• Endlich zieht wieder ein Hund ein

    Ich bin gerade total happy x:) wir haben unseren Hund gefunden :)z nach den ersten Überlegungen zum Soka und einer ängstlichen Border Collie Mischlings Hündin die es, dann doch nicht wurde weil wir dank Bronchitis nicht oft genug zum Gassi gehen kommen konnten. Haben wir nun das okay von einem Verein von dem wir schon mal ein Tier adoptiert haben x:) Und zwar zieht…
  • 331 Antworten

    Lass sie sich in Ruhe eingewöhnen, sie hat eine lange Reise hinter sich. Hat sie ein Körbchen, einen Fressplatz im Haus? Ich würde ihr alles ruhig zeigen, sie streicheln und nicht überfordern.


    Ich wünsche Annie ein schönes Leben in ihrem neuen Heim.


    Grüsse

    Zitat

    da musst du viel Zeit und Geduld investieren, ist sie denn gesund?

    ja das denke auch, im Moment reicht noch ein Geräusch und sie wieder draußen auf dem Balkon. Ja gesund ist und jung auch noch sie wird das schon noch lernen :)z


    schnecke1985


    danke, da freue mich auch schon drauf x:) x:)

    Zitat

    Lass sie sich in Ruhe eingewöhnen, sie hat eine lange Reise hinter sich. Hat sie ein Körbchen, einen Fressplatz im Haus? Ich würde ihr alles ruhig zeigen, sie streicheln und nicht überfordern.


    Ich wünsche Annie ein schönes Leben in ihrem neuen Heim.


    Grüsse

    Ich lasse sie in ruhe streicheln geht gar nicht, sie hat ein Körbchen aber das hat sie noch nicht angenommen in meinem Esszimmer steht ihre Box mit der sie kam, da drin könnte man auch einen Kinderlaufstall unterbringen so groß ist sie. Danke dir :)


    Anni ist noch sehr schreckhaft und hat dummerweise beschlossen auf dem Balkon zu schlafen also werden wir heute im Esszimmer schlafen für die eine Nacht geht das :)z

    Bei echten Angsthunden dauert das eine Weile und dort wo sie war, lebte sie draußen im Zwinger und davor auch draußen auf einem großen Grundstück. Sie kennt ja kein Haus von innen. Solange sie vom Balkon nicht flüchten kann, weil zu hoch, ist es ja ok.


    Viel Erfolg beim aneinander gewöhnen.

    Eine schöne erste Zeit wünsche ich euch :)^


    Hab immer noch Respekt davor, wenn unser Welpe kommt, ist er 8 Wochen alt, im Familienverband aufgewachsen, kennt Wohnung, Garten, andere Hunde... ;-)

    Zitat

    Bei echten Angsthunden dauert das eine Weile und dort wo sie war, lebte sie draußen im Zwinger und davor auch draußen auf einem großen Grundstück. Sie kennt ja kein Haus von innen. Solange sie vom Balkon nicht flüchten kann, weil zu hoch, ist es ja ok.


    Viel Erfolg beim aneinander gewöhnen.

    flüchten kann sie nicht, der Balkon ist zum Glück sicher. War Pepsi am Anfang auch so?

    Zitat

    Eine schöne erste Zeit wünsche ich euch :)^


    Hab immer noch Respekt davor, wenn unser Welpe kommt, ist er 8 Wochen alt, im Familienverband aufgewachsen, kennt Wohnung, Garten, andere Hunde... ;-)

    danke dir :) andere Hunde kennt Anni auch die Hunde leben dort in Zwingern zusammen getrennt nach Geschlechtern


    Guten Morgen, Anni ist immer noch auf dem Balkon wenn man raus geht bekommt sie Panik ist aber man ruhig und wartet ab wird sie irgendwann, dann ruhiger und legt sich wieder hin. Ich geh immer wieder raus einfach um ihr zeigen es passiert dir, ich beschwichtige sie nicht sondern tu so als ob sie nicht da wäre. Ansonsten versuchen wir ganz normal weiterzuleben. Meine Katzen sind etwas durch den Wind aber das wird sich geben.

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    andere Hunde kennt Anni auch die Hunde leben dort in Zwingern zusammen getrennt nach Geschlechtern

    was aber nicht heißt, dass sie sozial richtig mit anderen Hunden umgehen kann ;-) Es ist etwas anderes dauerhaft in einem Rudel zu leben oder immer wieder verschiedene zu treffen :-)

    Zitat

    was aber nicht heißt, dass sie sozial richtig mit anderen Hunden umgehen kann ;-) Es ist etwas anderes dauerhaft in einem Rudel zu leben oder immer wieder verschiedene zu treffen

    Anni ist nicht mein erster spanischer Hund und auch der erste von der Organisation und die konnten alle super mit Hunden :)z gerade die spanischen Hunde sind oft sehr sozial. Ich habe auf keinem Podenco oder dem Treffen der Hundeorga je Beissereien erlebt, Gekläffe ja aber das haben die Hunde untereinander geklärt da musste niemand eingreifen. Wir haben auf unseren Spaziergängen immer wieder andere Hunde getroffen und bis auf eine graue Doggendame gab es nie Probleme, aber das lag an dieser Hündin die war sagen wir mal nicht ganz klar im Kopf. Die hat meinen Hund einfach mal so angefallen die Hund waren ohne Leine es wurde gespielt und plötzlich viel sie an. Die war irgendwann kurz darauf später genau wegen solchem Verhalten auch bei einem Hundetrainer und für mich war klar mit dieser Hündin gehen wir nicht mehr spazieren.


    Bevor wir uns für Anni entschieden haben waren wir in einem deutschen TH und da musste man bei zwei Rüden echt aufpassen wenn die sich draußen getroffen war die Hölle los, die wären dann auch aufeinander losgegangen.

    und nein mein Hund hatte die Hündin weder besprungen noch sie sonstwie bedrängt, ich habe ihre Geschichte nicht mehr weiterfolgt aber ich könnte mir bei dieser Hündin durchaus vorstellen, dass sie einen Gehirntumor hatte so krass wie die drauf sein konnte, die war völlig lieb und normal und plötzlich hat die auch Hunde gebissen die neben ihr liefen und nicht mal in ihre Richtung geschaut haben.

    Okay :) Wollte nur mal sichergehen :)_ Erlebe es jeden Samstag bei uns in der Hundeschule, da sind zwei Frauen die zwei Hunde aus dem Ausland haben die ganz verschreckt waren, so langsam geht es, aber die Frauchen setzen sich nicht durch... der Hund könnte ja Angst vor einem lauten Wort bekommen... ":/ Mal abwarten bis die Hunde aufmüpfig werden...


    Ich halte davon nichts, auch einem ängstlichen Hund muss man doch von vornherein klar machen was geht und was nicht... :-/

    Zitat

    Ich halte davon nichts, auch einem ängstlichen Hund muss man doch von vornherein klar machen was geht und was nicht... :-/

    Ich erinnere mich da an eine Situation, Lotta war da noch keine Woche bei mir. Sie war in der Küche und hat ihre Nase in den Mülleimer gesteckt.


    Ich habe sie dann laut und mit tiefer Stimme ermahnt. Sie ist sofort in sich zusammengefallen wie ein Häufchen Elend, sie hat gewinselt und ist ganz klein zu mir angekrochen um sich ihre vermeintliche Tracht Prügel abzuholen.


    Laute Worte, mit den Händen fuchteln oder überhaupt nur hektische Bewegungen hat sie sehr lange nicht wirklich gut weggesteckt.

    Zitat

    aber die Frauchen setzen sich nicht durch... der Hund könnte ja Angst vor einem lauten Wort bekommen... ":/ Mal abwarten bis die Hunde aufmüpfig werden...

    Von "sich durchsetzen" halte ich generell so ziemlich gar nichts. Was hätte ich davon? Besser als Verbote aufzustellen und den Hund für "Fehlverhalten" zu maßregeln ist es doch dem Hund ein erwünschtes Alternativverhalten beizubringen.


    Beispiel: Dein Hund will dich zur Begrüßung überschwänglich anspringen, du willst das aber nicht.


    Option A) Du schubst den Hund weg und sagts mit tiefer Stimme "Nein". Der Hund ist verunsichert und weiss nicht so recht, was du willst. Da du aber unfreundlich bist unterlässt er es dich anzuspringen.


    Option B) Du merkst, dass dein Hund aufgedreht ist und gerne an dir hochspringen würde. Du sagst "Sitz" und belohnst den Hund dafür. Der Hund lernt mit der Zeit, dass es für ihn lohnenswerter ist, wenn er sich vor dich hinsetzt anstatt an dir hochzuspringen. Der Hund kann also trotzdem seine Freude ausdrücken und du wirst nicht angesprungen. Es gibt also nur Gewinner ;-)


    Mir wurde übrigens oft gesagt, wenn ich Lotta nicht mal zeigen würde wo der Hammer hängt und sie mal auf den Rücken drehen würde, dann würde ich schon sehen was ich davon habe. Dann könnte ich sie sicher nicht mehr lange frei laufen lassen.


    Lotta darf nach wie vor noch frei laufen ;-)


    Mit Druck, und zwar auch schon mit geringem Druck, von Anfang an hätte ich es maximal geschafft sie zu brechen. Wenn du heute versuchen würdest sie mit Druck zu erziehen oder gar körperlich zu strafen, dann würde sie dir vermutlich ordentlich den Hintern aufreissen.

    Mit durchsetzen meine ich, dass der Hund das tut was ich von ihm will...


    Wie gesagt Samstagmorgen auf dem Hundeplatz: Hunde absetzen, weitergehen und rufen, klappt sogar bei meiner tauben Birne durch handzeichen fast perfekt, aber einer von den beiden ehemailgen Straßenhunden bleibt nie sitzen und kommt auch nicht... da muss ich doch irgendwann mal eingreifen und dem Hund klar machen, was er zu tun hat... Der läuft auch drußen NUR hinter dem anderen her und darf deswegen auch ohne Leine laufen... ich weiß nicht ob das so richtig sein kann... ":/

    Zitat

    Ich habe sie dann laut und mit tiefer Stimme ermahnt. Sie ist sofort in sich zusammengefallen wie ein Häufchen Elend, sie hat gewinselt und ist ganz klein zu mir angekrochen um sich ihre vermeintliche Tracht Prügel abzuholen.

    Man muss halt den richtigen Grat finden, ab wann man einen Hund zurecht weisen kann... Aber die haben die jetzt über ein halbes Jahr und es klappt quasi recht wenig...

    Zitat

    Der Hund lernt mit der Zeit, dass es für ihn lohnenswerter ist, wenn er sich vor dich hinsetzt anstatt an dir hochzuspringen. Der Hund kann also trotzdem seine Freude ausdrücken und du wirst nicht angesprungen.

    Unser Hund ist schon gesprungen bevor er das Kommando sitz konnte und in so einer Situation der absoluten Freude ist es ihm scheißegal was man von ihm will (es ist ihm sowieso 90% seiner Zeit egal was man von ihm will ;-D Terrierkopf eben)


    Uns hat da einfach geholfen, Ignorieren, Knie raus als Abwehrreaktion und erstmal machen lassen (Es kann nämlich verdammt weh tun so Pfoten in den Bauch gerammt zu bekommen, das war auch zeitweise Pöbelverhalten und nicht nur Freude)


    Heute springt er immer noch wenn er sich sehr über Besuch freut, aber in Abstand und man kann ihn dann in Ruhe auf allen Vieren streicheln... ;-)

    Ich habe anspringen übrigens einfach unter Kommando gestellt. So konnte ich das Anspringen auf Kommando anschliessend als Belohnung für andere Übungen einsetzen ;-D


    Nem Terrier Ruhe beizubringen ist definitiv ne Aufgabe.. Ich habe ab und an den Airedale meiner ehemaligen Nachbarsomi. Halleluja %-| Dem Hund fällt es wirklich unglaublich schwer ruhig zu sein. Er ist gut erzogen und alles und hört auch auf gesagtes SOFORT. Aber nach ca 2 Sekunden ist im schon wieder so fad in seinem Kopf, dass er herumspringt wie ein geisteskranker Flummi ]:D


    Seine Besitzerin schimpft ihn öfter aus und Leinenruckt auch und so. Macht ihn nicht wirklich ruhiger.. Mein Freund kam dann auf den Trichter, dass wir den Hund dafür loben, wenn er wild ist. Ihm sagen, was für ein toller, starker, junger Kerl er ist.


    Und wenn man Dinge von ihm will, zum Beispiel Geschirr anziehen für's Spazierengehen, dann wird das nur mit Ruhe gemacht. Auch wenn das bedeutet den Hund teilweise fünfundzwanzigtausendmal auf seinen Platz zurückzuschicken. Ohne zu schimpfen.


    Und an der Leine vorwärts geht es eben nur, wenn er nicht zieht. Zieht er, bleiben wir stehen. Fertig. Um mich herumspringen und in meine Hände fassen, kann er machen. Juckt mich nicht. Dafür gibt es genau Null Aufmerksamkeit. Nachdem er sich dann ein paar Tage aufgeführt hat wie Satan, kriegt er sich aber meistens ein. Dann ist er ganz erschöpft und, glaube ich, auch froh, dass er endlich mal ruhig sein und sich entspannen kann.

    Zitat

    aber einer von den beiden ehemailgen Straßenhunden bleibt nie sitzen und kommt auch nicht... da muss ich doch irgendwann mal eingreifen und dem Hund klar machen, was er zu tun hat...

    Ich würde das nicht so verbissen sehen. Bekannte von mir haben auch 2 ehemalige Strassenhunde. Die eine lernt total schnell, der andere ist zwar auch nicht blöd, aber für ihn war es wirklich verdammt schwer zu lernen mit Menschen zu kooperieren. Bis der Hund "Sitz" gelernt hatte, sind geschlagene 1 1/2 Jahre vergangen ;-)


    Grundgehorsam ist natürlich schon wichtig, aber so wirklichen Hundeschulendrill braucht man für den Alltag ja nicht unbedingt. Finde ich.