• Euthanasie mit T61

    Hallo ihr Lieben, nachdem ich vor kurzem beinahe meine 14jährige Tigerkatze an Erstickung wegen einem Lungenoedem verloren hätte und auch schon mehrere geliebte Tiere einschläfern lassen mußte,mache ich mir oft Gedanken über Euthanasie.Ich habe gehört und gelesen,daß das Mittel T61 immer noch verwendet wird.Wenn man dies ohne Narkose spritzt…
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    Hallo liebe Österreicherin,


    ich würde gerne einige Fragen an dich stellen.


    Ich lebe in Italien und habe leider die traurige Erfahrung gemacht, dass hier mit Tieren generell eher liebloser umgegangen wird. Das fängt auch schon bei den Tierhaltern an.....Hunde werden oft gar nicht ausgeführt, im Garten gehalten, in der Wohnung und nur zum "Pippimachen" vor die Tür. Bei den Tierärzten gibt es Musik, schnelle Abwicklung, wenig Aufklärung für den Tierhalter....Medikament, raus und abwarten, dann wieder rückmelden. Viele Fragen werden nicht erwünscht. Ich selber bin nach Italien mit meinen zwei deutschen ;-) Katzen gekommen...habe 3x den Tierarzt gewechselt wegen einer Ohrentzündung, die einfach trotz Medikamenten nicht wegging. Der dritte war wenigstens so nett, dass er die Abstriche in ein Labor nach Frankreich (von mir ausfindig gemacht) geschickt hat, die haben dann nach der Analyse die Medikamentenempfehlung gegeben und damit ging dann letztendlich nach einem halben Jahr die Entzündung weg. Ich blieb bei der Tierärztin, da sie zumindest offen war und liebevoller schien und sich mehr Zeit nahm. Mein Kater wurde vor einem Jahr sehr krank, Verstopfung, Durchfälle, ständige Abmagerung, Erbrechen, eine Masse im Darm, Knoten im Magen......trotz Gewebeproben immer keine Diagnosen.....es war alles ein Drama. Am Schluß habe ich im Internet selber studiert, was er haben könnte und war mir sicher, dass es nur eine starke Bauchfellentzündung sein könnte oder FIP. Die Ärztin fand es natürlich nicht gut, dass ich da selber meine Ideen entwickle, aber ich konnte das Leiden einfach nicht mehr sehen....Momo hatte am Schluß nur noch die Hälfte seines Gewichtes und ich glaube, er lebte nur noch wegen mir (nie hatte er zu einem anderen Menschen vertrauen gefaßt als zu mir....Momo war aus dem Tierheim) Die Tierärztin tippte auf Tumore, der letzte Ultraschall zeigte aber Wasser im Bauch. Bevor die Ergebnisse kamen, entschied ich mich in großem Schmerz aber aus Liebe Momo einschläfern zu lassen....er fraß nicht mehr und ließ nur noch Wasser und kam morgens nicht mehr auf mein Bett......


    Ich wollte ihn erlösen.......es war jedoch ein großes Trauma für mich......


    Es gab die genannten Muskelzuckungen, sehr sehr stark.....ich war fix und fertig und habe die Tierärztin voller Entsetzen ange"schrien"...nein nein nein, was ist denn das jetzt ???? Jetzt leidet er ja...............Sie hat das Herz abgehört und gesagt, es schlägt nicht mehr....dann hat sie ihn eingerollt und in den Korb gelegt (noch weitere Zuckungen) ....es war ein sehr großes Trauma für mich. Ich habe Momo mitgenommen, es war als ob er dann zu Hause wie noch einen letzten festen Atemzug gemacht hat (vielleicht spinne ich auch, aber es kam mir so vor....), dann war es still......Ich habe ihn zu Hause aufgebahrt und seine Schwester Bonny konnte sich von ihm verabschieden.....das war mir wichtig. Ich habe gedacht, in der Natur ist das auch so......sie soll nicht immer nach ihm suchen. Momo habe ich bis nach Berlin gebracht und ihn dort beerdigt, da wo ich herkomme und immer wieder bin....an einem sehr schönen Platz bei meinen Eltern. Ich habe mich bei der Tierärztin nach dem Mittel erkundigt: erst gab es ein Beruhingungsmittel (da mußte er übrigens ganz viel Spucke immer wieder schlucken....ob ihm übel war?, aber er hat mich immer und immer wieder abgeleckt am Hals, immer und immer wieder!!), dann gab es Propofol i.v. , danach ein kurzer Klopftest an den Augen, dann besagtes Tanax (= T61) i.v.(wie sie mir sagte, schnell danach, weil das Propofol nicht so lange anhält)


    Ich habe Wochen gelitten, mir schwerste Vorwürfe gemacht.......Einige Tage danach kam dann das letzte Untersuchungsergebnis, sehr wahrscheinlich FIP....


    Mit Bonny bin ich hier nicht mehr zum Tierarzt gegangen .....ich habe Fellhaare von ihr zu einer Haaranalyse in Deutschland geschickt.....Diagnose FIP...ich therapiere sie mit naturheilkundlichen Mitteln und Horvi Produkten...z.Z. geht es ihr ganz gut, wiewohl sie diverse Symptome zeigt....Über eine Tierschutzorganisation habe ich jetzt erneut hier eineniTierarzt aufgesuchut, alleine zu einem Gespräch. Ich wollte von ihm wissen, ob er auch nach Hause kommen würde (ja!), denn dies ist hier gar nicht üblich und wollte wissen, wie er Katzen einschläfert. Er nannte mir folgende Produkte: Dormitor 0,3 ml plus Ketamina 0,35 ml intra MUSKULÄR!!! Er sagte, dass dies eine tiefe Narkose wäre.....er wartet dann 5 min und dann T61 ebenfalls intra MUSKULÄR.....Er sagte, das würde ganz schnell gehen und die Tiere würden nichts merken. Er hält nichts davon, in den letzten Momenten noch viel an den Tieren "rumzufummeln" und sie noch weiter leiden zu lassen....mit Venenkatheter legen etc. Es stimmt, das war bei Momo noch ein zusätzliches Drama......er hat gezuckt und sich gewehrt und am Schluß hat er eine Augenklappe gekriegt......Es war alles so schlimm und ich hoffe, ich kann eines Tages diese Bilder vergessen......bzw. hoffen, dass es für ihn trotzalledem besser so war......


    Könnten Sie mir bitte sagen, was Sie von der Methode des Tierarztes halten? Ich habe ihm gesagt, dass ich mich danach erkundigen werde, ebenfalls habe ich von eutha 77 gesprochen, was er nicht kannte, aber er war an Information interessiert (nun habe ich ja gelesen, dass es wieder vom Markt genommen wurde). D.h.für mich aber, dass er anscheinend offen ist für auch andere Methoden....Mir ist es diesmal wichtig, VORAB genau festzulegen, welches Mittel das optimalste ist ......i.v. oder i.m.

    Sorry für den langen Bericht......aber Ihr seht, ich bin hier in Italien etwas in Nöten und habe leider fast gar keine Alternativmöglichkeiten.......


    vielen Dank für alle guten Empfehlungen vorab!!!

    frag deinen TA doch mal was er von einer euthanasie mit einer überdosierten narkose hält. dabei wird ein "normales" narkosemittel aufgezogen. dies wird erst langsam gespritzt (bis zum eintritt der bewusstlosigkeit) und danach gibts den rest schnell gespritzt...

    Zitat

    .ich habe Fellhaare von ihr zu einer Haaranalyse in Deutschland geschickt.....Diagnose FIP...

    Haaranalyse zu Nachweis bestimmter Corona-Viren? Sorry, aber da zieht dir jemand das Geld aus der Tasche....

    warum glaubst Du, dass mir jemand das Geld aus der Tasche zieht?


    Zugegeben, ich war auch erst sehr skeptisch...jedoch hat auch das Labor in Frankreich damals die Analyse über Fellhaare (mit der Wurzel!!) gemacht. Das Medikament, dass daraufhin verschrieben wurde, hat geholfen. Und das war dann das Wichtige für mich. Ich habe für die Analyse weitaus weniger bezahlt, als für all die unzähligen anderen Arztbesuche vorher.


    Mit Momo, der nun leider nicht mehr lebt, habe ich viele unnötige Arztbesuche gehabt plus viel Streß für eine Katze. Ich habe hier wieder nach einer Alternative für seine Schwester gesucht und bin so wieder bei einer Fellanalyse gelandet.


    Ich selber habe es mir so erklärt, dass doch auch bei einem Menschen sehr viel über Haare festgestellt werden kann....sei es Drogen und wohl auch bei Obduktionen wird diese Methode angewendet. Seit der Analyse und den Medikamenten geht es ihr statt schlechter etwas besser....kein Erbrechen mehr, Verstopfung weniger geworden, fast kein Niesen mehr....


    So sehe ich das erstmal.....Ich hätte sonst keine andere Idee.


    Du kannst mir gerne über deine Erfahrungen oder Anregungen berichten, ich bin immer offen, neue Dinge zu verstehen oder etwas weiterzuentwickeln.


    Ich habe eine ganz freudige Nachricht: Ich habe den neuen ital. Tierarzt dazu bewegen können, dass er heute hierherkommt für einen Hausbesuch, um sich Bonny mal anzuschauen.....die Kurzatmitkeit ist leider immer mal wieder da :-(.....dann werde ich mit ihm auch nochmal alles andere besprechen......z.B. Euthanasie durch Narkose.....wie gesagt, will ich auch aus Momos Erfahrung etwas gelernt haben....

    Zitat

    Das Medikament, dass daraufhin verschrieben wurde, hat geholfen.

    wenn eine Katze tatsächlich ausgebrochene FIP hat, ist ihr nicht mehr zu helfen, die Krankheitsverläufe (insbesondere bei der feuchten Form)die ich in Jahrzehntelanger Tierheimarbeit gesehen habe, waren alle sehr schnell.


    Selbst über einen Bluttest ist nur feststellbar, dass sie Katze den Corona-Virus hat- das verläuft bei den meißten Tieren harmlos. Erst eine Mutation des Corona-Virus löst die FIP aus. Wenn also ein Bluttest nicht wirklich zuverlässig ist, was soll ein Haartest?


    Gute Infos zur FIP findest du hier:


    http://www.tierschuetzer-pforzheim.de/katzenkrankheiten.html


    Ich will dir deinen Glauben nicht nehmen, aber wenn du dich zu sehr auf die Diagnose FIP versteifst und deine Katze aber Krankheitssymptome zeigt, die so unspezifisch sind (Durchfall, Schnupfen, Gewichtsverlust), dass eine ganze Menge Krankheiten dahinter stecken können, könntest du ihr dadurch die Chance auf eine ggf. richtige Diagnostik und Behandlung einer heilbaren Erkrankung nehmen.


    ich wünsche euch alles Gute @:)

    Ich habe bisher 4 Kaninchen einschläfern lassen müssen. Bei meiner Hündin könnte es in den nächsten paar Jahren auch auf mich zukommen, da sie schon 12 ist.. Ich darf nicht drüber nachdenken... :-(


    Die ersten beiden Kaninchen waren sehr krank. Bei uns war Myxomatose ausgebrochen und sie waren nicht geimpft, weil mein Tierarzt meinte dies wäre nicht nötig, wir hätten seit 20 Jahren keine Erkrankungen mehr gehabt. Tja.. nun war die Krankheit leider doch ausgebrochen :-( Die zwei Kaninchen waren heftig betroffen und die Kreislaufsituation war schon sehr schlecht. Sie hätten die Nacht so oder so nicht überlebt, ich wollte sie aber nicht leiden lassen. Der Doc hat T61 direkt in's Herz gespritzt und die Kaninchen waren wirklich sofort tot. Ich kann mich jetzt gar nicht mehr erinnern, ob's vorher noch ne Narkose gab. Ich war ziemlich neben mir an dem Tag... Es lief aber alles ruhig und friedlich ab.


    Ich hatte zu dem Zeitpunkt noch 6 Kaninchen im Garten. Diese habe ich dann schnell noch geimpft, aber es kam leider für alle zu spät. Zwei habe ich wenige Tage später gleich zum Doc gebracht. Sie waren etwas besser dran als die 2 zuvor, aber es war auch hier nichts mehr zu machen. Hier gab's eine Narkose und dann T 61, ich weis nicht mehr ob i.m. oder i.v. , aber auch hier lief alles ruhig und friedlich ab.


    Die anderen 4 Knings sahen zu dem Zeitpunkt noch gesund aus, sind aber dann auch alle sehr, sehr schnell verstorben. 2 auf dem Weg zum TA, 2 waren verstorben, als ich von der Arbeit Heim kam. Sie sahen morgens alle noch gesund aus :-(

    Hallo,


    Ich habe bisher auch zweimal (glaube ich) ein Tier einschläfern lassen müssen. Es ist lange her, deswegen weis ich nicht mehr alles ganz genau. Ich dachte auch bisher immer, das einschläfern sei eine sanfte Methode, bei der das Tier nichts merkt, fast so wie beim normalen einschlafen.


    Deshalb finde ich das mit dem T61 was ich hier gerade gelesen habe schon schockierend. Jetzt mache ich mir Gedanken, ob es meine Tiere vielleicht auch auf diese grausame Weise erwischt hat. Es ist wirklich viele Jahre her, ich weis nicht, ob das Tier vorher eine Narkose bekommen hat. Ich weis nur, dass es recht schnell ging und dass es auch nicht gezuckt hat. Als es tot war, haben wir es in der Praxis gelassen. Jetzt mache ich mir Sorgen, dass es vielleicht doch nicht tot war und nur so gewirkt hat und das es dieses T61 bekommen hat.


    Woran kann man denn erkennen, das ein Tier wärenddessen Schmerzen hat? Woran sterben sie letztendlich beim T61? Setzt einfach die Atmung aus und das Tier erstickt? Oder setzt das Herz aus?

    Hallo liebe andere Tierbesitzer,


    ich finde es wundervoll, dass sich hier eine kleine Diskussion entfacht, so kommt man den Dingen weiter auf den Grund....langsam.


    Erstmal lieben Dank an DieKruemi, ich habe den überaus interessanten Bericht über FIP gelesen und es war für mich der aufschlusreichste und schlüssigste bislang. Ich gehe nun davon aus, dass meine Katze den Virus nur in sich trägt, aber er noch nicht mutiert ist. Ich habe bevor der Tierarzt kam noch eine deutsche Tierärztin sprechen können (Tierärztin meiner Freundin), um Information über die Euthanasie zu erhalten. Auch sie benutzt eine tiefe Narkose (Ketamin 0,5ml und Xylacin 0,5ml bei 3kg plus noch danach ein weiteres Schmerz-und Entündungsmittel z.B. Remydyl oder Metakan 0,4ml). Sie macht dies entweder über einen Venenkatheter oder auch intra muskulär. Sie sagt die Katze muß eine schöne tiefe Bauchatmung haben, alle Reflexe prüfen, Augen etc. und auch im Po, danach würde sie T61 direkt ins Herz spritzen. Sie sagt, so und nicht anders muß es gemacht werden, die ausreichende Vorbereitung und tiefe Narkose ist das Wichtigste. Die Geschichte von Momo wollte sie nicht hören, weil sie dann nicht mehr schlafen könne.....sie weiß wieviel schlimme und unzureichende Dinge mit T61 gemacht werden....das ist ganz ganz fürchterlich auch für sie... Euthanasie nur mit Narkose hat sie noch nicht gemacht und daher auch keinerlei Erfahrung....Sie wollte mehr dazu wissen....Ich wollte deshalb Dichl dieKruemi nochmal bitten, uns vielleicht mitzuteilen, welches Mittel genau bei Deinen Katzen benutzt wurde und in welcher Dosierung (wieviel erst langsam und dann wieviel schnell)


    Der ital. Tierarzt war ganz toll und ich habe ihm viele Dinge erzahlen können.....er macht es so wie die deutsche Tierärtzin allerdings statt Xylamin nimmt er Dormitor, Dosierung etwas geringer. Jedoch hat er gesagt, dass er es (wenn es denn irgendwann in ferner Zeit nötig ist) dann genau so machen würde wie ich möchte und auch zu Hause. Das ist für hiesige Verhältnisse ein absolutes Novum.


    Ich möchte gerne soviele Informationen wie möglich sammeln. Ich werde ebenfalls auch nochmal zu der alten Tierärztin zurückgehen und sie zu einem weiteren sehr ungemütlichen Gespräch bitten (beim ersten wollte ich die Mittel wissen, die sie gegeben hatte und stand noch wahrhaftig unter Schock) und ihr alle bis dahin erworbenen Fachkenntnisse sehr fundiert ohne wenn und aber zu präsentieren. In diesem Gespräch werde ich ihr Kompetenz absprechen und auch die Berufswahl infrage stellen. Für den neuen Arzt werde ich Reklame machen, über die alte werde ich meine negativen Erfahrungen so weit als möglich streuen.


    Mir geht es darum, dass man auch versuchen muß, dass Bessere aktiv voranzutreiben, das nicht Gute muß man meiden aber sie zuvor konsequent damit konfrontieren, d.h. auch dass ich sie davon informiere, dass ich alles weiterverbreiten werde......es liegt dann an ihr, sich für anderes zu öffnen....


    Ich möchte nochmal darum bitten, wer kann, unter uns zu kommunizieren, wie die Methode des Einschläferns mit Narkosemitteln geht......ebenfalls möchte ich gerne wissen.....was ist der Unterschied von T61 und Tanax (wirklich nur der Hersteller??? Tanax ist aus Chile und wird hier benutzt) In jedem Fall ist es eine wohl ätzende Flüssigkeit ....ich habe den link gelesen und mir ist wirklich übel.....übel....übel.....die große Frage ist: spürt man es wohl nicht mehr und geht es so schnell wenn man in tiefer Narkose liegt???


    In jedem Fall wird Momo es wohl gespürt haben......ich weiß nicht, wann mich das loslassen werden kann.....es ist so schrecklich für mich......Alles was ich nun noch tun kann, zu versuchen, so viel wie möglich zu tun, dass diesen Menschen langsam das Handwerk gelegt wird....ein Schritt nach dem anderen......das bin ich ihm schuldig..


    Bonny hat kein Wasser in der Lunge (Bronchien leicht entzündet) und auch nicht im Bauchraum, über die Haaranalyse hat jetzt sowohl der ital. als auch die deutsche Ärztin nichts Negatives gesagt....ich werde ihr nun aber als nächstes mit dem neuen Tierarzt hier zu Hause, mal Blut abnehmen lassen, beide haben gesagt, dass es ja erstmal gut ist, dass sich die Symptome mit natürlichen Mitteln gebessert haben.....über das Blut kann man da nochmal mehr sehen und ich habe da auch Kruemis Einwand durchaus als ebenfalls sehr hilfreich empfunden.


    Sommerlueftchen, ersticken oder Herz aussetzen???, das weiß ich leider auch nicht....ich denke auch hier ist Kruemi wieder die Richtige zu befragen oder die Österreicherin.....wo ist sie eigentlich?


    Viele sonnige Grüße aus dem Veneto ;-)

    Zitat

    ersticken oder Herz aussetzen ???, das weiß ich leider auch nicht

    Hier kommt es tatsächlich darauf an, wohin das Mittel gespritzt wird- die meißten Ärzte spritzen es nach ausreichender narkose ins Herz, was den sofortigen Herzstillstand zur Folge hat. Wird es in die Lunge gespritzt, setzt natürlich zuerst die Lunge aus- was jedoch bei ausreichender Narkose für das Tier keinen fühlbaren Unterschied macht.

    Zitat

    Ich wollte deshalb Dichl dieKruemi nochmal bitten, uns vielleicht mitzuteilen, welches Mittel genau bei Deinen Katzen benutzt wurde und in welcher Dosierung (wieviel erst langsam und dann wieviel schnell)

    die 2 Katzen (aus meinem eigenen Bestand), die ich bisher gehen lassen mußte, sind beide in meinen Armen mit zuerst Narkose, dann für mich Abschiedsphase und die Sicherheit, dass sie ganz fest schlafen und dann Spritze ins Herz erlöst.


    Bewußte Narkoseüberdosierung als Euthanasie habe ich bisher nur bei sehr kranken Katzenbabys miterlebt; da sie so winzig sind, ist eine Überdosierung relativ einfach. Bei ausgewachsenen Tieren wird es etwas schwerer.....


    Ich habe einmal eine Maus- jaa Maus- einschläfern lassen, da sie einen Tumor hatte. Sie war schon sehr geschwächt und ich und der Doc dachten, mit einer Narkosedosierung für ein deutlich größeres Tier müßte das schnell gehen. Denkste!! das Herz schlug und schlug....


    Was für mich bedeutet: meine Katzen würde ich nicht mit Narkose-Überdosierung einschläfern lassen, ich wäre zu unsicher, ob sie wirklich tot ist.....

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    Ich gehe nun davon aus, dass meine Katze den Virus nur in sich trägt, aber er noch nicht mutiert ist

    Den Corona-Virus haben bis zu 80% der Katzen in sich, dadurch sind sie nicht krank und erst recht nicht FIP pos.. Schließe bitte andere Ursachen für die Symptome deiner Katze nicht automatisch aus.

    Zitat

    Erstmal lieben Dank an DieKruemi, ich habe den überaus interessanten Bericht über FIP gelesen und es war für mich der aufschlusreichste und schlüssigste bislang.

    das freut mich, dass es dir geholfen hat, diese Krankheit besser zu verstehen @:)


    Das ist ein so bedrückendes Thema---Seid ihr bereit, für eine kuriose Geschichte zum Thema Haustiereuthanasie??


    Man kann wirklich nie zu 100% vorhersehen, was passieren wird und gerade bei sehr ausgemergelten Tieren kann man schon mal eine Überraschung erleben... Bei meinem TA kamen mal Frettchen-Besitzer mit ihrem sehr alten, sehr ausgemergelten Frettchen zur Euthanasie. Sie konnten es nicht mit ansehen und warteten im Wartezimmer, wollten ihr Frettchen jedoch zum Beerdigen mitnehmen. Bei der Euthanasie geschah etwas absolut seltenes: mit dem Tod setzte fast sofort die Leichenstarre ein- das dauert bei den kleinen sonst auch 1-2 Std. Das Tierchen war sofort so steif, dass man es am Schwanz wie eine Fackel halten konnte. Mein Doc hatte echte Probleme, das den Besitzern plausibel zu machen, denn das Tierchen passte so hart und steif nicht mehr in den mitgebrachten Sarg....

    @ Berryfina

    Wenn es richtig gemacht wird, ist es nicht grausam. Siehe mein Bericht ... ich war bei 4 Tieren dabei, die auf unterschiedliche Art und Weise (der Situation angepasst) mit T61 erlöst wurden. Fachgerecht. Es war alles total friedlich, die Tiere waren binnen Sekunden tot.


    Auch werden bei uns am Reitstall die meisten Pferde von ein und demselben TA versorgt von dem ich weis, dass er mit T61 einschläfert. Bisher gab es auch da nie Horrorgeschichten. Die meisten Besitzer waren eher erschrocken (und erleichtert), wie verdammt schnell ihre Pferde zusammenbrachen, liegenblieben und wenig später für tot erklärt werden konnten.