Hund hatte Tumor im Bauch

    Oje, bin gerade fast am Weinen...der Hund meiner Freundin (französische Bulldogge) hatte angeblich seit 2 Jahren (!) einen Tumor im Bauch, der so groß war, wie ein Kopf. Kann denn das überhaupt sein?? Und warum wurde das nicht vorher bemerkt?


    Naja, jedenfalls hatte der Hund in der letzten Woche einen "Blähbauch" (der sich dann eben als Tumor herausstellte) und wurde heute operiert. Jetzt liegt er zu Hause, ist laut meiner Freundin "voller Blut und Scheiße" (sorry) und sie und ihre Mutter überwachen das Ganze jetzt und hoffen, dass er überlebt.


    Müsste er nicht über Nacht in einer Tierklinik bleiben? Wie kann es sein, dass sie sich jetzt zu Hause um einen blutenden Hund kümmern müssen, der total schwach ist!?


    Der Hund hatte übrigens deshalb auch starkes Übergewicht...und der Tierarzt meinte immer nur "ach, der ist halt zu dick". Dabei war es die ganze Zeit der Tumor.


    Oh Mann, bin völlig durch den Wind...

  • 7 Antworten

    Hallo, tut mir echt leid, mein Bernhardiner-Bernersenne-mix ist vor 5 Wochen auch an einem Tumor (geplatzter, bösartiger Milztumor) gestorben. Hatten dies auch vorher nicht gewußt, bis er aufgebrochen ist und der Hund von jetzt auf gleich sehr schlapp war, einen angespannten Bauch hatte, sich nur noch mit dem Bauch auf die kalten Fliesen legte. Wir sind dann von Dienstag bis Freitag jeden Tag zum TA. Blutuntersuchung ergab eine leichte Anämie, hohe Entzündungwerte. Unser Hund bekam Antibiotika, Schmerzmittel. Dann ging es im erst besser bis zum nächsten Mittag. Er fing an zu erbrechen, war wieder sehr schlapp, wieder ab zum TA. Medikamente erhalten, wieder besser. Am nächsten Tag schwarzer Stuhl, laut TA Magen-Darmbluten und auch eine Gastritis, erhielt Blutstiller und weitere Medikamente. Dann am nächsten Tag war er wieder sehr schlapp, wollte nicht spazieren gehen, lag wieder nur auf den kalten Fliesen, hatte wie auch zu Anfang vermehrten Durst, also wieder zum TA. Dort Röntgenaufnahme Thorax. Dieser zeigte vergrößerte Milz und Magenschleimhaut sehr gereizt, wieder Spritzen. Am Samstag dann erst schlechter, dann mittags wollte der doch spazieren gehen. Am Sonntag ging es ihm ganz schlecht, war kraftlos, wollte nicht aufstehen, nicht mal in den Garten, kein Wasserlassen, nix fressen, hatte etwas kalte Pfoten, wieder zu unserer TÄ. Diese war über seinen Zustand sehr erschrocken, tastete ihn am Bauch wieder ab, jaulte auch immer noch nicht, oder sonst etwas, hat er vorher auch nie gemacht. TÄ meinte, er habe Flüssigkeit im Bauchraum und riet uns, sofort in die Tierklinik zu fahren, sie informierte den diensthabenden Arzt sofort und wir fuhren hin. Dort angekommen war der Hund immer schwacher, konnte kaum alleine gehen, halfen ihn mit 3 Personen (konnten ihn ja leider nicht tragen, da 70kg). Röntgen, Ultraschall, Bauchpunktion und Blutuntersuchung durchgeführt, TÄ dort hatte schon den Verdacht auf geplatzten Milztumor, konnte es jedoch noch nicht bestätigen, da dieser nicht zu fühlen und auch auf den Bildern nicht zu sehen war, es war schon sehr viel Blut im Bauchraum, 70%, Entscheidung OP ja oder nein. Wir entschieden uns für die OP, da die Diagnose ja noch nicht feststand und die Blutung ja auch woander her kommen könnte. Balou zeigte auch keine Schmerzen. Leider ist Balou dann doch in der OP verstorben, hatte Herz-Kreislaufprobleme schon zu Anfang der OP, dann noch 1x stabilisiert laut TÄ, aber dann kam der riesige Milztumor mit einer Fettschicht und noch mehrere kleinere Tumore zum Vorschein, die weitere OP hat Balou nicht überlebt. Wir können es immer noch nicht fassen, daß er nicht mehr da ist, heule jeden Tag. Balou haben wir in unserem Garten beerdigt, wo er immer so schön buddelte.

    Hallo,


    oje, das tut mir leid :-(. Ich frage mich nur, warum Tierärzte sowas nicht vorher herausfinden? Angeblich soll man sowas auch durch Abtasten erfühlen können?


    Das mit den kalten Fliesen kommt mir sehr bekannt vor...


    Viele Grüße!

    Ich habe gerade deinen Beitrag gelesen und muss sagen, daß mit den Fliesen und übermäßigen Durst kommt mir bekannt vor. Ich habe letzten Dienstag meinen Tommy verloren, plötzlich. Er hat auch nicht gejammert, sondern alles über sich ergeben lassen. Wir waren bei drei Tierärzten und keiner hat geholfen. Er starb einfach so, hatte kalte Pfoten und ein geschwollenes Auge am letzten Sonntag. Dann lief da Brühe raus und Dienstag ist er verstorben. Ich kann nicht mehr 😢.

    Anton ist letztes Jahr imJanuar an einem geplatzen Milz Tumor gestorben.


    Es ist so unglaublich traurig, wenn ein Tier stirbt.


    Im Gegensatz zu euch, habe ich das mit dem Milz Tumor gewußt. Durch Zufall ist er entdeckt worden. Da war er noch ganz klein, das ging auch lange gut. Etwa 6 Jahre. Bis er dann auf einmal riesig wurde.


    Ich habe mich bewußt dafür entschieden, ihn nicht operieren zu lassen. Und würde es wieder tun.


    Er hat lange gut damit gelebt und dann ein relativ schneller Tod, bei dem er nicht mehr viel mit bekommen hat.


    Der TA meint bei 95% geht die Operation gut und nach 2 Monaten sind sie tot.


    Dann lieber nicht die Qualen der Operation. :°( :°(

    Hallo,


    mein Goldie Sammy ist vor wenigen Stunden verstorben. Am Samstag sagte die Tierärtzin noch Verdacht auf Milztumor. Es ging im stündlich schlechter bis wir entschieden in die Tierklinik zu fahren. Dort brach er dann zusammen kam sofort in den OP. Der Chirurg rief mich dann an dass der Milztumor geplatzt ist und bei weiterem Vorgehen er noch einen Befall der Leber und des Magens feststellte. Daraufhin entschied ich, trotz aller Liebe der Kinder, dass man ihn schlafen lassen soll.


    Er hätte in zwei Wochen seinen 8. Geburtstag gehabt.


    Wieso so früh und so plötzlich? Ich verstehe das nicht...... :°( :°( :°( :°( :°(


    Ich vermisse dich Sammy!