• Was ist das Problem mit dem Kiffen eigentlich?

    Ich habe hier interessehalber schon einige Threads gelesen und ich verstehe es nicht. Vielleicht erklärt mir das mal jemand. Viele Leute hier schreiben, dass sie süchtig nach Cannabis sind und was das für Probleme mit sich bringt. Ich rauche eigentlich schon seit über dreißig Jahren. Als Teenager habe ich auch einigen Mist gebaut. Viel zuviel gekifft,…
  • 77 Antworten
    Zitat

    Ich kenne nur legale Drogen, als da sind Alkohol und Nikotin und illegale Drogen, die du ja sehr gut zu kennen scheinst.

    du (er)kennst nur alkohol und nikotin als legale drogen? dann bist du ja ein perfektes beispiel für meine formulierung der "volksmündlichen drogen". wenn du den begriff der droge so eng siehst, und ihn nur auf substanzen, die den bewusstseins- und gemütszustand ändern fasst, dann ist das genau das, was ich denk der begriff "volkmünlich" sehr passend beschreibt.


    ich habe nur erfahrung mit einer illegalen droge - über die wird hier schon seit 4 seiten diskutiert.

    ich bin überhaupt kein Beispiel

    Zitat

    dann bist du ja ein perfektes beispiel für meine formulierung der "volksmündlichen drogen".

    Zitat

    im übrigen finde ich es absolut legitim, in einem forum über solche dinge zu diskutieren, denn ansonsten könnte der betreiber diese rubrik einfach schließen und sich auf die gesetztgebung berufen, oder einfach einen auto-reply einrichten der lautet: hör auf mit dem scheiß und geh zu einer beratungsstelle.

    .


    Tilt, das dachte ich auch und deshalb habe ich den Thread eröffnet. Aber ich wurde eines besseren belehrt. Habe eine Verwarnung bekommen wegen "Bagatellisierung" aufgrund einer meiner Äußerung zu meinem persönlichen Zustand (die ich nicht wiederholen darf wegen der Zensur ;-D).


    Es war zwar ein netter Versuch, aber ich glaube dass individuelle Ansichten zu dem Thema hier nicht besonders gefragt sind.


    Aber trotzdem nett, dass es noch jemand gibt, der vernünftig ist. *:)

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    das ist ja genau der knackpunkt. wie bitte schön kann man mit drogen umgehen? entweder ich konsumiere sie, weil ich sie brauche/benötige/süchtig bin oder ich lasse es weil sie mich krank machen und geld kosten und keinen für mich positiven erfolg haben. und genau darum geht es ja: mona ist nach eigener aussage nicht süchtig. deshalb frage ich sie ja, wie schnell und wie lange sie ohne diese drogen leben könnte

    Wie bitte gehen Leute mit Alkohol um? Der eine gut, der andere schlecht, stimmts? Und so ist das hier eben auch.


    Ich kann bestens ohne Cannabis leben wenn es sein muss, glaub mir. Mein größtes Problem ist, dass ich es nicht packe, mit den Zigaretten aufzuhören (was im übrigen auch gesundheitschädlicher als Cannabis ist - so wegen der Lungen, weißt Du...). Davon bin ich leider so süchtig, dass ich absolut die Krise bekomme, wenn ich keine Zigaretten habe, mein letzter Versuch nicht zu rauchen, scheiterte kläglich. Und das ist mir mit Cannabis noch nicht passiert (ähh, darf ich das jetzt überhaupt sagen oder fällt das auch unter den Verstoß Bagatellisierung..., langsam wird es kompliziert mit der Wortwahl ) ???. Ist auf jeden Fall so und DAS empfinde ich als schlimm. Und das Leute jämmerlich an Alkohol verrecken, bringt auch niemanden dazu, nach dem Gesetz zu schreien. Irgendwie komisch. Von einer "Haschischüberdosis" ist noch niemand gestorben. Aber irgendwie war doch da was mit Flatratesaufen und 4 Promille bei einem 15jährigen??? Gibt das eigentlich hier keinem zu denken, das da eine ziemliche Unlogik in der moralischen Bewertung der Drogen besteht. Aber Alkohol ist ja legal, damit ist alles in Ordnung.


    Und es tut mir so leid, dass ich einfach nicht süchtig bin. Scheiße, ich hab auch noch einen guten Job und verdiene wahrscheinlich mehr Kohle als viele hier. Und dazu hab ich auch noch Spaß. Das Leben ist so ungerecht, ich weiß. Ich hasse es anzugeben, aber das musste jetzt mal sein. Mir geht es auf den Sack, das hier jeder meint er weiß besser als ich wie es mir geht.

    Zitat

    Dieses ist ein Forum wo Menschen SUCHTPROBLEME haben und denen ist nicht damit geholfen wenn hier jemand seinen ach so tollen Umgang mit dem Kiffen beschreibt.


    Meine Geschichte soll denen dienen die aufhören wollen zu kiffen. Soll ihnen Mut machen das es geht, wenn man will...


    Die Beschreibung meines Weges ist in diesem Fall wohlmöglich hilfreicher als die Ausführungen von Mona.

    Das ist das Internet, hallo? Wenn etwas öffentlich gepostet wird, hat auch jeder das Recht, seine Meinung zu sagen. Ansonsten müsst ihr eine private Community aufmachen, wo ein Nichtmitglied auch nicht die Beiträge lesen kann. Dann kannst Du Dir die Leute aussuchen.


    Außerdem respektiere ich die Probleme anderer. Nicht so wie manche hier, die mich permanent beleidigen und mir eine Sucht einreden wollen, weil sie es einfach nicht checken, dass nicht jeder ist wie sie.


    Wenn jemand ein Problem mit Cannabis (oder Alkohol) hat, dann muss er sich sicherlich helfen lassen. Sobald etwas die Lebensqualität einschränkt bzw. ich nicht mehr in der Lage bin, meine Aufgaben zu erfüllen, wird es Zeit was zu ändern. Ist ja wohl logisch.


    Und das war auch nie Gegenstand der Diskussion, dass ich so etwas nicht ernst nehme. Ich nehme auch Alkoholiker ernst und trotzdem trinke ich.


    Trinken die Superheiligen hier kein Bier mehr? Alkohol macht süchtig, Leute. Nach Eurer Logik, die ihr mir hier unterbreitet, dürftet ihr alle keinen Tropfen trinken.


    Es lebe die Doppelmoral.

    Mir ist es völlig egal wieviel Du kiffst und ob Du damit klar kommst.


    Ich behaupte mal einfach:


    1. Wer es nicht schafft mit dem Rauchen aufzuhören hat eine Charakterschwäche und will es nicht wirklich. Denn angeblich schmeckt die Zigarette den Rauchern ja besonders nach dem Frühstück, beim Bier, in Gesellschaft, danach.... Sie sagen das ist Genuß !


    2. Wer das Leben ( oder seinen Partner... ) nicht nüchtern erträgt hat ein Problem und ist genauso Charakterschwach oder aber süchtig.


    Er flieht vor der Realität in eine für ihn entspannte, andere oder bessere Welt. Natürlich sucht er nach Rechtfertigungen. Er versucht sein ihn Krankmachendes Tun zu rechtfertigen. Mehr noch: Es schönzureden !


    Das ist durchaus ein normaler Vorgang, eine Schutzbehauptung denn süchtig ist er selbstverständlich nicht.


    Ich kann bestens ohne Cannabis leben wenn es sein muss, glaub mir. Mein größtes Problem ist, dass ich es nicht packe, mit den Zigaretten aufzuhören (was im übrigen auch gesundheitschädlicher als Cannabis ist - so wegen der Lungen, weißt Du...).

    Zitat

    Was sagt der Mediziner hierzu...?


    Die Inhaltsstoffe eines Joints enthalten ein vielfaches der Gifte die man sich mit einer normalen Zigarette reinpfeift. Und dann zieht man auch noch sehr viel intensiver an dem Joint.


    Da sprach aber eine wahrhaftige Schönfärberin....


    Es war zwar ein netter Versuch, aber ich glaube dass individuelle Ansichten zu dem Thema hier nicht besonders gefragt sind.


    Aber trotzdem nett, dass es noch jemand gibt, der vernünftig ist.

    Zitat

    Ja ja, die "vernünftigen" müssen auf Teufel komm raus zusammenstehen.

    Zitat 1: Ich kann bestens ohne Cannabis leben wenn es sein muss, glaub mir.


    Zitat 2: Es war zwar ein netter Versuch, aber ich glaube dass individuelle Ansichten zu dem Thema hier nicht besonders gefragt sind.


    Aber trotzdem nett, dass es noch jemand gibt, der vernünftig ist.


    Leider kam ich nicht ganz mit der Gebrauchsanweisung für Zitate klar, daher nun die Nachlieferung.....

    Moin :-) genau mein Thema hier,


    ich diskutier auch dauernd mit 2 Kumpels von mir "Dauerkiffern" übers aufhörn oder zurückstutzen. Nun ich habe selber 3 Jahre "hardcore gekifft" also jeden Tag am Wochenende in erheblichen Mengen. Und ich kann sagen dass so viel einen total kaputt machen kann.


    Seither kiff ich wirklich nurnoch wenn ich Bock habe das geschieht vielleicht 4-5 mal im Jahr (!) und ich geniese es dann so richtig und lass mal meinen Schweinehund raushängen. Meine Jungs hingegen geniessen es zwar auch immer, aber sie wollen es eigentlich gar nicht. Sprich sie wollen (können?) nicht ohne diesen Luxus leben. Einer sagt er brauche das zum Entspannen... pfff ich sage die Leute die sowas sagen reden sich das nur ein. Wenn ich z.b. mit dem Auto weitere Strecken fahr brauche ich ein Red Bull k.a wiso das muss immer sein das ist für mich Genuss... Bin ich nun Red Bull Süchtig? Ohne zu viel TExt: Es ist nicht die Droge, sondern die Sucht! Der Alltag! Das Ritual! Wie mans auch imemr nennen soll. An die Stelle von Cannabis könnte man genausogut 1 Stunde TV glotzen, 1 Stunde Video spiele spielen oder 1 Dose Red Bull setzen.

    @Bagatellisierung und verharmlosung

    finde ich ehrlich gesagt eine Frechheit, in Fernsehen kommen Werbung über eisgekühlte Bierchen die die Kehle runtertropfen und über Cannabis darf man "nur weils illegal ist" nicht reden. Kleiner Tipp ersetz mal 1 Joint am Tag mit 1l Bier (sollte man trinken um die gleiche wirkung zu erzielen)... Was wiederum uns sagt: Die Menge macht das Gift! Und jeder Mensch ist für sich selbst verantwortlich


    greez

    €dit zum ersen Absatz: ich wollte nicht sagen dass kiffen so harmlos wie TV glotzen ist. Sondern dass allein der Drang nach der Tätigkeit und nicht der Rausch die Sucht auslösen kann und wird.

    Hallloooooo

    Entweder ich habe das Folgende nicht richtig verstanden oder vielleicht doch

    Zitat

    Wer es nicht schafft mit dem Rauchen aufzuhören hat eine Charakterschwäche

    das ist wohl das Dümmste was ich je gehört bzw gelesen habe, denn es ist genau die Einstellung, die Suchtkranke so sehr diffamier

    Charakterschwach

    Zitat

    Wer das Leben (oder seinen Partner...) nicht nüchtern erträgt hat ein Problem und ist genauso Charakterschwach oder aber süchtig.

    Was denn nun? Charakterschwach oder süchtig?

    Zitat

    Das ist durchaus ein normaler Vorgang, eine Schutzbehauptung denn süchtig ist er selbstverständlich nicht.

    Das passt genau zu der nächsten Aussage, Super !!!

    Zitat

    Ich kann bestens ohne Cannabis leben wenn es sein muss, glaub mir. Mein größtes Problem ist, dass ich es nicht packe, mit den Zigaretten aufzuhören (was im übrigen auch gesundheitschädlicher als Cannabis ist

    Und was sagt der Mediziner?

    Zitat

    Die Inhaltsstoffe eines Joints enthalten ein vielfaches der Gifte die man sich mit einer normalen Zigarette reinpfeift. Und dann zieht man auch noch sehr viel intensiver an dem Joint.

    Und was sagt der zitierte Mediziner: Cannabis hat ein höheres Suchtpotential als Heroin.

    Point Alpha, Du solltest mal genauer lesen, denn ich habe mich schon mehrfach wiederholt: Die Schutzbehauptung der meisten Kiffer ist die NICHT süchtig zu sein.


    Bevor Du hier dummes Zeug erzählst, lies mal genauer !


    Sprich auch mal mit Medizinern oder google Dich mal durchs Internet. Da erfährst Du etwas über das was sich da so manch einer ganz tief reinzieht.....


    Es ist da die Rede von einem vielfachen der Gifte und der entsprechenden Schädigungen, gerade auch weil man es ganz bewußt sehr tief hineinzieht.


    Für mich sind Raucher ( Zigarettenraucher ) keine Suchtkranken, denn wenn man die Raucher als krank bezeichnen würde, dann wäre ungefähr die Hälfte der Menschheit krank.


    Und die Raucher unter uns diffamiere ich dann auch gerne und behaupte wieder: Es ist Charakterschwach sich einzureden das eine Zigarette schmeckt und man sie wirklich genießt.


    Komisch das so viele eigentlich damit aufhören wollen....


    Aber sie überlisten sich immer wieder selbst mit Phrasen wie : Es ist so gemütlich u. gesellig, die Kippe schmeckt, hilft beim Entspannen, und und und.....


    Genießt Du Deine 30 ste Zigarette am Abend ? Ich glaube nicht.


    Und schmeckt die Erste wirklich ?


    Na ja, über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten.


    Ich habe selbst 30 Jahre geraucht und mir die tollsten Sachen einfallen lassen um es schönzureden.


    Komm mir nicht mit so einem Stuss und lies den ganzen Zusammenhang, anstatt Dir bestimmte Sätze herauszupicken.

    Ja,ja Herr alerich

    Ich muss nicht googln und auch nicht in Wikipedia. Du solltest dich vielleicht besser oder ganauer artikulieren. Ich arbeite nach langen intensiven Suchtjahren selbst als Suchtkrankenhelfer und das nicht erst seit heute.


    LG

    Alerich, Du hast ja wirklich voll den Durchblick... Man braucht keinen Tabak um Cannabis zu rauchen.


    Und das Cannabis ein höheres Suchtpotential als Heroin hat, ist so ein Quatsch. (Hallo Admin, warum werden solche Aussagen nicht zensiert, das ist eine offensichtliche Falschinformation und damt wird Heroin bagatellisiert ;-D).


    Statistisch gesehen steht übrigens Nikotin als Sucht noch vor Opiaten und Alkohol, Cannabis kommt erst danach. Leider habe ich den Link mit der Quelle nicht mehr, kann man sicher googeln. Aber sachliche Auskünfte interessieren hier ja eh kein Schwein.

    Zitat

    Statistisch gesehen steht übrigens Nikotin als Sucht noch vor Opiaten und Alkohol, Cannabis kommt erst danach. Leider habe ich den Link mit der Quelle nicht mehr, kann man sicher googeln. Aber sachliche Auskünfte interessieren hier ja eh kein Schwein.

    dann rauch mal schön weiter das zeug hinter deiner rosaroten brille. für mich ist eines fakt: egal ob illegal oder legal. es ist und bleibt eine gesundheitlich schädliche droge, die mir keinen positiven zweck dient. ich brauche nicht die eine droge mit der anderen zu vergleichen, um mir meinen drogenkonsum und meine sucht schön zu reden. schönen sonntag noch.

    KIFFEN UND ALKOHOL

    Also mich macht das Kiffen extrem abhängig. Es gibt keine andere Droge die in meinem Kopf so andockt wie Marihuana. Und ich habe schon wirklich alles versucht. Das Kiffen ist sozusagen mein Heroin.


    Seit zwei Wochen hab ich aufgehört mit dem Kiffen. Und warum? Ich habe gemerkt dass ich vergesslicher geworden bin. Habe die Leute um mich herum manche Dinge 5 mal gefragt weil ich nicht mehr wusste dass ich sie vor paar Tagen schon mal dasselbe gefragt hatte. Auf der Arbeit habe ich viele blöde Fehler gemacht, die mir selber garnicht aufgefallen sind. Ich habe mich immer mehr zurückgezogen, auf Leute die nicht auch kiffen hatte ich überhaupt keine Lust mehr (dazu gehöhrte auch meine Familie...). Ich dachte ich würde es niemals überleben wenn ich nur einen Tag nichts zu rauchen hätte. War von kleinen Haschdealern abhängig. Habe es morgens kaum aus dem Bett geschafft und teilweise richtig heftig verschlafen.


    Bin nach der Arbeit nach Hause gekommen und das allererste was ich gemacht habe war mir eine Mischung zu machen. Jacke und Schuhe zog ich erst nach dem Rauchen aus. Wenn ich frei hatte hab ich schon direkt nach dem aufstehen geraucht und dann den ganzen Tag über.


    Seitdem ich nicht mehr kiffe ist mein Gedächtnis wieder fit, ich bin viel konzentrierter und merke mir alles tausend mal besser als vorher. Habe wieder mehr Kontakt zu cleanen Leuten (zu Drogis gar keinen mehr) und die Tage kommen mir um einiges länger vor. Ich komme super aus dem bett, wache sogar teilweise vor dem Wecker auf.


    Das einzige Problem ist wenn ich aggressiv bin. Was ich leider ziemlich schnell werde. Dann wäre ein Joint eigentlich genau das richtige und in so Momenten ist es verdammt schwierig sauber zu bleiben.


    Aber im Großen und Ganzen bin ich verdammt froh es geschafft zu haben so einfach aufzuhören. Hätte vor 3 Wochen nicht mal im Traum daran gedacht dass ich es packe. Habe vor ca. einem Jahr wieder damit angefangen und ab da an täglich geraucht. Mit 14 war ich schon total abhängig davon. Als ich damals mit 17 aufgehört habe hätte ich auch nie gedacht dass ich jemals so dumm bin wieder damit anzufangen.


    Vor dem Kiffen habe ich übrigens 2 Jahre lang gesoffen. Der hier diskutierten Doppelmoral kann ich nur zustimmen. Meiner Meinung nach sollte der Alkohol verboten werden, der ja wohl die schlimmste Droge von allen ist!!!


    SHILA