Kastration beim Rüden

    Hallo, habe am Donnerstag mit meinem Kleinen einen Termin beim TA zum Kastrieren....jetzt hab ich nur kurz eine Frage, vielleicht hat ja jemand von euch es auch gerade machen lassen.....wie lang dauert es, bis der Eingriff verheilt ist....klar, werde natürlich am Donnerstag nochmal nachfragen, aber ich wollt hier mal nachfragen. Hab ja schon ein wenig bammel aber es ist auf alle Fälle besser für ihn....o:):)^

  • 23 Antworten

    Weil wir keine Zucht mit ihm aufmachen wollen, er nicht mit anderen Hunden so gut zurecht kommt....er ist sooo "aggressiv" gegenüber anderen, dass wir uns dazu entschlossen haben, was uns der TA und auch die Hundeschule, geraten hat. Außerdem ist es immerwieder ein Problem, da wir noch eine Hündin haben, dass was "passieren" könnte....:=o...

    Also die Heilung dauert nicht lange. Lass es mal zwei Wochen sein, wenn überhaupt. Die OP an sich dauert ne halbe Stunde.

    Vielen Dank für die Antwort. Habe halt Angst, dass ihm die Kälte zu schaffen machen könnte. Aber mir wurde geraten, so eine OP eher im Winter als in den Sommermonaten machen zu lassen. Ach, er wirds schon überstehen...*:)

    Frieren wird er nicht großartig. Bei nem Rüden wird ja nicht wirklich viel Fell weg genommen. Ich denke mal, dass es im Winter besser ist, wegen der Kühlung. Aber das ist jetzt nur mal ne Vermutung. Notfalls könntest du ja statt nen Halskragen nen Body nehmen.

    Gut. 10 Tage ist ja nicht wirklich soo lang. Hab mir Urlaub genommen und die OP ist auch morgens. Mein TA sagt, dann kann man den Hund halt den ganzen Tag beobachten bis er aus der Narkose erwacht. Und wegen dem Kalten Wetter meinte er, dass dann halt sich nicht so viel Bakterien vermehren können, als wenns warm ist....ist wohl besser, wenn die Temperaturen kälter sind. :=o Die letzte Kastration meines letzten Rüdens ist halt schon so lang her und da war es halt kurzfristig, dass wir ihn haben kastrieren lassen.:-/ Ich kann mich nicht wirklich mehr dran erinnern....hab ich wohl verdrängt:=o???

    Ich bitte aber dennoch zu bedenken, das eine Kastration eine Verbesserung der Aggression bewirken KANN, aber durchaus KEINE GARANTIE dafür ist. Genauso gut kann sich gar nichts ändern. Heutzutage gibt es die Möglichkeit die Wirkung vorab per Hormonchip zu testen, der wirkt ca. ein halbes Jahr und gibt einem einen guten Vorausblick auf die Wirkung der Hormonumstellung. Ich würde diese Möglichkeit auf jedenfall vorher in Betracht ziehen. Eine Kastration ist eine OP und mit einer Narkose verbunden, die immer eine enorme Belastung für den Kreislauf ist. Zu bedenken ist auch, das durch eine Kastration unter Umständen andere neue Probleme mit anderen Hunden zur Folge haben kann. Kastrierte Rüden sind oftmals für andere ein Neutrum und/oder wirken auf andere Rüden sogar eher weiblich, dann hat man u.U. ständig andere Rüden an der Backe, gut das hat man als Hündinnenhalter mitunter auch - aber wie gesagt, sind ein paar Gedanken dazu.


    Jedenfalls wäre ich da immer vorsichtig, wenn es darum geht durch Kastration eine Verhaltenänderung zu bewirken, kann wie gesagt auch gar nix bringen. Andere Gründe wären, wenn der Hund selbst unter seinem Treib, den er nicht ausleben kann stark leidet wenn läufige Hündinnen in der Luft sind, nicht frißt und jammert, das kann großen Druck machen, wie gesagt je nachdem wie stark triebig er da ist, dann wäre das auf jedenfall ein Grund, zumal es im Alter dann auch häufiger zu Prostataproblemen kommen kann.


    Wie alt ist er denn?

    also wenn es hauptsächlich wegen der aggresion ist kann ich gleich sagen das bringt meist nix, ich kenne selbst viele kastrierte rüden, habe sie auch schon vor der kastration gekannt und es hat sich im bezug auf andere hunde eigentlich nur folgendes geändert:


    -wie chaoscope schon gesagt hat haben diese hunde jetzt immer irgendwelche rüden an der backe, wodurch es eher noch häufiger zu auseinandersetzungen kommt, wenn z.b. einer der rüden den hund besteigt


    -diese hunde werden oft von hündinnen angegriffen, die andere hündinnen nicht mögen (weiß auch nicht wieso das so ist aber konnte ich jetzt schon ganz oft beobachten)


    -kastrierte hunde bekommen leichter das problem schnell fett zu werden


    Ich kenne einen Hund der hat sich immer als Obermacho aufgeführt, das war praktisch ein sehr großer Teil seines Charakters. Er war immer wild und selbstsicher.


    Dann habe ich erfahren dass die Besitzer ihn kastrieren lassen wollen. es war ein richtiger schock für mich da ich mir nicht vorstellen konnte wie dieser hund ohne diese "stolzheit" mit der er sonst immer rumlief (war echt lustig anzusehen) sein würde.


    ich hab ewig gebettelt dass sie es nicht machen lassen, sie wollten es bloß wegen aggression gegenüber anderen hunden machen, aber sie hams dann trotzdem gemacht.


    und was ist nun aus dem hund geworden?


    er ist ein angsthase gegenüber anderen hunden, greift schon aus entfernung an, weil er vor allen rüden erstmal angst hat, wird ständig von irgendwelchen rüden bestiegen, und es fehlt irgendwie ein teil seiner persönlichkeit.


    vielleicht ist die auswirkung bei dem hund besondes extrem - aber ich weiß ja nicht ob dein hund auch so ein macho ist^^


    ich kann dir nur sagen überleg dir gut ob du das wirklich machen willst,


    und ob du wenn es wegen deinem weibchen ist, nicht vll lieber beim weibchen was machen lässt?


    soweit ich weiß verändern sie sich dadurch nicht so schlimm wie rüden.


    Gruß*:)

    Um zu testen ob eine Kastration bei deinem Hund eine Wesensänderung ergibt kann man auch eine "Kastrationsspritze" setzen lassen, mal den TA danach fragen, ist relativ neu. Diese wirkt ca. 6 Monate und man sieht in dieser Zeit, ob die "gewünschte" Änderung eintritt.


    Wenn nicht, kann man dem Tier die Verstümmelung damit ersparen, da die vorher genannten Nachteile doch recht häufig vorkommen.

    @ hotncold

    Zitat

    -diese hunde werden oft von hündinnen angegriffen, die andere hündinnen nicht mögen (weiß auch nicht wieso das so ist aber konnte ich jetzt schon ganz oft beobachten)

    stimmt, das hatte ich noch vergessen, denn wenn erd ie rüden danach am hals hat, weil die ihn für weiblich halten, dann halten ihn die hündinnen auch dafür grunde also nur ne problemverschiebung.


    was aber auch passieren kann, ist das er nachher extrem unterwürfig wird, das ist auch wieder sone sache, ein hund der entsprechendes selbstbewußtsein ausstrahlt, hält sich allein damit schon viel vom hals, tatsache ist halt das das oft die persönlichkeit doch sehr verändert.


    hündin fänd ich da auch ratsamer, zumal diese oft probleme mit den eierstöcken bekommen, und dies bei vielen irgendwann ohnehin unvermeidbar ist, aus rein gesundheitlichen gründen.

    Vielen Dank für die vielen Antworten. Aber brauche keine Vor- oder Nachteile einer Kastration. Wollte nur wissen wie lang die Heilung dauert. Wir haben uns das alle sehr gut überlegt, ohne dass ich mich rechtfertigen müsste, aber unser letzter Terrier wurde mit 6 Jahren kastriert, da er bei einer läufigen Hündin immer durchgedreht ist, tagelang weg war, ohne dass wir wussten wo er war. Gut, wir haben unser Grundstück neu eingezäunt, der jetzige könnte nicht so schnell abhauen, aber er ist jetzt 1 Jahr alt, und fängt genauso an. Kein Appetit, nur gejaule in der Nacht....und beim letzten Hund war es nicht so, dass es eine Schlaftablette geworden ist oder so. Klar kann es sein, dass dieser ganz anders auf die Kastration reagiert. Aber da ich mit dem TA und mit der Hundeschule gesprochen habe und auch viele Ratschläge bekommen habe, möchte ich ihn nun kastrieren lassen. :)z Auch wenn andere so was nicht verstehen können.