Wie erzähl ich meinen Eltern vom Ritzen?

    Hi zusammen. Meine Rechtschreibung ist echt be***issen also entschuldige ich mich jetzt schon einmal. |-o


    Ich bin 14 jahre alt & mein Problem ist das ich mich seit fast 4Monaten ritze. Ich hatte schon länger Probleme mit SVV aber richtig schlimm ist es seit 4Monaten. Ich versuche damit aufzuhören, aber es fällt mir sehr schwer....


    Ich habe jetzt vor es meinen Eltern zu sagen weil sie es sowieso bald sehen (sommerferien) nur hab ich keine ahnung wie ???


    Das problem ist ja das meine Eltern sicher wissen wollen warum ich mich ritze& dann müsste ich ihnen alles erzählen.


    (Ich hatte Amorexie -> eine Essstörung& fing dann eig mit dem ritzen an)


    In zwischen wurde das aber besser, nur hab ich dazu noch (ich weiss wirklich nicht wie ich das anders sagen soll) denn drang mich zu verletzen. Das fing an als ich ca 5 Jahre alt war. Da hab ich immer den Kopf gegen die Wand geschlagen & mich selbst geschlagen.


    Ich wüsste wirklich nicht wie ich das meinen Eltern sagen soll, weil ich mich auch schäme... Das ist doch nicht normal ":/ ;-D

  • 15 Antworten

    Ich weiss es nicht genau, am liebsten würde ich ihnen sagen das ich mich ritze& einen Psychologen aufsuchen... Aber ich will ihnen nicht erzählen das ich mich ritze weil es für mich die einzige Möglichkeit ist mich zu beruhigen&... Zu wissen das ich noch lebe. Es hört sich so komisch an aber manchmal fühl ich mich beinahe innerlich Tod.

    Du musst dich bestimmt nicht vor deinen Eltern deswegen schämen. Wahrscheinlich spüren sie schon, dass etwas nicht in Ordnung ist.


    Warum machst du es denn? Sei ehrlich zu deinen Eltern.


    Ich habe es meinen nie erzählt, allerdings hielt es sich bei mir in Grenzen (aus Angst vor Narben habe ich es meistens dann doch nicht gemacht).

    Ich schlage vor, Du bemühst Dich auf eigene Faust mal um einen Termin bei einem Psychiater (vielleicht mit Hilfe eines verständnisvollen Hausarztes?), bevor Du Deinen Eltern davon erzählst. Sofern Du die Kraft und die Möglichkeiten dazu hast.

    Zitat

    Das problem ist ja das meine Eltern sicher wissen wollen warum ich mich ritze& dann müsste ich ihnen alles erzählen.

    Ich kenne Deine Eltern nicht. Aber meistens ist das Problem eher, dass die Eltern es nicht wissen wollen.

    Es ist völlig okay. Nicht wenige Jugendliche nutzen die Selbstverletzung als Ventil, das muss noch lange nicht auf eine langjährige psychische Störung hinweisen und relativiert sich häufig mit den Jahren auch wieder. Wie sind deine Eltern denn so? Sind sie eher konservativ eingestellt oder ziemlich locker? Hast du zu einem bestimmten Elternteil emotional einen größeren Bezug?

    Zitat

    Meine Rechtschreibung ist echt be***issen

    Wieso, die ist doch weitgehend in Ordnung. Da habe ich wirklich schon viel schlimmeres gesehen!


    Mach' dich mal nicht schlechter, als Du bist...

    Probier es deine Eltern zu sagen, dass du eine Theraoie machen möchtest. Musst ja nicht vom Ritzen erstmal erzählen. Dann mal gucken wie sie reagieren.


    Aber probier es auf jedenfall. Es kann auch wichtig sein für den nächsten Schritt und deine Therapie wie sie damit umgehen! Augen zu und durch.

    Zitat

    Ich kenne Deine Eltern nicht. Aber meistens ist das Problem eher, dass die Eltern es nicht wissen wollen.

    das problem ist doch (meißten), dass die Eltern das Ausgangspunkt des Problems sind.


    Dieses Psychisch sich tot fühlen, kommt meines bescheidenen Wissens nach davon, dass Eltern depressiv sind oder andere psychische Störungen selber haben und dem Kind (als Baby) gewisse Zuwendung nicht gegeben haben,die das Kind braucht und wodurch es erst lernt sich zu spüren. Fällt das flach, kann die Person sich später nicht spüren, hat Angst vor Einsamkeit, fühlt sich alleine Tod und muss sich extremes zufügen körperlich um sich überhaupt wahrzunhemen.

    Zitat

    Dieses Psychisch sich tot fühlen, kommt meines bescheidenen Wissens nach davon, dass Eltern depressiv sind oder andere psychische Störungen selber haben und dem Kind (als Baby) gewisse Zuwendung nicht gegeben haben,die das Kind braucht und wodurch es erst lernt sich zu spüren. Fällt das flach, kann die Person sich später nicht spüren, hat Angst vor Einsamkeit, fühlt sich alleine Tod und muss sich extremes zufügen körperlich um sich überhaupt wahrzunhemen.

    ja, häufig @:) , der Risikobereich geht aber leider sogar über das Kleinkindalter hinaus bis mindestens zum Grundschulalter. Möglicherweise hilft das jetzt aber nicht weiter, erstmal benötigt man eine sozialverträgliche Variante, welcher der TE hilft.

    Falls du sicher bist, dass du es ihnen sagen willst, nur nicht weißt wie, könntest du auch alles aufschreiben und ihnen den Zettel geben oder hinlegen. Bei so einer "Beichte" ist das schlimmste ja meist die erste REaktion der Eltern. Mit einem Brief, könntest du vermeiden in diese Situation zu kommen und wenn ihr anschließend miteinander redet ist der erste große Schock von den Eltern vllt schon wieder weg.

    Zitat

    Möglicherweise hilft das jetzt aber nicht weiter, erstmal benötigt man eine sozialverträgliche Variante, welcher der TE hilft.

    :)z deshalb schrieb ich ja, dass die Reaktion der Eltern wichtiger Hinweis sein kann.


    Bzw. man muss jetzt auch gucken was die TE schreibt wie sie ihre Eltern einschätzt und es ernst nehmen, dass sie Angst hat mit ihnendrüber zu reden...


    Viele haben immer so ein Idealbild bei dem Wort Eltern im Kopf...

    Ich würds schon aus dem Grund erstmal NICHT den Eltern erzählen, dass häufig (oder vielleicht so gut wie immer) die Ursachen für eine derartige Problematik (die durchaus eine langjährige gravierende psychische Störung sein kann, gerade wenn noch andere Aspekte wie eine Essstörung dazu kommen) genau bei diesen liegen und es daher eher kontraproduktiv sei könnte. VORHER zu einem Psychiater/Psychologen, finde ich viel sinnvoller. Den Eltern sagen kann man es ggf später immer noch. Falls diese "schuld" an dem Verhalten sind, kann das sonst ziemlich nach hinten losgehen.

    Zitat

    Ich würds schon aus dem Grund erstmal NICHT den Eltern erzählen, dass häufig (oder vielleicht so gut wie immer) die Ursachen für eine derartige Problematik (die durchaus eine langjährige gravierende psychische Störung sein kann, gerade wenn noch andere Aspekte wie eine Essstörung dazu kommen) genau bei diesen liegen und es daher eher kontraproduktiv sei könnte. VORHER zu einem Psychiater/Psychologen, finde ich viel sinnvoller. Den Eltern sagen kann man es ggf später immer noch. Falls diese "schuld" an dem Verhalten sind, kann das sonst ziemlich nach hinten losgehen.

    Das mag alles sein, trotzdem ist das Mädel gerade mal 14 und benötigt vermutlich einen klar strukturierten (älteren) Beistand.

    Zitat

    Ich würds schon aus dem Grund erstmal NICHT den Eltern erzählen, dass häufig (oder vielleicht so gut wie immer) die Ursachen für eine derartige Problematik (die durchaus eine langjährige gravierende psychische Störung sein kann, gerade wenn noch andere Aspekte wie eine Essstörung dazu kommen) genau bei diesen liegen und es daher eher kontraproduktiv sei könnte. VORHER zu einem Psychiater/Psychologen, finde ich viel sinnvoller.

    würde das nicht so negative sehen. sie sagte, dass sie Anorexie hat, also wird da eine Diagnose vorliegen und die Eltern sie schonmal zur Therapie gebracht haben. ":


    vielleicht ist es auch die Angst vor der Konfrontation mit den Gefühlen und Sorgen der Eltern. Angst ihnen irgendwie "Kummer" zu machen. Überangepasstes Kind vielleicht, dass durch Ritzen kanalisiert...


    Deshalb sollte du, liebe Lala5527 mit ihnen sprechen und wenn du das mit dem Ritzen eben nicht sagen. Dann sag das es dir nicht gut geht und du mit einem Thera wieder sprechen willst. Mach dir keine Gedanken über deine Eltern und was sie denken oder sagen könnten. Es geht um dich und du ist wichtig jetzt sonst nicht.