Hund Grießbrei mit viel zucker und zimt

    mein Hund 1 Jahr alt (schäferhund richback mix) hat vom Herd ne Schüssel mit Grießbrei mit viel zucker und Zimt geholt und gefressen jetzt mache ich mir sorgen weil ja gesagt wurde das zucker nicht gut ist für den Tier sollte ich mit ihm zum Tierdoc gehen oder passiert da nicht viel sodass ich dem gang zum Tierdoc erspart bleibe

  • 13 Antworten

    Zucker ist nicht gut wegen Karies und so. Wenn es zuviel war, könnte er Durchfall bekommen oder so.


    Würde beobachten, ob der Kot wieder normal wird, falls damit etwas ist (ein paar mal beobachten) und wenn er sonst fit ist, sollte da nichts passiert sein.


    Schau vorsichtshalber mal im Internet, ob zu Zimt etwas steht, aber ich meine Zimt wäre nicht gefährlich.


    Sollte das mit dem Durchfall nicht weggehen, mal 1 Tag komplett fasten lassen den Hund.

    Sicher sollten Hunde keinen Zucker bekommen. 1. werden sie dick 2, schadet es den Zähnen.


    Zum Tierarzt musst du nicht, das schlimmste - er kotzt dir die Bude voll ;-D

    Ich glaube, große Mengen Zimt sind gefährlich, bei der Portion Grießbrei war es ja eher eine verzehrübliche Menge, denke ich.


    Milchprodukte könnten zu Problemen führen, wie im Falle einer Laktoseintoleranz... Also Durchfall usw. Und eine größere Menge Zucker vermutlich auch zu Verdauungsproblemen.


    Ich würde ihn im Auge behalten, bei Durchfall usw. erstmal Schonkost. Wenn er sich aber sonst auffällig verhält, torkeln oder irgendwelche Krämpfe, dann umgehend zum Tierarzt...


    Unser Dackel hat letztens eine größere Menge Käse gefressen ( aus dem Einkaufskorb geklaut). Hatten dann beim Tierarzt angerufen.. Wir sollten ihn beobachten, es könnte was kommen, muss aber nicht. Er war letztendlich topfit, hatte durchaus noch mehr Hunger, es gab dann aber nur noch das normale Hundefutter ;-D


    War auch ne ziemliche Aufregung ...

    Sofern es sich um normalen Haushaltszucker handelt - kein unmittelbarer Handlungsbedarf.


    Bei Birkenzucker: ab zum Tierarzt!

    Meine Schäferhündin hatte damals ein Kilo Zucker gefressen (die hatte auch sonst so manche seltsame Angewohnheit ;-) ) und das einzige was passiert ist war, dass sie ein paar Stunden aussah wie hochschwanger ;-D ;-D ;-D und übel pupste :=o :-X

    Zitat

    Meine Schäferhündin hatte damals ein Kilo Zucker gefressen (die hatte auch sonst so manche seltsame Angewohnheit ;-) ) und das einzige was passiert ist war, dass sie ein paar Stunden aussah wie hochschwanger ;-D ;-D ;-D und übel pupste :=o :-X

    Das ist der gute Verlauf: die Luft kommt hinten raus. Oder übergeben: das Zeug kommt vorne raus.


    Der schlechte Verlauf ist Magendrehung (der Magen dreht sich, dann sind die Enden (vorne zum Übergeben, hinten für Stuhlgang oder Blähungen) verschlossen, der Mageninhalt gärt weiter und bildet Gas und bläst den Bauchraum auf, sodass der Bauch richtig hart wird), dann hat man noch ca. 1-2 Stunden, dann war's das mit Wauzi.


    Gerade große Hunde sind von Magendrehungen betroffen.


    Abklären mit dem Tierarzt (und sei es telefonisch) ist schon die richtige Reaktion, finde ich. Inzwischen dürfte die Sache ja durch sein.

    Zitat

    Der schlechte Verlauf ist Magendrehung (der Magen dreht sich, dann sind die Enden (vorne zum Übergeben, hinten für Stuhlgang oder Blähungen) verschlossen, der Mageninhalt gärt weiter und bildet Gas und bläst den Bauchraum auf, sodass der Bauch richtig hart wird), dann hat man noch ca. 1-2 Stunden, dann war's das mit Wauzi.

    Kommt es da auf die Menge an? Oder ist das auch abhängig von der Art des Gefressenen?

    Ich bin kein Tierarzt und kenne da die Zusammenhänge nicht. Nach meiner Meinung sind sie auch noch nicht ausreichend erforscht/bekannt.


    Schau mal hier rein: der Einfluss des Futters (Menge, Art) ist mir nicht bekannt.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Magendrehung


    Was ich aber mit meinen Worten ausdrücken wollte: nicht immer kann man sich drauf verlassen, dass ein Hund mit "ungewöhnlichem Fressen" oder Verhalten danach einfach so klarkommt. In vielen Fällen sicherlich ja. So wie Menschen auch: bisschen Magenverstimmung, vielleicht übergeben, sonst Blähungen und paar Tage auf dem Klo/Dünnpfiff, dann Schonkost oder mal nen Tag fasten, dann geht's weiter.


    Aber eben: bei Hunden gibt es auch Magendrehungen (bei großen Rassen mit höherem Risiko). Bei Menschen hingegen quasi nicht. Daher habe ich die Zeilen ergänzt, damit sich nicht nur drauf verlassen wird: "Ach der Hund macht das schon von selbst." Einen direkten kausalen Bezug auf das Fressen einer "Schüssel mit Grießbrei mit viel zucker und Zimt" wollte ich damit nicht herstellen. Aber den Rat, das schon mal mit einem Tierarzt abzuklären.


    Und natürlich auf den eigenen Hund zu achten, ob sich sein Bauch bläht. Wenn es dann keinen Weg nach draußen gibt (Gas oder Mageninhalt vorne oder hinten raus), ist das für den Hund direkt lebensgefährlich.

    Hallo !


    zum Thema : Magendrehung


    Soweit ich informiert bin , bekommt 'n Hund NUR dann eine Magendrehung wenn er gefressen hat + danach gleich zum Toben bzw. Springen etc. annimiert wird !!!


    Es ist egal ob klein oder groß - nur bei großen Hunden ist dieses häufiger !


    Das Tier sollte nach einer Mahlzeit m i n d e s t e n s eine halbe Std. ruhen !!!


    G.

    KuddelWuddel


    Das ist gefährliches Halbwissen! Pythonist hat es ja schon richtig geschrieben, die Zusammenhänge sind nicht eindeutig erforscht bzw. geklärt. Bei den genannten Symptomen sollte man an eine Magendrehung denken, auch wenn die Fütterung schon länger her ist und der Hund danach geruht hat.

    Zitat

    Soweit ich informiert bin , bekommt 'n Hund NUR dann eine Magendrehung wenn er gefressen hat + danach gleich zum Toben bzw. Springen etc. annimiert wird !!!

    Das wurde lange so verbreitet und es gibt nicht wenige Tierärzte, die noch daran festhalten. Die Tierärzte jedoch, die viel mit der dazugehörigen Praxis konfrontiert werden (sprich: Tierkliniken, die OPs an Hunden mit Magendrehung durchführen), wissen längst, dass es nicht zwingend diesen Zusammenhang gibt. Und man mitnichten auf der sicheren Seite ist, wenn der Hund nach dem Fressen ruht.


    Trotzdem kann dies natürlich eine der möglichen Ursachen sein und es ist schon richtig, darauf zu achten. Aber eben nicht die einzige.


    Na der Hund des TE wird hoffentlich inzwischen den Zucker gut verdaut haben. Er hatte ja nichts von Symptomen geschrieben, die auf eine Magendrehung hindeuten.