• Wieviel Bier täglich?

    Ich trinke tgl. 1-2 Bier. Komme aus Bayern, wo das so üblich ist. Oft liest man, daß mehr als ein Bier tgl. schädlich sei- darüber lachen manche Ärzte nur. Ist die Aussage mit dem einen Bier nur eine Vorsichtsmaßnahme, oder ist es wirklich so, daß mehr als ein Bier tgl. schadet? Wie denkt Ihr darüber?
  • 167 Antworten

    @ KMoody

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    Ich sage: Wer jeden Tag fahruntüchtig ist, auch wenn es nur abends ist, der zeigt kein normales Trinkverhalten. Dabei bleibe ich. Wie kann man behaupten, dass das normal ist? Will mir nicht in den Kopf...

    Ich denke, da gibt es sowohl regionale als auch kulturelle Unterschiede.

    Wie bitte? Es gibt regionale Unterschiede was die Fahruntüchtigkeit angeht? Wird man in Bayern seinen Führerschein mit 0,6 Promille nicht los...? Oder meinst Du damit, dass es in bestimmten Regionen oder Kulturen normal ist, täglich fahruntüchtig zu sein...?


    Dein Statement verstehe ich nicht...


    Es soll doch letzten Endes jeder halten wie er will. Der TE hat nach unserer Meinung gefragt und das ist nun mal meine. Ich verurteile den TE nicht und nenne ihn auch nicht Alkoholiker. Ich finde dieses Trinkverhalten einfach nicht normal, wobei ich als "normal" das definiere, was die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung tut. Die trinkt nicht jeden Abend 1 Liter Bier. Ganz sicher. Insofern ist "normal" hier nicht relativ sondern schon ziemlich genau zu nennen.

    @ Batz160,

    wenn Du verantwortungsvoll damit umgehst, wie Du es ja auch schreibst, dann sage ich ja nichts dagegen. Den Rest muss halt jeder selber wissen. Du hast halt nach Meinungen gefragt.

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    Wie bitte? Es gibt regionale Unterschiede was die Fahruntüchtigkeit angeht? Wird man in Bayern seinen Führerschein mit 0,6 Promille nicht los...? Oder meinst Du damit, dass es in bestimmten Regionen oder Kulturen normal ist, täglich fahruntüchtig zu sein...?

    Die Fahruntüchigkeit ist eine juristische Festlegung, die international sehr unterschiedlich ist. Deshalb gehe ich mal davon aus, dass es in einigen Regionen durchaus üblich ist, nach deinen Begriffen "fahruntüchtig" ein Auto zu fahren.


    Abgesehen von der Tatsache, dass ich persönlich es blödsinnig finde, den Alkoholkonsum kritisch anhand der Fahruntüchtigkeit beurteilen zu wollen.


    Wie ich schon schrieb, ist es gerade in einigen Teilen von Frankreich sehr üblich jeden Tag Wein zu konsumieren. Der Konsum unterliegt also auch kulturellen Einflüssen.


    Jetzt verstanden?

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    Suchtkranke haben allgemein ein gestörtes Sozialverhalten, hervorgerufen durch Gedanken, die ständig um die Droge kreisen. Das würde ich für mich ausschließen.

    :|N das ist auch nicht so wirklich richtig. ;-)

    Diese ganzen netten Ärzte, die den Alkohol immer so positiv hinstellen, sollen sich mal überlegen, was sie da sagen!! Sowas nervt mich total!! Alkohol ist ein Zellgift, das ist Tatsache!! Und er belastet somit unseren Organismus. Und was das Bier als Elektrolytgetränk betrifft: Alkohol verzögert das Auffüllen der Glykogenspeicher und ist somit nach Sport nicht zu empfehlen!

    @ KMoody

    Nein, immer noch nicht verstanden. ;-)


    Es geht hier nicht um MEINE Begriffe von Fahruntüchtigkeit, sondern um eine Festlegung, die gesetzlich so verankert ist und die sich an wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Wirkung von Alkohol orientiert. (http://www.kfz.net/bussgeldrechner/alkohol.php


    Bei 0,6 Promille ist das Unfallrisiko doppelt so hoch, wie ohne Alkohol. Und zwar überall, in jeder Region und in jeder Kultur. Was sagt wohl derjenige, dessen Angehöriger von einem Fahrer umgefahren wurde, der die Fahruntüchtigkeit nur als juristische Spitzfindigkeit betrachtet?


    Dem dürfte es wohl SCH***egal sein, ob es in gewissen Regionen "so üblich" ist.


    In meiner Verwandschaft habe ich viele Italiener. Ja, wie in Frankreich wird auch dort kulturell begründet mehr Wein getrunken als hier, und auch dort finde ich einen täglichen Automatismus, wie er hier vom TE beschrieben wird nicht in Ordnung und nehme mir das nicht als Vorbild. Davon abgesehen auch in FRankreich und Italien sehr wohl viele Menschen, die nicht täglich Alkohol trinken.

    @ Beatis

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    PS: Mir hat auch mal ein Arzt erzählt, Bier sei das beste Sportgetränk – besser als jeder Iso-Drink.

    Nun ja, Bier ist ein isotonisches Getränk, also ein "Iso-Drink". Das gilt allerdings auch für alkoholfreies Bier. Die Bezeichnung "bestes" finde ich einerseits übertrieben, kann den Arzt aber andererseits verstehen: Bier unterliegt seit -zig Jahren dem Reinheitsgebot, da ist kein Unsinn drin. Die Inhaltsstoffe der Iso-Drinks sind zwar auf der Verpackung angegeben, aber bis heute weiß man ja nicht so 100%ig genau, wie und ob Zuckerersatzstoffe wie Aspartam im Körper eigentlich so wirken. Da fühle ich mit dem Bier auch auf der sichereren Seite :)

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    Allerdings sollte man nicht mehr als eines nach dem Sport trinken.

    Jepp. Sonst macht der Alkohol und/oder der Kaloriengehalt das ganze Training wieder zunichte.

    @ Wolfgang

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    Fall a) und Fall b) sind aber nicht zwingend zusammen hängend.

    Genau so sehe ich das auch: Wer jeden Abend 2 Bier trinkt, gefährdet zwar seine Gesundheit, muss aber noch lange kein Alkoholiker sein. Also: er kann einer sein, muss aber nicht.

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    Was sagt wohl derjenige, dessen Angehöriger von einem Fahrer umgefahren wurde, der die Fahruntüchtigkeit nur als juristische Spitzfindigkeit betrachtet?


    Dem dürfte es wohl SCH***egal sein, ob es in gewissen Regionen "so üblich" ist.

    Du wirst polemisch. Zumal es hier doch gar nicht um das Fahren unter Alkoholeinfluss ging, sondern daran, dass du den Konsum kritisch anhand der – international unterschiedlich beurteilten – Fahruntüchtigkeit beurteilst.

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    In meiner Verwandschaft habe ich viele Italiener. Ja, wie in Frankreich wird auch dort kulturell begründet mehr Wein getrunken als hier, und auch dort finde ich einen täglichen Automatismus, wie er hier vom TE beschrieben wird nicht in Ordnung und nehme mir das nicht als Vorbild.

    Hmm... du schreibst genau, was ich schrieb. Also gehe ich davon aus, dass doch doch verstanden hast, was ich schrieb. ;-)


    Ob du dir das persönlich nun zum Vorbild nimmst oder nicht, bleibt allein dir überlassen. Und ob täglicher Konsum gefährlich, kritisch oder was auch immer ist, ist einfach individuell sehr unterschiedlich.


    Mein Vater hat immer gern Wein getrunken, oft auch täglich und nachdem ihm sein Arzt sagte, er müsse aufgrund seiner Erkrankung diesen Konsum drastisch reduzieren, hörte er ganz auf. Manchmal vermisst er den Geschmack von Wein, aber grundsätzlich hat ihn das von der ersten Minute an nicht gestört.

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    Davon abgesehen auch in FRankreich und Italien sehr wohl viele Menschen, die nicht täglich Alkohol trinken.

    Ja, hier in Deutschland auch. Und was sagt uns das, bezüglich des Themas? Nichts. ;-)

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    Was sagt wohl derjenige, dessen Angehöriger von einem Fahrer umgefahren wurde, der die Fahruntüchtigkeit nur als juristische Spitzfindigkeit betrachtet?


    Dem dürfte es wohl SCH***egal sein, ob es in gewissen Regionen "so üblich" ist.

    Du wirst polemisch. Zumal es hier doch gar nicht um das Fahren unter Alkoholeinfluss ging, sondern daran, dass du den Konsum kritisch anhand der – international unterschiedlich beurteilten – Fahruntüchtigkeit beurteilst.

    Nein nicht polemisch, sondern persönlich betroffen, aber das ist ein Thema, was hier nicht hergehört.


    Ach menno, was ist denn so schwer nachzuvollziehen an meiner Denkweise...? Es geht mir nur darum, die Auswirkungen auch des gesellschaftlich tolerierten Alkoholkonsums zu veranschaulichen


    Ich denke halt, dass die (übrigens in den meisten europäischen Ländern einheitlich geregelte) Grenze von 0,5 Promille für die Fahrtüchtigkeit einen anschaulichen Anhaltspunkt dafür bietet, was man im Endeffekt mit dem täglichen Konsum von 1 Liter Bier tut. Ob ich nach dem Konsum fahre oder nicht, ob ich in Bayern wohne oder in Norddeutschland, in Italien oder Frankreich:


    Die Tatsache, dass ich mich jeden Abend in einem Bereich befinde, in dem ich nicht mehr Auto fahren dürfte, sollte Anlass genug sein, mein Trinkverhalten kritisch zu überdenken.


    Nochmal: Ich benutze die Fahrtüchtigkeit / -untüchtigkeit lediglich zum Anschaulichmachen meiner Argumente, weil es von den Werten her halt genau zu diesem Liter Bier passt.

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    Die Tatsache, dass ich mich jeden Abend in einem Bereich befinde, in dem ich nicht mehr Auto fahren dürfte, sollte Anlass genug sein, mein Trinkverhalten kritisch zu überdenken.

    Wo ist der Unterschied, ob wie bei dir 1 – 2 x in der Woche ??? Ich wäre jeden Abend fahrtüchtig. Das muß doch jeder für sich selber entscheiden.

    @ Chevylady

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    Die Tatsache, dass ich mich jeden Abend in einem Bereich befinde, in dem ich nicht mehr Auto fahren dürfte, sollte Anlass genug sein, mein Trinkverhalten kritisch zu überdenken.

    Wo ist der Unterschied, ob wie bei dir 1 – 2 x in der Woche ??? Ich wäre jeden Abend fahrtüchtig. Das muß doch jeder für sich selber entscheiden.

    Du siehst keinen Unterschied zwischen 1-2 mal die Woche (übrigens nicht im Durchschnitt, sondern maximal und auch mal mehrere Wochen gar nichts) und jedem Tag? Dazu fällt mir nichts ein....


    Natürlich muss das jeder für sich selber entscheiden, aber wir sind hier in einem Forum. Da geht es darum, dass man seine Meinung mitteilt und nach dieser Meinung hat der TE schließlich auch gefragt. Wenn ich hier jeder Frage mit."Das musst Du schon selber für Dich entscheiden" beantworte, sind die Threads schnell beendet.

    Ja – weil ich den Sinn deiner Argumentation nicht nachvollziehen kann. Was ist das für ein Argument – das er täglich nicht mehr fahrtüchtig ist. Aufgrund dessen sollte er sich Gedanken machen ":/

    @ Chevylady

    Hmm, vielleicht ist mein Bespiel für Dich deswegen nicht nachvollziehbar, weil die jederzeitige Fahrtüchtigkeit für Dich keine große Bedeutung hat. Für mich halt schon, weil ich beruflich jede Woche gut 1000km zurücklegen muss. Deswegen ist alleine die Vorstellung, jeden Tag nicht mehr zum Fahren in der Lage, bzw. nicht mehr berechtigt zu sein, für mich so ziemlich die deutlichste Veranschaulichung von negativen Auswirkungen des Alkoholkonsums, die ich mir vorstellen kann. Auch wenn es in der Freizeit, also abends ist.


    Was ich mit diesem Beispiel (denn mehr ist es nicht) nur sagen will, ist doch Folgendes:


    Ich kann es nicht verstehen, wenn sich jemand vorsätzlich regelmäßig beeinträchtigt, egal auf welche Weise.

    Im Deutschlandfunk kam dazu mal vor Jahrzehnten ein interessanter Beitrag. Quintessenz: Es macht viel die Psyche aus. Der Vergleich damals ging zwischen Personen aus Ländern/ Gegenden mit starker Weinbautradition wie z.B. Italien und solchen ohne regionalen Hintergrund, dafür vielleicht mit psychischem/ persönlichen Anlass.


    Dort wo man nach Landessitte zu den Mahlzeiten meist Wasser oder (Rot-) Wein trinkt, werden in Relation große Mengen Alkohol konsumiert und das über Jahrzehnte hinweg, ohne dass das zur Abhängigkeit führt. Andresrum können z.B. bei sog. "Frusttrinkern" schon kleinste Mengen innerhalb kurzer Frist abhängig werden lassen.

    Ihr streitet um Dinge, die gar nicht gefragt sind- ich hab doch klar zum Ausdruck gebracht, daß ich dann, wenn ich noch Auto fahren will, nur das Bier zum Abendessen trinke. [...] Und wenn ich mal zwei getrunken habe, und plötzlich weg muß, dann fährt meine Frau- also alles kein Thema.


    Aber wißt Ihr was- ich werde von Einigen wie ein Verbrecher hingestellt, der gegen alle Gesetze verstößt- jetzt laßt mal die Kirche beim Dorf. Und das alles wegen zwei Bier- ich glaube es nicht.