Was ist das Problem mit dem Kiffen eigentlich?

    Ich habe hier interessehalber schon einige Threads gelesen und ich verstehe es nicht. Vielleicht erklärt mir das mal jemand.


    Viele Leute hier schreiben, dass sie süchtig nach Cannabis sind und was das für Probleme mit sich bringt.


    Ich rauche eigentlich schon seit über dreißig Jahren. Als Teenager habe ich auch einigen Mist gebaut. Viel zuviel gekifft, nicht in die Schule gegangen, die ganze Palette. Dann habe ich mich "interessanteren" Drogen zugewandt, aber gottseidank die Kurve bekommen ohne allzusehr abzurutschen. Inzwischen ist Cannabis für mich eine Genußdroge.


    [Weitere Verharmlosung von Drogen durch die Moderation gelöscht]

  • 77 Antworten

    genau das habe ich erwartet, du weißt nicht wirklich viel über die psychodelische wirkung von canabis auf dauer. woher kommt der gedanke, es durch durch bier zu ersetzen, erfahrung?


    ein wesentlicher aspekt einer sucht ist es, welchen konsum auch immer, wie auch immer, gut zu heißen bzw. zu verharmlosen. das tust du vehement.


    du könntest nicht aufhören und das weißt du.

    warum schreibst du deine worte nicht wie vorher in dem thread "wann kapiert mein mann das kiffen scheisse ist? ? ? ? ? " weiter damit die menschen hier ALL deine worte zum hochleben von dauerhaften canabiskonsum mitlesen samt komentieren können?

    so so....

    Ich bin Jahrgang 1956 und habe hier zu diesem Thema schon mehrfach geschrieben.....


    25 Jahre kiffen ( nicht nur das.... ) habe ich auch hinter mir und bin seit 5, genauer 5,5 Jahren davon weg..... Im übrigem auch vom Rauchen im allgemeinen....


    Ich behaupte aber heute dass jeder der täglich kifft damit nicht vernünftig umgeht, wie Du es von Dir meinst, sondern sich selber belügt. Denn das habe ich auch meistens gesagt: Ja Ja, im Urlaub lasse ich das....da fehlt mir nix !!!


    Wenn ich dann aber beispielsweise abends am Strand o.ä. lag und in den Sternenhimmel schaute, dachte ich schon..." jetzt einen rauchen...das wär noch geiler ".


    Oder wenn es mal Engpässe mit dem Lieferanten gab...da lief ich wie ein Tiger durch die Bude und nuckelte schließlich an alten zigmal durchgerauchten Pfeifen rum....


    Aber NEIN....Ich war doch nicht süchtig, konnte es auch lassen, ohne Probleme !!


    Jeder Intensivkiffer ist geil danach und eine psychische Abhängigkeit kann keiner leugnen !


    Sicherlich bereitet der Entzug keine Schmerzen....lediglich Schlafstörungen, Nervösität und ein leeres Gefühl begleiten einen. Manchen sogar noch ganz andere Symtome. Es fehlt dann halt etwas zum sogenanntem entspannen. Dich möchte ich sehen wie Du abends auf Deinem Sofa sitzt, nix zu dampfen hast und dabei gaaaaanz entspannt bist.....


    Mona 1960 sei ehrlich zu Dir....!!


    Ich nehme Dir das so nicht ganz ab.


    Zitat: "Ach ja, und falls mir doch jemand einreden will, ich wäre süchtig - wenn nichts da ist oder ich im Urlaub bin, denke ich nicht mal daran"


    Das kann ich einfach nicht glauben....


    Ich war in den 25 Jahren meiner Drogenkarriere meist nur mit Kiffern zusammen. Ich kannte keinen der das allen Ernstes behauptet hätte.....!!


    Klar ist kiffen harmlos im Gegensatz zum Alkohol....


    Es hat sich tatsächlich noch niemand totgekifft...!


    Unterschätzen soll man das aber nicht, vor allem wenn ich an das Gras denke, was inzwischen auf dem Markt ist.


    Vernünftiger Umgang mit dem Kiffen wäre wenn man sich vielleicht einmal im Monat damit nen netten Abend macht. ...


    Es wird ja in Kifferkreisen immer gern von den "Naturvölkern" gesprochen, die dadurch Ihre Rituale begleiten oder die sich damit in andere spirituelle Spähren begeben.


    Machen die das täglich....?


    Sitzen die dabei im Sessel und stieren in die Glotze...?


    Sitzen sie gar in Matala am Strand und spielen Klampfe...?


    Nein, denn sie leben wie der Name sagt in der Natur und dann auch noch im Einklang mit dieser ohne sich täglich wegzurauchen..


    Hier in Europa kann man dieses so nicht anwenden.


    Ich denke Du weißt das auch sehr genau, das alles was zur Gewohnheit oder übertrieben wird, nicht sehr spirituell und schon gar nicht gesund ist.


    Sei einfach ehrlich zu Dir....!


    Das ist natürlich nicht böse gemeint, es kann jeder tun was er möchte, aber dieses Thema verharmlosen solltest Du nicht.


    Es lesen genug Kinder hier in diesem Forum und da solltest Du vorsichtiger sein mit dem Verharmlosen


    Es sind schon mal gar nicht wenige, die kiffen.....

    der alerich

    hat wieder einmal 100% Recht!!!


    Je mehr man das Kraut verharmlost oder gar glorifiziert, desto weniger will man sich eingestehen, wie es einen beherrscht (meine Meinung, sag ich aus früherer Erfahrung).


    Ich geb ganz offen zu, dass ich Probleme mit dem Marihuana-Entzug habe, und es tut mir gut, mir das hier im Forum von der Seele zu schreiben.


    Außerdem denke ich, dass die Intensität der Entzugserscheinungen u.a. davon abhägt, wie viel man während des Konsums verdrängt hat.


    Bei mir zumindest war das ein Haufen (die ganze Pubertät und noch viel mehr). Dass gilt es jetzt alles aufzuarbeiten!


    In noch einem Punkt muss ich Alerich unterstützen: Hier im Forum lesen jeden Tag tausende, zum Teil junge Menschen die Postings und es wäre mehr als verantwortungslos, ja fahrlässig, eine Droge, die Psychosen und Krankheiten wie Schizophrenie begünstigt, oder gar auslösen kann, zu verharmlosen!


    In diesem Sinne: Tut mal lieber die Möhrchen, denn Marihuana is ni guuud :)*

    Oh je

    ihr seid ja alle ganz schöne Moralapostel :-). Nichts für ungut.


    Brendel777, ich weiß eine ganze Menge über die Wirkung von Cannabis und anderen Drogen. Ich habe auch nicht von Ersetzen durch Bier gesprochen, da die Wirkung ja ganz anders ist. Für mich hat aber Alkohol trinken und Cannabis rauchen den gleichen Stellenwert. [...]


    Vielleicht interessiert es Dich, dass die meisten meiner Freunde überhaupt nicht kiffen. Die ich gut kenne, wissen Bescheid dass ich es gern tue und das ist ok für sie. Ich mache mich auch nicht zu und kann durchaus immer am sozialen Leben teilnehmen. Außerdem habe ich einen guten Job, ein gutes soziales Umfeld und ehrlich gesagt will ich gar nichts mit Leuten zu tun haben, die Kiffen als Lebensinhalt betrachten.


    Und woher nimmst Du die Selbstverständlichkeit zu sagen, ich lüge wenn ich sage dass ich das Kiffen nicht vermisse wenn ich in Urlaub bin oder keine Gelegenheit habe? Kennst Du mich? Vielleicht höre ich da ein wenig Neid heraus... Es ist nämlich tatsächlich so. Es gibt tausend andere schöne Sachen in meinem Leben, die ich machen kann.


    Tut mir leid, aber ich passe so gar nicht in Dein Raster ;-D


    Ich verharmlose das Thema nicht, ich stelle die Sache dar, wie sie für mich ist.


    Und dadurch, das man Cannabis verteufelt, macht man es für Jugendliche interessant und zwingt sie gleichzeitig dazu auf die Szene zu gehen. Da gibt es dann genug Leute, die sehr daran interessiert sind die Jugendlichen auf Crack oder H zu bringen. Man sollte ihnen offen sagen, was es bewirkt und wo Probleme auftauchen können. Dann werden sie auch mit Dir reden. Man sollte [...].


    Kuan-Yin, wenn man psychische Probleme hat, sollte man kein Cannabis nehmen, das ist unbestritten. Wobei [...].


    Was mir hier echt fehlt ist eine vernünftige Auseinandersetzung mit dem Thema anstatt [...].

    An Mona1960

    Mir ist völlig egal ob Du Probleme damit hast oder keine.


    Mir ist es auch völlig egal ob Du dich belügst.


    Warum sollte ich außerdem neidisch sein...?


    Auf wen...?


    Auf Dich...?


    Warum...?


    Weil Du so toll mit Cannabis umgehen kanst..?


    Wenn das ein Ziel sein soll....


    Dann bleib ich lieber ziellos....!!


    Ich will hier auch nicht "moralaposteln" sondern meine Erfahrungen an diejenigen weitergeben die nicht so wahnsinnig toll wie Du es vorgibst, damit umgehen können.....


    Ich habe in meiner Kifferzeit auch immer behauptet nicht abhängig zu sein..."Das bißchen schlechte Laune wenn es mal nix zu rauchen gab is ja nicht so wild".......


    Ich habe seinerzeit ein völlig normales Leben geführt, bin seit 17 Jahren selbstständiger Handwerker, hatte niemals Verwahrlosungstendenzen gezeigt und war auch nie ganz tief unten. Bin immer meinen Verpflichtungen nachgekommen und mit meinen sozialen Kontakten lief es auch gut.


    Und auch ich zählte genug Nichtkiffer und Gelegenheitskiffer zu meinem großen Bekanntenkreis. Bei mir war eigentlich auch alles ganz in Ordnung.....


    Es hätte auch noch jahrelang so weitergehen können, denn die Kohle dafür bekommt man immer zusammen.


    Nein, ich wollte einfach etwas anderes: Entspannung und Wohlgefühl aus meinem Innersten heraus finden. Gefühle, ob schöne oder weniger schöne bewußt erleben und vor allem auch sich mit einem klaren Kopf den Problemen und Anforderungen des Alltags zu stellen. Ohne Hilfsmittel sondern aus eigener Kraft.


    Und das geht !!! Und wie.... Ich muß mir diese Gefühle nicht mehr mit Hilfe von Drogen verschaffen und muß auch nicht versuchen wollen sie mir Hilfe von Drogen zu intensivieren.


    Meine Droge ist heute ein klarer Kopf, unverfälschtes Leben und echte Gefühle....darauf bin ich stolz.


    Ich kenne Dich nicht und Deinen ach so tollen Umgang mit Cannabis kann ich auch nicht beurteilen aber ein wenig Lebenserfahrung kannst auch Du mir nicht absprechen. Ich maße mir mal einfach an zu wissen wie Kiffer ticken denn sie ticken überall gleich.


    Aber Du gehörst ja angeblich nicht dazu und davor zu warnen bedeutet für Dich, diese Leute in den Untergrund wo es böse böse Menschen mit noch böseren Drogen gibt, zu treiben.....


    Wo lebst Du denn...?


    Sollen wir Deiner Meinung nach jetzt alle Werbung für Cannabis u.a. Softdrogen machen nur weil Du so gut damit umgehen kannst...?


    Ich finde Dein Geschreibsel ziemlich überheblich...


    Das ist in Deinem Fall schon überhaupt nicht angebracht.


    Mit aller Macht zu dem stehen was man nicht lassen kann und das auch noch so zu rechtfertigen ist offenbar die beste Lösung...und dazu richtig cool.... Bewundernswert !!


    Du solltest Deine Meinung besser in den Foren verbreiten, wo sich die Kiffer tagtäglich selbstverliebt beweihräuchern und um über ihre bewußtseinserweiternden Erlebnisse mit Cannabis zu philosophieren.


    Da triffst Du dann auf die Leute die sich genauso wenig abhängig finden wie Du es bist. Da könnt ihr dann gemeinsam vom hohem Ross über uns arme gestörte "Drogenfreie" Teufel ablästern.


    ;-D

    Zitat

    Kuan-Yin, wenn man psychische Probleme hat, sollte man kein Cannabis nehmen, das ist unbestritten.

    Mal ganz von dem ganzem Thema nun abgesehen - wie will man denn wissen ob man eine Veranlagung für Schizophrenie hat? Das kann man nicht wissen - man merkt es erst, wenn man sie hat... Mit Glück im Anfangsstadium - mit Pech erst in der Klinik nachdem man nach 4 Wochen richtig eingestellt ist und das erste mal wieder zu Bewusstsein kommt...


    Zurück zum Thema: Eins verstehe ich jetzt nicht - was bedeutet für dich Sucht? Bist du jetzt der Meinung Cannabis würde nicht abhängig machen? Oder dass nur die Hardcorekiffer süchtig wären, aber du nicht? Übrigens glaub ich nicht, dass du nicht dadran denkst wenn es weg ist - woher kommt denn dann das Neue? Fliegt das dahin? Und die wenigsten die kiffen, kiffen sich zu um ihre Probleme zu vergessen? Sry, aber ich hab genau das Gegenteil erlebt. Außer vllt eine Person, die es braucht um abzuschalten und sich ihren Problemen trotzdem immer stellt - aber selbst die gibt zu süchtig zu sein.


    Das Problem zur Sucht ist sicherlich nicht die Droge an sich - hier behauptet ja auch keiner, dass Cannabis sofort süchtig macht! Eine Sucht entsteht aufgrund anderer Faktoren, aber deswegen zu sagen "dann wäre es halt eine andere Sucht" finde ich äußerst problematisch. Das klingt so als wenn jemand ein Suchtpotenzial aufgebaut hätte, er zwangsläufig süchtig nach etwas wird. Das finde ich, ist allerdings Schwachsinn, was ich selber auch schon am eigenen Leib erfahren musste - auch wenn ich eine ganz andere Sucht habe...

    Bin hier mal reingerutscht. Ich habe selbst keinerlei Erfahrung mit illegalen Suchtmitteln, wundere mich aber darüber, dass es anscheinend Leute gibt, die sich bewusst über einen langen Zeitraum hinweg in die Illegalität begeben, um sich "zu entspannen", wie z. B. mona schreibt. Tut mir leid, nachvollziehen kann ich das nicht. Wenn ich mich entspannen will, laufe ich 15 - 20 km, löse ein Sudoku oder lese ein gutes Buch.


    Zum Entspannen brauche ich keine Dogen, schon gar keine illegalen.


    LG

    Alerich, wahrscheinlich hast Du recht, dass das was ich schreibe, überheblich klingt. Aber damit stehe ich hier nicht allein da. Es ist genauso überheblich zu sagen, "ich weiß wie alle Kiffer ticken, den sie ticken überall gleich". Woher hast Du denn den Nerv zu behaupten, Du weißt das? Das kannst Du gar nicht. Du kannst nur von Dir selbst sprechen, so wie ich das auch nur kann.


    Wenn Du für Dich entschieden hast, dass Cannabis nicht gut für Dich ist, dann ist das völlig in Ordnung. Das heißt aber noch lange nicht, dass jeder, der gern was raucht, deshalb auch ein Problem hat. Es ist einfach nicht so.


    Ich bin sicher, Du hast schon mal einen Alkoholiker erlebt. Und das Dir hoffentlich klar ist, dass [...].

    Mainzelfräulein,

    ich begebe mich nicht in die "Illegalität". Jedenfalls nicht so, das ich irgendein Risiko hätte.


    Und ich habe auch kein schlechtes Gewissen. Solange jeder legal Schnaps kaufen und sich totsaufen kann, sehe ich nicht, was ich unrecht tue.


    Ich finde es viel schlimmer, das Jugendliche ohne weiteres an Schnaps herankommen, weil es den Supermärkten und Kneipen schlicht egal ist.


    Siehe Flatrate-Parties. Wie verantwortungslos geht es denn noch? Aber es ist ja legal und deswegen in Ordnung, oder wie siehst Du das?


    Die Gesetze sind an diesem Punkt falsch, nicht ich.

    mona

    Kein Risiko? Und was tust Du, wenn Dein Dealer auffliegt und von § 31 BtmG Gebrauch macht ?


    Als im Konsum illegaler Drogen Unbeleckte kommt es mir so vor, als würdest Du krampfhaft nach Argumenten für Dein verbotenes Tun suchen. Denn nicht Du handelst falsch, sondern die Gesellschaft ? Merkwürdige Argumentation.


    LG

    Zitat

    Mal ganz von dem ganzem Thema nun abgesehen - wie will man denn wissen ob man eine Veranlagung für Schizophrenie hat? Das kann man nicht wissen - man merkt es erst wenn man sie hat... Mit Glück im Anfangsstadium - mit Pech erst in der Klinik nachdem man nach 4 Wochen richtig eingestellt ist und das erste mal wieder zu Bewusstsein kommt...

    Ich weiß nicht, ob Du schon mal davon gehört hast. Aber es gibt Menschen, die haben eine Alkohol-Allergie. [...]

    Zitat

    Zurück zum Thema: Eins verstehe ich jetzt nicht - was bedeutet für dich Sucht? Bist du jetzt der Meinung Cannabis würde nicht abhängig machen? Oder dass nur die Hardcorekiffer süchtig wären aber du nicht?

    Ich bin absolut der Meinung, dass Kiffen nicht süchtig macht. Allerdings kommt es auf die Definition von Süchtig an. Natürlich hast Du ein Problem, wenn Du Cannabis missbrauchst. [...].


    Was Du glaubst, an was ich denke, ist mir ziemlich egal. Du kennst mich nicht und stellst Behauptungen auf, was soll das? Es ist ganz einfach so. Ich rauche gern was, wenn ich abends zu Hause bin und einen stressigen Tag hatte, das [...].

    Zitat

    Und die wenigsten die kiffen, kiffen sich zu um ihre Probleme zu vergessen? Sry, aber ich hab genau das Gegenteil erlebt.

    Tja, ich auch. Alle Leute, die ich kenne, rauchen weil sie es genießen. Das sind Leute, von denen würdest Du nicht mal denken, sie kiffen. Von mir wahrscheinlich auch nicht, würdest Du mich kennen.


    Ich hab auch genug Leute gekannt, die sich den ganzen Tag zugedröhnt haben. Aber mit denen habe ich nichts zu tun und ich finde das auch ehrlich gesagt ziemlich bescheuert.


    Du kannst das als Sucht bezeichnen, aber wie Du schon sagst, da spielen ganz andere Faktoren eine Rolle.

    Zitat

    Das klingt so als wenn jemand ein Suchtpotenzial aufgebaut hätte, er zwangsläufig süchtig nach etwas wird

    Genauso sehe ich das. Ich habe selbst vor vielen Jahren Heroin genommen. Das Suchtpotenzial war definitiv vorher da. Ich wollte etwas in meinem Leben was mir hilft, damit klar zu kommen. Und Heroin kam mir da sehr gelegen. Wäre es nicht Heroin gewesen, dann wäre es etwas anderes geworden. Und deshalb weiß ich auch sehr gut, was Sucht bedeutet und wie schwer es ist, davon loszukommen.


    Was hier so als Sucht bezeichnet wird, ist einfach die Unfähigkeit mit dem Leben zurechtzukommen bzw. der Versuch, die Probleme etwas äußerem zuzuschreiben anstatt sich zu fragen, warum man es nüchtern nicht mit sich aushält. Gut, das ist bei Heroin nicht anders. Aber ich habe nie behauptet, dass das Heroin an meiner Sucht schuld war, ich hätte es ja nicht nehmen brauchen. Das war ganz alleine meine Schuld und ich hab nicht rumgejammert, sondern das Problem in den Griff bekommen. [...]

    Hi Mona1960

    habe in meinem Geschreibe leider vergessen zu erwähnen dass ich Alkohol für noch viel gefährlicher halte.....


    1. Die Gefahr abhängig zu werden ist noch viel größer als bei Cannabis, zumal das Abhängigwerden schleichend daherkommt und nicht über Nacht.


    2. Der Entzug von Alkohol ist grausam und eine wirklich harte Aufgabe... und das nicht nur für den Abhängigen. Nicht umsonst schaffen es die wenigsten.


    Klar, beim Cannabisentzug hat man ein paar schlaflose Nächte, Nachtschweiß, das Gefühl der Leere und noch einige andere unangenehme Symptome.


    Das Ganze spielt sich mehr auf der psychischen Ebene ab.


    Aber da es so viel unterschiedliche Menschen gibt, reagiert jeder anders auf Entzug.


    Ich habe mich hier im Forum reingelesen und stelle fest dass es für jeden anders ist, möchte aber nicht in der Haut derjenigen stecken, die mit dem Entzug ( oder mit einem kiffenden Partner.... ) riesige Probleme haben.


    Klar, neige ich ein wenig zum Verallgemeinern wenn ich mal so in den Raum stelle, dass ich weiß wie Kiffer ticken...


    Natürlich kenne ich auch Leute die anders mit Cannabis umgehen als ich es tat.


    Diese Leute sind aber kein Maßstab !!


    Schön für diejenigen die damit besser umgehen.


    Aber dehalb den Cannabiskonsum schönreden oder bagatellisieren ?


    Alkohol trinke ich sehr sehr selten und wenn dann mache ich ne Flasche Brunello auf und genieße ein Gläßchen.....


    Der ist nicht ganz billig und zu schade um davon Mengen vor der Glotze wegzusaufen.


    Du siehst, ein Heiliger bin auch ich nicht.


    Allerdings renne ich auch nicht herum und propagiere das Alkoholtrinken, nur weil ich so gut damit umgehen kann.


    Als ich damals noch kiffte habe ich genau wie Du und viele andere geredet:


    Man sollte es legalisieren, Alkohol ist ja auch legal, Tabletten sind auch frei käuflich, Hasch macht friedlich und nachdenklich im Gegensatz zum Alkohol usw.


    Es reicht schon wenn man die sogenannten "legalen" Drogen überall kaufen kann...Es müssen einfach nicht noch mehr werden.


    Gute Nacht allen....

    Hatte über 5 Jahre hinweg fast täglich gekifft - in Phasen von Freizeit und Urlaub sogar bis zu 7 Joints am Tag. Lange Zeit kiffte ich also viel und gern, und vor allem gern mit meinen Kumpels. Eines Tages aber fing es an, dass ich davon schlechte "Filme" bekam, sobald ich in Gesellschaft kiffte. Immer wenn ich kiffte, versank ich irgendwie in mir selbst. Alle anderen Reize außenrum empfand ich immer mehr als störend und bedrohlich. Da merkte ich, dass es bereits meine Psyche verändert hatte. Zuvor hatte ich immer geglaubt und gepredigt, Kiffen sei völlig harmlos und Alkohol ja vieeel schlimmer. Als ich dann endlich mit dem Kiffen aufhörte - und das war von heute auf morgen -, dauerte es fast ein halbes Jahr, bis sich mein Körper wieder auf Normalniveau eingestellt und ich wieder einen klaren Kopf hatte. Ich dachte vorher immer, nach spätestens 1 Tag Nichtkiffen bin ich wieder klar. Aber ich sah nicht die Langzeitwirkung auf die Psyche. Erst als ich lange Zeit ohne Kiffen lebte, merkte ich, wie es mich in meiner Kifferzeit verändert hatte. Als Kiffer selbst war mir diese Sichtweise aber buchstäblich vernebelt geblieben. Und mittlerweile behaupte ich das genaue Gegenteil von dem, was ich mal dachte: Kiffen macht in meinen Augen total stumpf in der Birne.