• Tramal-Tropfen

    Ich denke, dass ich fast abhängig von Tramal-Tropfen gewrden wäre. Hab sie heimlich genommen, weil ich nicht wollte, dass es jemand sieht. Habe angefange, sie wegen meiner starken Rückeschmerzen zu nehmnen. habe eine Skoliose, haltungsschwäche, Beinverkürzung links (2 cm), ei strakes Hohlkreuz und eine Tendenz zum Rundrücken an der HWS. Irgendwann…
  • 743 Antworten

    Lieber Stew,

    schönen Dank für Deine zweite Antwort. Ob du es glaubst oder nicht: Deine Antworten haben mir geholfen, auch wenn meine Fragen natürlich immer noch nicht beantwortet sind, aber ich habe mich - auch dank deiner Antworten - wieder neu mit diesen - meinen - Problemen auseinandergesetzt. Nochmal schönen Dank dafür MfG tramadol

    ich habe selber letztes jahr ziemlich viel tramal genommen,wegen meiner rückenschmerzen.aber nur für ca.2 monate.ich bin krankenschwester und bin so an die tropfen und auch an andere medikamente rangekommen.mir ging es körperlich ziemlich schlecht beim entzug aber vermißt habe ich es nicht.ich mag nicht jeden rausch.ich habe eher ein problem mit hasch,weil das ein ganz anderes gefühl ist.medikamente merkt man noch ewig nach der einnahme.mir wurde dann immer schlecht und meine muskeln taten mir weh.außerdem hatte ich gedächtnislücken und war auch total vergesslich.deshalb vermisse ich es auch nicht.ich bin geschockt.ich habe immer mindestens 60 tropfen nehmen müssen,bis ich überhaupt was gemerkt habe.wenn du nur 25 brauchst,dann wird der entzug auch nicht sehr hart,hoffe ich.


    alles gute

    Hallo lalu,

    schönen Dank für deine freundliche Antwort und deinen netten Wunsch, dass der Entzug bei mir nicht so schlimm sein möge. Dennoch bist du für mich zu schnell mit deinem Wunsch. Aus folgenden Gründen:


    1. Ich bin mir gar nicht sicher, ob ich süchtig bin. Siehe dazu auch Stew, der mir nahelegt, zur Klärung dieser Frage einen Arzt heranzuziehen.


    2. Sollte ich tatsächlich süchtig sein, dann steht für mich erst mal die Frage an, was das konkret bedeutet, z.B. wird mein Bedarf steigen, welche Folgeerscheinungen sind sonst noch zu erwarten, welchen Ersatz kann ich für Tramal bekommen (schließlich brauche ich Tramal gegen Schmerzen und gegen "Unruhe im Bauch", und kann nicht einfach Entzug machen und auf den Rausch verzichten und dann ist alles gut). Und ist der Ersatz auch so wirkungsvoll gegen die Schmerzen und die Unruhe im Bauch. Das unterscheidet mich auch von deiner Situation, denn du hast ja, wenn ich mich richtig erinnere, Tramal gegen den Stress in der Nachtschicht eingesetzt. Wenn es bei mir "nur" der Stress wäre, dann wüsste ich glaube ich für mich bessere Mittel, damit fertig zu werden - womit ich mich wirklich nicht geringschätzig über dich und dein Herangeraten an Tramal äußern will.


    3. Ich bin jetzt fast 60 Jahre alt. Wenn ich schon süchtig sein sollte, die Sucht sich aber nicht wesentlich anders auswirken würde als bislang, dann neige ich dazu, Sucht einfach Sucht sein zu lassen. Denn ich lebe recht gut mit der Hilfe von Tramal. Ich kann noch in Altersteilzeit arbeiten, kann viele Dinge in meinem Leben genießen, kann z.B. ohne Magen auch noch richtig schön essen gehen, wobei ich dann meist zu viel esse, woraufhin ich Tramal brauche. Die sicher von Tramal verursachten langfristigen Schäden an Leber und Nieren hätte ich auch sonst zu befürchten, da ich wohl auf Dauer ohne ziemlich heftige Medikamente nicht auskommen kann.


    Aber vielleicht kannst du mir noch mehr darüber sagen, wie sich deine Tramal-Abhängigkeit geäußert hat, was du dann dagegen getan hast (Entzug ?) und wie das war, welche Unterstützung du ggf. beim Entzug bekommen hast, welche du dringend gebraucht hast, usw. Das würde mir glaube ich helfen, meine Situation und meine Möglichkeiten bezüglich Tramal besser einschätzen zu können.


    Vielen Dank noch mal für deine Antwort, und ich hoffe noch mehr von dir zu lesen. Bis dahin Tramadol

    hallo.

    ich habe tramal nie während der arbeit genommen, das ginge garnicht. eher als ersatz für hasch und gegen meine rückenschmerzen. die waren damit auch weg. ich habe einfach aufgehört es zu nehmen und es ging mir psychisch besser, nur körperlich war ich einige zeit total erschöpft. ich habe dafür keine unterstützung gebraucht, weil ich es einfach gelassen habe.


    wenn es dir hilft, solltest du es als bedarfsmedikation weiternehmen. aber nicht, wenn du dich nur mal besser fühlen möchtest. denn genau in dem moment beginnt die sucht. man hat von tramal ja das gefühl in watte gepackt zu sein und fühlt sich entspannt. auf dauer finde ich es sehr bedenklich, weil es viele nebenwirkungen hat und nach 3 monaten macht es süchtig. dann werden die schmerzen schlimmer, wenn du nichts hast. das spielt sich aber nur im kopf ab. ich würde dir raten, eine andere alternative zu finden. es gibt auch viele schmerzmittel, die auf dauer nicht süchtig machen.


    eine freundin von mir hatte einen autounfall, bekam tramal gegen die schmerzen. das ist jetzt 3 jahre her. sie nimmt fast täglich tramal am abend, obwhl sie keine schmerzen mehr von dem unfall hat.


    ich wünsche dir alles gute und eine gute besserung

    @lalu:

    klar, Schmerzmittel die nicht süchtig machen wären besser, allerdings ist z.b Ibuprofen lange nicht so wirksam wie Tramadol. Auch Novalgin kommt an Tramal einfach nicht ran. Andere Schmerzmittel wären daher nur noch schlechter, da ist Tramadol die "beste" Alternative. Valoron z.b würde noch süchtiger machen, auch vom psychischen Abhängigkeitspotential. Das beste wären natürlich Retard-Tabletten, die ja aber ausfallen.

    @tramadol:

    Ich denke, es würde sich an deiner Stelle nicht wirklich lohnen, vom tramal zu entziehen. Sowas habe ich noch nie geschrieben, aber ich denke in deinem Fall ist das angebracht, immerhin kannst du mit diesem Medikament sogar noch arbeiten gehen, oder mal essen gehen o.ä - zudem bist du schmerzpatient, also denke ich relativiert sich das ganze.


    Du solltest natürlich darauf achten, das Zeug nicht öfters zu nehmen als wirklich nötig, denn irgendwann geht ja wie gesagt die Wirkung langsam aber sicher zurück und du musst nachdosieren etc. ! Zu der "unruhe im bauch" im zusammenhang mit den entzugserscheinungen: wie gesagt kann das hier natürlich keiner sicher sagen, aber ich denke nicht unbedingt dass es entzugserscheinungen sind, da du ja tramal eigentlich täglich nimmst. Entzugserscheinungen würdest du richtig erst nach dem 2. (-3.) Tag ohne merken, imho (!).


    mfg stew

    25 Tropfen

    Leute was geht ab....ich habe mindestens 200 Tropfen am TAg genommen, vorher merkt man netmal was...25 Tropfen!!! tsss...eine Flasche Tramal reicht 3-4 Tage...am Tag nimmt man schon 300-400 mg

    marceee

    für mich hast du einfach nur ne macke. punkt....


    schmeiss dir rein was du willst. so typen wie du sind eh nur spinner und ....,.......,.........


    erzähl hier aber niemandem das tramal kinderschokolade ist.oder möchtest du das verantworten?


    bähh!

    Marceee

    Ich kann schon verstehen, dass du offenbar wahllos Drogen ausprobierst. Wenn mir nichts besseres einfiele als das, was du hier in die Diskussion geworfen hast, dann wäre ich auch über jede Ablenkung dankbar. Du tust mir leid.


    Schade, dass du es nötig hast, so bescheuert auf Leute zu reagieren, die Probleme mit Tramal haben, sei es, dass sie gezwungen sind, es als SChmerzmittel zu konsumieren und deshalb Abhängigkeit befürchten, oder sei es, dass sie es als Rauschmittel probiert haben und nun Sucht befürchten oder schon darin gelandet sind. Da ist es natürlich toll, wenn du darauf hinweist, was für ein toller Kerl du bist: Bis zu 400 Tropfen hast du am Tag genommen, und eine Flasche reicht nur 3 bis 4 Tage bei dir. Da sind wir doch alle der Bewunderung voll und fangen gleich an zu üben, damit wir auch so viel schaffen. Als pubertierender Jüngling hatte ich auch mal so schlaue Probleme. Da galt es als besonders männlich, möglichst viel Alkohol in sich reinzuschütten. Für solche schönen Taten habe ich dann ein paar mal fürchterlich gekotzt und einen Tag lang Kopfschmerzen gehabt. Schön zu hören, dass so viel Blödheit auch noch Nachfolger findet. Ich begrüße dich im Club der Blöden, lieber Marceee, habe dir gegenüber allerdings den Vorteil, dass ich so einen Scheiß seit Jahrzehnten nicht mehr nötig habe.


    Aber ernsthaft: Ich wünsche dir, dass du deinem Umgang mit Drogen abändern kannst, bevor du ernsthafte Probleme mit Sucht bekommst, bevor der Weg zurück abgeschnitten oder nur noch sehr schwer zu schaffen ist.


    Und für mich wünsche ich mir, dass ich es lerne, mit Leuten wie dir besser umzugehen, denn ich befürchte, dass ich dich mit meinen Worten nicht erreicht habe, dass ich dich auch nicht erreichen würde, wenn ich dir noch ein paar Drogenkarrieren schildern würde, weil auch dass an dir vorbeirauschen würde.


    Sollte ich dich - ganz wider Erwarten - doch erreicht haben, dann bin ich gerne bereit, weiter mit dir zu kommunizieren, wenns denn was bringt.


    Tramadol

    @Stew

    Kannst du mir bitte den unterschied zwischen Tramal Tropfen, Tramal retard Tabletten, Tramal Kapseln, Tramal Long.... erklären? Warum würdest du anstatt Tropfen Retardtabletten empfehlen?

    tabletten retard

    machen so gut wie nicht abhängig, weil sie nach und nach im körper abgebaut werden. ich nehme sie jetzt seid fast einem jahr, weil ich muss. leider. ich würde gern darauf verzichten. deswegen verstehe ich die jenigen nicht, die das zeug nehmen um "gut drauf" zu sein. was ich im übrigen nie bin. gott sei dank. ich bin gerne ich selbst....die tropfen nahm ich am anfang meiner krankheit. sie gehen sofort ins blut und helfen schneller. machen aber auch süchtig. was ich aber auch nicht merkte. denn wenn du mit nem ganz anderen gefühl daran gehst, wieder aufhören kannst, musst, geht das auch. also an alle, die meinen das zeug tut doch sooo gut. mensch, ihr seid doch keine kleinkinder mehr. ihr wisst doch das sowas auf dauer nie gut geht...


    liebe grüsse katze

    Hallo Stew

    sorry, wenn ich nerv, aber könntest du meine Frage beantworten *ganz lieb schau* ? Ich weiß daß du ziemlich gut erklären kannst und offenbar sehr erfahren bist.


    Danke im Voraus :-)

    Tramal /Tropfen oder Retard-Tabletten ?

    Hallo !


    ACHTUNG ! Wer in so einer besch. ... Situation keinen Spaß versteht, sollte besser nicht weiterlesen. Selbstironie in dieser Situation überspielt etwas und macht selbstsicherer. (meine Meinung!) Tramal Retard Tabletten machen -wurde drüber berichtet- sehr wohl abhängig. ABER sie werden auch benutzt, um beim Absetzen erst einmal Umzustellen von Tropfen auf Tablette. Die Tabletten werden dann (wie Distraneurin bei einer Alkoholentgiftung) schleichend runter gefahren.


    Ich bin zwar nicht Stew, kann aber vielleicht ein bißchen helfen.


    Der Unterschied Retard/Tropfen ist ungefähr so: Stellt Euch eine Achterbahn vor, die nur hoch und runter fährt. Ganz oben ist das gute- und ganz unten das schlechte Gefühl. Auf der Spitze hast Du den Kick, auf halber Strecke das "na ja ich weiß nicht" -Gefühl, und ganz unten dieses "das war´s dann wohl"-Gefühl.


    Mit den Tropfen fährt man in Schlangenlinien auf die Spitze, bleibt dort eine Weile, um dann ziemlich unruhig zum Nachschlagholen runter zu fahren usw. Das Wetter ist mit den Tropfen super und man hat eine irre Weitsicht


    Die Tabletten fahren hoch, aber nicht bis zur Spitze, sondern machen nach 3/4 der Strecke halt und bleiben da ca. 10 Std lang bei durchwachsenem Wetter ohne die ganz große Aussicht genießen zu können.


    Man hofft, dass die Bahn während dieser Zeit ruhig stehen bleibt und weiß aber zur Beruhigung, dass man ein Depot hat. Diese Retard-Tabletten schaffen es aber nie bis zur Spitze zu kommen !!! Sollte man es trotzdem versuchen, kommt es unweigerlich zum Ausfall der Elektronik und einem Lagerschaden gibt es noch dazu.


    Die Zeit und Länge der Gefühle kommt auf jeden einzelnen an, wg. Gewicht, Verfassung, Essen usw. usw.


    Die unglaublichen Leistungen und die beeindruckende Intelligenz kommt mit den Tropfen: Ganz oben angekommen, wird man erst mal sämtliche Leute als Hirnis bezeichnen.


    In der warmen Stube fängt man plötzlich an, den Fernseher zu reparieren obwohl er heil ist. Gleichzeitig wundert man sich am PC über immer unfreundlicher werdende Fehlermeldungen. Hatte vergessen, dass ich gestern aus Quatsch einmal Linux installiert habe. Gefährlich werden die Tropfen wenn man anfängt Omas Schmerzen im Bauch auf die Mandeln zu schieben und Nierenschmerzen nicht gelten läßt.


    Ich erkläre ihr erst einmal, dass die Nieren auch im Hals liegen und stelle ihr vorerst einen Kaffeebecher mit 80 %´ Stroh-Rum hin. Nase zu und auf ex. Das Oma manchmal dummes Zeugs redet und ihr Gebiss verliert, kenne ich schon. Bevor ich den Arzt rufe, erkläre ich ihr noch schnell, dass eine Mandeloperation an den Beinen beginnt und diese dann langsam -mit Hilfe einer Seekarte- quer nach oben bis zum Hals verläuft. Wollte ihr ein wenig die Angst nehmen. Aus irgendeinem Grund aber war sie abwesend, nuschelte unverständliches und urplötzlich machten sich ihre Magenschmerzen, als einfache Blähungen bemerkbar. Ganz unten angekommen ist dann das Tramal-Depot.


    Man hat es gesichert mit Fußangeln, Selbstschussanlagen, Schildern die Angst machen wie z.B. "weg hier", "verschwinde" und " du kriegst was auf´s Maul".


    Mann kann ja plötzlich alle Kampfsportarten, obwohl man gar nicht weiß, wie die alle heißen und sich fragt, wie komme ich bloß die Treppen nach dem Einkaufen wieder hoch. Wenn man dann nicht bald etwas "nachwirft" fängt man schon mal an, sich an den (hoffentlich eigenen) Fußnägeln zu kauen. Tipp: nicht vergessen vorher die Strümpfe auszuziehen.


    Da ist nix mehr mit "GEHT DOCH", sondern hoffentlich die Erkenntnis "ABER HALLO".




    VERDAMMT; ES SOLLTE VERSTÄNDLICH SEIN ! Muss ich mich entschuldigen für diesen Müll?


    Wenn aber nur einer es verstanden hat, feier ich mit Oma zusammen und füll ihren Becher noch einmal nach, weil sie nun doch schon einiges übergeschwappt hat.


    Vorher muß ich aber rausfinden, was beim Hinsetzen unter mir so komisch doppelt geknackt hat und dann werden wir alle Omas Gebiss und ihre Brille suchen gehen.


    Gruss

    Tramadol?

    Hallo Leutz *:)


    der Arzt hat mir Tramadol Lösung verschrieben, davon soll ich nun die erste Woche 4x 10 Tropfen nehmen und nach einer Woche 4x 40 Tropfen, was haltet ihr davon einen 18 Jährigen sowas bei einen Prolaps und Ischiasschmerzen (wegen dem Prolaps bei L4 und L5) zu verschreiben?


    ZUr Vorgeschichte, im Dezember wurde mittels der Beatbox (so nen ich mal den Kernspintomograph) der prolaps festgestellt, verursacht höchstwahrscheinlich durch schlechte Gene und Sport, war vorher Kerngesund, hatte nichts.


    Naja als erste Maßnahme sollte ich Dicofenac und Tetrazepam nehmen, das erste gegen die Schmerzen das zweite damit meine Wirbelsäule nicht so eine derbe Ausweichbewegung macht. Nach 1 Monaten sollt eich endlich nicht mehr die tetrazepam nehmen (auch etwas dämlich wnen amn Morgens zur Schule muss und sich nicht Konzentrieren kann wegen den Pillen) und nach schlappen 5 Monaten fraget ich meinen Arzt ob es dann normal sei das man bei der Einnahme von Diclo extreme Bauchschmerzen bekommt, daraufhin wurde mir Katadolon verschrieben, das aber komischerweise garnicht wirkt >:(. Als reaktion darauf hat er mir jetzt Tramadol Lösung verschrieben, wie ich hier schon gelesen habe soll man davon wohl ziemlich "high" werden. Weiß einer von euch wie sich das verträgt mit lernen? Muss ja schließlich zur Schule und schreib in nächster zeit noch Tonnenweise Klausuren. Hoffe mal das jemadn von euch damit erfahrungen hat und mir diese Mitteilen kann.


    MFG Martin

    solange du nur die therapeutische dosis einnimmst,


    wirst du nicht "high", und ich kann dir nur raten, wirklich nur therapeutische dosen zu nehmen.


    Alles andere wird dir nur probleme bringen, da das tramal ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr richtig wirkt, und du a)hammerdosen oder b) ein stärkeres opioid einnehmen musst,


    was höchstwahrscheinlich valoron sein wird, und dann wird deine eventuell vorhandene Gier auf das valoron übergreifen, und dann hast du ein noch größeres Problem.


    naja zu deinem ersten Absatz:


    Ich finds etwas krass, dass er nach einer Woche gleich dermaßen die Dosis erhöht, aber das lassen wir mal deinen Arzt machen.


    mfg


    stew

    @Tetrade

    Ich arbeite häufig unter Einfluss von Tramadol, kann mich aber - zumindest kurzfristig - ganz gut zusammenreißen. Aber Autofahren ist für mich tabu, da ich bemerkt habe, dass ich unter Tramal-Einfluss zu einer Gefahr für mich und andere werde. Für deine Klausuren würde ich mal schätzen, dass du die einigermaßen normal hinbekommen kannst, wenn du dir bewusst wirst, dass du unter Tramadol-Einfluss die volle Konzentration wohl nur durch bewusste Anstrengung wirst erreichen können.


    Aber ich glaube, du solltest deinen Arzt nicht einfach machen lassen. Ich habe einen dicken Bandscheibenvorfall und hatte auch schon an der Lendenwirbelsäule eine Bandscheibenoperation. Meine Erfahrung mit Schmerzmitteln dabei sind, dass sie kurzfristig, und damit meine ich ein paar Tage, sinnvoll sein können, weil sie zur Entspannung beitragen und damit auch den Rücken entlasten und somit dazu beitragen können, dass Verspannungen oder Fehlhaltungen (aufgrund von Schonhaltungen) sich lösen können. Sie sind aber nicht eine dauerhafte Lösung. Da helfen eher krankengymnastische Übungen, Teilnahme an "Rückenschulen", die glaube ich sogar kostenlos von den Krankenkassen angeboten werden, evtl. auch ein gutes Fitnessstudio mit wirklich fachkundiger Beratung (sonst kann das arg nach hinten losgehen). Was auch hilft ist Warmhalten - ich habe Jahre gebraucht, das zu akzeptieren, weil meine Schmerzen auch in deinem Alter anfingen und ich das ziemlich blöde fand, immer ein langes Unterhemd anzuziehen oder sogar einen Nierenwärmer mit Angora-Wolle zu benutzen, aber es ist so: Zugluft und verdunstender Schweiß ist absolutes Gift bei Rückenleiden.


    Falls du Lähmungserscheinungen im Bein oder etwas darüber bekommst oder Taubheitsgefühle oder ein andauerndes Kribbeln, dann musst du ganz schnell einen Ortopäden aufsuchen, weil das im schlechtesten Falle irreparable Schäden verursachen kann.


    Sprich mal intensiv mit deinem Arzt über therapeutische Möglichkeiten und lass dich nicht mit Schmerzmitteln abspeisen. Notfalls musst du darüber nachdenken, den Arzt zu wechseln.


    Ansonsten wünsche ich dir viel Glück bei deinen Klausuren unter Tramadol-Einfluss.


    mfg


    Tramadol