Das Leben mit einer tüddeligen Hundeoma

    Hey, wir haben im Dezember 2019 eine Hündin aus dem Tierheim aufgenommen. Sie ist ein Yorkie, vermutlich zwischen 10-12 Jahren alt und wurde ausgesetzt, weil sie einen großen Mammatumor hatte.
    Dieser wurde entfernt und das TH ging davon aus, er hätte gestreut und sie hätte nicht mehr viel Zeit. Wir wollten ihr einen schönen Lebensabend schenken und sind umso glücklicher, dass es nicht gestreut hat und wir hoffentlich viele gesunde Jahre zusammen haben.


    Wie es im Alter so ist, funktionieren die Ohren manchmal nicht mehr so gut, außer die Leckerliebox geht auf, das hört man sofort. Vielleicht sieht sie nicht mehr so gut, weil manchmal weiß sie gar nicht, wieso ihr Rudel bellt. Aber Hauptsache man macht mit, in welche Richtung, spielt keine Rolle. ;-D


    Sie hängt sehr an mir und wir sind ein gutes Team geworden. Ihre Verlustängste sind kleiner geworden und mit einem Pulli von mir, kann sie mit unserem anderen Yorkie gut alleine bleiben.


    Neulich kam mein Mann nach 10

    Tagen von der Montage nach Hause und sie hat ihn nicht erkannt. War etwas durch den Wind, dass da auf einmal jemand in ihrem Haus steht.


    Lange Rede, kurzer Sinn: jemand Ideen, wie man sie unterstützen kann?
    Vielleicht wie beim Menschen, das Gehirn trainieren oder muss man das einfach so laufen lassen, wie es ist und über die kleinen Eskapaden hinwegsehen?

    Danke

  • 1 Antwort

    Hallo Golddust,


    deine Frage ist zwar schon ein wenig länger her, aber vielleicht liest du es ja noch ;-)


    Erstmal finde ich es total toll, dass ihr einen älteren Hund aus dem Tierheim genommen habt und sie die Chance, auf noch ein paar schöne Jahre bei euch hat!


    Ich würde ihr auf jeden Fall jeden Tag ein paar Reize geben. Soll heißen, nicht immer die gleichen Gassistrecken gehen, sondern viel Abwechslung bieten. Das hält das Gehirn fit und sie hat immer was Neues zu schnüffeln.

    Zu Hause würde ich Futtersuchspiele mit ihr machen. Vielleicht auch ein paar kleine Gehorsamsübungen. Lass dir ein paar Sachen einfallen, um sie zu beschäftigen. Denn war rastet rostet ;-) das gilt auch für Hunde.

    Natürlich immer in einem Maße, das sie nicht überfordert. Sie soll Spaß an den Dingen haben. Also lieber öfter am Tag und dafür kürzere Einheiten.


    Wenn dein Mann öfter für Länger weg ist, hilft es ihr beim Wiedererkennen vielleicht, wenn sie die Zeit über auch einen Pulli von ihm in ihrem Körbchen hat?