Was kann man tun, wenn das Kind kifft?

    Bin über ein paar Ecken mit dieser Geschichte in Berührung gekommen und würde gerne Anregungen hören, was man als Elternteil tun kann, wenn das Kind kifft, oder halt allgemein Drogen nimmt (z.B. im Alter von 13 Jahren)... Und wenn es dabei NICHT um Gruppenzwang direkt geht, sondern wenn das ganze besonders durch die Experimentierlust des Kindes hervorgerufen wurde... Vielen Dank im Voraus für die Antworten


    Chrissi

  • 51 Antworten

    Hallo Chrissie


    Ich muss sagen, ich bin selbst erst 16 Jahre alt.


    Habe auch mit 13 Jahren das erste mal gekifft, aus reiner experimentierfreude.


    Habe es dann lange zeit nicht getan, bis zu meinem 15ten lebensjahr.


    Da fing ich so richtig an zu kiffen, und hörte vor ca. 2 monaten erst wieder auf, also habe ich ca. 1 Jahr lang jeden tag gekifft.


    Was aber nicht heisst, das ich ein dummer mensch bin, nur weil ich kiffe.


    Ich habe es ( auc hwenn es sich bei so vielen intelligenten leuten hier dumm anhört ) sogar geschafft, von der Hauptschule auf die Realschule zu wechseln, trotz dauerndem Cannabiskonsum.


    Mein vater hat von all dem nichts mitbekommen, weil er naja gesundheitlich verhindert war.


    Also habe ich auch daheim gekifft.


    Ich denke, das es heutzutage dazugehört, das man das mal gemacht hat. ich würde das jetzt nicht so an die große glocke hängen an deiner stelle. was nicht heisst, das du dir was von mir kleinem " kind " sozusagen was sagen lassen musst.


    lg Markus <3

    in einem gewissen rahmen ist das wohl okay (ab und zu mal evtl zum ausprobieren), nur zur sucht darf es nicht werden - und dies passiert leider allzu schnell. ich persönlich hab einmal im leben gekifft, hab nen trip geschoben und weiß jetzt: niemals im leben drogen.


    zum thema cannabissucht gibts hier einige tolle threads... suche einfach mal danach! da reden auch eltern öfters drüber und teilen dir ratschläge und erfahrungen mit.

    @ Juicy

    Ich habe andere erfahrung gemacht.


    Ich hatte NIE einen trip, was ja eig. nicht möglich ist, solang keine halluzinugene untergemischt sind oder ? *verwirrt*


    Süchtig geworden bin ich meiner meinung nach N I E . Ich habe aufgehört, hatte keinerlei entzugserscheinungen oder sonstiges


    es war einfach ganz normal ^.^

    tja, es geht leider auch ganz anders. man kann schon sofort abhängig sein und das gesamte leben dreht sich nur noch ums kiffen. ohne ist man gar nicht mehr einsatzfähig etc etc... lies dir mal die threads hier durch.


    ich kenne einige leute, sie sich durchs kiffen ihr leben kaputt gemacht haben (haben sich hängen lassen, die typische antriebslosigkeit, bis hin zur kriminalität und härteren drogensüchten).


    anscheinend ist das wohl möglich http://o set und setting sind ja ganz entscheidend. vielleicht hab ich einfach nur ne totale überreaktion gehabt. jedenfalls hab ich angefangen zu heulen wie blöde und hatte tiefste depressionen für die nächsten paar stunden :=o das war ne erfahrung fürs leben, kann ich jedem nur gönnen.

    Ich kann mir das eig. nur so erklären.


    das die leute davon so geprägt sind, das in den medien etc. nur gesagt wird, das cannabis sofort süchtig macht und in den ruin stürzt, das sie dann denken, das sie sofort abhängig sind.


    also, sozusagen, das die sich das nur einbilden, und dann wirklich i.wann abhängig werden ...

    dann bist du wohl noch nicht so erfahren wie ich.


    oder besser gesagt: du hattest glück, nicht ganz so vielen kranken menschen verkehrt zu haben wie ich.

    naja


    ich hab auch schon krasse leute gesehen sozusagen ...


    aber ich bin der meinung, das sich die leute da reinsteigern, verstehste wie ich das meine ?

    Ich kenne zwei Leute, die von ein paar Mal kiffen völlig abgedreht sind. Beide mussten für gewisse Zeit in die Psychiatrie... Darum geht's mir aber jetzt auch nicht unbedingt. Der Punkt ist ja: Makus, du sagst, dass du nicht dumm geworden bist. Aber wer weiß bei einem 13-jährigen Kind, was für Potential in ihm steckt? Das kann keiner sagen. Und dass das Hirn durch Cannabiskonsum erheblich geschädigt wird, ist wissenschaftlich bewiesen und Fakt, auch wenn man das den Menschen nicht unbedingt anmerkt. Und man selbst als Cannabiskonsument, wird wohl kaum feststellen können, ob er dümmer wird...


    Es gibt halt vier Punkte, die problematisch sind: 1. Gefahr, auf einem Trip hängen zu bleiben, 2. Gefahr, süchtig zu werden, 3. Schädigung des Gehirns und 4. illegal


    Und ich finde, einmal im Monat oder zweimal, da sagt man noch... ok, muss ich mich nicht groß aufregen. Jede Woche finde ich dagegen schon heftig und täglich erst recht. Das ganze als ungefährlich hinzustellen, nur weil es einem selbst nichts angetan hat, finde ich leichtsinnig. Die Menschen, denen das Cannabis geschadet hat, haben vllt schon gar nicht mehr die Möglichkeit, ihr Statement dazu abzugeben?


    Die Frage ist vor allem: Was kann man als Mutter/Vater dagegen tun, wenn das Kind kifft? Konkret? Und das Kind keinen Grund zu einer Änderung sieht? Dabei geht es darum, dass das Kind auch wirklich damti aufhört, und nicht einfach nur rumlügt und hinter dem Rücken weitermacht wie bisher.

    Markusx3

    Ich bin nicht viel älter als du, habe auch schon gekifft, alles aber immer in geregelten Bahnen, will heißen nie öfter als 1,2 mal im Monat. Außerdem gibt mir das eh keinen Kick. Als mein bester Freund auf nem Trip hängen geblieben ist, mit Halluzinationen etc. und in die Psychiatrie eingeliefert wurde, zerstörte das unsere Freundschaft. Man sollte die Konsequenzen nicht vergessen...

    PPS: Ach ja, mein Kumpel hatte übrigens auch erst 1, 2 mal gekifft, als das mit den Halluzinationen anfing. Es hat also nichts mit der Menge zu tun. Und halluzinogene Stoffe sind wohl immer in dem Zeug drin: 5 Leute ziehen am gleichen Joint, einer dreht durch. Würde es tatsächlich nur daran liegen, dass das Gras mit irgendeinem Müll angereichert worden ist, wären ja auch die anderen 4 durchgedreht, oder?;-)

    Hallo,


    aus Experimentierfreude heraus zu kiffen finde ich persönlich nicht dramatisch! Nur wenn ich höre, das das Kind erst 13 Jahre alt ist!!!!


    Wenn es mein Kind wäre würde ich es mir schnappen und ab zur nächsten Drogenberatung!!!


    Vielleicht hilft es als Abschreckung.


    Gruss

    Viel tun kann man nicht.


    Dem jenigen das kiffen verbieten bringt nichts, wenn man pech hat führt das eher zum gegenteil und derjenige kifft noch mehr.


    Ich würde ihn einfach kiffen lassen solange es bei hin und wieder bleibt.


    Beobachte ihn einfach und solange man ihm nichts negatives anmerkt, wie zb. angehende sucht oder wie du schon sagtest halluzinationen, dann würde ich ihn machen lassen.


    Ich kenne viele, dabei auch schon 30 jährige die schon jahrelang JEDEN tag kiffen und ein ganz normales leben führen, sowie auch normal sind.


    Ich persönlich mache es auch hin und wieder, aber sehr selten, ca. 10x im jahr und habe NICHT das verlangen es öfters zutun!

    Is ne sie und ich halte es für möglich. Ich bekomme das ganze aber - wie gesagt - nur über zwei Ecken mit. Aber vermuten tu ich es schon.