• Wie erkenn ich an meinem Kind Exstacy-Konsum

    Woran erkenn ich denn, ob mein Kind (14) exstacy hin und wieder oder regelmäßig nimmt ?
  • 243 Antworten

    Leni

    was weißt du nicht? Ob du einen Entschluss gefasst hast? Oder ob du sagen sollst, dass du wieder schwach geworden bist?


    Letzteres könnte der Fall sein, darauf könnte dein post von gestern schließen...


    Das fällt schwer, das zuzugeben. Das hier öffentlich zu tun, dafür kannst du dich auch nicht entscheiden. Verständlich und nachvollziehbar. Und doch: du möchtest dich mitteilen. Du teilst dich mit, wenn auch zum Teil nur andeutungsweise.


    Dein Entschluss ist gefasst. Du wurdest rückfällig?...heute ist ein neuer Tag, nimm ihn wieder auf. Niemand verurteilt dich hier - hier steht das virtuelle Hilfsangebot, die virtuelle Freundschaft.


    Siehst du in deinem Leben eine Möglichkeit, aus diesen Kreisen herauszukommen? Therapie hatten wir ja schon, aber dazu müsstest du auch bereit sein. Du sagst, du hättest nur noch Freunde mit ähnlicher Problematik...was ist mit deinem Ziel zu studieren?


    liebe Grüße

    Sense

    Hey, ich halts nicht wirklich lange aus ohne "irgendwas", das muß ich jezz schmerzlich erkennen-und gestern hab ich nix genommen, dafür war ich todtraurig..das is nur scheiße..ich kann mich praktisch nur zwschen schlecht oder noch schlechter entscheiden..ich seh da echt keine persppektive im moment:-(


    im auggenblick seh ich nicht viel möglichkeiten..meine freundin is heroinabhängig und ihr gehts immer schlerchter-trotzdem, gerade deshalb kann ich sie jezz nicht im stich lassen, dann gehen wir eben beide unter, was solls..ja, das studium, das würde mir glaub ich echt spaß machen, aber es bringt sicher nix, wenn ich da immer mit benebeltem kopf hingeh


    auchg liebe grüßchen

    und gestern hab ich nix genommen

    :-D


    das hätte ich jetzt kaum gedacht - umso mehr freut mich das jetzt. :-)


    ohne Trauer geht das sowieso nicht :-| Aber du kannst heute sehr stolz auf dich sein! :-)


    Deine Freundin ist H-abhängig...diesen ganzen Sumpf kenne ich. Ich habe es selbst nie probiert, ich hatte auch so eine Freundin. Ich hab sie noch, aber in der schlimmsten Phase konnte ich ihr nicht helfen. Diese Geschichte ist auch sehr umfangreich...


    Was hältst du davon, einen eigenen Faden hier aufzumachen? Angefangen bei Isabells Vorschlag und der Unterstützung von uns anderen...virtuell, schriftlich, sporadisch, aber auch regelmäßig, täglich, anteilnehmend, mitfühlend, verständnisvoll, kritisch, konträr, anstoßend, aufmunternd, ermutigend? Ich fände das sehr gut.


    Perspektive: Du kannst nicht lange ohne, du hast kein drogenfreies Umfeld, du kannst nicht mit deinen Eltern, du hast sonst niemanden, deine Ziele, die du noch hast, scheinen unerreichbar...?

    Zitat

    dann gehen wir eben beide unter, was solls

    das ist nicht wirklich dein Ernst! :-(

    Echt? Du hattest auch ne Freundin, die Heroin nimmt? Stimmt, man kanns chwer helfen, vor allem, wen man sellber in drr Scheiße steckt!


    N aguti, werddann einen Faden aufmachen, weiß aber nicht, ob ich da immer reinschreiben kann-genau diese Perspektibve, die du da beschreibst ist es, nämlich null perspektived!


    Leider gut möglich, daß wir beide untergehn

    weiß aber nicht, ob ich da immer reinschreiben kann

    kann! nicht muss. Genauso soll es sein. Wichtig ist doch der Austausch, hier kannst du auch Antworten und Reflektion suchen und finden.


    Die Perspektive, die ich beschrieb, ist die, die du jetzt anscheinend hast. War etwas missverständlich ausgedrückt, sorry.


    Eine andere Perspektive(=Sichtweise von einem Standpunkt!) kann sich vielleicht durch die Kommunikation und den Gedankenaustausch in diesem Forum ergeben, wer weiß?

    Zitat

    werd dann einen Faden aufmachen

    :-)

    @crazyleni

    Weiß nicht, ob das klug ist, mich hier jetzt einzumischen - du kennst mich nicht, ich kenn dich nicht und ich hab auch nicht den ganzen Thread durchgelesen, aber was du da geschrieben hast erinnert mich so sehr an mich selbst...


    "meine freundin is heroinabhängig und ihr gehts immer schlerchter-trotzdem, gerade deshalb kann ich sie jezz nicht im stich lassen, dann gehen wir eben beide unter, was solls"


    Mein bester Freund und ich waren beide heroinabhängig, und auch wenn unausgesprochen, kam es für keinen von uns in Frage den anderen in der Scheiße sitzen zu lassen während man selbst eine Chance sieht rauszukommen. Wir waren für einander da, verlässlich.


    Schön, hört sich alles wahnsinnig romantisch an. Ist es nicht. Es ist dumm. Vor allem ist es dumm nicht über sowas zu reden, sich mehr oder weniger zu "verpflichten". Ich wette mit dir, deine Freundin fände das nicht sehr lustig zu hören, was du da schreibst. Weil sie das mit Schuld belädt. Wenn das von dir auch nicht beabsichtigt ist.


    Ich verstehe absolut, dass du so denkst. Habs ja selbst getan. Aber hinterfrag das doch nochmal...


    Naja, ist letztendlich alles ganz anders gekommen. Er hat sich nen goldenen gesetzt, weil er nicht mehr konnte/wollte... was auch immer.


    Dass ich da nochmal rausgekommen bin hab ich einem äusserst glücklichen Zufall zu verdanken und ich Schlag mich bis heute mit Schuldgefühlen rum. Nachdem mir dann irgendwann mal klar geworden ist, dass ich ihm nur hätte helfen können, wenn ich mir selbst geholfen hätte.


    Naja, denk mal drüber nach, wenn du willst.


    Gruß, Jim

    sich selbst helfen

    Zitat

    Nachdem mir dann irgendwann mal klar geworden ist, dass ich ihm nur hätte helfen können, wenn ich mir selbst geholfen hätte.

    ist manchmal nur möglich, wenn man sich auch helfen lässt...

    @sense

    Sehr wahr.


    gehört denke ich, zu dem Prozess sich selbst helfen zu wollen dazu, dass man die Hilfe die man braucht annimmt, bzw. dafür sorgt, dass einem geholfen wird.


    Und trotzdem hängt der Großteil an einem selbst.

    Zitat

    Und trotzdem hängt der Großteil an einem selbst.

    Da hast du sicher Recht. Wichtig ist zuallererst mal der Wille, was zu ändern; dann kann man sich einen Weg suchen.

    Nein, wieso,finds gut, daß du geschrieben hast-hm, könntest schon recht damit haben, daß sie das nicht so gut findet, aber in Wirklichkeit erwartet sies doch irgendwie von mir und ich könnt mirs auch nicht verzeihen, sie in "der Sheiße" soitzen zu lassen.Ich fürchte eben auch, daß es irgendwann mit dem Goldenen endet und bei mir wahrscheinlich mit ner Überdosis


    hm, wrd drünber nachdenken...

    leni...

    "...aber in Wirklichkeit erwartet sies doch irgendwie von mir und ich könnt mirs auch nicht verzeihen, sie in "der Sheiße" soitzen zu lassen."


    Genau das ist der Punkt. Wenn du nicht mit ihr drüber redest, weißt du nicht ob sie´s von dir erwartet.


    Vielleicht erwartet sie, dass du sie weiterhin nach Kräften unterstützt. Und wirklich effektiv kelfen können wirst du nur, wenn du nicht in der gleichen Scheiße sitzt wie sie.


    Naja, ich will dir da nicht rein reden, nicht den Moralapostel spielen oder so... einfach nur ein paar Gedanken dazu.


    Ich wünsch dir Glück und viel Kraft für die nächste Zeit.

    Lenchen ...

    ... ich frag mal einfach so, denkst du, so wie es momentan um dich steht, könntest du deiner Freundin helfen?


    Für jemanden den man mag da zu sein und ihm helfen zu können ist doch noch etwas anderes, als zusammen mit ihm sehenden Auges unterzugehen und ich denke, dass erwartet eine Freundin nicht von dir, oder?


    Und wenn sie doch so etwas von dir erwarten würde, ist es denn dann eine Freundin?


    Hoffe, du nimmst mir die Fragen jetzt nicht übel. Das ging mir nur gerade so durch den Kopf, als ich das von dir gelesen habe.