• Was ist das Problem mit dem Kiffen eigentlich?

    Ich habe hier interessehalber schon einige Threads gelesen und ich verstehe es nicht. Vielleicht erklärt mir das mal jemand. Viele Leute hier schreiben, dass sie süchtig nach Cannabis sind und was das für Probleme mit sich bringt. Ich rauche eigentlich schon seit über dreißig Jahren. Als Teenager habe ich auch einigen Mist gebaut. Viel zuviel gekifft,…
  • 77 Antworten
    Zitat

    entweder ich konsumiere sie, weil ich sie brauche/benötige/süchtig bin oder ich lasse es weil sie mich krank machen und geld kosten und keinen für mich positiven erfolg haben.

    hier hast du meinem umgang mit cannabis nach etwas vergessen: ich konsumieren, weil... [Verharmlosung von Cannabiskonsum durch die Moderation gelöscht].


    was mona und mich betrifft muss ich dann wohl doch differenzieren: ich bin süchtig, aber wie gesagt [...].

    Zitat

    ich konsumieren, weil [...].

    das glaub ich dir ja soweit auch. aber dieses:"wenn ich jetzt eine rauche (cannabis konsumiere), falle ich in einen sehr angenehmen rauschzustand und genieße ihn!" ist in meinen augen die reine sucht. und nur darum geht es mir hier. ich kann es ja auch mit meinem ehemaligen zigarettenkonsum ableiten. ich rauche - fühle ich mich gut. ich rauche nicht - fühle ich mich schlecht. also rauche ich eine, damit es mir gut geht. so dachte ich die gesamten dreizehn jahre. dann machte es klick und es folgte: mir geht es schlecht, nicht weil ich gerade keine rauche, sondern weil ich mal geraucht habe. und diese differenzierung muß jeder für sich erst einmal finden. solange ich rumrenne und mir sage: ich rauche, damit es mir besser geht, hast du schon verloren.


    und wie gesagt: du scheinst es dir ja wenigstens einzugestehen mit der sucht, aber mona eben nicht. sie tut es nur, weil sie damit umgehen kann! :p> :p> zzz zzz %-| %-|

    Zitat

    aber dieses:"wenn ich jetzt eine rauche (cannabis konsumiere), falle ich in einen sehr angenehmen rauschzustand und genieße ihn!" ist in meinen augen die reine sucht.

    da geb ich dir absolut recht, in meinem augen ist es aber auch nichts anderes, wenn mein kumpel zu mir sagt: ich muss jetzt auf mein bike sitzen und 30 kilometer abstrampeln, dann gehts mir besser!" nur die art, dieses "besser" herbeizuführen ist unterschiedlich - und die art wie es allgemein gesehen wird. sport ist toll und gesund, kiffen hat unweigerlich negative konsequenzen. und genau da stimmts für mich nicht. wenn mein kumpel sich auf einem track das genick bricht ist sport eben auch nicht mehr gesund... ;-)

    :-/ schlimm genug, dass es soviele abhängige gibt, aber das das hier noch beschönigt und runtergespielt wird, ist echt hart.


    an die, die es betrifft: lügt euch doch weiter die seckel voll.


    nichts für ungut.:(v

    na alle belügen sich ja nicht voll. aber @tilt: du bist also wirklich der meinung, die sucht nach sport ist genauso gefährlich wie der konsum irgendwelcher drogen?

    *:) gustav,

    deswegen habe ich ja auch geschrieben, an die, die es betrifft;-D.


    ausserdem finde ich das solche vergleiche hinken %-|

    Zitat

    du bist also wirklich der meinung, die sucht nach sport ist genauso gefährlich wie der konsum irgendwelcher drogen?

    nein, aber beides hat ein gefährdendes potential. genauso wie [...]. alles was ich sage ist: nur weil einige dinge ev. zu unrecht verteufelt werden, darf man andere nicht durch rosa wölkchen sehen...

    @ natrix:

    informiere dich, bevor du in eine solche diskussion einsteigst. dann sollte dir auch klar sein, was ich meine wenn ich schreibe "ev. zu unrecht verteufelt".

    :)^ oh, ich denke ich bin ganz gut informiert. aber wenn dir solche fragen aufn senkel gehen, tschuldige, soll nicht wieder vorkommen....

    die frage geht mir nicht auf den senkel, eher deine absicht dahinter. denn du provozierst damit nur lange ausführungen von mir, gepaart mit einigen vergleichen, die du später als "hinkend" abtust. Du sagst du bist gut informiert - hast du dich denn schonmal mit statistiken und wissentschaftlichen untersuchungen zu cannabis auseinandergesetzt, oder allein mit der geschichte der droge in diesem land ([...])?


    deine sorgen um deinen bruder und deine erfahrungen mit ihm in allen ehren, aber ich muss mich dagegen wehren mit ihm in einen topf geschmissen zu werden. ich habe noch nie andere volksmündliche drogen konsumiert als cannabis, alkohol und nikotin. und bei mir steht keine dieser drogen an erster stelle. wenn du so willst hast du also zwei gegensätzliche beispiele: dein bruder erhärtet die allgemeine haltung, cannabis sei eine einstiegsdroge, ich [...].


    im übrigen finde ich es absolut legitim, in einem forum über solche dinge zu diskutieren, denn ansonsten könnte der betreiber diese rubrik einfach schließen und sich auf die gesetztgebung berufen, oder einfach einen auto-reply einrichten der lautet: hör auf mit dem scheiß und geh zu einer beratungsstelle.

    also, natürlich "provoziere" ich in dem fall einige ausführungen von dir,


    nicht weil ich irgendwas abtun will, sondern weil es mich interessiert. soviel dazu.


    zu mir- ich behaupte ich bin informiert, da ich diverse grenzerfahrungen mit diversen süchten gemacht habe, also sozusagen am eigenen leib. ich denke ich benötige nicht unbedingt statistiken um sagen zu können, dass jeder, der behauptet er hätte die sucht im griff,


    früher oder später abgestürzt ist. mich eingeschlossen. in welchem ausmass das passiert ist spielt jetzt dabei keine rolle. aber vielleicht kenne ich nur die labilen persönlichkeiten, kann ja sein.


    Oder ganz provokant gesagt: mein bruder hat mit hasch angefangen und bekommt jetzt nix mehr auf die reihe. er sieht das natürlich ganz anders. mein cousin hat mit hasch angefangen und ist jetzt tot. ich könnte noch einige beispiele anführen aber ich denke du weisst was ic damit sagen will.


    zu deinem letzten absatz stimme ich dir natürlich zu.

    Zitat

    ich denke ich benötige nicht unbedingt statistiken um sagen zu können, dass jeder, der behauptet er hätte die sucht im griff, früher oder später abgestürzt ist.

    ehrlich gesagt kenn ich nur einen einzigen aus meiner abiklasse, der richtig abgestürzt ist. alle anderen stehen, soweit ich das beurteilen kann, mit beiden beinen im leben, haben teilweise familie, alle gute jobs, keine schulden...


    die geschichte mit deinem bruder habe ich verfolgt, darf ich fragen was deinem cousin zugestossen ist?

    mein cousin ist über das "harmlose" hasch über diverse andere drogen zu heroin gekommen. dabei hat er sich dann mit HIV infiziert und ist dann elendlich verreckt. Jetzt könnte man natürlich mutmaßen ob er den absprung geschafft hätte, wäre das HIV nicht dazwischen gekommen. ich glaube nicht.


    wie gesagt, mir persönlich bringt die kifferei nix, und die leute die ich kenne - die drogen nehmen - und das sind genug, haben/hatten früher oder später irgendwelche probleme dadurch.


    das schlimme ist, für mich, das nicht jeder von denen mir egal ist, und ich tatenlos zusehen muss wie diese idioten in ihr "verderben" rennen.

    das finde ich aber sehr daneben

    Zitat

    hast du dich denn schonmal mit statistiken und wissentschaftlichen untersuchungen zu cannabis auseinandergesetzt, oder allein mit der geschichte der droge in diesem land ([...])?

    Was nützen mir Statistiken, wenn ich an einer Sucht leide. Übrigens Sport mit Drogen zu vergleichen ist wohl auch nicht sehr korrekt. Was bringt Sport und was bringen Drogen? Kannst du mir das bitte mal erklären.

    Zitat

    andere volksmündliche drogen

    Ich kenne nur legale Drogen, als da sind Alkohol und Nikotin und illegale Drogen, die du ja sehr gut zu kennen scheinst.


    Ich möchte Niemendem seinen Spaß nehmen, aber genau wie der Auspruch alles Kollegen haben keine Probleme, die sind ja auch noch sehrt jung. Warte mal ab wie das aussieht bei regelmässigem Konsum mit zunehmendem Alter. Übrigens legale Drogen sind genau so Schrott wie illegale.


    LG