Zyprexa, Psychose, Schizophrenie

    Ich hatte letzter Jahr eine Drogenpsychose, die mit dem Medikament Zyprexa bekämpft wurde. Heute geht es mir einiges besser, kann auch wieder normal arbeiten und leben. Habe zwar einige Probleme mit meinem Gewicht, die ich aber nun mit Sport bekämpfen will. Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht?

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    Ich nehme jetzt Seroquel und Tafil

    Hallo, habe vor 2 jahren durch xtc-teile und lsd eine Psychose bekommen. Im akuten Zustand bekam ich 2 Monate lang starke Medikamente.


    Danach habe ich bis vor 2 Monaten Zyprexa genommen (Gewichtszunahme). Ich habe trozdem immer wieder Stimmen gehört. Seid ich vor kurzem in einer Klinik war, bekomme ich Seroquel und Tafil.


    Die Hallusinationen sind komplett nun verschwunden. Und ich habe wieder abgenommen.


    Mein Arzt haette mir viel eher was anderes verschreiben sollen.

    kiffen nach drogenpsychose

    hatte eine drogenpsychose (dp) und nehm jetzt noch solian. die ärzte meinten, ich dürfe nie wieder kiffen. hat jemand von euch erfahrung mit kiffen nach dp? falls ja, wie lange habt ihr nach der beschwerdefreiheit gewartet?

    Re: Zyprexa

    Hallo, habe nach DP Anfang des Jahres Zyprexa 15 mg Tagesdosis bekommen, letztens wollte ich wieder kiffen und hatte heftigste Kreislaufbeschwerden, da habe ich den THC-Konsum erstmal wieder gelassen, auch ich habe an Gewicht zugenommen seit ich Zyprexa nehme, zusätzlich bekomme ich noch 3,0 ml Methadon, weil ich Ex-userin harter Drogen bin.

    Zyprexa

    Ich nehme seit 3 Jahren Zyprexa (durchschnittlich 20mg) und habe ausser das ich mich tagsüber müde (oder wie eine Art dauerbekifft) fühle, keine weiteren Nebenwirkungen. Ich habe nicht zugenommen.


    Drogen haben durch Zyprexa keine Wirkung bei mir, ausser Speed, Amphetamine, Efedrin und Ketamin. Bei Speed und Amphi werde ich hin und wieder rückfallig während des Rausches, aber die Stimmen und Wahnvorstellungen entlarven sich sofort als Illusion. Kiffen wiederum ist sehr seltsam: wenn ich selten oder wenig (z.B. einmal in der Woche) kiffe krieg ich voll die Paranoia welche sehr real wirkt, aber wenn ich viel oder dauernd kiffe zeigt das Grass/Hasch keinerlei Wirkung. Alkohol ist verherend. Zwei, drei Glässchen Alk und ich komme am nächsten Morgen wieder zu mir, ich bin dann so weg, dass ich nicht mal Filmrisse habe.


    Psychedelika kann ich soviel nehmen wie ich will, es zeigt keine Wirkung. Ich habs mal mit 5 GUTEN LSD-Trips versucht, ein anderes mal mit 20g Fliegenpilz (eigentlich reichen 5g), wieder ein anderes mal mit 7g Psilos. Keine dieser Drogen verursachten einen Rausch bei mir, wobei ich bei den Psilos den Geist trozdem spüren konnte.

    Re: Baba

    Den Zustand der Paranoia durch Kiffen bei gleichzeitiger Einnahme von Zyprexa kenne ich sehr gut; ich verharre dann stets in so endlosen Gedankenspiralen, aus denen ich nicht mehr herausfinde, außerdem sackt dann der Kreislauf ins Bodenlose. Seit ich Zyprexa nehme, macht mir das Kiffen gar keinen Spaß mehr, habe auch gar nicht mehr so ein großes Verlangen nach THC. Alkohol trinke ich seit 99 überhaupt nicht mehr, wie gesagt, zusätzlich zu Zyprexa nehme ich noch Methadon, bin durch beide Substanzen auch tagsüber oft so müde, dass ich ein Nickerchen einlegen muß. Möchte Methadon demnächst langsam ausschleichen. Im übrigen finde ich dieses "Zyprexa-Forum" äußerst aufschlußreich, Austausch Betroffener ist immer gut.

    toxische Psychose

    Hallo Leute.


    Ich fing im April 2000 eine Psychotherapie an (Tod des Vaters vor 13 Jahren). Nach 5 stunden verfiel ich in eine mittelschwere Depression, die mir einen drei-monatigen Aufenthalt auf einer offenen Station bescherte.Ich bekam Trevilor retard 75 mg,2 mal pro Tag. Anfang Juli 2000 nahm ich die Psychotherapie wieder auf und ich startete voll durch. Aber auch am Kiffen fand ich wieder gefallen, was ich in den letzten vier jahren täglich machte. Von September 2000 bis Oktober 2000 ging es mir so gut, wie noch nie. Ende Oktober fing ich an, mit dem Mond eine besondere *Verbindung* aufzunehmen, ich komunizierte mit unserem Hund und unserer Katze, ich hörte Stimmen und war in dem glauben, ich könnte meiner damaligen Freundin den Geist ihres unbeliebten Stiefvaters austreiben (Teufelsausteribung). Mitte November ging wieder freiwillig in die Klapper, wo ich dann drei Monate auf einer offenen Station und drei Monate in der dazugehörigen Tagesklinik verbrachte. Auf der offenen Station hörte ich die Stimmen der Krankenschwestern, die mir sagten, was ich tun soll, zum Beispiel *mußte* ich jeden Morgen um 6.00 Uhr aufstehen. Ich bekam Zyprexa 30mg pro Tag und anfangs auch Tavor.


    Ich habe seitdem 30 kg zugenommen.Momentan nehme ich noch 7.5 mg Zyprexa pro tag. Ich arbeite wieder normal, kann auch mal Alkohol trinken ohne jegliche Nebenwirkungen. Das mit dem Kiffen lass ich jetzt lieber bleiben, denn ich muß für die Fortsetzung meiner Psychotherapie zwei Jahre nach meiner Psychose nachweißlich clean gewesen sein. Wenn alles gut geht, nehme ich sie im kommenden Mai wieder auf, bis dahin drückt mir die Daumen, daß ich es schaffe.


    viele Grüße, euer:

    Re: Kiffen........

    Um erlich zu sein, habe ich schon in der Zeit, als ich in der Tagesklinik war, mal wieder einen Joint geraucht, was, glaube ich zumindestens, bei 30mg Zyprexa pro Tag "relativ" ungefährlich war. Aber, lieber Markus, ich will dich nicht anstifften. Meine Schwester erzählte mir mal, daß jemand schon nach seinem ersten Joint nach einer Psychose in eine weitere Psychose verviel und stationär behandelt werden mußte.

    ** Alternative zu Haldol


    was könnt Ihr empfehlen?


    nehme zur Zeit haldol und frage mich, ob es nicht eine bessere Alternative dazu gibt.


    Bin jetzt in der Tagesklinik und habe eine 3ml Depotspritze Haldol in mir, die in 1,5 Wochen auf 2ml reduziert werden soll. Habe im Moment akute Prob´s mit Nebenwirkungen ( Steifheit / starren Blick ) und traue mich nicht, so wieder arbeiten gehen zu können.


    Da ich sehr schlank bin, habe ich keinen so großen Horror vor Gewichtszunahme, suche aber nach dem bestmöglichen Medikament gegen meine Psychose. ??? :-o

    Re: Alternative zu Haldol??? Zyprexa / Leponex ...

    Also wenn du keine Angst vor starker Gewichtszunahme hast, kann ich dir Zyprexa empfehlen. Ich nehme Zyprexa jetzt fast zwei Jahre und habe seit dem,wie schon gesagt, 30 kg zugenommen. Ich war auch mal sehr schlank, hatte als Kind deswegen sogar Komplexe. Seit dem ich "nur noch" 7.5 mg pro Tag nehme, hat sich mein Gewicht stabilisiert. Ich habe im November wieder einen Termin, bei meiner Neurologin, werde sie fragen, ob ich auf 5.0 mg runter gehen darf. Ich bin 1.97 m groß und hatte vor meiner Psychose ein Gewicht von 93-95 kg, momentan wiege ich 124 kg. Um erlich zu sein, hätte ich jetzt lieber wieder 5-10 kg Untergewicht,die überschüßigen Pfunde machen einem doch ganz schön zu schaffen. Meine Neurologin sagte mal zu mir, daß ich alles, was ich durch Zyprexa zugenommen habe, wieder abnehmen werde, wenn ich das Medikament komplett abgesetzt habe. Das wird aber noch ein-zwei Jahre dauern. Also, wenn du sowieso "etwas" zunehmen willst, ist Zyprexa ein gutes bis sehr gutes Medikament gegen eine Psychose. Viele Grüße:

    Re: Alternative zu Haldol??? Zyprexa / Leponex ...

    danke für die schnelle Antwort.


    wie sieht es denn bei Dir @ DocSnyder mit Müdigkeit aus?


    Wird man von Zyprexa sehr müde? ???


    Die Ärzte wollen mich lieber auf Haldol einstellen, oder vielleicht auf Fluanxol. Bin sehr verunsichert und habe einen Horror davor, vom "Regen in die Traufe zu kommen". Hast Du auch schon Erfahrungen mit anderen Neuroleptika gemacht und vor allen Dingen mit deren Nebenwirkungen?


    Drück´Dir die DAumen, damit Du bist Mai HART;-D bleibst. Is´schon ein echter Hammer so lasterfrei sein Leben zu bestreiten.

    Re: Alternative zu Haldol???............

    Hallöchen.........


    Nein, mit anderen Neuroleptika habe ich keine Erfahrungen gemacht, und erlich gesagt, habe ich das auch nicht vor;-). Daß man von Zyprexa müde wird, stimmt teilweise, es kommt auf die Dosis an. Als ich noch 30mg täglich nahm, mußte ich schon am Nachmittag ein kleines Schläfchen machen, jetzt, bei 7.5mg, hält sich das in Grenzen. Ich denke aber auch, daß es darauf ankommt, wie der einzelne auf dieses Medikament reagiert. Die größte und für mich persönlich unangenehmste Nebenwirkung ist und bleibt bei Zyprexa, die übermäßige Gewichtszunahme. Aber auch das scheint individuell zu sein. Meine Neurologin meinte, daß Patienten gibt, die nehmem dadurch nicht ein Gramm zu und andere wiederum gehen auf, wie ein Hefekloß, letzteres trifft auf mich zu, leider. Übrigens, ganz nebenbei, fühle ich mich zur Zeit wieder depressiv, schlafe lange, habe zu nichts Lust......


    Werde meine Neurologin um die Verschreibung eines Antidepressivum bitten, vielleicht ja "Flugtin", oder wie das auch immer heißen mag, davon soll man ja bekanntlich abnehmen, das wären dann zwei Fliegen mit einer Klappe, mal sehen.


    Also, ich würde mich erkundigen, wieviel Zyprexa du bei einer Umstellung täglich nehmen müßtest und es dann ausprobieren,denn mit so einer Spritzenpumpe umher zu laufen, das kann es ja auch nicht unbedingt sein.


    Viele Grüße:

  • Gast

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