• Wie erkenn ich an meinem Kind Exstacy-Konsum

    Woran erkenn ich denn, ob mein Kind (14) exstacy hin und wieder oder regelmäßig nimmt ?
  • 243 Antworten

    Es liegt mir fern, Cannabis schönzureden. Insbesondere der Drogenkonsum Minderjähriger ist eine üble Geschichte, da sind wir uns sicher alle einig. Weiterhin macht die Dosis das Gift (Paracelsus), in diesem Sinne muß man zwischen Wochendkonsum und dauerbreit genauso unterscheiden wie zwischen dem bereits genannten Glas Wein zum Essen und dem Suff. Das Konsummuster bzw. der Umgang mit einer Droge spielt bei Cannabis und Alkohol wahrscheinlich eine wichtigere Rolle für resultierende Gesundheitsschäden als die Substanz selbst, unter dieser Einschränkung müssen wir diskutieren, wenn wir Alkohol und Cannabis vergleichen.


    @ Ismael:


    Vorab, wenn Sie in der Forschung tätig sind, dann wissen Sie, dass Studien, die den Zusammenhang zweier oder mehrere Variablen beweisen weit mehr einbringen als Studien, die beweisen dass die untersuchten Variablen nichts miteinander zu tun haben. Dass dies nicht spurlos an Studiendesigns vorbeigeht brauche ich nicht zu erläutern. Möglicherweise benutzen Studien mit Cannabis/THC vermehrt hohe Dosierungen, damit man überhaupt etwas findet oder es werden auf die in vivo-Situation nicht übertragbare Versuchesaufbauten konstruiert. (Beispiele siehe unten) Weiterhin spielt es auch immer eine Rolle wer eine Studie finanziert. Dementsprechend ist Forschung auch nie völlig objektiv. Das aber nur am Rande und als Vorbemerkung.

    Zitat

    Haben Sie den Bericht ebenfalls gesehen, oder wie kommen Sie zu der Vermutung, dass jemand die Hirnventrikel mit Hirnschäden verwechselt haben könnte?

    Es ist meine Vermutung, da man als Laie die "Löcher" leicht für pathologisch halten kann. Ich lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen. Vielleicht können Sie mir eine Bildgebung zeigen mit einer durch MDA/MDMA/Amphetamin o.a. hervorgerufene makroskopisch sichtbare zerebrale Läsion?

    Zitat

    Sie werden sicher keine Versuchsanordnung finden, die die einzelne Hirnzelle life beim Dahinsterben beobachten könnte. Es gibt aber durchaus Studien, die zumindest eine wachstumshemmende Wirkung v.a. beim jugendlichen Hirn deutlich belegen, was im Ende auf das Gleiche hinausläuft

    Dass dies auf das Gleiche hinausläuft würde ich so nicht sagen. Ersteres beträfe Erwachsene und Kinder gleichermaßen, Letzteres spielt, wie Sie richtig festgestellt haben vornehmlich bei Kindern und Jugendlichen eine Rolle, deren Hirn noch nicht ausgereift ist. Dass Drogenkonsum gerade bei Heranwachsenden fatal sein kann bestreite ich nicht. Das ist erwartungsgemäß und deckt sich mit den Erfahrungen bei Alkohol.

    Zitat

    Die körperliche Abhängigkeit verursacht im Wesentlichen vorübergehende Probleme während des Entzugs, die aber mit ärztlicher Unterstützung erträglich gestaltet werden können. Die psychische Abhängigkeit hält den Süchtigen dagegen über Wochen und Monate wenn nicht lebenslang gefangen.


    Ich kann beim besten Willen nicht begreifen, warum im Zusammenhang mit THC immer wieder verharmlosend darauf verwiesen wird, dass es ja körperlich nicht abhängig mache.

    Da kann ich ja nichts dafür, dass Läuse alleine nicht ganz so schlimm sind wie Läuse und Flöhe in der Kombination. Ich denke ein Alkoholiker oder Opiatabhängiger wäre sehr froh, wenn er vorwiegend "nur" (extra in Gänsefüsschen) mit der psychischen Seite seiner Erkrankung zu kämpfen hätte, statt mit psychischer und körperlicher Sucht. Mit "Verharmlosung" hat das nichts zu tun.

    Zitat

    Tatsache ist, dass man Wein konsumieren kann, ohne einen Rausch zu erleben. Ein THC-Konsument, der es nicht auf die bewusstseinsverändernde Wirkung anlegt, ist mir noch nicht begegnet. Und exakt mit der bewusstseinsverändernden Wirkung beginnt das Risiko der Sucht.

    Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ein Glas Wein löst mir bereits eine subtile Bewußtseinsveränderung aus. Wenn die Rauschwirkung des Alkohols so unliebsam wäre, dann würde sich alkoholfreies Bier sicher viel besser verkaufen und man hätte auch schon Möglichkeiten entwickelt und in Gebrauch, um dem guten Wein den bösen Alkohol zu entziehen. Offensichtlich erfreut sich das aber keiner großen Nachfrage.


    Ergänzendes Zitat aus dem Gutachten "Fahreignung bei Cannabiskonsum" von Prof. Dr. Hans-Peter Krüger unter Mitarbeit von PD Dr. Mark Vollrath:

    Zitat

    m Hinblick auf die Gründe für den Konsum wird in den Stellungnahmen bei dem Vergleich zwischen Cannabis und Alkohol zugunsten des Alkohols des öfteren ausgeführt, daß Alkohol ein legales Genussmittel sei, daß die weit überwiegende Bevölkerung einen kontrollierten Alkoholkonsum praktiziere, daß dem Normalverbraucher der Genuß von Alkohol wegen seiner anregenden Wirkung willkommen und daß Ziel des Trinkens gerade nicht die rauschhafte Betäubung sei. Mit dem Konsum von Cannabis dagegen werde vielmehr häufig und gezielt ein Rauschzustand angestrebt. (u.a. Stellungnahme der Stadt Freiburg im Breisgau, Zitat des Bundesverfassungsgerichts im Urteil des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg, S.8). Diese Annahmen dürften durch neuere Untersuchungen relativiert sein. So sind, entsprechend den Untersuchungen von Kleiber, bei Cannabiskonsumenten die Gründe für den Konsum sehr ähnlich denen des Alkohols: u.a. Entspannung, Abschalten etc. Weitere Ausführungen hierzu wird sicher Herr Kleiber machen.

    http://www.medizin.uni-koeln.d…rechtsmedizin/ga_bvg.html


    Ich kann leider nicht auf alle der von ihnen genannten Studien eingehen, daher halte ich mich allgemein:

    Zitat

    Außerdem gibt es starke Hinweise auf langanhaltende Durchblutungsstörungen nach THC-Konsum: Mit Cannabis nicht mehr so richtig im Fluss [Bild der Wissenschaft]

    Diese Studie wurde von der NIDA (National Institute on Drug Abuse) finanziert, die kaum als wissenschaftlich neutral bezeichnet werden kann. http://www.nida.nih.gov/


    Die finden immer ganz tolle Sachen heraus. ZB. dass Cannabis süchtig macht. Ganz wissenschaftlich bewiesen mit iv-kokainsüchtigen(!) Affen: http://www.sciencedaily.com/re…/2000/10/001017073204.htm


    Die NIDA finanzierte auch solche Studien wie die von Ricaurte, die in Nature veröffentlicht und nachher peinlicherweise zurückgenommen werden mußte: (lesen unter "Lügen und Wahrheit") http://www.netzwelt.de/lexikon/MDMA.html


    Wäre alles nicht so schlimm, wenn es nicht so wäre, dass die NIDA nach eigenen Angaben 85% aller Studien finanziert, die sich mit Drogenmißbrauch beschäftigen! Das sollte man im Hinterkopf behalten, wenn man Studien über Cannabis insb. aus den USA liest.


    Zur genannten Studie nocheinmal:


    Die untersuchten Konsummuster sind schon extrem, bis zu 50(!) Joints täglich (was in Ihrer Quelle leider nicht erwähnt wird, aber hier zB.: http://derstandard.at/?url=/?id=1945627), da wäre es schon eher verwunderlich, wenn das keine Auswirkungen hätte. Hier noch ein Kommentar dazu aus diesem Link:

    Zitat

    "William Notcutt vom James Paget Hospital argumentierte, dass die Langzeitwirkungen auf das Gehirn nicht von der gleichen Substanz ausgelöst worden sein könnte, die auch für das Hochgefühl verantwortlich ist. "Jemand, der 50 Joints pro Tag raucht, nimmt eine große Menge von Karzinogenen von den Marihuana-Pflanzen auf. Wir wissen, dass die kardiovaskulären Auswirkungen von Cannabis sehr komplex sind und von vielen Faktoren abhängen. Jetzt müssen Menschen getestet werden, die qualitativ hochwertige medizinische Extrakte nutzen."

    http://derstandard.at/?url=/?id=1945627


    Fortsetzung folgt

    Fortsetzung


    Diese Studie ist Ihnen sicher auch bekannt: http://www.nature.com/cgi-taf/…v28/n10/abs/1300225a.html


    Machen Sie sich einmal den Spaß diese Dosen in humanverwertbare Joints umzurechen. (1]Die Ratten in der Studie bekamen in ihrer Pupertät 20 Injektionen des synthetischen Cannabinoids WIN 55,212-2 (WIN) (1.2 mg/kg). 2] Die Rattenpupertät dauert etwa 1 Monat. Die Tiere standen also mehr als 60% ihrer Pupertät unter Drogen. 3] WIN 55,212-2 ist ein synthetisches Cannabinoid, das nicht in der Cannabispflanze vorkommt und etwa 4-fach stärker ist als delta9-THC. "WIN-2 showing a potency more than four times that of delta9-THC." http://www.jneurosci.org/cgi/content/abstract/20/23/8932


    4] Die mittlere biologische Verfügbarkeit von THC in inhaliertem Cannabisrauch beträgt knapp 20%. "Rauchen: Die Bioverfügbarkeit liegt bei durchschnittlich 19%." http://www.psychoring.de/Sucht-Cannabis.htm


    Bioverfügbarkeit bei intraperitonealer Injektion konnte die Studienleiterin auf Anfrage leider nicht nennen.(!) 5] THC-Gehalt im Cannabis durchschnittlich 10% lt. BKA-Beschlagnahme-Werten. 6] Der Cannabisgehalt eines Joints beträgt etwa 100-260mg. "But in Europe, where a reefer cigarette typically contains only 100-260 mg of cannabis." http:www.emcdda.eu.int/index.cfm?fuseaction=public.AttachmentDownload&nNodeID=2950&slanguageISO=EN


    6] Körpergewicht eines jungen Menschen in etwa 50kg (?))


    Auf jeden Fall läßt sich das aufgrund der vielen Unbekannten und Übertragungsfehler kaum umrechnen und ich bin so schlau wie vorher und weiß letztlich nur, dass Cannabisgenuß (in welchen Dosen auch immer) in der Pubertät wahrscheinlich schädlich für das Gehirn ist, im Erwachsenenalter dagegen eher nicht.


    Anderes Beispiel dafür, was man im Reagenzglas so alles erforschen kann: http://www.3sat.de/nano/news/64362/


    Dazu im Vergleich: Die gleiche Wissenschaftlerin: http://www.baz.ch/sciencecorne…F8A-430E-9428E5AF264E7B75


    Fällt etwas auf?


    Wahrscheinlich lassen ähnlicher Ergebnisse auch mit (Überdosen an) Koffein oder Vitamin A erzielen, ohne dass man daraus ernsthaft einen Rückschluß auf die Wirkung von Kaffee oder Karotten in der in vivo-Situation ableiten könnte.


    Die von Ihnen genannten Abstracts habe ich aufmerksam gelesen kann aber z.Z. nicht im Einzelnen darauf eingehen (müßte erst die Vollversionen lesen), wollte aber in diesem Beittrag wenigstens aufzeigen, dass sehr viel geforscht wird, wenn der Tag lang ist und nicht alles davon auf die Goldwaage zu legen ist. Als Ergänzung möchte ich Ihnen aber ebenfalls etwas zum Lesen anbieten, falls Interesse besteht:


    Minimale Langzeiteffekte von Marijuana im Zentralenervensystem: http://ucsdnews.ucsd.edu/newsrel/health/longtermcannabis.htm


    Bericht des Institute of Medicine: http://www.legalisieren.at/studien/iom.htm (Link zum Original beachten.)

    Zitat

    Nur um eines klarzustellen: Ich will nicht den Alkohol als Rauschmittel verharmlosen, im Gegenteil. Ich wende mich aber entschieden dagegen, durch unzulässige Vergleiche von Todesstatistiken den Eindruck zu erwecken, als sei Cannabis eine harmlose Droge.

    Wir liegen eigentlich gar nicht so weit auseinander. Ich wehre mich nur genau andersrum gegen eine pauschale Verteufelung von Cannabis, das heißt nicht, dass ich Cannabis für "harmlos" halte. Daher stimme ich ihnen auch zu, wenn Sie sagen:

    Zitat

    Keine psychoaktive Substanz, kein Rausch ist harmlos. Erst recht nicht dann, wenn sie/er regelmäßigen Eingang in die Lebensgestaltung findet, d.h. zu einem Teil des eigenen Lebens wird. Das ist bei einem Alkoholrausch nicht anders zu werten als beim Joint.

    Wobei man die Regelmäßigkeit noch genauer definieren müßte.

    Zitat

    Es ist aber vermessen, den bewusstseinsverändernden Joint mit einem Glas Rotwein zum Essen zu vergleichen.

    Finde ich nicht. Sieht man davon ab, dass Alkohol auch in geringen Mengen nicht "harmlos" ist http://www.aerztekammer-bw.de/…undheitsnews/alkohol.html


    http://www.faz.net/s/Rub8E1390…Tpl~Ecommon~Scontent.html


    und die Gesamtstatistik http://www.ift.de/IFT_deut/Daten/praevalenz.htm


    zeigt, dass sich lange nicht so viele Menschen mit dem Gläschen Wein zum Essen begnügen, wie es wünschenswert wäre und zieht man noch das Suchtpotential Alkohol/Cannabis im Vergleich in Betracht (siehe den IOM-Link) dann kann man das durchaus auf eine Stufe stellen, wobei die Risiken beider Drogen sicherlich unterschiedlich gelagert sind. In beiden Fällen ist jedoch ein "vernünftiger Umgang" möglich. Ob ich am Wochenende ein, zwei Bier trinke oder einen Joint rauche, der Unterschied ist marginal, kann ich auch aus eigener Erfahrung bestätigen. Haben Sie schon einmal Cannabis geraucht? Ist nur eine Frage, ich empfehle es nicht weiter. Es ist jedenfalls lange nicht so spektakulär wie man es sich vorstellt. Leichte Entspannung und Stimmungsverstärkung, Veränderung des Gedankenflusses, gesteigerter Appetit, keine Halluzinationen, keine Flashbacks, nach 2-3 h ist die Wirkung fast vollständig verflogen, einen Kontrollverlust wie unter Überdosierung von Alkohol erlebt man unter Cannabis kaum, schlimmstenfalls sitzt man auf der Couch und kommt nicht mehr hoch ;-) . Lediglich die Kombination mit Alkohol sollte vermieden werden, wegen gegenseitiger Wirkungsverstärkung.


    mfg und schönes Wochenende

    Irrtum von mir: George Ricaurte veröffentlichte seine XTC-Studie nicht in Nature, sondern in Science


    http://www.psychiatrie-aktuell…jhtml?itemname=news_55749


    Der oben von mir verlinkte Text zu MDMA in Netzwelt wurde abgeändert, daher findet man den Kommentar zu Ricaurte in diesem Link nicht mehr unter "Lügen und Wahrheit" sondern unter "Kontroverse Studien". Will nicht spammen, aber da das ursprüngliche Thema auch Extacy war ist eine Richtigstellung vielleicht angebracht.

    @Fabian1980

    Und du hällst dich für so intelligent, dass du mich in meinem Beruf, wo ich sowohl mit Suchtgift-Konsumenten beratend, als auch teilweise mit der Polizei zusammenarbeite, belehren kannst?


    Ich kann mich noch an den Anfang dieses Threats erinnern, wo mir als 1. Person Leny die Ungefährlichkeit von Joints verklickern wollte. Frag mal Leny, wie es ihr so geht, mittlerweile! Darum nehme ich euch Konsumenten eigentlich nicht ernst, ihr verharmlost die Sache so lange, besser gesagt, die Droge verharmlost es selbst, weil ihr nicht mehr ihr selbst seid. Nicht umsonst nennt man so etwas bewußtseinsverändernde Substanzen.


    Und immer diese hinkenden Vergleiche mit Alkohol, der DROGE schlechthin... Vergleiche 5g reinsten Alkohol mit 5g reinsten Hasch oder Cannabis! Beim Alkohol wirst du nichts merken, beim Hasch bist du nicht mal mehr fähig deinen Namen zu sagen oder deine Umwelt so wahrzunehmen, wie sie wirklich ist.


    Sieh der Realität ins Auge Fabian oder wurde sie bereits vom Hasch-Rauch so vernebelt?


    LG

    Zitat

    Und du hällst dich für so intelligent, dass du mich in meinem Beruf, wo ich sowohl mit Suchtgift-Konsumenten beratend, als auch teilweise mit der Polizei zusammenarbeite, belehren kannst?

    Tja... scheinst ja nicht viel gelernt zu haben. Immerhin haben dir hier mehrere Leute versucht mitzuteilen das du auf dem Holzweg bist. Und vorallendingen können wir auch "fundierte quellen" angeben. Zeig du mir doch mal was das mich vom gegenteil überzeugt.

    Zitat

    Und immer diese hinkenden Vergleiche mit Alkohol, der DROGE schlechthin... Vergleiche 5g reinsten Alkohol mit 5g reinsten Hasch oder Cannabis! Beim Alkohol wirst du nichts merken, beim Hasch bist du nicht mal mehr fähig deinen Namen zu sagen oder deine Umwelt so wahrzunehmen, wie sie wirklich ist.

    Na sicher. Du vergleichst ja auch total unterschiedliche sachen. Ich würde mal sagen das 5 Gramm hasch ungefähr mit mindestens 2 kisten Bier zu vergleichen ist. Sauf mal 2 Kisten bier und sag mir das du danach noch fähig bist zu sprechen. Wohl kaum! Du liegst dann eher mit ner Alkoholvergiftung im Krankenhaus. Bei 5 Gramm Haschisch dagegen bist du nen bisschen platt und lethargisch, kannst aber noch normal reagieren, sprechen usw. Hast du schonmal gehört das jemand an Marihuana gestorben ist? Wohl eher nicht, hm? Und reden kannste immer wenn du was geraucht hast. Da kannste auch 10. 15 . 50. gramm rauchen. Soviel zu deinen "Sachkenntnissen"!

    Zitat

    Sieh der Realität ins Auge Fabian oder wurde sie bereits vom Hasch-Rauch so vernebelt?

    Hm... sichi kollege. Ich sehe Glasklar! Und du?

    Glasklar..

    Du siehst so glasklar, das du schon wieder 5g Hasch mit 2 Kisten Bier vergleichst!


    VERGLEICHE 5g HASCH mit 5g ALKOHOL!!! Nicht anders, kein Bier (95% Wasser Hopfen Malz etc.), sondern "Giftiges mit Giftigem". Drogen mit Drogen. Ein berühmter Wissenschaftler sagte einmal "Alles ist Gift, es kommt nur auf die Doesierung an!"...kapische?


    Und wenn mir hier 20 Leute sagen, wie die Gesetzeslage ist...laut Statistik wissen auch 26% der Deutschen bzw. Österreichern nicht, wann Wasser gefriert bzw. kocht. Sei mir nicht böse, aber wenn es hier im Threat 5 Hasch-Konsumenten gibt, die ihr Heiligtum, ihre geheime Sucht, verteidigen und das mit allen Mitteln, dann zählt das für mich schon lange nicht soviel wie 2 Jahre fundierte Ausbildung und 5 Jahre Erfahrung in meinem Beruf zwecks Beratung von "Besserwissern" die mal nicht recht hatten und über die Droge nicht so gut Bescheid wußten, wie sie taten und nunmehr mit rechtlichen Konsequenzen kämpfen müssen oder gerade auf dem besten Wege sind, ihr Leben wegen einer blöden Vorstrafe zu versauen. Wenn du das machen willst, deine Sache, penibel gesagt, eine Konkurrenz weniger am Arbeitsmarkt und 1 Arbeitsloser mehr, den wer nimmt heutzutage Leute mit Vorstrafen in seinem Betrieb auf. Und damit meine ich Betriebe, die dir mehr als 800 Euro im Monat bezahlen.


    Du tust hier ja so, wie wenn der Konsum von Hasch etc. gesellschaftlich bzw. gesetzlich so anerkannt werden, wie ne Packung Zigaretten oder der Konsum von Alkohol, wenn ich mich mit Freunden treffe. Damit frage ich mich, in welcher Welt du eigentlich lebst, nicht ich bin mit meiner Auffassung bzw. Meinung der Aussenseiter, sondern du, der Konsument von illegalen Suchtmitteln und die Person, von wo du das Hasch beziehst, ist ein Dealer, ein Mensch der mit Drogen handelt! Ein Mensch, der auch nicht davor zurückschreckt, jene Drogen an minderjährige zu verkaufen. Streng mal ein bißchen dein Hirn an und denke auch an die Leute, die hinter einem solchen morbiden Konsum von Hasch stecken. Und in diesem Kreilauf bist du nur Mittel zum Zweck, nichts anderes. Für den Dealer irrelevant und für die Gesellschaft das schwarze Tuch. Du bist allein, mit deinen Hasch-Kollegen, Freund des Forums!


    MfG

    Nix für ungut, aber wenn ich...

    ...den Hasen lese, muß ich immer an ein bestimmtes Lied von Hans Söllner denken...


    *zöger* ....*reinkopier* 8-)


    He Zimmermann hear zu, i muaß da wos verzähln,


    i hob de letzte Woch amoi im Fernsehn gsegn,


    do warst so dermaßen besoffen hsot blos no glallt und bled g´lacht,


    aber mia mechst du verzähln das Marihuana deppert macht,


    Beim Starkbieranstich am Nockherberg do flaggerns ummanand,


    wenns überhaupt no geh kinnan, dann gengans blos zum kotzen naus vor´s Haus


    die Elite unserers Landes versauft des bißl Hirn des ham,


    aber uns mechtn´s verzähln vom Marihuana werd ma bled,


    Refrain:


    Marihuana für die Mamma, Marihuana für das Kind


    und da Opa rauchts gegn´s Rheuma, weil er net gern Pillen nimmt


    Marihuana für´n Herrn Zimmermann, den zwing ma das as raucht,


    Marihuana setzt s´Gehirn in Gang, des is genau des wos der braucht.


    Am Oktoberfest letzt Johr, habt´s do an Gauweiler g´seng,


    total aufgschwemmt, scho so süchtig, daß er Büchsenbier sauft,


    macht er no Werbung für sein Dealer mit am Krug vom Hofbräuhaus


    aber mir mecht er verzähln, alle Süchtigen ham Aids,


    da Wiesheu Otto fahrt im Suff de Leit tot auf der Straß,


    und da Weigl hot im Rausch s´Gsetz von der Quellensteuer gmacht,


    und an Alaska hamma g´seng wos dabei rauskimmt wenn ma sauft


    ja aber uns mechtns verzähln vom Marihuana werd ma bled


    Ja, Marihuana is a Droge, de so oid is wia de Welt,


    legalisiert ses endlich und koa Mensch verdient mehr damit Geld


    und Marihuana macht ned süchtig so wia Alkohol


    aber des schnallts ihr nimma, ihr habt´s eich ja scho bledgsuffa do drom.

    Oh Gott!

    Zitat

    Du vergleichst ja auch total unterschiedliche sachen. Ich würde mal sagen das 5 Gramm hasch ungefähr mit mindestens 2 kisten Bier zu vergleichen ist. Sauf mal 2 Kisten bier und sag mir das du danach noch fähig bist zu sprechen.

    Tolle Berechnung!


    Der THC-Gehalt liegt bei ca. 10 %. Somit brauchst du schon 10 Gramm um auf 1 Gramm THC zu kommen.


    Ein Liter Bier hat gerundet 5 Promile. Promile steht für ein 1000stel.


    Somit ergibt sich folgende Berechnung:


    1 Gramm THC (und nicht Hasch!) = 10 Gramm Hasch!


    5 Gramm Alkohol = 1 Liter Bier = 2 Flaschen!


    Da kann jetzt wirklich jeder Schreiben, was er will.


    0,2 Liter Bier steht in keinem Verhältnis zu 10 Gramm Hasch.

    @Superhase

    Zitat

    Du siehst so glasklar, das du schon wieder 5g Hasch mit 2 Kisten Bier vergleichst!

    Exakt. Ich setzte diese Drogen in ein angemessenes Verhältnis. Dir fehlt anscheinend "trotz" deiner fachlichen Kompetenz die möglichkeit das in relativem Maße zu sehen. Beispiel:


    5g - Alkohol 5g - Haschisch 5g - Nikotin


    Was ist davon am gefährlichsten? Ich bin schon auf deine Antwort gespannt.

    Zitat

    Ein berühmter Wissenschaftler sagte einmal "Alles ist Gift, es kommt nur auf die Doesierung an!"... kapische?

    Nee, nix kapische. Bevor du mit deinem falschen Fachwissen prahlen willst solltest du dich mal vorher besser informieren. Korrekt lautet das Zitat :


    Die Menge macht das Gift - Paracelsus

    Zitat

    Wenn du das machen willst, deine Sache, penibel gesagt, eine Konkurrenz weniger am Arbeitsmarkt und 1 Arbeitsloser mehr, den wer nimmt heutzutage Leute mit Vorstrafen in seinem Betrieb auf. Und damit meine ich Betriebe, die dir mehr als 800 Euro im Monat bezahlen.

    Wer hat gesagt das ich das so mache? Wieso glaubst du ich wäre Arbeitslos? Ich denke du hast leichte wahrnehmungsschwierigkeiten.

    Zitat

    Damit frage ich mich, in welcher Welt du eigentlich lebst, nicht ich bin mit meiner Auffassung bzw. Meinung der Aussenseiter, sondern du, der Konsument von illegalen Suchtmitteln und die Person, von wo du das Hasch beziehst, ist ein Dealer, ein Mensch der mit Drogen handelt! Ein Mensch, der auch nicht davor zurückschreckt, jene Drogen an minderjährige zu verkaufen. Streng mal ein bißchen dein Hirn an und denke auch an die Leute, die hinter einem solchen morbiden Konsum von Hasch stecken. Und in diesem Kreilauf bist du nur Mittel zum Zweck, nichts anderes. Für den Dealer irrelevant und für die Gesellschaft das schwarze Tuch. Du bist allein, mit deinen Hasch-Kollegen, Freund des Forums!

    Klischees, Vorurteile... blablabla...


    Wer hat gesagt das ich Drogen konsumiere? Wo habe ich gesagt das ich bei nem Dealer einkaufe? Wo steht geschrieben das jeder "Grasshändler" mit kleinen Kinder dealt?

    Zitat

    Du tust hier ja so, wie wenn der Konsum von Hasch etc. gesellschaftlich bzw. gesetzlich so anerkannt werden, wie ne Packung Zigaretten oder der Konsum von Alkohol.

    Eben nicht. Falls du wirklich lesen und verstehen könntest dann hättest du bemerkt das ich Marihuana alias Cannabis Sativa in keinem Wort gut geheißen habe. Im gegenteil... für kinder ist der Konsum verherrend. Es geht mir nur darum das du erkennen sollst das "alles" zur Droge werden kann und das Alkohol bzw. Kippen um längen gefährlicher sind als Grass. Schau doch mal auf die Alkopops... die kleinen Kippenschachteln... alles perfekt zugeschnitten für die Kinder und Jugendlichen von heute und dann überlege nochmal was wohl heftigere Ausmaße erreicht hat.


    Ich bin nicht der Meinung das Alkohol und Zigarretten auf derselben stufe wie Marihuana stehen. Aber dennoch verharmlose ich nicht das eine und mache das andere schlecht. Sondern ich mache beides schlecht. Verstehst du den Unterschied?


    Fabian

    @aufrecht

    Ebenfalls tolle berechnung. Es war aber die rede von 5gramm Hasch oder 5gramm Alkohol.


    Ausserdem meinte ich mit meinem Vergleich die Auswirkungen und nicht die puren Inhaltstoffe. Klar, machen 5gr. Hasch mehr breit als die 5gr. Alkohol aber ich rede von der Wirkung. Und du kannst mir kaum erzählen das 5gr. Alkohol (also 2 bier) und 5 gr. Hasch(ca. 25 Joints) in einem angemessenen Verhältnis stehen.


    Aber hey... 5gr. Heroin sind auch viel gefährlicher als 5gr. Alkohol.


    Aber das Verhältnis stimmt halt nicht.

    @ Fabian

    Wie lange kiffst du schon?


    Vergleiche Hasch mit Bier oder THC mit Alkohol!


    1 Gramm ist ein 1000stel eines Kilos


    1 Promille ist ein 1000stel eines Liters


    So schwierig?

    Fabian

    Ja, frage mich nur, wo du das Gras kaufst, wenn nicht von einem Dealer? Aber ja, du fährst sicherlich nach Holland *rofl*, und machst nur auf legal, weil du alles dort verkiffst. Fabi komm mal runter vom Trip. Der Kauf ist illegal, die Einfuhr ist illegal und wenn du das Zeug kiffst besitzt du es, keine Ausrede darüber, mein Freund hat sie mir gegeben. Besitz ist illegal, also worüber soll ich noch diskutieren? Illegal ist illegal, keine Diskussion über Nutzen oder Verharmlosung. Und wenn du illegale Sachen besitzt, mußt du mit strafrechtlichen Kosnequenzen rechnen.


    Was gefährlicher ist, im Verhältnis 5g Alkohol und 5g reinstes THC, Hasch/THC!!! Selbst ein Ei gelegt, was? Ausserdem habe ich nie gesagt, dass du keinen Job hast, ich meinte, wenn man deswegen strafrechtlich belangt wird, wird es sehr schwer sein, da es im Leumund steht, einen zu bekommen. Lesen lernen, argumentieren, das solltest du lernen, nicht KIFFEN IST JA SO GEIL UND VOLLKOMMEN UNGEFÄHRLICH.


    Und zu dem Kollegen vor deinem Beitrag, der mit dem Lied! Wieso fällt es euch so schwer, 1g THC mit 1g Alkohol zu vergleichen, wieso muss ich einen Joint immer mit einem Vollrausch vergleichen? Von 1g Alk werde ich wohl kaum besoffen sein. Gleiches mit Gleichem. Aber da zieht THC den Kürzeren, darum wohl, oder?


    Wenn du vielleicht wüßtest, was ich schon in meinen Beruf gesehen habe, dann würdest du vielleicht etwas anderes denken. Aber die Welt hat ja genug Klugscheisser, wie ihr, die nicht mal wissen, was sie sich hineinziehen! Wahrscheinlich hat man die bis jetzt nur Malboro-Tabak verkauft und du glaubtest es war Hasch!Traurig...


    Zu Recht ein...