hey ju


    kotz dich ruhig aus. ich habe volles verständnis dafür. trotzdem kann ich dir nur raten, gerade wenn du ihr sowas zutraust, trenn dich.


    manchmal hilft nur die harte tour. vielleicht kommt sie dann auch wieder zu sich. und schlagen würde ich sie nicht. das ist blöde. du wirst der stärkere sein. obwohl ich dich gut verstehe. ich kenne dieses gefühl. ich bin ja schon länger trocken und verabscheue jdes trinken, obwohl ich die menschen nicht verurteile, das steht mich nicht zu. ich war selber nie anders. erst jetzt weiss ich wie schön das leben ohne suff sein kann. und ich hoffe du lässt dich nicht wieder runter ziehen, sondern bleibst hart zu dir. und wenn nötig zeig sie an. wegen körperverletzung. schäm dich nicht, das gibt es öfter als du denkst. so jedenfalls kannst du nicht weiterleben. was sagen denn die kinder zu dem terror? die müssen doch psychisch völlig im eimer sein. sorry, wenn ich das so ausdrücke....aber die sind doch sicher alles völlig gestört. kannst du deine frau nicht erreichen wenn sie nüchtern ist? könnt ihr nie darüber reden? sie liebt doch die kinder sicher......ich würde dir sehr raten was zu tun. auch in der usa gibt es sicher suchttherapeuten. such einen auf. sag ihr das du das tust. und sag ihr auch, das du das als letzte chance siehst. wenn es nicht schon zu spät ist...das alles acht ein herz nur hart und die liebe stirbt...ich wünsche dir ein besseres leben. deiner frau hilfe und vor allem den kindern frieden.....


    du darfst mich ruhig weiter zuquatschen..;-)


    schönen ersten advent.


    (mein mann schläft auch noch seinen rausch aus. gott sei dank ist dies aber nicht so oft)


    alles gute

    Trennen.....

    nicht so einfach, da ist eine jahrelange Geschichte dahinter. Meiner Frau sind diese Zusammenhänge klar, vielleicht benimmt sie sich auch aus diesen Gründen so. Seit etwa zwei Jahren nimmt ihre liebevolle Art, welche sie einmal hatte ständig ab. Sie ist nicht mehr die, die ich vor fünf Jahren geheiratet habe....und dies, weil ich dachte ihre überaus nette Art kann einfach nie vergehen. Falsch gedacht. Anstatt bedingungslosem Respekt, den sie damals für mich hatte, macht sie nun einen Affen aus mir wann immer es ihr beliebt. Bleibt dies immer noch einigermaßen im "Rahmen" wenn sie nüchtern ist, so entartet es im Suff und daraus resultierendem Streit.


    Manchmal scheint ihr meine bloße Anwesenheit auf den Wecker zu gehen, selbst wenn sie nüchtern ist. Wegen der kleinsten Kleinigkeit regt sie sich auf, z. B. beim Autofahren, wie ich den Blinker benutze, daß ich ihn doch bitte ganz anlassen soll, wenn ich mehr als eine Spur wechsele. Oder: "Du fährst ja viel zu schnell", und, und, und....


    Mann, das macht mich irre.


    Aber der Suff, das ist das schlimmste. Da weiß ich wirklich nie, wo ich in der nächsten Sekunde dran bin.


    Aber da sind noch so viele andere Dinge, die sie tut, oder nicht tut, wo jeder "normale" Mensch denkt, ich sei verrückt mit ihr zusammenzubleiben.


    Crazy....jaja, ich weiß, aber wenn ich mich von ihr trenne, werde ich mich wahrscheinlich auch von diesem, meinem neuen Heimatland und Existenz trennen müssen, die ich in all den Jahren hier aufgebaut habe. Mein Geschäft beginnt zu florieren, fange an zum ersten mal in meinem Leben richtig Geld zu machen.


    Ich weiß ja, Geld ist nicht alles, aber wenn ich hier fort muß, fange ich irgendwo anders mit Null an....das w+rde mich auch in den Wahnsinn treiben.


    Ich weiß wirklich manchmal nicht, was ich machen soll, wegrennen oder aushalten, in der Hoffnung, daß alles doch nochmal so wird wie es früher war, und ich wäre wieder glücklich.....


    Viele Grüße!

    du kannst deine exsitenz doch sicher auch allein behalten.


    darfst du allein nicht da bleiben?


    du musst dich ja nicht scheiden lassen.


    trenn dich eben einfach. wenn es nur mal vorrübergehend ist.


    meinst du die frau liebt dich noch, so wie die mit dir umgeht.


    ein wenig respekt vor dem andern sollte doch jeder an den tag legen können...ein wenig gute umgangsformen oder höflichkeit.


    dann kann man sogar zusammenleben.


    ich würde mir das alles gut überlegen.


    wieso siehst sie dich als hampelmann???? bist du so schlecht in allem was du tust?


    sicher nicht. also, lass dich nicht so behandeln.


    das verdient niemand.


    mann, muss das ein besen sein. und ich wollte unbedingt mal amerika sehen.


    ich glaube ich lass das ;-)


    alles gute für dich.


    und schreib ruhig weiter...


    aber wehr dich endlich...

    Manchmal

    hat sie ja noch Augenblicke, wo sie sehr lieb und nett sein kann, aber das ist eher die Ausnahme geworden. Herummeckern und Trinken wurden leider ihre Lieblingsbeschäftigungen wenn es zu meiner Person kommt.


    Neeee, Katzenpum, ich bin nicht schlecht in allem; im Gegenteil. Ich repariere und handele mit antiken Uhren. Da kann man sich keine Patzer erlauben. Auch innerhalb der Familie; ich helfe ihrer Familie finanziell ständig aus, täte ich es nicht, stünden ihre Mutter und zwei Brüder auf der Straße. Und sie hat eine sehr enge Beziehung zu ihrer Familie, womit ich ja überhaupt keine Probleme habe. Ich helfe sogar dem einen Bruder, 46 Jahre alt, arbeitslos und faul. Gestern habe ich ihm 150 Dollar gegeben, damit er seinen Führerschein relegalisieren kann, um einen Job zu finden. Zwei Jahre hat er mit suspendiertem Führerschein zu Hause herumgesessen, nur schlafen, fressen und Fernsehen gucken auf jedermanns Kosten.


    Dann sind da meine zwei Stiefsöhne, die beide mit 15 die Schule geschmissen haben und auch nur zu Hause herumhängen und nix tun. Und wenn ich was sage, bin ich gleich der Böse.


    Seit ich nicht mehr trinke, bin ich allerdings mehr hinter denen her; ich sehe nicht mehr ein, sie länger durchzufüttern. Mit 17 und 19 Jahren sollte man, falls man nicht in die Schule gehen will wenigstens einen Job suchen, anstatt den ganzen Tag an Videospielen zu hängen.


    Dort hat meine Frau ganz ernsthafte Schwierigkeiten mit der Faust auf den Tisch zu hauen und durchzugreifen. Es sieht beinahe so aus, als ob sie "Angst" hat, denen die Dinge nahezulegen.


    Hey, Katzenpum, das ist das erste Mal, daß ich ÜBERHAUPT mit dieser Geschichte herausrücke......hab nur in mich reingefressen.... und meine Familie nach außen hin verteidigt(was ja eigentlich mein Job ist).


    Aber da ist noch wiel mehr negatives dahinter. Das heißt aber noch lange nicht, daß jeder hier in America so ist, es ist, wie auch anderswo die Ausnahme.


    Es ist ja sonst schön hier, ich bin in Fort Lauderdale, Südflorida, wo es immer sommerlich warm ist(nicht unbedingt in diesem Moment, es kommt gerade eine Kaltfront von Norden herunter, die kann es hier ganz schön abkühlen, unter 20 Grad am Tage und unter 10 in der Nacht. Im Januar kann es mitunter für ein paar Nächte bis auf den Gefrierpunkt heruntergehen. Aber das sind immer nur ein paar Tage, danach wirds wieder warm, es bleibt hier im Durchschnitt warm genug für Kokospalmen 8-)

    hallo,da bin ich mal wieder nach gut 6 monaten pause und mit dem selben problemen,wie eh und je im forum gelandet.katzenpum kennt mich ja schon :-)


    ich wollte mich etwas austauschen,wenn jemand will.ich bin die typische co abhängige,die die sucht ihres freundes wohl noch kräftig unterstützt und auch nach 20maliger drohung-mich zu trennen,bei ihm ist bis heute.wir sind 19 jahre zusammen und so seit 16 jahren hat sich die A.sucht bemerkbar gemacht bei meinem freund(40j.)vor nem halben jahr war ich hier,habe berichtet,dass mein trockener freund nun epilepsie hat.war natürlich alles quatsch,er war wieder drauf.so ging es nun weiter,mal trocken,mal rückfall.zuletzt war er 6 wochen trocken und ist nun seit 1 woche wieder rückfällig.er ist heimlicher trinker und ich muss es also erst immer wieder herausfinden,was sache ist.schon immer.obwohl es oft klar auf der hand liegt,dass er wieder trinkt,dauert es meist wochen,bis er es zugibt und dann wieder verspricht,es wäre das letzte mal gewesen.riechen tu ich nichts mehr,da hat meine nase bereits versagt in den jahren,ich merke es also nur an der persönlichkeitesveränderung,wie schielen,schwanken,langsame bewegung und sprachstörungen.


    ich melde mich huete,weil ich nicht weiss,ob ich das auf dauer noch schaffe,mit ihm zu leben.wer möchte sich mit mir über erfahrungen austauschen?willkommen sind dabei alkoholiker ,aber auch angehörige.ich denke,beide können raten,wie ich am besten umgehe.

    Hallo...

    ... be beauty


    Ich bin selbst Alkoholiker und weiß nicht, ob ich dir helfen kann. Ich kann eigentlich nur von mir sprechen. Wenn meine Partnerin mich auf meinen Alokholismus ansprechen würde (ist bisher nicht passiert - bin aber auch seit Anfang Juli 06 trocken), würde ich mit Ablehnung reagieren. Da ich auch immer heimlich getrunken habe, würde mich etappt fühlen. Ich hätte ein schlechtes Gewissen, weiß aber, dass mich das nicht davon abgehalten hätte, Alkohol zu konsumieren. Ich würde mir wahrscheinlich neue Wege suchen wie ich zu meinem Alkoholspiegel komme. Das würde bestimmt auch eine zeitlang unentdeckt bleiben. Weitere Gedanken würde ich mir wahrscheinlich nicht machen.


    Ich glaube, die Einflussmöglichkeiten eines Partners sind sehr begrenzt. Solange dein Partner nicht wirklich aufhören will, wirst du keinen Erfolg haben. Sollte dein Freund diesen Wunsch äußern, so bleibt ihm nur die Möglichkeit sich fremde Hilfe zu holen.


    Hier im Forum wird er viele Möglichkeiten finden, wo er sich wie Hilfe holen kann. Es gibt viele Wege die zum Ziel führen. Nur der Entschluss, den ersten Schritt zu tun, der muss von deinem Freund selbst kommen.


    Und eines ist absolut sicher: Alleine wird er es niemals schaffen!!!


    Ich habe auch viele Jahre geglaubt, alleine aufhören zu können. Ich habe es so oft probiert, habe es wirklich immer gewollt, aber doch nie geschafft. Ich habe bis zu vier Monaten nichts getrunken, damit es mich dann wieder ereilt hat.


    Inzwischen habe ich viel über die Krankheit "Alkoholismus" gehört und habe heute ein ganz andere Einstellung zu diesem Problem bzw. zu dieser Krankheit. Heute weiß ich zum Beispiel, dass ich auch heute noch (aber was sind schon 5 - Monate Trockenheit) so weit vom ersten Glas entfernt bin, wie jeder Andere, gestern den ersten Tag nüchtern erlebte. Diese gefährliche Nähe zum Alkohol wird mich bis zu meinem Lebensende begleiten.


    Ich werde nie kontrolliert Alkohol konsumieren können. Sobald ich das erste Glas eines alkoholhaltischen Getränkes konsumiert habe, wird die Krankheit wieder sichtbar. Ich vergleiche diesen Zustand gerne mit einer Allergie. Wenn ich allergisch auf einen Stoff reagiere kann ich mich jahrelang diesem Stoff entziehen. Beim ersten neuerlichen Kontakt mit diesem Stoff erfolgt jedoch die gleiche Reaktion, wie beim letzten Kontakt (auch wenn dieser schon Jahre zurück liegt). Das ist nur einer der Punkte die ich erst einmal verstehen musste.


    Und ganz ehrlich, nur mit einem eisernen Willen hat das Aufhören mit dem Trinken nichts zutun (ich glaubte jahrelang, den Alkoholismus mit meinem Willen beherrschen zu können - vergebens!). Alkohol ist sehr tückisch!


    Ich hoffe für mich noch auf viele trockene Tage und hoffe für dich, dass dein Freund sich Hilfe von außen holt!!!! Er hat sonst keine Chance!!!!


    Wenn du deinen Freund davon überzeugen könntest, sich diese Hilfe zu holen, wäre aus meiner Sicht schon sehr viel gewonnen.


    Ich wünsche dir viel Erfolg!

    schön, das hier so viele zusammengefunden haben:-D


    hallo fcr..alles ok bei dir?


    und du,beuty...schön, dich mal wieder zu lesen.


    dabbel. ist doch gut, das du endlich mal redest...


    wäre mein traum. immer zu leben wo es warm ist..


    aber wie man sieht ist es überralll nicht immer leicht. du wirst immer stärker werden und auch handeln dann.


    da bin ich sicher. opfer dich nicht zu viel auf und denk auch mal an dich.


    ich habe jetzt nicht mal mehr probleme damit zu sagen das ich alki bin. immer eins nach dem andern...


    liebe grüße von mir

    Hey Leutchen!!

    Ist ja wieder lebhaft geworden hier, find ich gut!


    Danke, Pum, du bist die Beste@:)@:)


    Nun, das Leben mit einem "nassen" Alkoholiker..........japp, kann ich ein paar Lieder von singen, und Pum, du kennst ja meine Geschichte. Für alle anderen: siehe oben. Und in den Fäden "Alkohol und Aggression" und "trinke zuviel....kein Maß".


    be_beauty, ich denke wenn dein Partner schon so lange trinkt und wie ich über 40 ist, dann wirst du wohl kaum lange auf seinen Absturz warten müssen. Es sieht so aus als wäre er an der Grenze angekommen. So war es bei mir. Aufhören, gleich wieder anfangen, wieder aufhören----aber es nicht wirklich wollen. Ich glaube nur der Zustand totaler Benebelung und unerträglichem Krankheitsgefühl verbunden mit (....aach, wie war das deutsche Wort auch wieder; hier sagen wir "abandonment", na ja, halt wenn man sich total von allen und allem verlassen fühlt......) kann ihn soweit kriegen, daß er einsieht daß da nur noch das pure Siechtum und am Ende der Tod auf ihn wartet. Auf dich wird er nicht hören; kein Alkoholiker "hört" auf gute Ratschläge. Dieses Abblocken der Realität resultiert aus der Persönlichkeitsveränderung, welche der Alkohol im Gehirn verursacht. Alkohol beeinflusst in erster Linie das Urteilsvermögen; dies ist auch der Grund warum Betrunkene, selbst wenn diese keine Alkoholiker sind, plötzlich recht wirre Ansichten haben. Besonders auffällig sind alkoholbedingte "Schönrederei", oder Unter-und Übertreibungen in bezug auf Dinge, die als Tatsachen schwarz auf weiß feststehen, vom Alkoholkonsumenten und/oder Alkoholiker allerdings pausenlos angezweifelt oder dementiert werden.


    Seit ich selbst nicht mehr trinke, beschäftige ich mich ausgiebig mit dem Thema der Auswirkungen des Alkoholkonsumes.


    Es ist daher beinahe unmöglich, ein objektives Gespräch mit einer alkoholisierten Person zu führen, ganz zu schweigen von einem emotionalen Gespräch.


    Deine versuchten Interventionen in sein Trinkerleben haben meiner Ansicht nach nur einen "Erfolg", und zwar den, daß dein Freund sich wahrscheinlich ein klein wenig "zusammenreißt" um nicht allzuviel zu trinken(jedenfalls nicht soviel wie er eigentlich will). Dies wird seinen Absturz nur verzögern, aber nicht abwenden.


    Ich will nicht unbedingt direkt sagen "laß ihn saufen"; aber ich würde an deiner Stelle deine Perspektive überdenken und klarmachen, was du willst. Wie ich schon vorher erwähnte, auf DICH wird er nicht hören. Laß ihn vielleicht mal für ein paar Tage "in Ruhe" trinken, und sehen, was passiert. Laß ihn saufen und leiden. Wenn er leidet, wem wird er es erzählen? Wahrscheinlich dir. Und wenn er dann über alle Maße säuft(der Körper ist eh schon angeschlagen), vielleicht kommt er dann seinem Absturz nahe genug um nur noch einen einzigen möglichen Weg zu sehen: AUFHÖREN.


    Da würde deine Stunde schlagen! Da wäre dann der Moment der größten Hilfe, die du ihm je gegeben hast; sein Wille, deine Unterstützung.


    Denk mal darüber nach.


    Ich lasse meine Frau mittlerweile nach Lust und Laune saufen, und oft, nach einer durchzechten Nacht höre ich sie kleinlaut murmeln: "Vielleicht sollte ich doch aufhören....." Dazu habe ich dann nichts hinzuzufügen und lasse sie einfach an dem Teufelszeug leiden.......... :)D

    ja, lass sie leiden.

    das ist auch alles was du tun kannst..


    und: ich bin keineswegs die beste|-o


    sonst wäre ich nicht in diesen teufelskreis geraten.


    ich finde es toll wie du dich jetzt ins leben zurückholst.


    und wieviel leute du hier in deinem faden angesprochen hast.


    das sieht man an dem ergebnis..es kommen immer mehr.


    das macht sympathie aus;-)


    bis bald


    ich muss jetzt zur arbeit...

    @ frs6216

    hallo,danke für deine antwort,ich finde es "spannend" mit einem betroffenen so reden zu können und vielleicht daraus zu lernen,wie sich mein freund fühlt.da das ganze ja schon lange so geht,hab ich natürlich viel erfahrung und viel gelernt über die krankheit,dennoch wollte ich nicht reine theorie,sondern auch reales erfahren.daher der aufruf im forum.also ,er geht natürlich schon zu AA seit 3 jahren,ist aber dort meist auch nicht immer ehrlich.therapien hat er 3 gemacht.der wille ist also da und er hat auch angst,mich zu verlieren.aber ich denke,ich mache es ihm zu einfach,weil ich bleibe,so muss er ja immer rückfällig werden,weil er weiss,dass ich eh nicht gehe,oder?ich drohe ja nur und dann gehts von vorne los mit 4-6 trockenen wochen und dann der rückfall,den ich gleich bemerke,er aber erst mal solange abstreitet,bis ich beweise habe und er nicht mehr aus kann.dann wieder die versprechen,es wäre das letzte mal gewesen,er sieht ein,dass es ihm ohne besser geht,der alk kotzt ihn so an etc.


    ich hab vieles versucht,mit ruhigen worten,mit schreien,offenes trinkerlaubnis,damit er sich nicht zu tode säuft natürlich nur,denn da er ja heimlich trinkt,schüttet er ne flasche auf ex weg und so dachte ich,er trinkt wenigstens bewusster.war alles nichts,er hat dann offen getrunken und heimlich dazu.ich hab auch schon selbst angefangen,zu trinken um ihn zu schocken,da heulte er,es tat ihm weh.


    was mache ich nur falsch?oder gibts denn keinen "trick",wie es klappen könnte,auch wenn die frage jetzt sehr naiv ist,denn es ist ja eine sucht-ich weiss...

    @dabbelju

    hi,aha,auch eine perspektive,danke.also ich sag mal,er hat schon oft auf der nase gelegen,notarzt war schon zig mal hier,führerschein verloren,2 jobs verloren und nun auch jüngst die diagnose "morbus bechterew"-also ne entzündung im körper,die ihn langsam versteifen lassen.ob der alk dazu beigetragen hat,keine ahnung,aber ich sage natürlich JA,weil ich will,dass er aufwacht.


    wie hast du das anfangs in deinem schreiben gemeint mit "sein absturz scheint bald da zu sein"? ist das ne hoffnung für mich,dass er es jetzt packen könnte,oder meinst du,ich solls aufgeben?


    sag mal,hast du denn keine angst um deine frau,dass sie stirbt und du dann alleine bist?diese hoffnungslosigkeit,das der alk einen gesunden menschen aus dem leben reisst,das du mit ihm verbringen willst?wie schaffst du es,zu zu sehen?ich hab ihm aber schon erlaubt,offen zu trinken,in der hoffnung,er könnte so ein paar jahre rausholen,wenn du weisst,was ich meine.aber er trinkt dann offen und heimlich.ich glaube,er braucht das heimliche,wie ein kind,dass unbedingt in den schrank reinsehen will,welcher verboten wurde von den eltern.


    deine frau trinkt also offen,nicht heimlich.war das immer so?

    Erstmal,

    danke für die regen Beiträge, und.... DOCH, Pum, du bist die Beste:)* hat doch wohl mit der früheren Sauferei nix zu tun, oder???


    Ich kann sehen wie du darunter leidest, Beauty, und um auch die Beauty zu bleiben, muß unbedingt was geschehen. WAS im Endeffekt geschehen wird, ist und bleibt deine Entscheidung, aber allzu lange wirst du das nicht mehr mitmachen können. Nicht so wie es momentan ist.


    Deiner Schilderung nach sieht es ganz danach aus, als ob er dich und deine Liebe als gegeben sieht(hier im Englischen gibts dafür eine wunderschöne Phrase "You' re taking my love for granted"); du hast recht, er weiß, daß du deine Drohungen ihn zu verlassen nicht ernsthaft durchziehen wirst. Das ist seine Rechnung.(Womit er nicht rechnet ist, daß mann eine Rechnung durchaus auch mal ohne den Wirt machen kann).


    Dein letzter Beitrag hat mir ungemein die Augen geöffnet in bezug auf seinen Zustand und auch der Art und Weise wie er dich innerhalb eurer Beziehung sieht.


    Eines MUSST du klarstellen, und damit ihn vor die Wahl: Alkohol oder Frau. Falls du es nicht übers Herz bringst ihn zu verlassen, dann zieh dich auf jeden Fall von ihm zurück(sag ihm, daß er doch wohl seine Wahl getroffen habe, und dich gefälligst mit seinen Problemen in Ruhe lassen soll, du nix davon wissen willst).


    So mache ich es, wenn sich meine Frau einen schüttet, ich lasse sie ohne Hilfe zum Auto taumeln, helfe ihr nicht ins Haus und am nächsten Tag fahre ich auch nicht zum Arzt mit ihr, falls sie sich wieder einmal im Suff den Knöchel verrenkt hat.


    Ich habe ebenfalls Probleme meiner Frau die "rote Karte" zu zeigen, sich trennen ist ein hartes Brot.


    Nun ist meine Frau allerdings nicht so "fortgeschritten", sie geht immer zur Arbeit, trinkt selten unter der Woche und selbst wenn sie dann ein Bier aufmacht, kann dieses tatsächlich das einzige bleiben. Nicht so am Wochenende: dann beginnt sie mit dem klaren Vorsatz sich die Kante zu geben. Sie kann NICHT zu unseren Freunden gehen ohne Trinkvorsatz(weil die ja auch alle trinken). Mein Argument, daß ich ja auch hingehe OHNE zu trinken, dementiert sie damit, daß ich ja nichts mehr trinken "darf". Ich habe versucht ihr nahezulegen, daß, selbst wenn jemand nur EINMAL im Jahr trinkt und sich dann zum Arschloch entpuppt, ebenfalls ein Alkoholiker ist, da ja, WENN dann gesoffen wird, jedes Gefühl des Maßes und der Selbstkontrolle völlig fehlt.


    Fazit:


    Kontrolle = Person mit normalen Trinkgewohnheiten


    Keine Kontrolle = Person mit Alkoholproblem


    Sowas sieht sie ganz und gar nicht ein; für sie ist jemand nur dann ein Alki, wenn er so ist wie ich am Ende meiner Alkoholkarriere war. Deshalb wird sie oft wütend, wenn ich erwähne, daß sie ein Alkoholproblem hat. "DU bist doch der Alki, der jeden Tag saufen mußte, dann oft nicht zur Arbeit konnte und meine Familie nach Bier angebettelt hat! ICH hatte das Problem doch wohl nie, ich gehe immer zur Arbeit, ich kann ohne Alk, tagelang, und DUUUU willst mir erzählen, ich bin eine Alkoholikerin???"


    Daß ich nur aus Erfahrung rede und sie vor einem Schicksal wie das meinige bewahren will, kann und will sie nicht einsehen. Nur der Alkoholprogreß kann ihr dies einleuchten. Sie hat sich schon öfter im Suff verletzt(durch fallen), oder einen oder anderen unserer Freunde/Familie verbal angegriffen, so daß hinterher für Tage dicke Luft war; ich glaube, das gibt ihr ab und zu mal so einen kleinen Wink mit dem Zaunpfahl......;-D


    Sag du ihm einfach, er soll doch gefälligst seine Handlungen in Zukunft als Erwachsener regeln und dich dabei aus dem Spiel lassen, seit er doch wohl alt genug dafür ist. Baue einfach eine Glocke über dich und hör auf, ihn zu bemitleiden, denn er baut auf dein Mitleid für sein "erbärmliches-Stück-Scheiße-Leben". Ich bin mir relativ sicher, daß DIR das helfen wird und auch IHM, da er ja niemanden mehr hat, wo er über seine Misere herumjammern kann. Ich finde dies wäre ein toller Kompromiß versus Trennung. Ich praktiziere es bereits. Ich erwarte zwar keine Wunder, daß meine Frau morgen aufhört zu trinken, aber wenigstens wälze ich den Kram auf sie ab; wenn sie ja doch alles besser weiß und solch ein perfekter Kontrolletrinker ist, dann wird sie mit Sicherheit auch als Erwachsene mit den Konsequenzen alleine zurechtkommen, ohne mir einen vorheulen zu müssen.


    Schließlich hat sie mir auch nicht geholfen, als ich aufhörte zu trinken, und kräftig weitergesoffen während ich entzogen habe. Es war ihr auch ziemlich gleich, daß ich nix mehr trinken kann, und fühlte sich nicht dazu bewegt mir(und ihr selbst) zuliebe aufzuhören. Glücklicherweise(dank dem Himmel dafür) bin ich nicht von der Art trockener Alkoholiker, die die "zittrige Hand" bekommen, wenn in ihrer Anwesenheit getrunken wird. Trinkende, egal wie und wo, lassen mich völlig kalt, und da ist nicht der geringste Wunsch vorhanden, mal wieder ein "richtiges" Bier zu trinken; im Gegenteil, schon der Geruch allein widert mich an. Neulich roch ich mal aus Neugier an einer Bierflasche und hätte fast gekotzt.


    Liebe Grüße und --- toi toi toi 8-)

    nun denn..


    wenn du meinst, ich wäre die beste, zieh ich mir den schuh eben an. passt gar nicht schlecht;-) *ggg*


    ich bin nur ein mensch wie ihr alle, trotzdem danke.


    komplimente sind auch schön.


    und du hast recht.


    man sollte dem menschen den man liebt, aber nicht zum aufhören zwingen kann, ruhig zeigen das man es ernst meint.


    ein eigenes leben hat. mein mann trinkt auch gerne mal einen . meiner meinung nach zu oft, aber er ist schon groß und muss das selber wissen.


    ich hole aber werde bier aus dem keller noch tue ich irgendwas wenn er betrunken ist.


    sprich ihm zu sagen er soll doch ins bett gehen, oder ein ernstes gespräch führen..nö


    aber gott sei dank ist er ein genügsamer mensch und schläft dann meist recht bald ein. damit kann ich leben.


    beauty


    du musst ihm wirklich zeigen das ihr so nicht leben könnt.


    mach dich frei. du musst dich ja nicht völlig trennen.


    aber zeig ihm das du andere vorstellungen vom leen hast.


    es ist sein problem, NICHT deins. also mach es nicht zu dem.


    es reicht wenn sich einer kaputt macht. du kannst ihm nicht helfen die richtige entscheidung zu treffen.


    aber du kannt dein leben leben. das ist dein recht.


    ein wenig glück. du wirst sehen es geht. ich gehe jetzt auch viele eigene neue wege. nicht wegen dem suffen meines freundes, einfach um mir selber zu zeigen, das das leben auch noch andere dinge für einen bereit hält.


    zum beispiel gehe ich gnaz allein zum "phatom der oper". das hätte ich früher nie getan.


    lass dich nicht runter ziehen. geniess dein leben, zeig ihm das es auch anders geht. und nimm mal ein wenig abstand.


    auch die gewohnheit kann manchmal mit liebe "verwechselt" werden...


    versuch es mal. geht gar nicht so schwer....


    das ist vielleicht der einzige weg ihn aufwachen zu lassen. auch wenn nicht, tut es dir auf jeden fall gut!!!!


    ich drücke dich mal. denn ich weiss wie das ist.


    ich hatte ganz früher einen der nahm drogen und suffen und all dies.


    als ich mich trennte, wollte er von vorne anfangen. es war zu spät.


    schritt für schritt solltest du sehen das du wieder auf deinen füssen stehst.


    du kannst ihm nicht helfen und wirst zusehen müssebn. das macht wütend und hilflos ich weiss.


    deswegen schau so wenig wie möglich zu......

    Danke

    Pumie, sag doch mal, wie lange bist du eigentlich trocken(weiß ich jetzt gar nicht). Ist ja eigentlich auch egal; wichtig ist die Trockenheit für die Zukunft.....und DIE werden wir haben, wenn wir kontinuierlich fortfahren. Wir beginnen quasi jeden Tag neu zu leben; entdecken immer mehr neue Dinge, an denen wir Spaß haben, welche wir im Rausch haben links liegenlassen. War das doch eine Verschwendung von wertvoller Lebenszeit, die nun unwiederbringlich verloren ist.


    Wenn ich jetzt zurückdenke, habe ich ein Viertel(!!!) meines Lebens, meine gesamten Dreißiger in die Mülltonne geworfen, ohne mit der Wimper zu zucken. Meine besten Jahre muß ich nun in die Vierziger verlegen.


    Ich will ja nicht sagen, daß alles nur Scheiße war während meiner Trinkzeit.....aber nüchtern, ohne den ständigen Bierdrang wären jene Jahre wohl 1000% besser und vor allem, bewußter erlebt gewesen. Auch der Progreß meines Geistes war seitens Alkoholkonsum deutlich gebremst.


    Ich glaube kaum, daß ich vor 6 Monaten in der Lage gewesen wäre, solch ernsthafte Dialoge zu führen.....ich hätte wohl mehr Zeit damit verbracht mir Biere aus dem Kühlschrank zu holen und/oder pinkeln zu gehen.... ;-D