BARF beim Dalmatiner

    Hallo zusammen,


    Gibt es hier Mitglieder, die Dalmatiner haben und barfen?


    Ich überlege, ob wir umstellen, leider finde ich im Netz zwar jede Menge Infos, bin aber unsicher, ob die Dalmi-geeignet sind...


    Vielleicht kann mir sogar jemand aufschreiben, was genau er füttert?


    Da bin ich mir nämlich auch unsicher...


    Bitte keine Diskussion über Pro und Contra, möchte einfach nur Infos bzgl. obiger Fragestellung haben, um meine Überlegungen voranzutreiben...

  • 60 Antworten

    Natürlich, das ist mir klar, nur gehts mir darum, dass es ja eine andere Zusammensetzung sein muss etc., wegen dem Puringehalt...

    Wir barfen bisher nicht, obwohl es mich reizen würde. Ich habe Vor einiger Zeit dazu schon mal ein bisschen im Netz gestöbert und viele interessante Seiten gefunden. Du bist wahrscheinlich in einem Hundeforum, auf speziellen Barf- oder Dalmi-Seiten aber sicher besser aufgehoben als hier. ;-)

    Ja, ich dachte nur, ich hätte auch hier Glück... Bin hier am meisten unterwegs und hatte einfach auf nen Treffer gehofft ;-)

    Ich komme mit dem Barfen nicht zurecht...


    www.gesundehunde.com gibt es viele Tipps(ich hoffe ich darf den Link hier reinstellen)

    Die Seite habe ich auch schon gesehen, leider auch nichts zum Dalmatiner speziell.


    Habe mich aber in 2 Dalmiforen angemeldet und werde mich da mal durchforsten...


    Mein Problem ist aber eher das, dass ich etwas erschlagen bin, Fleisch, Gemüse etc. sind klar, dazu "Beilagen" wie Reis/Nudeln/Kartoffeln auch aber was ist mit den ganzen Zusätzen - Vitamine, Öle und Co...? Muss das sein?


    Wenns muss, dann würd ichs natürlich füttern aber ich bin eher dafür so wenig, wie möglich unnötiges zu verabreichen...

    Zitat

    Muss das sein?

    Es geht aber schon noch um einen Hund, oder? :=o


    Also keine Maschine oder irgendein elektronik-firlefanz mit USB-2 oder -3 Zugang?


    Ich frage nur deshalb, weil dein post klingt, als gäbe es irgendwelche absoluten Gebrauchsanweisungen.


    Jeder Hund ist ein Individuum, nicht nur jeder Dalmatiner.


    Bestimmt gibt es im Futterbedarf Unterschiede zwischen den Rassen ... aber ebenso gibt es nun mal unterschiedliche Veranlagungen der Tiere innerhalb derselben- von Unverträglichkeiten und Allergien ganz zu schweigen?


    Beispiel gefällig? Ich habe lange Zeit ein bestimmtes Trockenfutter als Beilage gefüttert und bin dann auf ein Premium-Produkt umgestiegen, das in der Rasse-Szene propagiert wurde. Das Ergebnis: extremer Durchfall mit folgender bakterieller Infektion.


    Ähnliche Erfahrungen hab ich mit Öl-Zugaben gemacht, die andere Halter als unbedingte Voraussetzung oder Wohltat für ihre Hunde beschrieben haben.


    Mein Tip:


    Achte auf vernünftige Qualität, sowie auf praktische Handhabung und Kosten ... sowie vor allem darauf, dass dein Hund mit Appetit frisst und das jeweilige Futter auch gut verträgt.


    Wenn er damit munter ist, das richtige Gewicht hält, eine geordnete Verdauung und glänzendes Fell hat, kannst du irgendwelche Zusätze u.ä. Gimmicks einfach mal vergessen.


    Alles Andere wäre Marketing und PR geschuldet und daher teuer und überflüssig.

    Es ging mir doch um Zusätze, wenn ich barfen würde? Sprich zu Fleisch, Gemüse und "Beilagen"?


    Mit dem TroFu jetzt bin ich absolut zufrieden, die Züchterin füttert das schon immer - ich wollte mich lediglich n bissel übers barfen an sich informieren, um zu wissen, ob das was für uns ist...


    Den speziellen Gendeffekt bei Dalmatinern möchte ich jetzt hier nicht en detail auseinandernehmen, nur soviel - es sollte möglichst weniger Fleisch sein, als bei anderen Hunden (der Puringehalt ist dabei ausschlaggebend)...

    Meines Erachtens kanst du jedem Hund relativ weniger Fleisch füttern, Hunde sind ja keine Fleisch- sondern Allesfresser. Wenn du weniger Fleisch und dafür mehr KH oder Gemüse fütterst, solltest du aber das Gewicht des Hundes im Auge behalten, weil KH dick machen.

    Zitat

    lediglich n bissel übers barfen an sich informieren, um zu wissen, ob das was für uns ist...

    Versteh ich durchaus - und find das an sich auch gut und legitim. Stellt sich aber dennoch die Frage: warum?


    Vor allem, wenn dein Hund mit dem bisherigen Futter klarkommt und du damit auch absolut zufrieden bist?


    M.E. wiegen die etwaigen Vorteile (wenn es denn überhaupt welche geben sollte?) die Nachteile und möglichen Risiken einfach nicht auf:


    auf Reisen oder bei vorübergehender Unterbringung bei Dritten (Verwandten, Bekannten, Tierarzt usw.) ist TroFu leichter zu handlen als Frischfleisch oder gar BARF und die etwa nötigen Nahrungsergänzungsmittel (wie z.B. Öle) bergen, zumindest am Anfang, immer auch die Gefahr gesundheitlicher Probs.


    just my 50 cent! :-/

    Zitat

    Den speziellen Gendeffekt bei Dalmatinern möchte ich jetzt hier nicht en detail auseinandernehmen, nur soviel – es sollte möglichst weniger Fleisch sein, als bei anderen Hunden (der Puringehalt ist dabei ausschlaggebend)...

    Wie genau hast du dich mit der Ernährung von Dalmatinern beziehungsweise deren speziellen Bedürfnissen denn auseinandergesetzt? Dass sie weniger Fleisch fressen dürfen, ist schlicht und ergreifend falsch (der Puringehalt ist nämlich in unterschiedlichen Fleischsorten sehr variabel) und auch das mit der purinarmen Ernährung kann nach hinten losgehen. Wenn nämlich dein Hund gar keinen Gendefekt hat, dann führt diese Form der Ernährung schlimmstenfalls dazu, dass du den Urin zu basisch machst und der Hund Struvitsteine statt Uratsteine bekommt.


    Ist es also schon ärztlich abgeklärt, ob dein Dalamtiner überhaupt zu saueren Urin hat?


    Welches Futter füttert den deine Züchterin? Ich habe leider die Erfahrung machen müssen, dass ein guter Züchter nicht unbedingt gutes Futter gibt.

    Zitat

    Ich habe leider die Erfahrung machen müssen, dass ein guter Züchter nicht unbedingt gutes Futter gibt.

    Wie wahr, wie wahr ... :)z

    ich finde, dass um diese ganze barf-thematik ein viiiiiieeeel zu grosses fass aufgemacht wird %:| was das nervig ist. und deswegen steigt auch bald niemand mehr durch.


    ein hund ist ein hund und keine maschine, die täglich haargenau die gleichen inhaltstoffe im benzin braucht. ein hund hat einen körper, der sehr viel regeln und ausgleichen darf. und ein dalmatiner ist auch nur ein hund, möglicher gendefekt hin oder her. du schreibst, du möchtest möglichst "wenig" verschiedene stoffe in deinem hund haben - fütterst ihn aber mit trockefutter. mit welchem, wenn man fragen darf?


    ich habe meine hunde vor gut 6 monaten auf barf umgestellt. den einen nach 13 (!) jahren, die andere nach 2 jahren. und glaubt es oder nicht, der senior ist so fit wie schon lange nicht mehr. und ich habe einfach auf mein gefühl gehört und bereite verschiedene fleischsorten zu (rind, pute, huhn, pferd, lamm). das meiste kaufe ich frisch beim schlachter. dann gibt es eben alles, was an nem schlachttier so dran ist. pansen, maulfleisch, blättermagen, leber, niere, herzen.... mittlerweile auch hähnchenflügel (schenkel sind zu gross für meine hunde) und putenhälse. fleischige knochen, beinscheiben... was es eben so gibt. nur natürlich kein schwein.


    dazu püriere ich verschiedene obst- und gemüsesorten. bin jetzt bei fenchel, möhren, rote beete, apfel, birne, banane gelandet. ab und zu gibt es frische petersilie dazu oder blattsalate (die kann man aber nicht einfrieren).


    ich habe auf mein gefühl gehört und die portionen einfach so gestaltet, wie ich es für richtig und angemessen halte. meine hunde wiegen 8,5 und 12,5 kg und ich komme täglich mit 500g fleisch hin für beide. der senior kommt mit 200g aus und die kleine mit 300g. dazu gibt es täglich für jeden 3 esslöffel von dem pürierten obst/gemüse. (was in unpüriertem format recht "viel" aussieht)


    dann gebe ich an "knochenfreien" tagen knochenmehl ins futter, wir sind mit den echten knochen noch in der beginnerphase. zu jeder mahlzeit gibt es eine dosis efa-z, das ist ein öl mit vielen omega3 und 6 fettsäuren, vom tierarzt. ab und an eine kleine prise salz übers futter und hin und wieder ein ei. innereien nur einmal in der woche, leber füttere ich nur ca alle 2 wochen mal, mögen sie aber auch nicht so gerne.


    so hab ich mir das alles zurechtgebastelt jetzt und ich bin super zufrieden. sie haben beide tolles fell und der senior ist, wie gesagt, so fit wie lange nicht mehr. vorher habe ich sehr hochwertiges trockenfutter gefüttert (platinum) - aber sowas kommt mir nicht mehr in den hund. nie wieder.


    was die problematik angeht, wenn der hund mal woanders ist:


    ich kaufe grössere mengen fleisch und friere es dann protionsweise INKL der obst/gemüsemischung ein. abends nehme ich eine portion raus, das ist dann das frühstück. öl drüber, fertig. morgens nehme ich die portion für abends raus, öl drüber, fertig. es geht alles wunderbar, wenn ein gefrierfach vorhanden ist. und wer einmal gesehen hat, wie gut es den hunden schmeckt - der mag ihnen diesen ekligen dosenfrass etc auch gar nicht mehr vorsetzen. die hunden stinken und riechen überhaupt gar nicht, sie machen nur noch einmal am tag ihr geschäft und ich weiss, was drin ist im futter.