• Tavor + Alk = Leistungssteigerung?

    Hallo, ich habe bei einem Freund eine Quittung und ein Rezept für eine Packung Tavor (0,5 Tabl.) gesehen. Er studiert Medizin, hat also ziemlich viel Streß, und trinkt während des Lernens viel Alkohol. Fördert Tavor oder die Kombination von Tavor mit Alkohol die Leistungsfähigkeit??? Oder könnte er Tavor aus einem "normalen " medizinischen Grund…
  • 26 Antworten
    Zitat

    Wie lange hats bei dir gedauert?

    Ich weiss nicht recht, was Abhängigkeit war und was nicht ... der Hauptteil bei den Benzos (und eigentlich vielem) liegt ja in der psychischen Abhängigkeit ...


    Jedenfalls das erste Mal war von etwa zwei Monaten zwischen drei und fünf mg Lorazepam pro Tag ziemlich sofort auf Null (Überweisung in andere Klinik mit unfähigem Arzt), da hatte ich schon Entzugserscheinungen, vielleicht eine Woche ... ist schwer zu sagen, weil dazu noch einmalig ein anderes Medikament gekommen ist das ich nicht vertragen habe bis zu Halluzinationen und der Schock ...


    Das nächste Mal wurde langsam ausgeschlichen, alle zwei Tage wieder 0.5mg weniger und dann eine Woche 0.5, da habe ich (ausser dem Verlangen, bei manchen Situationen wieder eine zu nehmen halt) nichts bemerkt.


    Jetzt habe ich das Lorazepam als 1mg einfach in Reserve, das ich nehmen kann wenn ich will und geht gut so, ich nehme sie selten ...

    Glaube ich nicht,

    Ich hocke gerade hier, habe über den Tag verteilt 3x0,5mg Tavor genommen, 2x0,5 mg Aprazolam, 40 ml Tilidin, 20 ml Tramadol-


    Mensch Leutem wer´s nicht wirklich braucht, sollte echt lieber die Finger wechlassen von dem Zeugs. Ich mache bald wieder eine Entgiftung, will lieber mit klarem Verstand leben.


    schnaufti

    Nehme jetzt seit 2 1/2 Jahren täglich Tavor, mein Arzt verschrieb es mir ohne vorher genau zu fragen, was überhaupt mit mir los ist.. Bin eine sowieso schon bequemere Person - zum glück ein bißchen intelligent.. Was ich damit sagen will, vor meiner Tavorphase hab ich ausbildungsmäßig alles ziemlich gut hinbekommen.. Jetzt bekomm ich gar nichts mehr hin, wollte mein Abi nachholen, kreise aber leider mit meinen gedanken ganz woanders rum. Hatte einen ziemlich großen freundeskreis und war total offen für neue leute - jetzt isolier ich mich total und sitze nur noch zu Hause rum - hab keine Perspektiven mehr.. im Endeffekt wär mir lieber gewesen mit meinen gelegentlichen kleinen Ängsten (vor Referaten) zu leben, als diese Qual durch das Teufelszeug!!! Es ist zum heulen, habe genau diese 2 Jahre verschenkt und mein Abi kann ich knicken!!!! Ist der Entzug wirklich so schlimm? Gibts nicht irgendein Medikament - welches nicht süchtig macht - was den Entzug erleichtert?? Hilfe, bitte antwortet mir schnell!! ach und noch was - könnte ich meinen Arzt nicht verklagen? Finde er ist mir einiges schuldig (2 Jahre meines Lebens -und freunde -und glücklich sein.. etc..) Gibt es da Möglichkeiten ?? Auch ich hatte nie Selbstmordgedanken, durch dieses Scheißzeug steigert sich die Lust leider sehr nicht mehr auf dieser Welt sein zu wollen!!

    Hallo,


    ich hatte heute eine PA und um 16 Uhr eine Lorazepam 1mg genommen.


    Ich hatte 4 Stück von meiner Ärztin für solche Fälle bekommen, dies war das erste mal, dass ich auch wirklich eine nahm.


    Heute Abend so gegen 8 bin ich auf einen Geburtstag eingeladen und würde auch gern ein bisschen was trinken. Ist die Wirkung von Lorazepam da schon abgebaut und ich kann bedenkenlos trinken?

    Zitat

    Die Wirkungsdauer hängt von der Dosierung und vom Mageninhalt ab und liegt normalerweise bei fünf bis neun Stunden. Die Halbwertszeit von Lorazepam in Patienten mit normalen Leberfunktionen beträgt zwischen 11 und 18 Stunden.

    Also ist Alkohol zu vermeiden.

    Yolina, tut mir Leid bei Dir. Genau solche Stories sind es warum ich der Meinung bin, das medikamentöse Behandlung von psychologischen Problemen oft fragwürdig sind (weil man ja eh nie das eigentliche Problem behandelt sondern nur die Symptome) und so ein "Nebeneffekt" ist einfach Mist. Ja, der Arzt gehört theoretisch angezeigt, aber ich fürchte, in der Praxis wird das zu nix führen.


    Der Entzug kann schon schlimm sein, aber Du nimmst es ja "erst" 2 1/2 Jahre, vielleicht ist es da noch nicht so schlimm. Soweit ich weiss kann man den auch kaum medikamentös dämpfen (weil man dazu halt normalerweise Benzos nimmt aber die sollen ja entzogen werden). Normalerweise wird das bei einem stationären Klinikaufenthalt langsam ausgeschlichen. Wichtig ist die Beobachtung da. Bloss nicht auf die Idee kommen, das zuhause zu machen.


    Du solltest Dir eine renommierte Klinik suchen und zusehen dass Du da einen Platz zum Entzug bekommst. Was anderes wird Dir kaum übrig bleiben. So doof das auch sein mag.


    Und an die anderen Leute hier, die Tavor gegen ihre Panikattacken nehmen.. sofern die Attacken nicht völlig unerträglich sind, lasst das lieber bleiben. Panikattacken sind zwar unangenehm aber an sich nicht gefährlich (und damit auch nicht behandlungsbedürftig). Wenns geht besser ohne sowas durchstehen.

    Ähm.. um nicht zu negativ zu klingen.. wenn Du es dann durchgestanden hast (und das wirst Du), bist Du die Abhängigkeit ja auch los.. dann gehts Dir wieder gut und der Start in ein neues Leben kann beginnen. Ich finde, dafür lohnt es sich, da die Zähne zusammenzubeissen :-).

    Na wer so experimentierfreudig ist Benzos mit Alkohol zu probieren hat wohl noch nicht ausreichend genug Leidensdruck. Ich finds unverantwortlich oder was meinste, warum du vom Doc nur 4 Tabletten bekommen hast und keine ganze Schachtel? ;-)