Kaninchen bei Minusgraden

    Hallo,


    draußen ist es jetzt ja schon sehr kalt und deshalb würde ich gerne wissen, bis zu wie viel Grad unter Null man Kaninchen draußen lassen kann.


    Meine sind das ganze Jahr über draußen - haben einen Käfig, der in einer Gartenlaube steht (von 3 Seiten zu, ich meine die Laube). Häuschen haben sie eigentlich keines drin, das machen sie immer nass bzw. knabbern es an.


    Es handelt sich um Thüringer Kaninchen.


    Als wir noch Loh-Kaninchen hatten, sagte uns die Züchterin, dass es gar kein Problem wäre, sie draußen zu lassen, die halten bis -18° Grad locker aus.


    Könnte ich also auch von bis -15° ausgehen oder soll ich die zwei schon vorher reinholen. Wenn ich sie bei Tag betrachte, machen sie nicht den Eindruck, als würden sie frieren (zittern Kaninchen, wenn ihnen kalt ist???)

  • 21 Antworten

    naja wildkaninchen könnten das die graben sich ja ne höhle..


    hast du denn watte oder irgendwas draussen wo sie sich einkuscheln können?


    ich würde sie eher reinholen..

    Hallo healthy!


    Genaue Temperaturen sind mir nicht bekannt. Nur, das es nicht gut ist, ein Kaninchen mal rein mal raus zu setzen. Wenn sie draußen leben, haben sie ja ein Winterfell angelegt. Wichtig ist aber, dass sie sich warmlaufen können. Ein kleiner Käfig, in dem die Tiere nur etwas hüpfen können, wäre gar nicht gut. Ein Auslauf ist Pflicht.


    Ich kenne es nur als Auslauf mit Häuschen, wo die Tiere dann schlafen und vor Wind und Regen oder Frost geschützt sind. Mit Heu/Stroh sollte man grad in der Winterzeit ruhig großzügig umgehen.

    Stroh und Heu


    Also wie gesagt, ich denke nicht, dass ihnen kalt ist. Die tun mir im Sommer mehr leid. Sie sind eigentlich das ganze Jahr draußen und haben ein schön dickes Fell. Bis jetzt habe ich sie eben nur in manchen kalten Winternächten rein geholt. (Da müssen sie außerdem in einen kleinen Käfig)

    Hi,


    meine sind auch auf dem Balkon. Problematisch sehe ich derzeit nur, dass ich alle paar Stunden das Trinkwasser austauschen muss, weil es gefroren ist.


    Wichtig ist, dass du genug Stroh in den Stall legst, damit sie sich verkriechen können, falls ihnen kalt ist. Stroh hat eine sehr gute Dämmwirkung! Auch darf es keinen Windzug geben, muss von allen Seiten windgeschützt sein (sehr wichtig!!!)


    Achte auch darauf, dass wenn du denen z.B. Gurke reinlegst, diese nicht gefriert (z.B. in das Stroh legen), da gefrorene Gurke eine Kolik verursacht.


    Du solltest auf gar keinen Fall die Kaninchen jetzt reinholen, da sie jetzt an die kalte Temperatur gewöhnt sind und du sie damit umbringen kannst, wenn sie jetzt ins Warme kommen. Müssen sie aus irgendwelchen Gründen rein, musst du sie langsam an die neue Temperatur gewöhnen. Sinnvoll ist es dabei, ein Zimmer auskühlen zu lassen (Fenster auf), sie dann in dieses Zimmer, und dann über Tage hinweg langsam die Temperatur steigern.


    Aber wie gesagt, lass sie draussen, die können das, solange genug Stroh vorhanden ist ;-)


    Grüße

    ich würde sie auch reinholen, du weisst ja nicht wie weit die temperatur in der nacht noch abfällt, es ist momentan einfach zu kalt und du schreibst ja auch das sie nicht mal ein häuschen haben !

    @ Labormaus:

    Ja, ich denke eben auch, dass es nicht sonderlich gut sein kann, sie ständig rein und raus zu tragen.


    Auslauf? Ich meine, ich habe zwar einen, aber da sind sie im Winter nie drin, weil ja der Boden kalt und gefroren ist...

    @ thommy:

    Gurken fressen meine nicht... Fällt das also schon mal weg. Wenn's kalt ist, haben sie eh weniger Durst und so erneuere ich das Wasser morgens und nachmittags bzw. am Abend noch einmal.


    Mit "ins Haus nehmen" meinte ich nicht, dass sie dann im Wohnzimmer unterm Heizkörper sind. Wir haben einen ungenützten Raum, der nicht beheizt wird, da sind sie dann.

    Mach um den Käfig herum Styropor oder Plexiglas oder ähnliches, damit er windgeschützt ist.


    Jede Menge Stroh rein, und gut ist.

    @ sunshiney

    Reinholen ist jetzt lebensgefährlich! Auch nur für eine Nacht und dann wieder raus... Finger weg davon sie aus Mitleid Nachts reinzuholen. Die haben genug Fell aufgebaut, und solang genug Stroh da ist, ist es kein Problem.


    Stroh, Stroh, Stroh... ;-)

    Ganz genau kann ich das auch nicht sagen (ich halte meine Tiere drinnen), man liest überall was anderes (manchmal -5 manchmal -25), Tatsache, sehr viele Züchter und Halter halten ihre Tiere auch bei den Temperaturen draußen und das gibt kein Problem.


    Wichtig dabei, die Tiere sollten Windgeschützt stehen, der Stall sollte isoliert und gut eingestreut sein damit die Kaninchen sich einkuscheln können. Dazu ein schönes großes Häuschen in damit sie es sich bequem machen können. Viel Heu und Stroh ist nicht schlecht. Die Meinungen gehen weit außeinander ob man den Stall nacht abhängen soll (Soll sich die Feuchtigkeit sammeln), ich würde nachts abhängen, aber an der Seite auf der sie nicht schlafen würde ich ein kleines Stück frei lassen, so das es nicht zieht aber ein wenig Luft reinkommt.


    Info: Bloß keine Watte, gäbe beim fressen mächtig Probleme. Lieber eine Baumwolldecke, wird die zerfetzt oder angefressen würd ich aber drauf verzichten. Gibt auch die Stoffhundebetten oder Hütten, werden die nicht gefressen kann man die sicher auch benutzen.


    Und ja grundsätzlich zittern können sie, zB bei Aufregung. Kälte und bei Schmerzen. Allerdings hab ich bisher noch kein Kaninchen vor Kälte zittern sehen, kann aber auch daher konnen das ich selten welche draußen sehe. Aber es ist unwahrscheinlich das ihnen kalt wird, wenn sie das ganze Jahr draußen leben gewöhnen sie sich an die Temperaturen und bekommen ein dickes Winterfell.

    Ich versteh das Probelm aber auch, denn wir haben jetzt ja einen rasanten Temperaturabfall gehabt. Die Teite wie wir Menschen auch konnten sie kaum langsam daran gewöhnen. Ich habe eine ähnliches Problem, denke aber auch, sie in normale Temperaturverhältnisse zuholen, geht nicht. Vielleict kann man sie ja in einen ungeheizten Keller oder ähnliches stellen?

    Auf keinen fall rein und raus.


    Wenn deine hasen bisher draussen gelebt haben, solltest du ihnen jetzt, wie schon vorgeschlagen, einen guten, isolierten stall bieten, mit genügend stroh.


    Es gibt im tierfachhandel kleine heizmatten, so kannst du auch das wasser vor dem einfrieren schützen.


    Meine hasen hatten immer einen grossen stall mit vier unterschiedlich angefüllten strohkammernkammern, dazu einen grossen freilauf mit baumstämmen wurzeln etc..


    Sie konnten sich also aussuchen wie geschützt sie sein wollten.


    Ich war oft erstaunt, wenn ich im winter am späten abend den beiden noch einen besuch abstattete, mit welchem vergnügen sie bei zweistelligen minusgraden auf den verschneiten baumstämmen sassen.


    Nicht vergessen, gefrorenes nassfutter SOFORT zu entfernen.


    gruss


    olivia

    @ thommy:

    ok, muss zugeben habe keine ahnung, hab ich hier so instenktiv geschrieben, ich sollte lieber den mund (bzw.tasten) halten, wenn ich keine ahnung hab *:)

    Olivia


    Aber was macht man, wenn man jetzt eben nicht einen solchen Stall hat, wie Du ihn VORBILDLICHERWEISE hast, hat? Gerade kann man ihn ja nicht bauen oder schnell kaufen... Sicher ist es besser, das früher zu bedenken, aber was tut man denn nun bei diesem arktischem Kälteeinbruch?


    Ich habe im übrigen ein ähnliches Problem. Vielleicht kann ich diesen Faden auch mal ganz eigennützig fremd verwenden. |-o http://www.med1.de/Forum/Tiermedizin/439125/