Zitat

    mit 4 Kids ist das eine gute Alternative

    4 Stücker Kids? da verstehe ich, daß Deine Familienplanung sowei abhschlossen ist.


    Und mit 4 Kids fehlt ja auch erfahrungsgemäß jeder Euro an allen Ecken und Enden. Und die Kids haben ja auch eine Meinung zum Qualmen der Eltern. Für die wäre es auch eine Hebung der lebensqualität, wenn keiner mehr raucht.


    reduzieren is sinnlos, entweder ganz oder gar nicht:-|

    @ Insulaner

    Zitat

    reduzieren is sinnlos

    Das sehe ich anders: es wird durch reduktion wahrscheinlich nich helfen NICHTMEHRRAUCHER zu werden,


    ABER:


    jede weniger bzw. nicht gerauchte, ist eine gute...;-D

    so in die Runde gefragt:

    wie gehts denn nun so den hoffnungsfrohen zukünftigen nichtraucherinnen? Mia duchgehalten? Lena mit Männe palavert? schon die ersten Tabaksteuereuro dem Finanzminister und seinen Schergen verweigert?


    :)^

    Ich habe die Erfahrung gemacht dass man es wirklich wollen muss.


    Ich bin zum Beispiel vor über 2 Monaten zum Einkaufen gefahren, musste an der Ampel halten und habe dort im Auto für mich beschlossen dass ich es nicht mehr will. Ich hatte keinen Bock mehr. Ich habe an diesem Tag keine Zigaretten gekauft und hatte auch keinerlei Entzugserscheinungen.

    heute ist mein 11. rauchfreier Tag.


    Mir geht es sehr gut. Ab und zu würd ich zwar gern eine rauchen, aber das Gefühl verschwindet bisher immer relativ schnell wieder.


    Ich glaub nicht, dass ich richtige Entzugserscheinungen hatte/habe. Ich fand das rauchen manchmal auch richtig schön. Bei nem Kaffee mit ner Freundin, nach nem stressigen Arbeitstag.... Das vermisse ich schon nen bisschen, aber im großen und ganzen find ich es natürlich gut, nicht mehr zu rauchen.


    wie läufts bei euch anderen?

    381 Tage (rauch)frei

    Hallo. Erstmal wollt ich viel Erfolg denen wünschen, die es angehen, es lohnt sich wirklich.


    Ich habe für mich beschlossen aufzuhören, dass ist allerdings schon länger her gewesen als die 381 Tage. Und habe angefangen mich intensiv mit dem Thema Rauchen auseinanderzusetzen. Habe angefangen, die Hintergründe zu hinterfragen, WARUM rauche ich, WANN rauche ich, was machen andere menschen in der Zeit, in der ICH rauche. Und so nach und nach wurde mir bewusst, dass ich schwer süchtig bin, abhängig sogar.


    Und das das ganze mit der Raucherei überhaupt keinen Sinn mehr macht. Es war nicht mehr cool, es war irgendwie nicht mehr hip. Man ist auch nicht mehr so angesagt, man kann keine Frauen mehr damit beeindrucken (konnte man das je?)


    Dann hab ich mir im Kopf eine List gemacht, mit für´s und wider´s.


    Und irgendwie hab ich bei den Contra´s mehr hingeschrieben als bei den Pro´s.


    Allein der Gestank, der nicht mehr in den Klamotten hängt, die Zähne die wieder weiß sind, die Finger, nicht mehr gelb. Die Luft in der Lunge, die für mehr reicht als für zwei Treppenstufen.. etc..


    Nach dieser Erkenntnis habe ich bestimmt noch locker n halbes Jahr weitergeraucht, aber auf sehr hohen Niveau. Ungefähr 1 BigPack am Tag und am WE locker 2-3. mit Husten und verklebten Bronchien und Atemnnot, Stechen in der Lunge, Kratzen im Hals


    Und eines schönen Montags vor ein bisschen über einem Jahr saß ich nach dem Mittagessen auf der Couch und rauchte eine, und bekam einen übelsten Hustenanfall. So einer der Schleimigem Art und Weise, wenn ihr wisst was ich meine. Und das wars.


    Ich wollte nicht mehr und habs gelassen. Danach gings richtig zur Sache.


    Ich hatte Depressionen, Schweißausbrüche, Schlafstörungen, Konzentrationsmängel (fast Autounfall gehabt etc.) Fress und Heulattacken.


    Aber!


    Ich habe es als Wettkampf, ich vs. mein Kopf vs. mein Körper genommen. Und jeden Tag aufs neue die Herausforderung gesucht. Ich war süchtig nach dem Mist und es war ein heftiger Entzug, der zwar nach 2-3 Wochen körperlich überstanden war, aber im Kopf bis heute andauert.


    Man muss sich jeden Tag aufs neue Motivieren, aber es lohnt sich mit jeder Stunde. Aber erst als ich aufgehört habe, habe ich festgestellt, wie süchtig ich wirklich war. Und das hat mir angst gemacht. Und diese angst hat mich bis hier her getragen. Angst davor, wieder soweit so sein, wieder so abhängig zu sein. Und so eine Hölle nochmal durchzumachen.


    Das was ich durchgemacht habe, war mir eine Lehre. Ihr dürft nur eines nicht vergessen bei dem ganzen Aufhören: Es ist ein langer weg, und erwartet nicht zuviel am Anfang, den Fehler habe ich gemacht und mich damit beinah aufs Maul gelegt.


    Das was ihr euren Körper X Jahre angetan habt, dass vergisst der nicht in 2 Wochen. (Bei mir waren es 13 Jahre, die ich mehr oder weniger geraucht habe) Euer Körper braucht Zeit. Und die müsst ihr ihm geben. Und er dankt es euch auch. (Ich schaff mittlerweile als absoluter Sportverweigerer über eine Stunde Dauerlauf, nicht weil ich muss, sondern weil ich es will)


    Wenn ihr weitere Fragen habt, ich helf euch gern, mir ist auch geholfen wurden, und deswegen geb ich meine "Erfahrung" gerne weiter.


    Fazit: Es IST ein harter Weg, aber erstens geht ihr ihn nicht allein, und zweitens lohnt er sich, und drittens, man kann es schaffen. Jeder von euch!


    Und wenn ich dann noch Leute höre, die mir sagen wollen: Ach, so schlimm ist es doch gar nicht, stell dich nicht so an, erwidere ich ihnen nur eines:


    Dann versuch doch selbst einmal aufzuhören, dann merkst du was Sache ist, und was diese Schweinedinger wirklich mit dir und deinem Körper anstellen!


    Viel Erfolg!


    Ich hab mehr oder weniger ein kleines Tagebuch darüber geführt, wie ich es geschafft habe, und wie querch ich manchmal geworden bin.. könnt ja mal vorbeischauen.. müsst aber nicht.


    Alles kann, nichts muss!


    http://auf-ein-wort.blogspot.com

    Hallo,

    also ihr lieben , wir haben uns ein Datum gesetzt , weil ich habe mich mal schlau gemacht im Web und habe dort als Tip bekommen das wenn man gerade eine Stressvolle Zeit hat ,das es dann wenig realistisch ist.


    Nun habe ich am 7 DEZ. meinen großen Tag.


    Warum der 7.12 ?


    Da habe ich eine Zahnop (Implantate und darf dann eh nicht rauchen )für 48 Std :-o


    Das ist mein Datum , wenn ich das nicht darf , was ja auch klar ist , dann nehme ich das als die Chance !


    Drückt mir bitte die Daumen .


    Mein Mann sagt er ist nicht soweit , aber er will auf die Terrasse gehen.


    Das ist schonmal was.


    P.S Im moment habe ich mehr bammel vor dem nichtrauchen , als vor der OP ;-D;-D


    Aber ich will das damit Schluss ist!


    Und die nicht ausgebenen Talerchen für das Schmöken gehen ins Sparschwein für Dänemark !

    @ Gandalf

    Ich werde mir Dein Tagebuch mal anschauen, bin gespannt was mich da erwartet ;-)

    Danke Insulaner. Ich werde auch nicht aufgeben. Bin sehr ehrgeizig und wenn ich mir wirklich was vornehme, dann schaff ich das auch. (hoffentlich überschätz ich mich damit nicht;-) )


    lena hexe: freut mich, dass du es so probieren willst mit einem Zeitlimit.


    Bei mir hat das leider gar nicht geklappt. Hab mir oft vorgenommen: so ab dann und dann rauch ich nicht mehr. Kurz vor dem Datum hab ich mir selber die Frist einfach wieder verlängert. (Wahrscheinlich wollte ich es da noch nicht richtig)


    Dass dein Mann auf den Balkon geht, ist doch schon mal ne kleine Hilfe (besser wäre natürlich aufzuhören, aber da kann man ja keinen zwingen)


    Viel Glück :)* :)* :)* :)*


    Grauer Gandalf: Danke für deinen Bericht. Bin für jede Erfolgsstory dankbar. @:) Das motiviert weiter.


    Irgendwie fällt es mir gar nicht so schwer. Klar hab ich manchmal Momente wo ich denke: ah, jetzt gern ne zigarette. aber das geht schnell wieder vorrüber.


    Ich denk immer, irgendwas muß da doch noch kommen. Mir muß es doch noch mal richtig schlecht gehen.:-/


    Ich finds z.B. erschreckend, dass du nach so langer Zeit immer noch das Bedürfnis nach einer Zigarette hast. Geht das denn nie vorbei?

    mia

    Zitat

    Geht das denn nie vorbei

    doch, aber es kann länger als ein jahr dauern... irgendwann verschwieendet das Thema aus dem kopf, und man erwischt sich dabei, daß man das Thema rauchen nur mehr wahrnimmt, wenns irgendwo stinkt....

    Also bin jetzt im Dez. seit 2 Jahren ohne Kippen. War mein 2er Versuch und habe ca. 10 Jahre gequalmt ... ca. 1-2 Pack am Tag, muss sagen mittlerweile komme ich super ohne aus, das wichtigste sind die ersten 3 Monate!!!

    hm, dann fehlen mir ja nur noch 2 3/4 Monat, bis ich die kritische Zeit überstanden habe :-D


    Vielleicht gehts mir nicht so schlecht und mir fällt es relativ leicht, weil ich "nur" 6-8 Zigaretten geraucht habe und es z.B. auch mal nen Tag gab, wo ich gar nicht geraucht habe.


    Ich habe 8 Jahre geraucht :-o Find ich voll viel. Damals als ich angefangen hab, hab ich immer gesagt, dass ich mit spätestens mit 20 eh aufhören werde. Jetzt bin ich 24. Sehr naiv war ich damals anscheinend:-/