• Wie erkenn ich an meinem Kind Exstacy-Konsum

    Woran erkenn ich denn, ob mein Kind (14) exstacy hin und wieder oder regelmäßig nimmt ?
  • 243 Antworten

    *pssssst*

    ProZENT, bei Alk ist es ProZENT ;-)


    Und sagt mal, ihr wollt doch nicht allen Ernstes aus Gramm-Angaben ableiten, wie sehr was reinhaut bzw. schädlich ist ?


    Trinkt doch mal 5g Koffein...Ist voll legal !! ;-)

    Ähm...

    Will ja nicht als Klugscheisser gelten, aber reiner Alkohol wird sehrwohl in Gramm angegeben. Weil reiner Alkohol 100% hat. Darum heisst es auch reiner Alkohol, Prozent ist der Anteil von Alk im Getränk. Bei Bier ca. 5%, was heissen soll 5% 100-prozentiger Alkohol...


    Ungefähre Rechnung, weil Bier schwerer ist, 1/2 Liter Bier hat ca. 1/2kg Masse, davon 5% sind 25g Alkohol! Das ist nur ein ungefährer Wert!!!!


    Aber, pssssst, so gut gebildete Leute, wie du, die nicht mal den Unterschied zwischen Promille, Gramm, Prozent und reinen Alkohol kennen, haben sicherlich den Durchblick beim Kiffen. Psssst, besser schweigen und lernen, als posten....


    Hugh, ich habe gesprochen.

    @superhase

    Zitat

    Ja, frage mich nur, wo du das Gras kaufst, wenn nicht von einem Dealer? Aber ja, du fährst sicherlich nach Holland *rofl*, und machst nur auf legal, weil du alles dort verkiffst. Fabi komm mal runter vom Trip.

    Ich? Ich kaufe das Zeug garnicht. Und das nurmal so vorweg. Nur weil ich Alkohol, Zigaretten und THC gleich schlimm einstufe, bedeutet das nicht das ich selber etwas davon konsumiere.


    Was ist mit dir los? Kannst du normal argumentieren und begründen warum du so denkst ohne wilde vermutungen anzustellen?

    Zitat

    Der Kauf ist illegal, die Einfuhr ist illegal und wenn du das Zeug kiffst besitzt du es, keine Ausrede darüber, mein Freund hat sie mir gegeben. Besitz ist illegal, also worüber soll ich noch diskutieren? Illegal ist illegal, keine Diskussion über Nutzen oder Verharmlosung. Und wenn du illegale Sachen besitzt, mußt du mit strafrechtlichen Kosnequenzen rechnen.

    Ja und? Erzähl mir was neues. Ich besitze keine Drogen, also warum erzählst du mir das?

    Zitat

    Was gefährlicher ist, im Verhältnis 5g Alkohol und 5g reinstes THC, Hasch/THC!!! Selbst ein Ei gelegt, was?

    Wahh? Die frage lautete anders... ich hab die gefragt was von den folgenden sachen am gefährlichsten deiner Meinung nach ist: 5 gr. Nikotin 5 gr. Alkohol oder(!) 5 THC


    Verstehst du? Nicht "entweder oder" sondern "entweder oder, oder"-> Klingelts? -> multiple choice!


    Das mit dem Ei lassen wir jetzt mal unkommentiert.

    Zitat

    Lesen lernen, argumentieren, das solltest du lernen, nicht KIFFEN IST JA SO GEIL UND VOLLKOMMEN UNGEFÄHRLICH.

    Hm... das sagst du mir? Verstanden hast du mich bisher nicht ein stück.

    Zitat

    Wieso fällt es euch so schwer, 1g THC mit 1g Alkohol zu vergleichen, wieso muss ich einen Joint immer mit einem Vollrausch vergleichen?

    Haargenau das meine ich. Pass auf. Ich machs nochmal für kleinkinder äh... dich. Ich meinte: 2-3 Bier / 3 Joints haben ungefähr dieselbe betäubende Wirkung.


    Wenn ich eins von beiden jeden Tag konsumiere, was ist davon wohl auf lange Sicht gesehen schlimmer?

    Zitat

    Aber die Welt hat ja genug Klugscheisser, wie ihr, die nicht mal wissen, was sie sich hineinziehen! Wahrscheinlich hat man die bis jetzt nur Malboro-Tabak verkauft und du glaubtest es war Hasch! Traurig...

    Alles klar. Du musst ja echt ne blühende Fantasie haben. Kiffst du zufällig? ;-)

    Harhar....

    @Superhase

    Zitat

    Ungefähre Rechnung, weil Bier schwerer ist, 1/2 Liter Bier hat ca. 1/2kg Masse, davon 5% sind 25g Alkohol! Das ist nur ein ungefährer Wert!!!!

    Ist nicht nur ein ungefährer wert... sondern ungefähr total Falsch.


    20 g reiner Alkohol entspricht ca.


    1/4 Liter leichtem Tafelwein,


    1 1/2 Liter Normalbier,


    3 kleinen Schnäpsen a 2 cl oder


    2 Gläsern Sekt.


    soviel dazu...

    !!!Korrektur

    Zitat

    2-3 Bier / 1 Joints haben ungefähr dieselbe betäubende Wirkung.


    Wenn ich eins von beiden jeden Tag konsumiere, was ist davon wohl auf lange Sicht gesehen schlimmer?

    3 Joints und 2-3 bier sind wohl nicht auf demselben level. ;-)

    Büdde...

    Und selbst wenn es 1 1/2 Liter Bier sind, ist 5g "THC" ETWAS mehr... So, jetzt lass ich dich mal wider googeln...


    Multiple Choice: Oder ist oder, oder? Und ich antwortet, dass von 5g Alk und 5g THC, wohl 5g THC schlimmer ist, Antwort MC ist THC, genau das was ich schrieb, verwirrt?


    Ausserdem, wenn du nicht Konsument bist bzw. mit der Szene zu tun hast, dann frage ich mich, wo du dir die Angaben und Auswirkungen aus der Nase ziehst? Theorie und Praxis sind 2 Paar Schuhe, du hast weder Ahnung vom Einen noch vom Anderen. Versuchst hier Leute zu kritisieren, die jahrelange Erfahrung auf dem Gebiet haben und zahlreiche, nicht nur THC Konsumenten kennen und mit deren Problemen zu tun haben. Jaja, jetzt kommt wieder die Leier, ich kenne wen...


    Und mit den Alkoholangaben, nehme ich ja schon an, dass du die Grundrechnungsarten kennst, oder? Wenn du die Dichte bzw. hier die Masse von Bier weißt, dürfte das nicht schwer auszurechnen sein... Es ist mir vollkommen klar, dass es auch ein Leichtbier gibt, mit nur 2-3% Alkohol, mein Gott.


    Deine Meinung zum Thema ist zwar nett und respektabel, aber wenn du damit nichts zu tun hast, bist du für mich kein Diskussionspartner. Das wäre genau das Gleiche, wie wenn ich hier mit einem 5-jährigen über Integralrechnung reden würde, er würde zwar im Internet eine Menge Formeln, die er abschreiben kann, filtern können, aber kapieren wird er es trotz seines Alters nicht. Genauso wie bei dir, Fabian!


    MfG

    Zitat

    Multiple Choice: Oder ist oder, oder? Und ich antwortet, dass von 5g Alk und 5g THC, wohl 5g THC schlimmer ist, Antwort MC ist THC, genau das was ich schrieb, verwirrt?

    Alles klar.

    Zitat

    Ausserdem, wenn du nicht Konsument bist bzw. mit der Szene zu tun hast, dann frage ich mich, wo du dir die Angaben und Auswirkungen aus der Nase ziehst? Theorie und Praxis sind 2 Paar Schuhe, du hast weder Ahnung vom Einen noch vom Anderen. Versuchst hier Leute zu kritisieren, die jahrelange Erfahrung auf dem Gebiet haben und zahlreiche, nicht nur THC Konsumenten kennen und mit deren Problemen zu tun haben. Jaja, jetzt kommt wieder die Leier, ich kenne wen...

    Genau, ich kenne wen...

    Zitat

    Und mit den Alkoholangaben, nehme ich ja schon an, dass du die Grundrechnungsarten kennst, oder? Wenn du die Dichte bzw. hier die Masse von Bier weißt, dürfte das nicht schwer auszurechnen sein... Es ist mir vollkommen klar, dass es auch ein Leichtbier gibt, mit nur 2-3% Alkohol, mein Gott.

    Na, ist doch schön.

    Zitat

    Deine Meinung zum Thema ist zwar nett und respektabel, aber wenn du damit nichts zu tun hast, bist du für mich kein Diskussionspartner. Das wäre genau das Gleiche, wie wenn ich hier mit einem 5-jährigen über Integralrechnung reden würde, er würde zwar im Internet eine Menge Formeln, die er abschreiben kann, filtern können, aber kapieren wird er es trotz seines Alters nicht. Genauso wie bei dir, Fabian!

    Ebenfalls alles klar.


    Ich bin an weiteren Diskussionen mit dir nicht mehr interessiert und lasse das jetzt hier einfach alles so im Raum stehen. ;-)

    @ kst

    Zitat

    Es liegt mir fern, Cannabis schönzureden.

    Dann lassen Sie es doch auch bitte.

    Zitat

    Insbesondere der Drogenkonsum Minderjähriger ist eine üble Geschichte,

    Und Sie glauben ernsthaft, dass die Kids da differenzieren?


    Davon abgesehen trägt eine bewusstseinsverändernde Substanz per se ein im individuellen Fall schwer kalkulierbares Risiko zur Suchtentstehung, insofern richtet sich meine Warnung genauso an Erwachsene.

    Zitat

    Weiterhin macht die Dosis das Gift (Paracelsus), in diesem Sinne muß man zwischen Wochendkonsum und dauerbreit genauso unterscheiden wie zwischen dem bereits genannten Glas Wein zum Essen und dem Suff.

    Ich persönlich sorge mich gar nicht so sehr um die akut toxische Wirkung, sondern um die Gefahr der Gewöhnung und der Sucht, die, wie schon ausgeführt, von der bewusstseinsverändernden Wirkung abhängt. Damit fällt das Glas Wein zum Essen aus Ihrem o.g. Vergleich komplett heraus. Auch einen "lediglich" Wochenendkonsum von THC können Sie nicht auf diese Ebene bringen, Sie können ihn höchstens mit einem Wochenend-Alkoholrausch vergleichen.

    Zitat

    Möglicherweise benutzen Studien mit Cannabis/THC vermehrt hohe Dosierungen, damit man überhaupt etwas findet oder es werden auf die in vivo-Situation nicht übertragbare Versuchesaufbauten konstruiert.

    Auf ein "möglicherweise" sollten Sie sich nicht verlassen, wenn es um Ihre Gesundheit geht.

    Zitat

    Es ist meine Vermutung, da man als Laie die "Löcher" leicht für pathologisch halten kann. Ich lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen.

    Genau, und wenn ich Ihnen als hypothetischem Polizist berichte, in der Altstadt läge ein Mann mit einem Loch im Kopf, dann erzählen Sie mir wahrscheinlich etwas von Mund, Nase und Ohren.


    Nein, ich habe den Bericht nicht gesehen, aber ich habe auch keine Spekulationen über seine Glaubwürdigkeit angestellt.

    Zitat

    Ersteres beträfe Erwachsene und Kinder gleichermaßen, Letzteres spielt, wie Sie richtig festgestellt haben vornehmlich bei Kindern und Jugendlichen eine Rolle, deren Hirn noch nicht ausgereift ist. Dass Drogenkonsum gerade bei Heranwachsenden fatal sein kann bestreite ich nicht.

    Die wachstumshemmende Wirkung v.a. beim jugendlichen Hirn war nur ein Aspekt in den von mir zitierten Arbeiten, Die Mehrzahl bezog sich auf Veränderungen des Hippocampus unabhängig vom Alter.

    Zitat

    Ich denke ein Alkoholiker oder Opiatabhängiger wäre sehr froh, wenn er vorwiegend "nur" (extra in Gänsefüsschen) mit der psychischen Seite seiner Erkrankung zu kämpfen hätte, statt mit psychischer und körperlicher Sucht. Mit "Verharmlosung" hat das nichts zu tun.

    Aus eigener Anschauung kann ich Ihnen sagen, dass einem Alkoholkranken die körperlichen Symptome des Entzugs (und um die ging es) ziemlich kalt lassen im Vergleich zu den wochen- und monatelangen psychischen Entzugserscheinungen. Und die, die nach einem fachgerecht durchgeführten Entzug rückfällig werden, tun dies bestimmt nicht wegen körperlicher Symptome.


    Wenn jetzt jemand darauf abhebt, dass Cannabis keine körperlichen Entzugssymptome verursache und dieses als Hinweis auf die Ungefährlichkeit von Cannabis anführt, dann nenne ich das je nach Wissensstand ein Sich-in-die-tasche-lügen oder eine vorsätzliche irreführende Verharmlosung.

    Zitat

    Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ein Glas Wein löst mir bereits eine subtile Bewußtseinsveränderung aus.

    Wir sollten Wortklaubereien unterlassen, sonst landen wir noch bei der "bewusstseinsverändernden" Wirkung des Sonnenuntergangs.

    Zitat

    Wenn die Rauschwirkung des Alkohols so unliebsam wäre, dann würde sich alkoholfreies Bier sicher viel besser verkaufen und man hätte auch schon Möglichkeiten entwickelt und in Gebrauch, um dem guten Wein den bösen Alkohol zu entziehen.

    Unsinn. Wenn alkoholfreies Bier geschmacklich nicht hinter alkoholhaltigem zurückstünde, es würde sich viel besser verkaufen. Leider ist dem nicht so. Und bezogen auf unser Glas Wein zum Essen gilt dies allemal. Alkohol ist insbesondere bei letzterem halt auch eine essentielle Geschmackskomponente.

    Zitat

    So sind, entsprechend den Untersuchungen von Kleiber, bei Cannabiskonsumenten die Gründe für den Konsum sehr ähnlich denen des Alkohols: u.a. Entspannung, Abschalten etc.

    Dieser Satz zielt nur auf den Teil der Alkoholkonsumenten ab, die diesen zur Entspannung, Abschalten etc. zu sich nehmen. Mit dem Glas Wein oder Bier zum Essen hat das aber herzlich wenig zu tun. Wer Alkohol zum Abschalten braucht, hat m.E. bereits ein Problem, das er angehen sollte. Keinesfalls würde ich irgend jemanden zu einer Fortsetzung eines solchen Verhaltens ermutigen.


    Fortsetzung folgt.

    @ kst: Teil 2

    Zitat

    Diese Studie wurde von der NIDA (National Institute on Drug Abuse) finanziert, die kaum als wissenschaftlich neutral bezeichnet werden kann.

    Abgesehen davon, dass das NIDA eine staatliche Einrichtung ist und damit keinen kommerziellen Interessen verpflichtet ist, finde ich den Begriff Neutralität in diesem Zusammenhang wenig angebracht. Studien, v.a. wenn sie in renommierten Zeitschriften wie Neurology veröffentlicht werden, sind für jedermann überprüfbar. Wenn Sie Kritik an einem Studiendesign vorbringen wollen, gut, aber eine Studie abzulehnen, weil Ihnen der (durchaus nicht unseriöse) Geldgeber nicht gefällt, ist schon ein bisschen schwach.

    Zitat

    Die finden immer ganz tolle Sachen heraus. ZB. dass Cannabis süchtig macht. Ganz wissenschaftlich bewiesen mit iv-kokainsüchtigen(!) Affen: http://www.sciencedaily.com/re…/2000/10/001017073204.htm

    In dieser Arbeit wurde keinesfalls herausgefunden (noch wurde das behauptet), dass Cannabis süchtig mache. Es handelt sich vielmehr um die Etablierung eines Tiermodells, um drogensüchtiges Verhalten zu studieren:

    Zitat

    Self-administration of drugs by animals, long considered a model of human drug-seeking behavior, is characteristic of virtually all addictive and abused drugs.

    Dass diese Tiere kokainsüchtig gemacht worden waren, entwertet die Studie auch für mich ein Stück weit, aber es entkräftet nicht die Kernaussage...

    Zitat

    "Animals will work to get THC. This emphasizes further the similarity between marijuana and other abusable, addicting substances. Both animals and humans will work to acquire access to marijuana in the same way that both animals and humans change their behavior to get other drugs of abuse, like cocaine and heroin."

    ... dass eine Drogenabhängigkeit das Verlangen nach anderen Drogen verstärkt. Mit Blick auf die Erfahrungen am Menschen m.E. wenig spektakulär, aber nicht falsch.

    Zitat

    Die NIDA finanzierte auch solche Studien wie die von Ricaurte, die in Nature veröffentlicht und nachher peinlicherweise zurückgenommen werden mußte: (lesen unter "Lügen und Wahrheit")

    Für mich eher ein Hinweis darauf, wie die Kontrolle wissenschaftlicher Studiendesigns funktioniert, als eine Diskreditierung einer ganzen staatlichen Behörde.

    Zitat

    Die untersuchten Konsummuster sind schon extrem, bis zu 50(!) Joints täglich (was in Ihrer Quelle leider nicht erwähnt wird, aber hier zB.: http://derstandard.at/?url=/?id=1945627), da wäre es schon eher verwunderlich, wenn das keine Auswirkungen hätte.

    Bleiben wir bei der wöchentlichen Durchschnittsdosis von 131 Joints in der Gruppe der starken Konsumenten, das sind ja auch schon 19 Joints pro Tag. Natürlich kann man argumentieren, dass bei diesen auch andere Komponenten als THC die Gehirndurchblutung beeinflusst haben könnten, aber Fakt bleibt doch, dass diese Konsumenten langanhaltende Änderungen der Hirndurchblutung aufwiesen, wo auch immer die herkamen.


    Es wäre nun interessant zu untersuchen, inwieweit ein vergleichbarer Konsum von reinem Tabak ebenfalls solche Folgen hätte, würde sich das bestätigen, spräche es m.E. aber eher für die Gefährlichkeit des Tabakkonsum als gegen die des Marijuana-Rauchens.

    Zitat

    Auf jeden Fall läßt sich das aufgrund der vielen Unbekannten und Übertragungsfehler kaum umrechnen und ich bin so schlau wie vorher und weiß letztlich nur, dass Cannabisgenuß (in welchen Dosen auch immer) in der Pubertät wahrscheinlich schädlich für das Gehirn ist, im Erwachsenenalter dagegen eher nicht.

    Der erste Halbsatz lässt mich fragen, wozu Sie all Ihre Aufstellungen zusammengetragen haben. Nun gut. Der Rest des Satzes erscheint mir ambivalent. Selbst wenn eine bestimmte Studie "nur" die Schädlichkeit von THC während der Pubertät nachweist, spricht dieses keinesfalls für die Harmlosigkeit im Erwachsenenalter. Wie gesagt, es gibt durchaus auch Studien, die Hinweise auf eine Schadwirkung auch jenseits der Pubertät geben.

    Zitat

    ... wollte aber in diesem Beittrag wenigstens aufzeigen, dass sehr viel geforscht wird, wenn der Tag lang ist und nicht alles davon auf die Goldwaage zu legen ist.

    Wenn Sie andere Ergebnisse haben, her damit. Sie meinen...

    Zitat

    Minimale Langzeiteffekte von Marijuana im Zentralenervensystem: http://ucsdnews.ucsd.edu/newsrel/health/longtermcannabis.htm

    Nun, das beruhigt mich nicht sonderlich, werden doch selbst Gelegenheitskiffern Fehlfunktionen beim Lernen und Vergessen nachgewiesen. Selbst "minimal" kann in diesem Zusammenhang gar nicht so wenig sein, da es ja statistisch signifikant sein muss:

    Zitat

    An analysis of research studies with long-term, recreational users of marijuana has failed to reveal a substantial, systematic effect on the neurocognitive functioning of users. According to researchers at the University of California, San Diego (UCSD) School of Medicine, the only deleterious side effect found was a minimal malfunction in the domains of learning and forgetting.

    Zitat

    Bericht des Institute of Medicine:


    http://www.legalisieren.at/studien/iom.htm (Link zum Original beachten.)

    Zunächst sollte man die Zielrichtung dieser Untersuchung nicht aus den Augen verlieren:

    Zitat

    Er fasst den Kenntnisstand zu Cannabis und seinen Wirkungen, insbesondere im Blick auf die medizinische Verwendbarkeit zusammen.

    Und dabei kommt vor allem heraus, dass Cannabis ein Potential als schmerzstillendes Arzneimittel hat, seine Rolle in der Beeinflussung des Immunsystems unklar ist, das Gehirn eine Gewöhnung an THC zeigt (Toleranzentwicklung), laut Tierversuchen ein Suchtpotential bestehe und schließlich die (akute) Entzugssymptomatik im Vergleich zu Opiaten und Benzodiazepinen gering sei.


    Zum Thema Einstiegsdroge liest sich der Originalreport dann doch etwas anders als die österreichische Legalisierungsbefürworterseite wahrhaben will. Im Original heißt es als Schlussfolgerung nämlich lediglich:

    Zitat

    Present data on drug use progression neither support nor refute the suggestion that medical availability would increase drug abuse. However, this question is beyond the issues normally considered for medical uses of drugs and should not be a factor in evaluating the therapeutic potential of marijuana or cannabinoids.

    Also kurz: Die Frage, ob die medizinische Verfügbarkeit von Cannabinoiden den Drogenmissbrauch fördern könne, lässt sich weder bejahen noch zurückweisen, ist aber für die (kontrollierte) medizinische Anwendung auch wenig relevant.


    Auf den nichtmedizinischen Konsum von THC als Einstiegsdroge wird nur in einem Nebensatz eingegangen, und dabei wird festgestellt, dass Rauchen und Alkohol bei Minderjährigen typischerweise vor dem Marijuana-Konsum stehe und damit letzteres als erste Einstiegsdroge selten zu finden sei:

    Zitat

    But because underage smoking and alochol use typically precede marijuana use, marijuana is not the most common, and is rarely the first, "gateway" to illicit drug use.

    Nicht weniger, aber auch nicht mehr.


    Sie schrieben weiter:

    Zitat

    ... zeigt, dass sich lange nicht so viele Menschen mit dem Gläschen Wein zum Essen begnügen, wie es wünschenswert wäre...

    Ich habe nicht vor, Alkoholmissbrauch schön zu reden.

    Zitat

    Haben Sie schon einmal Cannabis geraucht? Ist nur eine Frage, ich empfehle es nicht weiter. Es ist jedenfalls lange nicht so spektakulär wie man es sich vorstellt.

    Ich kenne eine ganze Reihe ziemlich spektakulärer Wirkungen. Wenn Sie diese noch nicht hatten, dann beglückwünsche ich Sie hiermit. Ich weiß jedoch aus Erfahrung mit Patienten, dass es auch ganz anders aussehen kann. Ich empfehle Ihnen dringend, sich einfach nur mal hier in diesem Forum ein wenig umzuschauen.

    @Ismael

    Nur eines :


    Dem Glas Wein zum Essen seine bewußtseinsverändernde Wirkung abzusprechen zeugt zum einen von Subjektivität, zum anderen von Gewöhnung.


    Ich trinke sehr selten Alkohol, etwa alle 2 Monate, und kiffe noch seltener, und stelle bei BEIDEM eine deutliche Bewußtseinsveränderung fest, selbst bei den homöopathischen Dosen, die ich verwende (1 Glas Wein, 1 Flasche Bier, 1 Glas Sekt, oder eben 0,2g Haschisch). Und das wird jedem so gehen, der zum einen objektiv beobachtet "Was passiert gerade mit mir", und bei dem noch kein Gewöhnungseffekt eingetreten ist.


    Das erste Glas Wein für einen Teenager hat keine bewußtseinsverändernde Wirkung ? Machen Sie sich nicht lächerlich. ;-)


    Auf die berechtigte Frage, warum sich denn alkoholfreies Bier so schlecht verkauft, antworten Sie mit "Geschmack".


    Worauf ich nur erwidern kann : Ein Nichtraucher findet den "Geschmack" von Zigaretten äußerst widerlich, während eben dieser "Geschmack" von einem Raucher als ein wichtiger Grund für sein Rauchen angegeben wird.


    Seltsam, nicht ?

    Zitat

    Bleiben wir bei der wöchentlichen Durchschnittsdosis von 131 Joints in der Gruppe der starken Konsumenten, das sind ja auch schon 19 Joints pro Tag.

    Woooah... das ist ja mal ne ladung.

    @Fabian1980

    Na denn, nachdem du ja als Nichtkonsument so recht hast, dürfetn die ehemaligen Konsumenten in den anderen Threats, die nur schwer davon losgekommen sind und süchtig waren, alle deppat sein, oder was willst du mir sagen?


    Nur weil du einen Freund hast, der kifft bzw. sich als sogenanntes cooles Element der Gesellschaft glaubend sowas reinzieht, heisst das nicht, dass du den Durchblick hast! Dieses Problem ist ein bißchen komplexer... Also urteile nicht über Dinge, die du nicht weisst und kennst!


    Also, bleib Realist *:)

    Ich denke das es jedem seine Sache ist.


    Jedoch hat man es nicht unter Kontrolle wenn man zu


    jung ist oder dazu noch mit den falschen Leuten abhängt.


    Finde, es kommt auch immer aufs Umfeld an.


    Wenn ich merken würde das mich meine Mutter irgendwie


    kontrollieren würde, dann würde ich vieles dafür tun das sie


    es nicht mehr macht.


    Na ja, kommt ja auch auf das Verhältnis zwischen Mutter


    und Kind an.


    Nur was ich mich ernsthaft frage ist, woher das immer


    diese Kiddies bekommen. Meine, die gibt es ja nicht im


    Supermarkt oder !


    Liebe Grüße


    Nancy

    also die 25€ sind sicher schnell weg,


    das heißt ja nicht gleich dass ihr sohn drogen nimmt!


    ich selbst bin 16, ich würde mit 25€ keine 2 tage auskommen!


    was trinken/essen gehen mit freunden, kino, fortgehen, cds, filme..


    da gibts genug sachen!


    und wer hier meint alk und zig. sind KEINE drogen, der soll sich mal genau überlegen was DROGEN genau sind!!


    alk ist ein noch größerer scheiß (entschuldigt die ausdrucksweise :-)) als zB thc und auf dauer viel schädlicher !! ich nehme keine drogen oder so,


    aber das ist sogar in studien bewiesen!