Hund zieht sich zurück

    Hallo,


    Wir haben einen kleinen 2 Jährigen Rüden. Seit gestern zieht er sich total zurück. Er kommt nurnoch raus,wenn es essen gibt oder es zum spazieren geht. Ansonsten verkriecht er sich unter dem Bett und kommt nicht raus.


    Er hat vor einigen Tagen einen Hasen gejagt. Seit dem verhällt er sich so komisch. Nun hat er auch noch 2 Zecken bzw eine ist schon abgefallen und die andere sitzt noch in der Schulter Region. ENtfernenn ist unmöglich. Auch mit Maulkorb wehrt er sich so heftig, dass wir die Zecke nicht entfernt bekommen. Der TA hatte heute nicht auf und wir können erst am Montag dorthin. Fressen tut er und trinken auch. Durchfall hatte er meines wissens nach nicht. Er juckt sich oft an den Stellen wo er eine Zecke hat bzw dort wo die Zecke war.


    Wie können wir ihm helfen?


    Liebe Grüße :-)

  • 7 Antworten

    Zecken sind zwar blöde Biester, aber so schnell bekommt ein Hund da in der Regel keine Symptome.


    Dass dein Hund sich anders als sonst verhält kann alles oder nichts bedeuten. Du kennst deinen Hund am besten und wenn du das Gefühl hast, dass irgendwas nicht stimmt, dann würde ich das wirklich tierärztlich abkären lassen.. Vielleicht hat er sich bei der Hasenjagd etwas verrissen oder so?

    Zitat

    Er hat vor einigen Tagen einen Hasen gejagt.

    Muskelkater würde ich vermuten, wenn er etwas "steif" aufsteht, wenn es zum Spazierengehen oder ans Fressen geht.

    Was ich bedenklich finde, wenn mein Hund sich nicht von mir anfassen lassen würde.


    Selbst mit den grössten Schmerzen kamen alle meine Fellnasen zu mir.


    Habt ihr den schon von klein auf oder erst seit kurzem ?


    Ich vermute auch, das er sich bei der Jagd was gezerrt, verletzt,whatever hat.

    Wie verhält er sich denn sonst noch, wenn ihr ihn zu Gesicht kriegt? Also z.B. zittern, auffälliges Hecheln etc.? Hattet ihr ihn denn während der Jagd die ganze Zeit im Blick oder war er mal weg? Ich frage, weil es ja sowohl körperlich als auch psychisch sein kann, also dass er sich in der Abwesenheit sehr erschreckt hat und sich jetzt auf Grund des Stresslevels nicht anfassen lassen möchte. Unserer hat z.B. Mal einen Dachs in den Bau verfolgt und war danach ein paar Tage echt verstört – er hat es nie wieder gemacht. Es gibt da ja viele denkbare Möglichkeiten.

    Ich würde halt wirklich erst mal ausschliessen lassen, dass es was körperliches ist. Wenn es etwas psychisches ist, dann kann man immernoch dran arbeiten wenn eine körperliche Ursache ausgeschlossen ist.


    Ich selbst bin jetzt niemand, der dauernd sofort beim Tierarzt auf der Matte steht. Aber die Male, wenn mein Mädchen ZU komisch war und ich dann zum Tierarzt bin, dann war eigentlich auch immer etwas los..

    Hei,


    ich hätte nicht gedacht, dass schon so viele Antworten aufgetaucht sind - vielen Dank- .


    Wenn ich mit ihm spazieren gehe, streckt er sich nur einmal und geht, aber das macht er schon seit 2 Jahren so. Wir haben ihn als Welpen bekommen.


    Er versucht sich immer die Stelle zu lecken wo eine Zecke saß, also direkt am Hals wo er nicht dran kommt. Die andere Zecke sitzt wie schon geschrieben am seitlichen Rücken. Da kratzt er sich halt nur.


    Er ist total misstrauisch geworden, seitdem wir versucht haben die Zecken zu entfernen. Wir haben ihn da halt angeleint gehabt (sonst wäre er abgehauen) und haben ihm dann den Maulkorb angelegt. Bis hierhin hat ja auch alles geklappt, aber als wir die Zecke entfernen wollten drehte er durch und hat sich gestreupt und knurrte. Wir haben es dann gelassen. Dieses Prozedere haben wir jetzt schon 2-3 mal durch.


    Seitdem kann man ihn kaum noch anfassen, weil er denkt man will ihm was böses. Ich habe ihn beim spazieren öfters zurück gerufen und vorsichtig über den Kopf gestreichelt, dass hat er zugelassen. Wenn es ihm nicht gefallen hat, hat er mir einen "gefährlichen" Blick zugeworfen und die Ohren angelegt, dann habe ich auch aufgehört.


    Spazieren gehen funktioniert ganz normal. Vorhin konnte er sogar wieder Stöckchen bringen und rannte um sein leben :)^


    Als wir wieder zuhause waren ging er an sein Trinken, hat den anderen Familienmitgliedern guten Tag gesagt und ist dann nach oben verschwunden und hat sich unter meinem Bett lang gemacht. Beim Gassi gehen ist mir aufgefallen das er "hechelte" obwohl es relativ frisch war. Ob das ein Zeichen ist oder noch vom "Stöckchen werfen" kommt weiß ich nicht.


    Ich will ihn mit dem Tierarzt nicht weiter stressen. Dann bekommt er vermutlich wieder so fürchterliche Angst und das Vertrauen ist hinüber.


    P.S. als der den Hasen gejagt hat, war er für einige Zeit verschwunden. Irgendwann kam er dann wieder. Über diese Zeit haben wir nicht gesehen was passiert war. Bisswunden hat er jedenfalls keine. Komischerweise hängt er auch besonders an mir momentan. Er liegt unter meinem Bett und ich habe mich heute sehr um ihn gekümmert. Um die anderen Familienmitglieder kümmert er sich fast garnicht mehr :|N


    Nun schlafen wir erstmal eine Nacht drüber.


    Ich hoffe ihr habt noch Tipps für mich. Verzeiht mir die Rechtschreibfehler. Bin total müde.


    Grüße

    Zitat

    Ich würde halt wirklich erst mal ausschliessen lassen, dass es was körperliches ist. Wenn es etwas psychisches ist, dann kann man immernoch dran arbeiten wenn eine körperliche Ursache ausgeschlossen ist.

    :)z Der Meinung bin ich auf jeden Fall auch, ich wollte es nur als eine andere Möglichkeit ins Spiel bringen, weil mir das schonmal passiert ist. @:)

    Zitat

    Ich will ihn mit dem Tierarzt nicht weiter stressen. Dann bekommt er vermutlich wieder so fürchterliche Angst und das Vertrauen ist hinüber.

    Ich würde den Tierarzt aber auf jeden Fall am Montag anrufen und fragen, ob du vorbeikommen sollst. Wenn ja, kannst du versuchen, dich der Chose so behutsam und langsam wie möglich zu nähern und mit ordentlich Lob und Leckerli eine möglichst positive Haltung zum Tierarztbesuch zu erzeugen. Ich finde es gut, dass du ihm Stress ersparen willst, aber eventuell kommt ihr ja nicht drum herum.