Hat jemand Erfahrung mit Dobermannwelpe (Rüde)?

    Hallo wir wollten einen Dobermannwelpen zulegen mein mann hat zwar echt viel über diese rasse gelesen und ich wollte da mal fargen obe jemand schon ein mal erfarung hate mit dobermann rüden und wen die groß sind muß man denen maulkorp anziehen?


    weil da steht nirgens im internet haben echt lange gesucht und nichts gefunden und ob die in bayern erlaubt sind oder verboten haben wir auch nichts gefunden darum bitte euch um rat.

  • 224 Antworten

    Hunde müssen einen maulkorb tragen, wenn sie ein "listenhund" sind und keinen wesenstest bestanden haben. der dobermann ist in brandenburg ein listenhund, sonst nirgendwo (grad nachgelesen).


    wenn man im ausland ist kann es aber sein, dass (größere) hunde dort maulkörbe tragen müssen, also vorher informieren!


    bei nem dobermann muss man natürlich unabhängig von geschlecht für viel bewegung sorgen, aber das weiß dein mann ja bestimmt schon ;-)

    Das klingt, als hättet ihr generell nicht viel Hundeerfahrung. Einen Dobermann halte ich da, ganz ehrlich, für keine gute Wahl. Es sind sehr große, kräftige und vor allem lebhafte bis recht nervöse Hunde, die zudem oft sehr sensibel sind. Wenn sie nicht ausgelastet sind (und das ist Arbeit, beim heiligen Mondkalb ...), werden sie schnell unfassbar zappelig, regelrecht neurotisch. Wenn man nicht genau weiß, was man tut, geht bei der Erziehung schnell mal was schief, und dann hat man ein gewaltiges Kalb mit der Energie von zehn Pferden, das man nicht ganz im Griff hat. Bei uns in der Nachbarschaft ist einer, ein Rüde, der nicht von der Leine darf, weil er sich dann sofort aufmacht, davonsaust und Autos jagt. Weil sie ihn aber nicht von der Leine lassen können (er geht sogar über Zäune wie nix), ist es nahezu unmöglich, ihn auszulasten.


    Falls es unbedingt ein Dobermann sein muss, dann sucht euch einen guten Züchter (bei guten Züchtern sind Rassehunde übrigens sehr teuer), der euch auch nach dem Kauf mit Rat und Tat zur Seite steht. Einen guten Züchter erkennt ihr unter anderem daran, dass er euch vielleicht gar keinen Hund verkaufen will, wenn er die Bedingungen nicht für optimal hält. ;-) Falls euch das passiert: Nicht beleidigt sein, sondern seine Argumente ernst nehmen, er hat viel Erfahrung und wahrscheinlich recht damit, wenn er meint, dass ihr und die Rasse nicht gut zusammenpasst.


    Zur Maulkorbpflicht: Laut Wikipedia stehen Dobermänner nur in Brandenburg auf der Liste: http://de.wikipedia.org/wiki/Rasseliste Allerdings gehören sie zu den Hunden, die aufgrund von Größe, Kraft, Temperament und der oft falschen Erziehung sozusagen "gefährdet" sind, spontan dann doch draufzulanden, wenn es irgendwelche Beißvorfälle gibt und ein paar Politiker beschließen, ein bisschen Aktionismus zu betreiben. Das heißt dann, dass auf einmal doch die Ärgerlichkeiten der Listenhundfälle auf einen zukommen - Maulkorb, Leine, Wesenstest, höhere Hundesteuer, blablabla. Das sollte einem klar sein, und man sollte vorher durchkalkulieren, ob man im Fall des Falles auch die erhöhte Steuer zahlen kann oder ob es die finanziellen Möglichkeiten zu stark belastet.

    Hey,


    ich finds toll, dass ihr euch für diese Hunderasse interessiert und euch (hoffentlich) einen Rassewelpen zulegen wollt!


    Wir hatten bis vor kurzem immer Dobermänner, Hündinnen wie Rüden, doch ist der letzte, eigentlich mein Ein und Alles, nach diagnostiziertem Krebs eingeschläfert worden, deshalb eins vorweg: Viele der heutigen Züchtungen, ob Dobermann oder eine andere Rasse, sind besonders prädestiniert für Krankheiten wie Krebs und ähnliches, dazu haben sie einfach eine kürzere Lebenserwartung aufgrund ihrer dominierenden Größe!


    Es kann öfter eine solch unerwartete Diagnose geben, doch damit ist es umso wichtiger, sich den Züchter genau anzusehen!


    Ihr solltet auch bedenken, ob ihr einen Familienhund haben wollt, vielleicht soll er mit Kindern zusammen sein oder ähnliches, oder ob der (dann ehemalige) Welpe über Ausstellungen tingeln sollte – Nach diesen Kriterien kann man gezielt Züchter aussuchen, die keine Hochglanz-Super-Meister Proper-geil Welpen verkaufen, sondern kleine, nette Energiebündel, die vielleicht nicht an ihre blankgewienerten Kollegen in den Katalogen heranreichen, jedoch oftmals zum nächsten Familienmitglied, Wachhund und "Trostkissen" in einem heranwachsen können!


    Den Charakter eures Hundes bestimmt ihr sowohl beim Kauf des Welpens (Charakter der Mutter, Charakter des Vaters, Charakter des Züchters), als auch bei der späteren Erziehung maßgeblich mit!


    Es gibt sicherlich Hunde, die etwas partout nicht mit sich machen lassen wollen, doch diese sind eher die Ausnahme und bei der Wahl des richtigen Züchters fast gänzlich ausgeschlossen!


    Dobermänner an sich sind nette und friedliebende Tiere, doch könne sie leicht auf andere Hunde allergisch reagieren (Liegt in ihrem Naturell), wenn man sie nicht von Kindesbeinen an an sie gewöhnt!


    Weiteres sind Dobermänner sehr lauffreudig und brauchen viel Auslauf, also sollte mindestens ein Garten, besser noch ein Waldstück oder Wiesen in der Nähe sein, auf dem sich der Hund austoben kann!


    Außerdem solltet ihr darauf bedacht sein, ihm nicht das Zerstören der Einrichtung durchgehen zu lassen, Dobermänner sind nämlich schon in jungen Jahren außerst kaufreudig und lassen sich das später äußerst schwer wieder abgewöhnen!


    Ob du ihm einen Maulkorb anlegen willst hängt davon ab, wie du dein Tier einschätzt: Verträgt es sich mit anderen Hunden? Ist es freundlich zu Fremden oder sieht es sie als Rivalen im Rudel?


    Und eins zum Schluss: Kauft auf keinen Fall, auf gar keinen Fall, einen Welpen, den ihr bis zum Kauftermin nicht sehen könnt, bei dem ihr keinen Kaufvertrag unterschreibt, der euch aus einem (osteuropäischen) Kofferraum angeboten wird oder der nicht amtlich gechipt ist!


    Das Ganze kann straf- und zivilrechtliche Konsequenzen haben, und vielleicht werdet ihr auch nicht lange Freude an einem solchen Welpen haben, denn deren Gesundheitszustand ist meist erbärmlich.....


    Sucht euch euren Züchter sorgfältig aus, fragt in anderen Hundeforen nach (Aufpassen, der VDH ist in letzter Zeit eher darauf aus, wer am meisten Geld und Ansehen hat um die Richter zu bestechen, also ist der als Züchterauskunft keine besonders gute Adresse) und macht euch gleich mit dem Zwerg vertraut, so dass er keinen so großen Schock bekommt, wenns aus der warmen Kiste in sein neues Zuhause geht!


    Du wirst sehen wie schnell er bei dir als Beschützer auftritt, und in deinem Mann DEN neuen Spielkameraden sieht, der annährend seine Größe erreicht! ;-)


    Greetz,


    Karachus


    Und

    So. Jetzt habe ich gerade mal in Deine anderen Fäden geschaut: Sehr lebhafte Dreijährige, mit der Du Dich manchmal überfordert fühlst. Winziger "Menschenwelpe" im Haus. Und jetzt möchtest Du dazu noch einen Welpen, und zwar nicht irgendeinen, sondern einen sehr großen und wilden, mit dem man wirklich einen ganzen Arsch voll Arbeit hat (auch wenn alles gut geht). Himmel - warum willst Du Dir denn das antun? Ich bekomme Stresspickel am ganzen Leib, wenn ich mir das nur vorstelle! :-o

    also wir wollen diese rasse und wir haben echt lange überlegt und haben uns endschieden weil wir wollen das unsere kinder mit einem hund aufwacksen und unsere große ist echt fanat in hunden wen wir drausen spazieren und die siet einen hund die schreit dan schaut mal ein hund und so lange tut sie schreien bis wir sagen ja ein hund und deswegen wollten wir einen kaufen und wir wollten keinen kleinen hund der nur bellen kann und nichts anderes auser bellen wir wollen für kinder noch einen spielkamaraden und da mit wir keine angst haben um kinder weil ich hab meine erfarung mit kleinen hunden mit denen kann man nicht so gut spielen wie mit großen

    Ich bin ja schon dafür, dass Kinder mit Tieren aufwachsen sollen. Aber Du schreibst Du hast Erfahrung mit kleinen Hunden. Ein Dobermann, ein toller Hund, gehört aber nur in wirklich erfahrene Hände. Und zwar in so erfahrene Hände, die Ahnung von Aufzucht, Ausbildung speziell dieser Rasse, Zeit für diesen Hund ect haben. Hast Du wirklich die Zeit mit dem Hund ca 4 Stunden am Tag vernünftig zu laufen? Also nicht an der Leine um die Ecke, sondern eben vernünftig.


    Hast Du die Zeit für die Erziehung eines solchen Hundes?


    Warum ausgerechnet diese Rasse? Für Kinder, besonders Kleinkinder, absolut ungeeignet.

    Ja, überlegs Dir halt. Rechne 2-4 Stunden Zeit für den Hund, täglich, am besten wäre zum Beispiel Radfahren (natürlich nicht am Anfang, wenn die Gelenke noch weich sind). Er muss erzogen werden, bei euch dann sozusagen "nebenher", das ist sehr anstrengend. Ich weiß ja nicht, wie gut Du momentan Kleinkind und Baby parallel wuppst, vielleicht organisierst Du viel besser als ich. ;-) Ich würde mir nämlich Kleinkind + Baby + Welpen nicht zutrauen.


    Grundlegend finde ich ja Kinder und Hunde zusammen nie richtig verkehrt. Aber man muss halt schon darauf schauen, wie gut es klappt - es braucht halt Aufsicht und so. Wenn Du nicht nebenher noch sehr viel Zeit hast und sehr sportlich bist (oder Dein Mann sehr viel zu Hause ist und sehr unternehmungslustig ist, was den Hund betrifft), wäre vermutlich etwas Schnarchnasigeres besser in der Situation.


    Oder halt noch eine Weile warten. Ist natürlich eure Entscheidung, aber ich hoffe, ihr wisst, auf was ihr euch da einlasst.

    irgendwie find ich den faden und besonders ie beweggründe gruselig :-/


    ich würde auch zu einem kleinen, älteren hund mit familienerfahrung aus dem tierheim tendieren.


    irgendwas in ruhig, kuschelig und kniegröße.

    ich muss gleich spucken, wenn ich sowas lese, aber entschuldige bitte...du hast keine Ahnung von Hunden und bist nichtmal in der Lage zu Googlen, was dein Hund darf und was nicht? Hilfe Hilfe!!!


    Ich bitte dich, denk da nochmal gut drüber nach. Wieso kann es nicht (wenns denn unbedingt ein Hund sein muss) ein kleinerer oder mittelgroßer sein?


    Du kannst Hund und Kind NIEMALS alleine lassen, nie nie nie!!!!! Das geht nicht gut, und wenn der Dobi noch so treudoofe Augen hat.


    Wenns denn unbedingt der Dobi sein muss, wartet bis euer Kind zur Schule geht uns selber etwas reifer ist.


    Kinder und Hunde sind toll, aber Hunde (und erst recht ein Dobermann) sind kein Spielzeug, sondern Tiere die gefährliche Waffen im Maul tragen!!!!


    ich habe bei der Sache kein gutes Gefühl...

    Zitat

    Dobermänner sind nämlich schon in jungen Jahren außerst kaufreudig und lassen sich das später äußerst schwer wieder abgewöhnen!

    Ohja


    Ich habe einen 5 Monate alten Mischling aus Königspudel, Dobermann und (darf ja nicht fehlen) Rottweiler. Er ist äußerst temperamentvoll, hat einen Sturkopf und ja, er kaut alles an. Ein Küchenstuhl musste schon leiden, da hat er das Bein durchgenagt und alles was er zu fassen bekommt wird zerbissen oder zerrupft. :=o Das Problem ist, er macht es meist Nachts wenn alle schlafen und ihr morgens dafür zu bestrafen hat keinen Sinn, denn da liegt er brav da und schaut einen mit seinen treuen Augen an. x:)


    Er hat ein liebes Wesen und auch meine Kinder 12, 4 und 2 kommen gut mit ihm klar, wissen, wenn sie etwas nicht essen wollen, dann muss man es nur heimlich unter den Tisch fallen lassen ":/


    Wenn ich allerdings mit einem Kind überfordert bin, dann würde ich mir keinen Welpen kaufen und schon gar nicht so einen großen und lebhaften Welpen, der sehr viel erziehung und eine starke Hand benötigt. Ich hatte vor diesem Hund schon einen Schäferhund, einen Mischling zw. Schäferhung und Dogge und einen zwischen Cockerspaniel und Husky. Ich bin als Kind und Jugendliche viel mit anderen Hunden spazieren gegangen, auch mit Dobermännern, Rottis u.s.w. und war immer auf dem Hundeplatz wenn die Polizei ihre Hunde ausgebildet hat. Aber dieser Hund hat es in sich. Wenn ich ihn rufe und er will nicht, dann setzt er sich hin und schaut einen an. Wobei er sich sicher denkt... und nun? Was machst du jetzt? Der größte Fehler ist auf ihn zu zu gehen, dann fängt er an Fange zu spielen und man bekommt ihn NIE zu fassen. Da er ein wesensstarker und kräftiger Hund ist und wird gehen wir natürlich zur Hundeschule. Wann willst du das mit deinem Welpen machen? Gerade für Dobermänner finde ich das wichtig. Mit einem kleinen Kind wirst du da aber nicht die Zeit für haben. Ich habe den Vorteil das meine Große dann mal 1 Stunde auf die Kleinen aufpasst und ich zur Hundeschule kann.


    Ich würde mir das noch einmal stark überlegen und mir vieleicht erst mal einen kleineren älteren Hund holen, wenn es dir nur darum geht das deine Kinder mit einem Hund aufwachsen.

    Ich denke auch das es keine so gute Wahl ist! Weil diese Rasse echt eine sehr gute Erziehung braucht und das macht man nicht im vorbei gehen wenn man gerad dem Kind hinterher rennt. Ich bin zum Beispiel absoluter Schäferhundfan und möchte auch mal einen haben. Da mir aber die Erfahrung mit Hunden fehlte hab ich mir eine Labradordame angeschafft um sozusagen erst mal zu lernen bevor es ein Schäferhund wird. Das wäre vielleicht auch eine gute Wahl für euch. Weil die sind absolut geduldig und sehr sehr kinderlieb. Und auch ausgewachsen noch tapsig. Kommen manchmal etwas trottelig rüber sind aber eigentlich clevere Hunde. Und erfüllen auch dein Anforderungsprofil!

    Ich hoffe mal, es findet sich kein Züchter, der seine Tiere unter solchen Bedingungen hergibt %:| ":/


    Na klar, ich liebe Hunde auch über alles und bleib auch (fast) bei jedem Hund stehen, um ihn zu beobachten oder ggf. zu streicheln. Aber irgendwo muss man als Mensch doch den Kopf einschalten, wenn man dem Hund keine optimalen Grundbedingungen bieten kann oder schlicht und ergreifend nicht die Zeit für einen Hund hat.


    Erfahrung mit kleinen Hunden schön und gut... aber bei einem Yorkie ist eine falschgelaufene Erziehung keine Bedrohung für Leib und Leben anderer (mal drastisch ausgedrückt).


    Grade die Kombination großer, sensibler Hund und Kleinkinder inkl. Kleinkindgeschrei ist mehr als suboptimal. ICH würde mir keinen Dobi zutrauen, obwohl ich doch einige Erfahrung mit Hunden habe