• Endlich zieht wieder ein Hund ein

    Ich bin gerade total happy x:) wir haben unseren Hund gefunden :)z nach den ersten Überlegungen zum Soka und einer ängstlichen Border Collie Mischlings Hündin die es, dann doch nicht wurde weil wir dank Bronchitis nicht oft genug zum Gassi gehen kommen konnten. Haben wir nun das okay von einem Verein von dem wir schon mal ein Tier adoptiert haben x:) Und zwar zieht…
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    Zitat

    Ich habe anspringen übrigens einfach unter Kommando gestellt. So konnte ich das Anspringen auf Kommando anschliessend als Belohnung für andere Übungen einsetzen

    Ja wir auch und seitdem er regelmäßig anspringen durfte fand er es plötzlich nicht mehr so wichtig einen anzuspringen wenn man nach Hause kam ;-)

    Zitat

    Und an der Leine vorwärts geht es eben nur, wenn er nicht zieht. Zieht er, bleiben wir stehen. Fertig.

    Ich wackel dann mit der Hand ]:D Das ist verdammt nervig für den Hund und viele haben ruckzuck raus wie sie das umgehen... wer mich nervt, wird zurück genervt (Da war mein Hund aber schon erwachsen, bei einem Welpen würde ich erstmal andere Dinge wichtiger sein lassen meistens hört es ja von alleine auf)

    ich schreib mal kurz, ich bin noch ziemlich müde ich habe gerade bei Anni auf dem Balkon geschlafen ;-D eigentlich wollte ich lesen und ihr Präsenz zeigen ohne sie zu nerven aber irgendwann muss ich eingeschlafen habe und ich ja weiterhin bei ihr war dürfte in genau die richtige Richtung gehen.


    Zur Sache mit dem Hammer, Anni wird hier nicht extra betüdelt das bringt nämlich wirklich nichts sondern bestärkt den Hund aber ich nehme Rücksicht wenn sie deutlich zeigt jetzt ist es zuviel Stress. Wir leben hier ganz normal weiter, sie dann einfach nicht beachtet damit sie uns interessanter findet. Immer wieder setzt sich jemand raus von uns und beachtet sie nicht in der Zeit liest die Person oder schaut sich die Landschaft an. Erziehungsversuche ruhen gerade tatsächlich bis auf die Katzen sind Familienmitglieder aber da hat sie bis jetzt keine Ansätze gemacht aber solche Sachen sind mir wichtig ähnlich wie Dinge wo wird hingemacht und wäre mir der Balkon um einiges lieber als meine Wohnung.

    @ Emmi

    du kannst ruhig nachhaken ;-)


    Ansonsten habe ich bevor Anni kam diesen Text hier entdeckt und fand ihn richtig gut geschrieben http://www.hundefreud-hundeleid.de/DreiAffen/Warum/angsthunde.htm

    gerade nochmal queergelesen, dass was blackheartedqueen da empfohlen wurde nennt sich Alphawurf und der sollte niemals, niemals, niemals ausprobiert gut dass du das nicht gemacht hast. :)^ Wer diesen Quatsch ernsthaft empfiehlt der halt null Ahnung von Hunden

    Pepsi war sehr sehr vorsichtig, besonders Männern gegenüber. Wenn man sie streichelte und man hörte auf, kam sofort die Pfote "bitte sei lieb zu mir und streichel mich weiter".


    Aber NUR, wenn man auf ihrer Höhe war.


    Stand ich relativ gerade, zog sie den Schwanz ein und duckte sich ganz tief. Ging ich etwas weiter runter, war ich nicht mehr so bedrohlich für sie. Aber sie suchte ständig nach einem Fluchtweg. Aus dem Garten meines Vaters ist sie zweimal ausgebüxt. Das erste mal war sie schnell eingefangen, weil sie geradewegs ins erste Cafe lief. Beim zweiten mal rannte sie Richtung Ortsausgang und ohne Rocky hätte ich keine Chance gehabt. Sie blieb kurz zum Schnuppern stehen und das war meine Chance. Ich machte Rocky los und befahlt ihm, die Pepsi zu "holen". Somit rannte er sie einfach um und ich konnte sie anleinen. War nicht gut, aber es ging nicht anders. Von da an, war sie auch im Garten meines Vaters nur angebunden. Hat sehr lange gedauert, bis gerade Männer "normal" auf sie zugehen konnten. Nur eine ganz spezielle Sorte Mann macht ihr immernoch Angst. Mittelgroße, untersetzte (Bierbauch) Männer, die aufrecht stehen und am besten noch eine oder beide Hände in der Hosen-/Jackentasche haben oder ein Schlagwerkzeug in der Hand haben. Mit Schlagwerkzeug meine ich Alles, mit dem man einen Hund schlagen kann. Stock, Krücke, zusammengelegte Leine, zusammengerollte Zeitung, etc. Diese Männer werden lautstark verbellt und angeknurrt und Pepsi bleibt dabei wie angewurzelt stehen. Kein Schritt vor und kein Schritt zurück. Ich lass dann ihre Leine los (früher machte ich sie dann an ROcky fest, denn der stand und Pepsi konnte machen was sie wollte, war ihm egal ;-D ) gehe zu dem bedrohlichen Mann hin und erkläre ihm den Sachverhalt kurz. Bisher haben diese Männer aber Alle top reagiert, nachdem ich mit denen gesprochen hatte. Jeder hat die leeren Hände gezeigt und ist etwas in die Hocke gegangen. Und schwupps hat Pepsi nicht mehr gebellt und ist gaaaaaaanz vorsichtig auf dieses "Monster" zugegangen und hat mit langem Hals geschnuppert. Aber dann lies sie sich auch streicheln und alles war gut.


    Bei Rocky war es etwas anders. Er kam von einem Hobbyrancher und hatte kaum Menschenkontakt. Die Hunde waren zwar schon gut versorgt, es war genug Wasser und genug Futter da, sie waren alle gesund, aber kannten eben absolut Nichts. Sie hatten ein riesengroßes, eingezäuntes Arreal auf dem zwei wirklich große Zwinger mit mehreren Hundehütten darin, standen. Rockies Brüder verhielten sich auch Welpentypisch. Aber Rocky versteckte sich. Ich sah ihn deshalb auch nicht sofort. Er saß in einem der Zwinger im hintersten Eck hinter den Hundehütten und bewegte sich Null. Ja nicht mit den Ohren wackeln oder den Kopf drehen, damit er nicht gesehen wird. Aber nö, ich sah ihn und sagte sofort, DEN will ich. Entweder den da hinten oder garkeinen. Seine drei Brüder mochte ich nicht so. Von denen hätte ich keinen gewollt. Auch nicht, wenn Rocky nicht da gewesen wäre.


    Also setzte ich mich im Zwinger auf den Boden und wartete. Die anderen drei kamen ständig an und wollte spielen, sprangen auf mich drauf, zwickten mich, etc. Hab sie aber immer weggeschubbst.


    Nach ca. 1 Stunde schnupperte auf einmal jemand an mir. Mein Herz klopfte wie verrückt vor Freude. Ich durfte ihn dann auch etwas streicheln.


    Nach einer weiteren ca, halben Stunde packten wir ihn ins Auto und fuhren heim. Waren nur ca 25 km.


    Zu Hause trug ich ihn die Treppe hoch in mein Zimmer (wohnte damals in einem ehemaligen Hotel und hatte nur 1 Zimmer mit Dusche) und setzte ihn einfach hin. Ich selbst setzte mich vor meinem Sofa auf den Boden und machte mir den Fernseher an.


    Rocky verkroch sich in die hinterste Ecke und bewegte sich absolut nicht. Hab ihm Futter und Wasser hingestellt und mehr nicht. Er sollte von sich aus kommen.


    Irgendwann ging ich in die Liegeposition über und schaute weiter fern und döste so ein bischen rum.


    Dann lief er an mir vorbei und wollte gerade auf den laminatboden kacken, da hab ich ihn schnell hochgehoben und raus getragen. Nachdem er sein Geschäft erledigt hatte, sind wir wieder ins Haus, hoch ins Zimmer. Dort ist er wieder in seine Ecke. Also gleiches Spiel wie vorher. Mit der Zeit kam er aber an und schnupperte an mir. Dann legte er sich in meine Nähe. Dann fing er an zu fressen, aber ich hatte nur ein bischen in seine Schüssel getan und ich merkte, er hatte noch Hunger.


    Also legte ich eine Futterspur vom Napf zu mir und um mich rum. Er hat alles aufgefuttert, aber die letzten paar Kringel musste er unter meiner Hand rausfischen und ab da war das Eis gebrochen.


    Da er Nichts Schlimmes erlebt, sondern nur wenige Menschenkontakt hatte, ging das recht schnell. Bei Fremden hats länger gedauert, aber auch die mussten nur in die Hocke gehen und dann waren sie nicht mehr so bedrohlich und dann ging es besser.


    Ich würde mich nicht zu Anni auf den Balkon begeben, sondern mich in der Wohnung neben die Tür auf den Boden setzen und ein Buch lesen oder fernseh schauen oder eben neben die Tür legen. Eventuell auch mit ein paar Futterkringeln neben mir.


    Sie wird warscheinlich etwas länger brauchen. Rocky war ja erst 4 Monate alt. Anni lebt ja schon länger mit wenig Menschenkontakt. Sie hat ja doch schon einiges erlebt und das dauert.


    Aber es wird schon werden. Ich hab auf diese Art, wie ich es mit Rocky und Pepsi gemacht habe, auch einen 5 Jahre alten Rottweiler-Schäferhund-Mischling geknackt. Der galt als aggressiv und kam aus extremst schlechter Haltung. Er hatte eine sogenannte Angstaggression. Aber nur, wenn jemand bedrohlich auf ihn zukam. Also wenn jemand deutlich größer war als er. Er hat dann aber nicht angegriffen, aber er hat sich zähnefletschend und drohend zurückgezogen.


    Bei dem hat es fast drei Wochen gedauert bis ich mich problemlos nähern konnte und nochmal zwei/drei Wochen, bis er mich freudig begrüßt hat und insgesamt ca ein halbes Jahr nach seiner Befreiung mutierte er zum kuschelsüchtigen Schoßhund.

    Anni schaut noch nach einem Angstmausi aus. Aber das wird sich sicher bald geben! Ihre Ohren sind auf jeden Fall einmalig süß, ich mag die großen Dumbo-Ohren und ihre sind noch dazu sehr elegant geschwungen x:)

    @ devil_w

    ganz großes danke :)^

    @ blackheartedqueen

    die Ohren sind genial x:) da total der Podi durchgeschlagen ansonsten sieht aus wie eine Schäferhündin

    @ devil_w

    ich denke auch :)z


    dieses ich möchte am liebsten flüchten ist bei Anni auch so, anfassen geht aber dann steht sie stocksteif da und deswegen lasse ich es auch. Allerdings musste sich sie heute ein paar mal anfassen weil wir das Geschirr dran gemacht haben, dass ja dran bleiben. Ihr Halsband war viel zu groß also habe ich nun vorhin aus Verzweiflung ihr das Halsband von Juca dran gemacht das ging im letzten Loch zu aber passt ganz gut. Vorhin hat sie immer wieder versucht ob sie nicht doch irgendwie raus kommt. Das komische ist aber manchmal ist wirklich mutig, ich wurde doch tatsächlich vorhin angestuppst x:) Von der Tierschutz Orga habe ich den Tipp bekommen sie heute mal mit der Hand zu füttern, das möchte sie gar nicht also sollen wir bis morgen warten (sie ist nicht untergewichtig und hat heute Nacht gut gegessen) ansonsten sollen wir es ihr Morgen wieder hinstellen. Sie zeigt auch immer wieder Stresshecheln

    @ Dann wünsche ich euch mal eine ruhige Nacht


    danke dir @:)


    warum Anni vorhin so aufgeregt war ist auch geklärt, sie musste mal ganz dringend und wusste nicht wohin mit dem Pippi nachdem es, dann auf den Boden war und wir geputzt hatten, war sie wieder total ruhig. Ich hatte wirklich Angst, dass sie panisch weglaufen möchte aber das war nicht so :)z sie beobachtet uns und liegt gerade mit dem Kopf auf der Bodenplatte meines Kratzbaums. Sie wirkt entspannter nachdem sie ihre Blase endlich leeren durfte.

    Schön, dass sie dich schon gestupst hat x:)


    Und gut, dass sie Pipi konnte. Drinnen ist zwar nicht super, aber das wird schon. Lotta, die bevor sie zu mir kam wohl auch noch nie in einer Wohnung gewesen zu sein schien, hat mir die ersten Tage nur in der Wohnung gepiselt. Nur einmal alle 24h einen riesigen See ;-D


    Sie war einfach so gestresst und gefordert draussen, dass sie es dort nicht laufen lassen konnte. Ausserdem kannte sie es, glaube ich, nicht einfach dann zu pieseln, wenn sie halt muss, sondern wenn man rausgeht.


    Die ersten Wochen hat sie sehr, sehr viel geschlafen und alles verarbeitet. Sie hat teilweise wild geträumt und wohl auch schlimme Träume dabei gehabt. Zum Glück träumt sie jetzt von besseren Dingen. Vom rennen und Mäuse ausbuddeln und essen. Sie zuckt oft mit den Ohren, den Beinen und dem Mund im Schlaf. Und manchmal wedelt sie auch total lieb mit ihrem Schweif. Oder wufft ganz leise x:)


    Gute Nacht und angenehme Träume wünsche ich dir und Anni!

    Ich würde sie erstmal nicht aus der Hand füttern, sondern das Futter, sofern es Trockenfutter ist, als Spur in Deine Nähe legen und mich dann einfach auf den Boden setzen und ein Buch lesen oder auf den Boden legen und so tun, als würdest Du schlafen. So wird ihre Neugier geweckt.

    Ach ja, mit dem Gassigehen habe ich bei Pepsi gehandhabt wie mit einem Welpen. Einfach alle 2 bis 3 Stunden kurz vor die Tür. Geschäft erledigt, freundlich aber ruhig, gelobt und wieder rein. War zwar stressig für mich, weil ich Pepsi die ersten Tage die Treppe hochtragen musste, aber da sie zu der Zeit mit 11kg stark untergewichtig war, ging das ganz gut.

    Ist die hübsch!!!!!! x:) x:)


    ich beneide dich, ich hätte auch gerne die Möglichkeit, so einen Hund aufzunehmen, oder überhaupt wieder einen Hund zu haben. Ich vermisse das so so sehr....


    werde auf jeden Fall gespannt mitverfolgen, wie Anni und ihr euch anfreundet ;-D :)^

    Liebe Alice!


    Du machst alles richtig, dein Gespür für Tiere, welches du anscheinend hast, sagt dir genau, was du machen solltest und was nicht, intuitiv machst du das Richtige. Es gibt nicht für alles eine Gebrauchsanweisung und Anleitung, manche Menschen haben eben ganz feine Antennen für "solche Dinge"...andere nicht. Du scheinst sie zu haben.


    Anni wird sich sicher sehr schnell an euch und eure Gewohnheiten anpassen, sie möchte ja auch zu einem "Rudel" gehören, und das seid ihr ja jetzt, und wenn sie gemerkt hat, das sie euch vertrauen kann, dann ist das Eis bald gebrochen. Ich finde, du machst das sehr gut, indem du SIE kommen lässt und sie nicht bedrängst. SIE muß von sich aus Vertrauen fassen und auf dich zukommen...nur das ist auch meiner Meinung nach der richtige Weg...so wie du es machst....gib ihr die Zeit, die sie braucht und werde nicht ungeduldig....in einer Woche wirst du sehen, bist du schon ein GROOOOOses Stück weiter und es wird nicht lange dauern, dann ist Anni der dankbarste treueste Begleiter, den du dir wünschen kannst x:)


    Alles Gute erstmal *:)