• Gesundes Hunde-Trockenfutter

    Hi! Wollte mich mal so umhören, was Ihr Euren Hunden so für Trockenfutter gebt? Zur Erläuterung der Frage: Ich habe einen Terriermischling, der beim Spazierengehen sehr verhaltensauffällig ist. Ich habe den Tipp bekommen, dass dies evtl. schon durch eine Futterumstellung besser würde (ich arbeite aber natürlich auch so daran). Denn in den meisten…
  • 25 Antworten

    na ja, ob das "schade" nicht ironisch gemeint, bin ich mir nicht so sicher... ich hab' scho etliche solche diskussionen geführt, die nie gefruchtet haben, darum bin ich deren müssig. ist also nicht persönlich gemeint. ausserdem ist meine zeit momentan sehr begrenzt, könnte dich höchstens auf donnerstag oder freitag in einer woche vertrösten. wenn du auch mal die andere seite sehen willst, schau dir mal ein buch von gudrun feltmann an oder auch sonst ein x-beliebiges, das von positiver erziehung handelt. leider gibt es immer noch sehr viele hundeschulen, die mit obsoleten erziehungsmethoden arbeiten...

    nein

    es war auf keinen fall ironisch gemeint -nur hatte ich das gefühl das ich ins leere laufe -wenn du mir keine antwort gibst obwohl du etwas dagegen sagtest wie ich meinen hund erziehe.


    ich kenne die feltmann methode -und ich muss sagen -auch unser hundeschullehrer macht nichts anderes..


    ich habe mal etwas kopiert von der feltmann methode -


    Unter Hunden wird das Greifen im Halsbereich dazu verwendet, sich ernst gemeinte Achtung zu verschaffen. Die Hunde fordern damit den gegenseitigen Respekt. Wir Menschen verwenden den Ruck am Hals meistens unbedacht und oft als Erziehungs- Maßnahme .Das hat uns die Hundeschule auch gelehrt -und genau deshalb ist die Leinenruck methode die (für mich) optimale -denn...du siehst -auch feltmann erklärt das die hunde im rudel auch so erzogen werden..und wenn man den leinenruck richtig lernt -dann verschaffen wir uns damit den gemeinten respekt -und hiermit meine ich nicht irgendeine ruckmethode oder irgendein stachelhalsband -wovon ich ein ernstzunehmender gegner bin.


    Der Hund kann diese Maßnahme in ihrer Bedeutung nicht verstehen, weil Hunde sich nicht zur "Leinenführigkeit" erziehen !!!


    Bei jedem Zug oder Ruck am Hals wird für den Hund die Frage nach dem Respekt angesprochen. Diese bleibt unbeantwortet, weil uns Menschen die soziale Wirkung, die diese Maßnahme auslöst, gar nicht bewusst ist.ABER Hier muss ich mein Veto einlegen...denn genau das lehrt uns die schule auf das genaueste ..und -ich sagte ja schon ..ich sehe jede woche schwer verhaltensgestörte hunde, die nach einigen stunden schon fast perfekt sind! Der Hund reagiert auf den gegebenen Ruck in hundlicher Reaktion. Entweder lernt er, sich darüber hinweg zusetzen, zieht erst recht und wird aggressiv dabei. Oder er ist so beeindruckt, dass er aus Angst vor der Einwirkung am Hals nicht mehr wagt, nach vorne zu gehen.Hier kann ich leider nicht zustimmen..wie vorher genannt..aber Frau Feltmann -muss ja nicht überall recht haben Diese Impulse werden extrem negativ über das Anlegen von sogenannten "Erziehungshalsbändern", das sind die Würger, Stachelhalsbänder und Elektroschockhalsbänder, usw. verstärkt. DEM STIMME ICH UNBEDINGT ZU

    schönen abend, cynderel

    wenn du schon zitierst, wäre es nett, die genaue quelle anzugeben.

    Zitat

    und wenn man den leinenruck richtig lernt -dann verschaffen wir uns damit den gemeinten respekt -

    so viel respekt, dass einem der hund nicht auf der nase herumtanzt, schafft man auch ohne solche methoden. der hund hat dann nicht nur respekt vor dir, sondern auch angst. ich will, dass mein hund vertrauen zu mir hat. dass, wenn er in einer bedrohlichen situation ist, bei mir schutz sucht und nicht davon läuft. vetraut mir mein hund, wenn ich ihm schmerzen zufüge? menschen sind gar nicht fähig, die kommunikation eines hunderudels 1 zu 1 zu übernehmen. die verhaltensweisen sind derart komplex, dass es für den menschen eine riesige fehlerquelle darstellt.

    Zitat

    Entweder lernt er, sich darüber hinweg zusetzen, zieht erst recht und wird aggressiv dabei. Oder er ist so beeindruckt, dass er aus Angst vor der Einwirkung am Hals nicht mehr wagt, nach vorne zu gehen.

    die aussage von frau feltmann entspricht genau meiner ansicht, mehr kann ich dazu nicht sagen.


    dass durch gewalt (sorry, aber schmerzeinwirkung am hals ist für mich gewalt) unerwünschte verhaltensweisen beseitigt werden können, ist klar. funktioniert auch bei kindern. nur sind sie dann ängstlich und unsicher. ich halte nichts von starkzwangmethoden, egal ob kinder- oder hundeerziehung. ich gebe zu, ich habe keinen problemhund. trotzdem, ich habe eine i-net bekannte, erst 24 jahre. sie hat 7 problemhunde. sie hat es mit positiver erziehung geschafft, aus diesen hunden umgängliche, selbstsichere hunde machen. sie arbeitet mit clicker, macht agility, tellington touch u.a. das hat mich wirklich beeindruckt und ist für mich beweis genug, dass es auch bei problemhunden ohne solche starkzwangmethoden geht!


    mein ziel ist, dass mein hund verhaltensweisen nicht unterlässt, weil er angst vor den folgen, sondern weil verhaltensalternativen hat, von denen er weiss, das ich sie gut finde! positive verstärkung eben.


    dieser text entspricht etwa meiner sichtweise (er stammt von lorena galanti):

    Zitat

    Gewaltfreie Erziehung bedeutet vor allem, dass auf körperliche Gewalteinwirkung verzichtet wird. Stattdessen ist anzustreben, mit dem Hund über Wort und Gestik zu kommunizieren und ihn durch positive Erfahrung zum Ziel zu führen. Augenkontakt nicht vergessen!


    Auch das oft gepriesene "Leinenrucken", um den Hund "Bei-Fuß"-Gehen zu lassen, ist eine Art der Gewalteinwirkung. Jede Gewalteinwirkung auf die empfindlichste Körperstelle des Hundes, nämlich den Hals, ist zu vermeiden. Hier verhält es sich genauso wie beim zuvor erläuterten "Nackenschütteln". Der Leinenruck kommt wie ein Überfall aus heiterem Himmel, oft auch ungewollt, wenn sich zum Beispiel etwas Angsteinflössendes dem Welpen nähert und er instinktsicher die Flucht aufnimmt (siehe "Hund und Mensch im Zwiegespräch", Kapitel Welpenentwicklung). Außerdem wird im Hundekampf der Hals des Unterlegenen dem Gegner dargeboten, wenn sich der Unterlegene ergibt. Ein gut sozialisierter Hund würde niemals diese Unterwerfungsgeste dazu ausnützen, um den Unterlegenen nun in die Kehle zu beißen und damit zu töten. Er deutet vielmehr nur diese Möglichkeit an, um dem Unterlegenen klar zu machen, ich könnte, wenn ich wollte". Dies kann bei sensiblen Hunden durchaus schon ein Trauma auslösen. Ein Brustgeschirr oder zumindest breites Halsband ist sicher die sanftere und für den Hund angenehmere Methode des Anleinens. Durch Leinenrucken lernt der Hund nur, dass er Ihnen nicht vertrauen kann; natürlich wird er mit eingezogenem Schwanz sich der "Gewalt" fügen.

    Zitat

    wenn du schon zitierst, wäre es nett, die genaue quelle anzugeben.

    na das habe ich doch :-o

    Zitat

    ich habe mal etwas kopiert von der feltmann methode -

    zum restlichen werde ich mich später äussern.

    ich hab' gemeint, den genauen buchtitel und so. so dass, wenn jemand interesse haben sollte, genau weiss, wo er nachlesen könnte.

    Ich füttere meinem Hund Trockenfutter von Bosch (Adult Maxi)! Damit habe ich nur gute Erfahrungen gemacht und mein "Kleiner" Mann ist echt sensibel was das Essen betrifft. Von manch anderen Marken hat er Durchfall bekommen.


    Und bei Bosch stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis! So ein 15 Kilo Sack reicht meinem (35 Kilo-)Hund über einen Monat. Er ist fit, sein Fell glänzt und es schreint ihm zu schmecken :-) Ok, er ist ein Labbi-Mix und frisst typisch Labbi einfach alles... ;-D


    Fazit: Bosch kann ich nur empfehlen :)^