Ergebnis nach 9 Stunden Tierklinik:


    Aussage Tierärztin zu 80 % malignes Lymphom oder FIP, zu 20 % primär Entzündung von am ehesten Darm die die Symptome und Veränderungen verursachen.


    Die Katze hat zudem eine Darmentzündung, Gallenblassenentzündung, sowie Bauchfellentzündung vermutlich aufgrund der stark vergrößerten Lymphknoten in der Umgebung der jeweilgen Organe, eventuell aber auch bakteriell oder Viral oder keine Ahnung. Niere und Leber überraschenderweise unauffällig, Gelbsucht eben durch die Gallenblasenentzündung.


    FIP könne sie nicht ausschließen, Blutwerte sprächen am ehesten für Entzündung, Ultraschall der Lymphknoten am ehesten für Lymphom - 100 % Sicherheit hätte man nur noch bekommen, wenn man einen Lymphknoten biopsiert hätte und eine Gewebeprobe eingeschickt hätte. Da das auch eine kurze Narkose vorausgesetzt hätte, wollte ich das erstmal nicht, zumal die Tierärztin meinte, dass dies nur Sinn machen würde, wenn man eine nachfolgende Behandlung (schätzungsweise 1 Jahr Chemotherapie) überhaupt in Betracht ziehen würde. Die Tierärztn meinte zu dem, dass damit selten eine Heilung erreicht wird sondern meistens nur die Lebenserwartung kurzfristig zu verlängern.

    das tut mir wirklich leid.....ich/wir haben mittlerweile schon einige katzen gehabt.....war viele jahre im tierheim ehrenamtlich tätig....irgendwie hab ich immer "gefühlt" (ich kann es nicht anders beschreiben) wann es zeit war sie gehen zu lassen....


    wir haben eine am 30.8. verloren......was sie genau gehabt hat......es wurde vermutet, daß bei ihr katzenaids ausgebrochen ist.....sie ist von selber gestorben (auch nicht viel besser als einschläfern....mir war es ein unerträglicher gedanke, daß sie allein in der tierklinik gestorben ist....aber womöglich auch nur "menschendenken"?) unser kater hatte einen bösartigen tumor am kopf über dem auge....es hat lange gedauert, bis wir überhaupt wussten was es ist, da er so vereiterte zähne hatte, das in ordnung gebracht wurde und wir eigentlich darauf gewartet haben, daß die schwellung zurückgeht....die ist dann aber so ausgeartet....nun denn, ich will das nicht vertiefen, ist immer noch zu schmerzhaft....zuletzt war man einfach nur noch froh, daß es für ihn vorbei war. schwierig bei einem freigänger, der im sommer so viel draussen ist und ihn daher kaum zu gesicht bekommt, geschweige denn ihn einfach mal so einsacken kann, um zu einschläfern zu fahren......jetzt ist nur noch eine da....am montag kommt eine neue....mal schauen ob das funktioniert.....

    huhu


    Ich war heut nochmal bei der Tierklinik, zur Kontrolle - aber habe mich nun doch nochmal für eine Biopsie entschieden.


    Die Tierärztin heute war eine andere als am Samstag, sie hielt FIP für sehr viel unwahrscheinlicher, weil eigentlich keine Anzeichen und meinte nun aber auch dass das Lymphom unwahrscheinlicher geworden ist, da die Lymphknoten durch das Prednisolon (? = Cortison) nicht wirklich abgeschwollen sind und bei lymphom wäre das wohl typischerweise geschehen.


    Auch vom materiellen "Inhalt" der Knoten meinte sie nach der Biopsie sieht es nicht nach Lymphom aus, weil ziemlich viel Flüssigkeit raus kam - wobei ich jetzt nicht sicher weiß, ob sie nur den am Hals biopsiert hatte (sie meinte wäre leichter zugänglich) und den im Bauch (je nachdem wie die Katze mitmacht sagte sie) hab nun vergessen zu fragen, aber sie hat mindestens am Hals biopsiert und ach keine ahnung scheiß drauf, notfalls muss halt nochmal biopsiert werden im Bauch mit narkose falls sie es für nötig hält.


    Die Katze frisst, hat 50 Gramm zugenommen (!!!!!!!!! WHOOHOO), hat aktuell kein Fieber, brauchte heute nicht mal eine Infusion!!!, sie kriegt weiterhin Cortison in Tablettenform, die drei Antibiotika, den Magenschutz, die Darmaufbaukur, die Darmbakterien, die Bierhefe und die Kohletabletten. uffz.


    In einer Woche soll ich wieder hin, die ersten Biopsie-Ergebnisse bekomme ich im Laufe des Tages via Anruf, für eine genauere Analyse müsste das eingeschickt werden, was ein paar Tage dauern wird.


    Kotprobe hab ich nun auch abgegeben für Parasiten etc. allerdings hielt die Tierärztin heute ein Antibiogramm über den Kot für wenig sinnvoll (?). Für einen Abstrich und ein Antibiogramm + bakterienanalyse müsste ich notfalls nochmal hin - da werde ich denke ich die tierärztin vom samstag nochmal anrufen, die hat heute nacht wieder dienst.


    Ich melde mich wieder!

    Das klingt doch echt gut. Ich denke, die Biopsie war eine sehr gute Entscheidung.


    Und ich bin froh, dass es wie von mir vermutet eher nicht nach FIP aussieht.


    Ich drück weiterhin ganz fest die Daumen.

    Also bei meiner 4 Monate alten Katze, die von einem Tag auf den anderen apathisch wurde, wurde ein Röntgenbild gemacht. Da sah man schon Flüssigkeit im Bauchrauch. Der erste Verdacht auf FIP wurde ausgesprochen. Es wurde Flüssigkeit abgezapft und die Rivaltaprobe war positiv. Die Flüssigkeit war gelb und zäh statt klar und fließend.


    Die Probe wurde zur Sicherheit noch eingeschickt. In diesen 3 Tagen magerte das Kätzchen entsetzlich ab und hob kaum mehr den Kopf. Das Cortison, das sie noch bekam, hat nichts geholfen (auch ein Anzeichen). Als die endgültige Diagnose kam, gab es für mich keinen Moment des Zögerns mehr, sie hatte genug gelitten.-


    Meines Wissens nach kann man auch nur so wirklich FIP diagnostizieren. Ich versteh nicht, wie viele Untersuchungen gleichzeitig bei deiner Katze gemacht werden. Es tut mir leid, dass es so lange unklar ist. Wurde die Rivaltaprobe denn veranlasst?

    Zitat

    Wurde die Rivaltaprobe denn veranlasst?

    Ihre Katze hat keinen Baucherguss. Hier stände allenfalls die trockene Form von FIP im Raum.


    Tut mir sehr leid, dass du deine Katze so jung verloren hast. :�_

    Richtig, kein Baucherguss, keine Flüssigkeit im Bauchraum, nüscht.


    Habe mich übrigens scheinbar zu früh gefreut (?) kurz nach dem Post kam der Anruf der Tierärztin, sie hatte die Feinnadelbiopsie bereits vorbegutachtet und sprach von "zu 50% Wahrscheinlichkeit Lymphom" auch wenn ich mittlerweile nicht einmal mehr weiß, was die mit den Prozenten überhaupt ausdrücken wollen. -_-


    Sie hat die Probe weiter zur genaueren Analyse ins Labor geschickt. Ich bekomme morgen, spätestens Donnerstag (da Mittwoch Feiertag) bescheid. Bin gespannt welche Prozentangaben sie dann ausbuddeln.


    Wäre eigentlich noch eine Vergiftung möglich? Ich meine ich weiß, total untypisch eigentlich, aber irgendwie sind die Symptome ja scheinbar für nichts wirklich typisch. Hab mal vorsichtshalber die Katzenstreu gegen welche aus 100% pflanzlichem Zeug ausgetauscht, just in case.


    Abgesehen davon sind wir ja umgezogen: Malerstaub, Holzboden abgeschleift, Versiegelung vom Boden, Putzmittel der Reinigungsfirma......?


    Ich hab seitdem natürlich auch schon ein paar mal gewischt und gestaubsaugt und und und, aber wenn sie das irgendwie nach und nach über die Pfoten mitgetragen hat und das immer abgeleckt hat? Ich weiß Schuss ins Blaue..

    50% heißt erstmal nicht viel. Das heißt ja nur, dass es ein Lymphom sein kann, oder eben auch nicht. Da hilft nur abwarten.


    Vergiftung denke ich eher nicht, dafür sind die Symptome zu vielfältig und auch die Lymphknoten passen nicht dazu.


    Und das Cortison scheinbar anschlägt, spricht eher für eine Entzündung und nicht Vergiftung.

    sorry das ich mich ein paar Tage nicht gemeldet habe. Der Katze geht es erstaunlicherweise gut. Es wurde von Tag zu Tag besser und seit Donnerstag/Freitag ist sie wieder ganz die Alte. Und sie haut rein wie ein Scheunendrescher.


    In der Biopsie vom Hals-Lymphknoten sind kein Krebszellen gefunden worden. Das Labor schrieb als Diagnose: "Reaktive Lymphknotenhyperplasie". Die Tierklinik wollte nun nochmal unter Narkose aus dem Bauch-Lymphknoten eine Biopsie entnehmen, aber da sie auch da nur noch mal nach Krebszellen geschaut hätten, wollte ich das nun nicht mehr, vor allem weils finanziell nun auch schon recht knapp war.


    Wir waren am Donnerstag zur Kontrolle da, sie haben nochmal Blut abgenommen und testen auf Bartonellen und Toxoplasmose, da die von einer bakteriellen Infektion ausgehen.


    Sie kriegt weiterhin die drei Antibiotika und das Cortison. Leber-Schutz hatte ich mal angesprochen, aber die Tierärztin meinte, da ich jetzt schon Probleme habe die ganzen Tabletten in die Katze zu kriegen, wäre das erstmal vernachlässigbar und man könnte nach der Antibiotika-Therapie etwas zur Erholung für die Leber geben.


    Am Freitag hab ich wieder einen Termin zur Kontrolle.

    Das klingt doch echt gut. Ich denke FIP kann man damit so gut wie sicher ausschließen.


    Und das keine Krebszellen gefunden worden ist auch klasse.


    Ich drück euch weiterhin die Daumen.


    Würde mich freuen, wenn du uns auf dem laufenden hälst.

    Liebe Mireya,


    ich habe gerade sehr betroffen, Deine Zeilen gelesen. Ich selber habe zwei Katzen und man selber ist ganz krank vor Sorge, wenn die Kleinen was haben.


    Ich möchte einfach einmal hören, ob man Deiner Mietze helfen konnte....