Hündin zwei Tage nach Kastration plötzlich verändert.

    Hallo.


    Meine Hündin (knapp 9 Monate alt) wurde Donnerstag früh um 8 Uhr kastriert.


    Sie hat die OP sehr gut überstanden, obwohl ihre Rasse dafür bekannt ist, Narkosen oftmals nicht schadlos zu überstehen.


    Sie hat 10 min nach der OP dir Augen aufgemacht und hat dann auch gar nicht mehr richtig geschlafen. 4 Stunden nach der OP hat sie schon gegessen und war mit mir kurz draußen (sie macht nicht in die Wohnung, egal wie es ihr geht, hat sie als Welpe schon nicht gemacht).


    Den Nachmittag hat sie dann endlich, mit kleineren Unterbrechungen, geschlafen.


    Am nächsten Tag (24 Stunden post OP) war sie schon wieder fit, wollte Spielen, fraß, trank und war wieder ganz die Alte. Wir hatten Probleme sie ruhig zu halten, weil sie sich ja noch schonen soll.


    Seit heute (48 Stunden post OP) geht es ihr schlechter.


    Sie geht immer in dunkle Ecken, jault viel (ohne ersichtlichen Grund) und schaut ganz furchtbar traurig aus.


    Wirkliche Schmerzen scheint sie aber nicht zu haben, weil sie 1. Schmerzmittel bekommt und 2. wenn wir draußen sind viel und auch mal schneller rumläuft.


    Für mich macht sie eher den Eindruck als hätte sie Fieber oder als würde sie sich generell unwohl fühlen.


    Ich habe mir eben versucht den Schnitt anzusehen, aber da ist ein Pflaster drüber und sie ist dort sehr empflindlich, weswegen ich das Pflaster nicht abreißen kann. Das Pflaster ist aber mit ein bisschen Blut und Wundwasser (?) durchtränkt, welches schon getrocknet ist.


    Vielleicht ist eine Naht geplatzt? Oder kann es auch einfach so ein bisschen nachbluten?


    Sie isst und trinkt ausreichend.


    Mach ich mir zu viele Sorgen?


    Kann ich bei ihr mit einem Menschen Fieberthermometer Fieber messen? Was müsste ich dabei beachten?


    Ich mache mir echt Sorgen, sie ist sonst so ein Energiebündel.

  • 15 Antworten
    Zitat

    Ich habe mir eben versucht den Schnitt anzusehen, aber da ist ein Pflaster drüber und sie ist dort sehr empflindlich, weswegen ich das Pflaster nicht abreißen kann. Das Pflaster ist aber mit ein bisschen Blut und Wundwasser (?) durchtränkt, welches schon getrocknet ist.

    Ist die Wunde denn besonders geschwollen und- oder heiß?


    Wenn du das Gefühl hast, sie hat Fieber, dann probier mal, ob sie sich messen lässt, vorsichtig natürlich:


    http://tiere.freepage.de/cgi-bin/feets/freepage_ext/41030x030A/rewrite/kaswig/1Hilfe.htm#Fiebermessen

    ich vermute ,dass sie schmerzen hat....


    auf jeden fall wuerde ich noch mal zum tierarzt gehen,damit es nicht schlimm endet...vielleicht hat er fieber und eine infektion.


    oder geh zu einem anderen tierarzt...wenn es bis morgen nicht besser wird..


    auf jeden fall wuerde ich fieber messen,bei fieber muesstest du zum nottierarzt..


    ich habe auch schon hunde und katzen kastrieren lassen und es ging gut...aber wenn etwas schief laeuft kann es leider auch toedlich enden..

    Die Stelle ist nicht heiß, aber auf der einen Seite der Milchdrüßen ca. 5cm von dem Schnitt entfernt ist so eine erhabene Stelle. Als hätte sich da Wasser gesammelt.


    Sie Wunde selber kann ich durch dieses Pflaster nicht sehen.


    Sie reagiert ganz normal, steht aber ungern auf (klar, tut bestimmt weh) und läuft die ganze Zeit jauelnd von einer dunklen Stelle in der Wohnung zu nächsten. Sie verkriecht sich bei mir unter der Decke (am Boden, sie darf nicht auf die Couch), weswegen ich mich schon zu ihr auf den Boden gelegt habe.


    Sie hechelt auch nicht.


    Dreck kann nicht in die Wunde gelangt sein, weil sie (statt Trichter) so eine Art Body trägt.


    Wahrscheinlich hat sie wirklich einfach Schmerzen. Ihr wurde ja zusätzlich auch noch die Gebärmutter entfernt, weil sie viel zu früh und viel zu oft (alle 6 Wochen) läufig wurde, dadurch war die Gebärmutter stark vergrößert.


    Danke für den Link übers Fiebermessen. Ich schau mal, ob wir ein Thermometer haben (Studentenhaushalt).

    bei schmerzen sollte sie die tropfen metacam fuer hunde bekommen,das geben die tieraerzte oft mit..


    Gute Besserung... :°_ :)* :)*


    Wenn sie Schmerzen hat (es war eine grosse OP ) geh lieber morgen nochmal zum Tierarzt,der Hund koennte etwas gegen die Schmerzen bekommen..

    Wir haben "nur" 2 Schmerztabletten bekommen, eine für gestern und eine eine für heute. Die hat sie schon heute Morgen bekommen.


    Komischerweise ist sie gerade draußen rumgesprungen, obwohl sie an der Leine war. Bewegungsdrang ist da und sie schien keine Schmerzen beim Spielen zu haben. ":/


    Jetzt drin, "weint" sie wieder.


    Der Tierarzt hat mir seine Handnummer gegeben, falls es übers Wochenende große Probleme gibt, aber ich möchte ihn natürlich ungern Samstags Nacht anrufen, nur weil ich überreagiere.


    Hab ein Fieberthermometer gefunden und werde mal schauen, ob ich es hinbekomme.

    Fiebermessen kann ich mir abschminken. Mein Freund ist zimperlich und will nicht helfen und alleine kann ich sie nicht festhalten. Sie zieht sofort panisch weg. Ich will sie auch nicht unnötig quälen. :-/

    Dann beobachte sie gut und wenn sie irgendwie "auffällig" ist, würd ich mit ihr zum TA/Not-TA. Besser einmal zu viel als zu wenig. Fühlt sie sich grundsätzlich wärmer an und hat ne trockene, warme Nase?


    Hier noch ein Link zum Thema Fieber:


    http://www.wiesoweshalbwarum.org/wie-erkennt-man-fieber-bei-hunden/749/

    Ah, moment, das hab ich nicht richtig ausgedrückt (ist schon spät zzz )... Also, eine warme, trockene Nase KANN für Fieber sprechen, MUSS aber nicht :-) Als unser Hund Fieber hatte, war er leicht apathisch, hatte unnatürlich warme Ohren (ja, er hatte eine trockene, warme Schnauze) und er hat das Fressen verweigert, lag nur in der Ecke rum. Sicher wissen kann man es aber nur durch Messen.

    Zitat

    Wir haben "nur" 2 Schmerztabletten bekommen, eine für gestern und eine eine für heute. Die hat sie schon heute Morgen bekommen.

    Das erscheint mir auch zu wenig. Wie 'Scullie' schon schrieb, ist eigentlich das Medikament Metacam (flüssig, unters Futter) über die Dauer von mind. 1 Woche (meist noch etwas länger) das Mittel der Wahl.


    Wenn es ihr heut auch noch so schlecht geht, würde ich den TA kontaktieren.


    Ein Langzeitantibiotikum hat sie sicher bekommen, oder?

    Zitat

    Komischerweise ist sie gerade draußen rumgesprungen, obwohl sie an der Leine war.

    So ruhig wie möglich halten. Ich weiß, ist sehr schwer, aber sowas von wichtig in den ersten Tagen. Die Bauchdecke wird ja in Schichten vernäht. Gerade auf der inneren Naht liegt beim Toben sehr viel Druck und wenn diese aufgeht, siehst Du es nicht, aber es verursacht große Probleme im Bauchraum. Also im Zweifel wirklich den TA nachschauen lassen. Lieber einmal zuviel.


    Gute Besserung für die Fellnase. :)*

    Danke für alle die lieben Zusprüche! @:)


    Sie lacht heute schon wieder und hat ausgiebig gespielt. Wie ihr gesagt habt, sie hatte einfach Schmerzen.


    Heute haben wir einen ruhigen 2 Stunden Spaziergang gemacht, danach war sie wieder richtig ausgeglichen und fröhlich. Vielleicht fehlte ihr auch die Bewegung (wir sind sonst 3-4 Stunden pro Tag draußen mit ihr).


    Sie frisst und trinkt auch ganz normal. Ich mache mir einfach zu viele Sorgen. ;-)

    Sorry, hab das zu spät gesehen hier.


    Unsere wurde am 01.12. kastriert. Das Verhalten war ganz normal, denn wenn die Narkose richtig raus ist aus dem Körper und sie sich dann wieder normal bewegen, dann haben sie schon erstmal Schmerzen.


    Unsere hatte nach der OP noch ein Schmerzmittel bekommen (Spritze), hatte aber die gleichen Symptome.


    Wenn sie dann erstmal draußen sind, dann vergessen sie das aber ganz schnell, bzw. blenden die Schmerzen aus...


    Das mit den Sorgen kenne ich ;-) Ich hab auch auf alles geachtet und ständig überlegt, ob das jetzt normal ist oder dieses oder jenes ;-) Ist jedesmal aufs Neue so - bei den Katzen war ich damals irgendwie entspannter ;-)

    Hallo Scove *:)


    Ist bei deiner Hündin denn alles wieder in Ordnung?


    Bei uns war der Tag heute furchtbar. Sie hat herausgefunden, wie sie sich aus ihrem "Tshirt" (statt Krause, hat sie eine Art Anzug vom Arzt bekommen) winden kann. Dann hat versucht das Pflaster abzureißen. Habe es gerade noch rechtzeitig gemerkt. Danach ist sie kreischend im Kreis gelaufen. Sie erträgt diese hängende Pflaster nicht, genauso verhält sie sich nämlich, wenn ihr Schei*** aus dem Hintern hängt. :=o Den Anzug lässt sie sich nicht mehr anziehen, da muss ich warten bis mein Freund kommt, damit er sie richtig festhält.


    Jetzt kreischt sie bei jeder Bewegung, ist aber glücklicherweise so müde, dass sie von der Wunde ablässt.