungen eigenverantwortlich für sich zu treffen.

    Seh ich auch so. Wenn es so einfach wäre, hätte sie ja schon längst eine Entscheidung treffen können. Sicher kommt es dabei auch auf den Typ hat. Sehr emotionale Menschen mit der Fähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen haben es mit Sicherheit schwerer als rationalere Typen. Zumal sie ihn liebt und er ihr gegenüber ja nicht gewalttätig oder ähnliches wird.Sie wird krank durch das Begleiten seiner Selbstzerstörung. So stellt sich das mir dar.

    Ja ihr habt ja recht, aber man (also ich zumindest) neigt dann ja dazu, in dem "ich arbeite an mir" zu verharren und der eine grosse Schritt bleibt aus. Vielleicht wärs auch einfacher, erst den Knall hinter sich zu bringen, und sich dann wieder psychologisch aufzupäppeln? Also quasi andersrum?


    Ansonsten ist es bei dem Co dann ja wie beim Süchtigen selber.. verharren im Leid bis der Leidensdruck so gross ist das man irgendwann was tut. Aber auch hier gilt dann, hätte man frühzeitiger gehandelt, wäre es einfacher gewesen.


    Übrigens nach wie vor seit Silvester trocken hier.

    *:)


    Mir gehts gut. Und :)^ für Dich, Bärchen. Für Jan natürlich auch :)z .


    Violetta, gibts was Neues ?


    Ich wünsche Euch noch einen schönen Sonntagabend – der Sommer ist ja wieder ausgebrochen – und einen guten Start in die neue Woche !

    Hallo Bärchen,


    resümierend kann ich nunmehr feststellen, daß mir das Alk-Adé leichter fiel als das Hugo-Adé.


    Kann wahrscheinlich auch daran liegen, daß es schon länger (3 Jahre trocken) zurückliegt und mir es aus heutiger Sicht nur so vorkommt. :)-


    Der Alkentzug war kurzzeitig physisch schwerer aber dafür psychisch leichter; beim Rauchstop ist es psychisch kurzzeitig immer mal wieder schwieriger für mich.


    Machst momentan Du ähnliche Erfahrungen durch? ???


    Hauptsache aber nicht vergessen! **DURCHHALTEN**, Wir sind bei Dir ;-D