Warum ich den Kampf gegen die Benzos gewinnen werde

    Seit dem 7 .4.2011 gehe ich durch die Hölle.

    Mein damaliger Hausarzt und Internist behandelte mich mit Diazepam oder anders ausgedrückt mit Valium in Tropfenform-

    Er meinte,bis zu 50 tropfen müsse ich nehmen sonst würde es nicht helfen bei Muskelverspannung Narben

    UND DAS TAG FÜR TAG.

    16 Jahre lang.

    Bis zu dem genannten Datum. Er meinte zu mir, er könne

    es nicht mehr verschreiben,das Valium. Er würde mit einem Bein im Knast stehen.


    Ich würde es schon schaffen, ohne das Mittel klar zu

    kommen.


    "Ok", hab ich gedacht, der wird es wissen. Er hat mich ja fast 20 Jahre lang begleitet.


    Mein Gott, was war ich doof im Kopf. Wie konnte ich nur diesem Arzt vertrauen ?


    Ich wusste nicht, was auf mich zugerollt kam.


    So ungefähr eine Woche ohne Valium begann mein Leben in eine Schiene geschmissen zu werden, wo

    ich mehrfach gedacht habe ich sterbe.


    Ich lebe in einem kleinen Häuschen mit Garten Katzen

    und Hunden.


    Mein Paradies war fast zu Ende.


    In meinem Kopf kamen zuerst Klopfgeräusche und Discotöne.


    Meine Beine, Arme und der ganze Körper krampfte, das Herz hörte ich von da an fast 6 Jahre so laut wie ein

    Presslufthammer . Die Blutdruckwerte stiegen weit über 260, der Puls war fast 199.


    Mit dem Notarztwagen hatte ich schon ein Verhältnis, so oft waren sie bei mir.


    Ich sah mich von außen an und wunderte mich, was ich auf der Couch mache, obwohl ich an der Türe bin.


    Meine Wohnung war schief aber nur in meiner Wohnung. Meine Tochter besuchte mich um zu erwähnen, dass ich mich melden könne, wenn alles vorbei ist.


    Meine Freunde, die sich so schimpfen, sind weg.


    Aber meine Babys blieben bei mir. Sie sind meine Rettung gewesen.


    Sagt niemals, das kann euch nicht passieren.


    So ging mein Kampf gegen die Benzos los. Habe Katzenfutter gegessen, weil ich nichts sehen konnte, aber Hunger hatte.



    Laufen ging gar nicht mehr und mir fielen die Haare aus. Ich habe von Kleidergr.

    56 auf Gr. 36 abgenommen.


    Ich sah zum kotzen aus. Es gab Tage, da habe ich die Wohnung ausgemessen mit meinem Körper. Ich kam auf meine Beine, robbte zur Haustüre um meine Babys rauszulassen.


    Wenn ich es nicht geschafft hätte, es hätte niemanden interessiert.


    Was soll ich sagen.....Klopfgeräusche Herzrasen Krämpfe Wahrnehmungstörungen und..und..und..


    Ich hab noch einen weiten Weg vor mir, zum Gericht, um diese Kreatur zu ver-nichten und gesund zu werden.


    Heute bekomme ich noch Schübe und bin dann so platt, das ich kaum stehen kann.


    Mein heutiger Arzt meinte, das wäre der Rest . ich könne stolz darauf sein, sowas geschafft zu haben ohne Medikamente.


    So ein Blödsinn.


    Ich hatte aber keine andere Wahl.


    Ich wäre froh, wenn ich noch andere finden könnte, die mich unterstützen könnten.


    Die Gerichtsgutachten haben ergeben, das der Arzt nicht lege artis gehandelt hatte.






         


  • 29 Antworten

    Aber sollte man einen derartigen Entzug nicht auch lieber stationär in der Klinik machen? Einfach so nach 16 Jahren "sorry, gibt nix mehr" und dann der kalte Entzug ist doch etwas fragwürdig.

    Wenn du von heute auf morgen in den kalten Entzug geschmissen wirst,,denkst du nicht .Sondern betest du das du leben darfst.

    Mein damaliger Arzt sagte den Satz.Ihr Körper regelt das von ganz alleine:°(

    Wie unverantwortlich von diesem Scharlatan.

    Kannst du nicht über den heutigen Arzt noch nachsorgliche Unterstützung erhalten? Hut ab, dass du das wirklich überlabt hast. Und das meine ich so, wie ich es schreibe.


    Das muss die Hölle sein.

    Ja, aber kommt man nicht von selber auf die Idee "Hm, ich sollte vielleicht besser in eine Klinik"?


    Der Arzt gehört angezeigt, ja. Wenn schon nicht staatsanwaltlich dann wenigstens bei der Ärztekammer.

    Habe ich gemacht .Prozess läüft ,.Gutachten auf meiner Seite

    Der Anwalt der mich vertritt kann die Ungerechtigkeit die mir wiederfahren ist nicht hinnehmen.

    "man" sicher nicht. Vor allem nicht, wenn "man" unter Benzos steht, die einem ja alles egal sein lassen und entspannen. Und nicht jeder weiß, das Benzos hochgefährlich sind, viele vertrauen schlicht auf den Arzt, was im Prinzip erstmal auch ok ist.


    Der Arzt gehört wirklich in den Knast, aber ob sie für einen solchen Prozess die Kraft hat wage ich zu bezweifeln.

    Weiss gar nicht ob er in den Knast gehört (zumal Rachegedanken auch nicht hilfreich sind) aber zumindest sollte man mal kritisch hinterfragen ob er weiter als Arzt arbeiten darf. Er hats ja vermutlich auch nur naiv gut gemeint.


    Meine Hausärztin hat mir in einer Krisenphase einmalig Tavor verschrieben und meinte, einmal kriege ich das, aber ein weiteres Mal wird sie es mir nicht verschreiben. Sowas geht doch.

    rr2017 schrieb:

    Weiss gar nicht ob er in den Knast gehört (zumal Rachegedanken auch nicht hilfreich sind) aber zumindest sollte man mal kritisch hinterfragen ob er weiter als Arzt arbeiten darf. Er hats ja vermutlich auch nur naiv gut gemeint.


    Meine Hausärztin hat mir in einer Krisenphase einmalig Tavor verschrieben und meinte, einmal kriege ich das, aber ein weiteres Mal wird sie es mir nicht verschreiben. Sowas geht doch.

    Klar geht sowas.

    In den Knast gehört der meines Erachtens durchaus alleiine um andere vor ihm zu schützen. Das hat mit Rache nichts zu tun.

    Mein damaliger Arzt sagte beim letzten Besuch.Ich stehe mit einem Bein im Knast.

    Man war ich blöd -Jetzt weiss ich was warum er das gesagt hat

    es wird zur Verhandlung kommen und er wird bestraft

    Du warst nicht blöd, du hast vertraut. ER ist der Blöde in der Geschichte. Nicht du. DU hast nichts falsch gemacht.

    Ich finde das sehr stark von dir, dass du den Prozess angestrebt hast.:)*

    Es gibt leider Ärzte, die nicht wissen, wie man diese Medis ausschleicht. Mein Psychiater hat es damals auch so mit mir gemacht. Ich war dem Wahnsinn sehr nahe. Nachdem es mir derart schlecht ging, habe ich die Tabletten wieder genommen.

    Das war 2003. Seit ca. 2017 schleiche ich langsam aus. Die Hälfte habe ich geschafft. Wird wohl noch ein langer Weg.

    Weißt du eigentlich, wie stark du bist? Bleib am Ball, es kann nur besser werden. Denk daran, dir viel Gutes zu tun und sei stolz auf dich. :)^:)_.