Hyperaktive Hündin. Bachblüten helfen nicht

    Hi!


    Meine Freundin hat eine sehr hyperaktive Hündin. Sie ist wirklich nie zur Ruhe zu kriegen, auch trotz langem Fahrrad fahren o. ä....


    Sie will nur spielen und ist immer in Spannung. Schmusen ist nicht drin, sie kann gar nicht genießen, schließt nie die Augen dabei.


    Sie ist ein Belgisch-Schäferhund-Husky-Mix (Husky wahrscheinlich, da sie viel jault)


    Sie bekommt wirklich sehr viel Auslauf und nun hat meine Freundin die Bachblütentherapie probiert...leider keinerlei Änderung :-(


    Angel ist jetzt 4 Jahre alt und meine Freundin hat sie seit drei Jahren. Vorher war sie noch schlimmer....


    Was gibt es noch für Möglichkeiten, wenn's sein muss auch mit richtigen Medis, um sie ruhiger zu bekommen???

  • 8 Antworten

    Wichtig ist daß ein hyperaktiver Hund auch mal zur Ruhe kommen kann. Also ruhig das Programm etwas runterfahren und Ruhezonen einräumen. Je mehr gepowert wird, desto weniger können solche Tiere und auch Menschen abschalten. Zur Not, den Hund zum runterfahren an einen Kennel / Transportkäfig gewöhnen. Es muß erst die richtige Bachblütenmischung für den Hund gefunden werden, was etwas dauern kann. Belgische Schäferhunde sind bekannt für ihren Arbeitseifer, das wird nicht leicht. Habt ihr schon bei Google geschaut?

    Da gibts eigentlich mehrere Fragen die offen stehen.


    - sind Kinder in der Wohnung,


    - hat er einen ruhigen Rückzugsplatz,


    - wie ist er erzogen,


    - wieviel Bewegung hat er,


    - hat er eine Hundeschule besucht,


    - wie verhält er sich sonst

    Die Hyperaktivität könnte im Welpen/Junghundalter konditioniert worden sein, wenn der Hund z.B. oft aus seinen Ruhephasen aufgeweckt wurde.


    Vielleicht muß er das Einhalten physiologisch normaler Ruhephasen erst wieder erlernen. Dshalb ist diese Idee nicht verkehrt:

    Zitat

    den Hund zum runterfahren an einen Kennel / Transportkäfig gewöhnen.

    Danke für die Antworten :-)


    Angel ist täglich gut zwei Std. draußen, mal bissl mehr, mal bissl weniger. Sie spielt auch viel mit meinem Hund. die beiden hatten auch mal Welpen zusammen ;-)


    Angel ist aber gleich danach kastriert worden.


    Bei Google habe ich auch schon geschaut wegen den Bachblüten und habe auch gelesen, dass man da unterschiedliche Dosierungen geben muss :-/, je nach Verhalten. Aber wie lange dauert es, bis die Wirkung einsetzen soll? Manche schreiben, sofort und manche Sites sagen 1-4 Wochen....:-
    Es sind keine Kinder und andere Tiere da, sie hat ein Körbchen, was sie auch nutzt, erzogen ist sie eigentlich sehr gut, bis auf das Bellen, wenns klingelt. Aber sie will immer nur ihren Ball oder ein Stöckchen, giert die ganze Zeit darauf. Meine Freundin ignoriert sie schon dabei, deshalb ist es schon besser geworden.


    Wir haben sie vor drei Jahren aufgrund einer Annonce gefunden. Dort haben wir angerufen und konnten sie sofort abholen. Das komische war aber, dass sie uns den Hund samt Leine und Impfpass auf dem Feldweg übergeben haben. Das Haus lag ein wenig abseits und auf meine Frage, ob wir nicht reingehen wollen, verneinten sie dies, da dort angeblich noch ein alter Hund wäre (komische Aussage).


    Unsere Recherchen ergaben, dass sie dort zwischen mindestens einem Dutzend Katzen und ziemlich viel Müll gelebt hatte, denn wir waren mal dort, wo leider keiner da war, man aber sehr gut reinschauen konnte.


    Die ehemaligen Besitzer hatten Angel wohl auch noch nicht lange und waren drogenabhängig, wie sich herausstellte...


    Vielleicht liegt dort das Ursprungsproblem, wahrscheinlich bekam sie dort nie Aufmerksamkeit....


    Sie interessiert sich auch nicht für andere Hunde, oder andere Tiere, außer natürlich meinem Tommy ;-)


    Sonst ist sie ein sehr toller Hund, Top von uns erzogen und bildhübsch...


    Aber halt nicht tot zu kriegen....die würde sich wahrscheinlich beim Spielen sogar vor Überanstrengung umbringen, wenn man nicht konsequent aufhört...

    Hallo,


    meien Hündin ist auch superaktiv - allerdings scheint ja Angel ganz besondern hektisch und hippelig zu sein. Bei uns hat ein zweiter Hund dazu beigetragen das sie ein wenig ruhiger wurde ( aber wirklich nur ein wenig ;-)


    Ich fahre täglich ( im Sommer ) ca. 2 Stunden Rad mit ihr, dann nochmal 1 -2 Stunden Gassi. Das Gassigehen verbinde ich mit Suchspiele, Verstecken, Apportieren usw. Mein hund braucht viel Kopfarbeit, die er auch in der Wohnung alle Stunde bekommt ( natürlich nicht während er schläft ). Da verstecke ich Leckerchen und lasse sie suchen. Das macht ihr sehr viel Spaß. Genauso kaufe ich Kauknochen die innen holh sind und darin fülle ich Weichkäse - ist bis zu einer Stunde damit beschäftigt. Aber das alles natürlich nicht täglich. Der Hund muß auch mal ausspannen.


    Mit Bachblüten und son Kram habe ich mich auch schon beschäftigt, allerdings nie angewandt - weil ich der meinung bin das es auch ohne gehen muß und der Hund ohne soclh Hilfsmittel ruhig werden kann. Vieleicht liegt es auch daran das ich mich mit ihrer Hippeligkeit abgefunden habe - scheint ihr nicht schlecht zu gehen - sie ist ja nicht ängstlich oder sowas.


    Wenn deine Freundin Tropfen oder Tabletten verabreicht, so sollte sie auf jeden Fall einen Tierarzt konsultieren und mit ihm die Menge und Dosis besprechen - ganz bestimmt können wir hier nicht über die Menge entscheiden, weil wir den Hund nicht kennen und selbst wenn haben wir nicht die fachliche Kompetenz das zu entscheiden - genauso wenig wie Google o.Ä.