• Katze humpelt, Pfote verletzt?

    Hey, ich bräuchte mal einen Rat... Meine Katze war gestern fast den ganzen Tag am Schlafen, was uns zwar gewundert hat, aber wir haben gedacht, das kommt vom Wetter... Abends kamen wir von einem Konzert wieder und sie saß schon vor der Tür, ist aber dann ganz steif die Treppe runter und nach draußen gelaufen. Kam nach zehn Minuten auch schon wieder…
  • 35 Antworten

    @ KatzeS

    Einen Biss würde man ja sehen. Und sehe ich das recht, dass der TA bei dem Bruch gar nichts machen konnte, außer der Schiene, die der Kater immer wieder abgemacht hat?


    Es geht ja auch hauptsächlich darum, ob es ein Notfall ist.

    ALso die PFote untersucht, haben wir schon einige Male jetzt und weder mein Freund noch ich können da was sehen.


    Uns ist aber noch eingefallen, dass gestern sein Auto aussah als ob ne Katze darauf Samba getanzt hätte ;-) Vielleicht wars wirklich ne starke Prügelei...


    Am Bauch ist übrigens nichts zu bemerken. Gestern war's halt so, als ob ihr der Rücken weh tun würde - aber der Bauch nicht. Und heute geht's mitm Rücken auch wieder normal.


    Sie ist jetzt auch gerade wieder draußen. Erstaunlich, mit was für einem Tempo sie humpeln kann... :-o


    Eigentlich glaube ich auch nicht, dass es was Schlimmes ist. Bis aufs Humpeln scheint sie ja recht glücklich - streckt das Bein auch beim Schlafen ständig aus (oder sie wills unterm Kopf nur vor mir verstecken ;-) ).


    Aber Sorgen macht man sich ja trotzdem so schnell *gg*


    Bin schon gespannt auf morgen... den Termin von Dienstag auf morgen vorzuziehen sollte ja kein Problem sein - sonst gibt's auch noch andere Tierärzte hier :=o

    Ich denke auch, einen Biss würde man sehen, oder? Äußerlich ist nämlich gar nichts!

    Zitat

    Wenn dein Kater viel schläft ist das ein schlechtes Zeichen. Entweder hat er Schmerzen oder Fieber durch eine Entzündung.

    Katze ;-)


    Dazu muss ich sagen, dass sie in letzter Zeit bei diesem miesen Wetter sowieso viel schläft, weil sie keine Lust hat viel draußen zu sein. Und es geht ihr ja immer noch so gut, dass sie freiwillig immer wieder raus will (und dann auch darf. Ich bin eigentlich der Meinung, dass sie schon weiß, was gut für sie ist. Wenn sie also raus möchte, will ich sie nicht einsperren.)


    Aber wie gesagt: Morgen früh geht's auf jeden Fall zum TA.

    Sie kratzt sich mit der Pfote sogar am Kopf - das kann doch kein schlechtes Zeichen sein? ":/


    Miauen und meckern tut sie zumindest wie eh und jeh... :-)

    Einen Biß siehst man nur wenn man wirklich sehr genau nachschaut, oft übersehen das sogar die TÄ. Wenn sie humpelt hat sie Schmerzen, das kann doch für dich nicht o.k. sein.


    Eine Katze weiss nicht, was für sie gut ist. Sie folgt ihren Instinkt und der sagt ich will raus.


    Ich sperre meine auch nicht ein, wenn es denn nicht unbedingt sein muss, bin auch ein absoluter Verfechter von Freigang.


    Ich würde es nicht so sehen, dass der TA bei einem Bruch nichts machen konnte. Die Schiene hat ja die Pfote entlastet und schmerzfrei gehalten, also genau so wie bei einem Gips bei uns. Das war schon sehr notwendig um die Pfote ruhig zu stellen. Verzichten würde ich bei einem Bruch sicherlich nicht darauf.


    Eine Pfoten-Verletzung ist, wenn keine Entzündung oder Fieber auftreten, kein Notfall muss aber trotzdem versorgt werden. Und das heisst röntgen wenn der TA keine Biss-Verletzung findet (und das kostet Geld). Falls es eine Biss-Verletzung ist muss mit AB behandelt werden. Tierzähne sind mit sehr fiesen Bakterien besetzt die beim Tier zu Blutvergiftungen führen.


    Ich denke du hast die Verantwortung und kannst es nicht damit abtun dass sie schon weiss was gut für sie ist. Würdest du ein 3-jähriges Kind auch alles alleine entscheiden und regeln lassen?

    Katzen überleben auch alleine in der Natur - also müssen sie ja schon irgendwie wissen, was gut für sie ist.


    Beim TA waren wir heut nachmittag und es hat ihr natürlich gar nicht gefallen ;-D Und dann war der noch so böse und hat Fieber gemessen... glaube da fand sie sogar das Röntgen angenehmer *g*


    Aber es war auf dem Bild nichts zu sehen und zu ertasten war auch nur eine kleine Verhärtung - er hat eine Zerrung diagnostiziert, ihr ein Schmerzmittel gespritzt und in einer Woche oder etwas länger sollte es dann wieder besser sein. Jetzt läuft sie sogar ohne Humpeln draußen rum ;-)

    Hi shadowgirl


    der Kater (schwerer Brocken - 7 kg) meiner Eltern kam vor ein paar Wochen auch humpelnd und mit einer geschwollenen Pfote nach Hause. Er hat dann auch ein paar Tage rumgelegen und ist nicht viel gelaufen. Zum Tierarzt wären wir nur wenn es nicht besser geworden wäre, da er Auto fahren hasst. Aber nach ein paar Tagen ging das Laufen immer besser. Er hat nur eine kleine harte Stelle (Knochen?) an der Pfote, aber schlimm kann das nicht sein, denn er springt schon wieder von einer 1,70m hohen Mauer.


    Katzen sind ziemlich zäh und anscheinend heilt bei ihnen alles besonders schnell.

    Katzen überleben auch alleine in der Natur - also müssen sie ja schon irgendwie wissen, was gut für sie ist.


    das tun sie nicht. Weisst du eigentlich was du hier redest? Das ist unverantwortlich was du hier von dir gibst.


    Dir würde ich als Tierschützer keine Katze geben.


    Ich kann dir nur zugute halten dass du beim TA warst und das du vielleicht jung und unbedarft bist.


    Weiteres verkneife ich mir weil ich Anstand habe aber es liegt mir sehr viel auf der Zunge.

    1. gibt es genügend freilebende Katzen und 2. sage ich nur Wildkatzen.


    Jung bin ich vielleicht, unbedarft aber nicht. Meine erste Katze ist 14 Jahre geworden und wir sind doch tatsächlich NICHT sofort mit ihr zum Arzt gerannt, wenn sie mal gehumpelt oder geniest hat. Und trotzdem ist sie alt geworden.


    Ich sehe nicht ein, meine Katze wegen jedem Wehwehchen den Stress des Autofahrens plus der Untersuchung anzutun. Und natürlich wissen Katzen normalerweise instinktiv was gut ist.

    @ Peps:

    Danke für deine Antwort :-) Ich finde auch eigentlich, dass man nicht immer sofort zum Doc muss. Nächstes Mal bin ich vielleicht auch schon ruhiger und kann besser einschätzen, ob sie nun hin muss oder nicht ;-) Dann bin ich halt ne Raben-Dosenöffnerin ;-)


    Alles Gute für den Kater von deinen Eltern :-) Wenn er schon wieder springt, kann es ja wirklich nicht so schlimm sein :-)

    Zitat

    Ich sehe nicht ein, meine Katze wegen jedem Wehwehchen den Stress des Autofahrens plus der Untersuchung anzutun.

    Da muss ich dir Recht geben :)z . Für den Kater meiner Eltern ist Auto fahren der absolute Stress (er zittert dann und hat ganz nasse Pfoten), das muss ich (bin immer die Böse die mit ihm zum Tierarzt muss ;-) ) einem Tier nicht unnötigerweise antun.

    @ KatzeS

    Ich finde auch, dass man mit einer Katze nicht wegen jedes Wehwehchens zum TA muss. Bei einem Kater gehören kleinere Verletzungen zum Alltag. Und der Stress beim TA belastet ein Tier auch sehr. Außerdem sollte man, finde ich, ein Tier wie ein Tier und nicht wie einen Menschen behandeln. Das hat jetzt nicht mit dem Problem von Shadowgirls Katze und vielleicht auch nichts mit Dir zu tun, aber viele Tierbesitzer legen menschliche Maßstäbe an die Behandlung ihrer Lieblinge. Ich finde nicht, dass man Shadowgirl das "Katzenfürsorgerecht" entziehen sollte, nur weil sie ihre Katze wie eine Katze behandelt. Meine Katze ist übrigens 15 Jahre alt, hatte schon viele Verletzungen, aber vieles verheilt wirklich von selbst und man bekommt auch ein bisschen Erfahrung bei der Einschätzung des Schweregrades einer Verletzung.

    grundsätzlich: lieber einmal zu viel zum tierarzt als einmal zu wenig.


    was ich nicht verstehen kann: die katze kumpelt (am anfang) stark und hat offensichtlich schmerzen im rücken. warum darf sie in dem zustand raus? wenns wirklich schlimm ist kann es sein das sie sich verkriecht und man sie nicht wiederfindet oder sie kommt dann wirklich vor ein auto weil sie einfach nicht so schnell abhauen kann wie sonst...

    Zitat

    grundsätzlich: lieber einmal zu viel zum tierarzt als einmal zu wenig.

    Hast du schon mal eine Katze erlebt, die panische Angst vorm Auto fahren hat, das ist m.E. Tierquälerei wenn es nicht unbedingt nötig ist.

    Danke, kleine-chilli, dass wenigstens ausser mir nochmal jemand da ist, der nicht so verantwortungslos mit den Katzen umgeht.


    Wenn eine Katze Schmerzen und ein Problem hat, dann gehört sie zum TA, ganz egal ob sie Autofahren mag oder nicht.


    zum Thema wild lebend Katzen (ich kriege gleich nen Hals).


    Katzen leben nie freiwillig wild. Sie sind entweder ausgesetzt oder das Produkt verantworungsloser Halter, die die Tiere nicht kastrieren lassen. Dann werden arme Kitten gezeugt und geboren. Zu junge Kätzinnen gehen oft bei der Geburt ein, die Kitten leben oft nur ein paar Monate und leiden weil sie nichts zu Fressen haben.


    Wildkatzen gibt es bei uns nur noch im Schwarzwald und im Harz und diese sind nicht mit unseren Hauskatzen verwandt.


    Ich weiss wovon ich rede. Ich habe selbst 3 eigene Katzen und betreue seit vier Jahren einen Futterplatz wilder Katzen (täglich, seit vier Jahren und auf eingene Rechnung). Sie wurden vom Tierschutz kastriert und wenn mir etwas auffällt kann ich sie auf Kosten des Tierschutzes zuWenn notwendig kommen sie in Behandlung und hinterher wieder an den Futterplatz.


    Und übrigens - es gibt auch Tierärzte die ins Haus kommen, dazu muss man allerdings sein Tier einmal zu Hause behalten. Nochmal ich bin absolut für Freigang. Und man muss den Aufwand betreiben ein bissle herumzutelefonieren, welcher Tierarzt das macht.


    Befasst euch mal mit Tierschutz und schaut in den nächsten Wochen mal in die Tierheime wenn wieder hunderte ungewollter Kitten zur Vermittlung stehen, alles von unverantwortlichen Haltern.


    Viele dieser Kitten kommen in sehr schlechtem Zustand zum Tierschutz, viele versterben und leiden., Das müsste nicht sein, wenn es in Deutschland ein Kastrations- und Kennzeichnungs-Gesetzt gäbe.


    Katzen sind sehr sensible Tiere und bevor ich eine aufnehme muss ich mir klar sein, dass sie bis zu 20 Jahren oder mehr in meinem Haushalt leben kann und dass kranke Tiere Geld kosten. Und vor allem, das ich die Verantwortung für dieses Lebewesen habe!!!


    ****


    Ich weiss, dass es meinen Tieren gut geht - hoffentlich auch deiner Katze.


    Und nochwas - Katzen sind Rudeltiere, Einzelhaltung grenzt an Tierquälerei.,

    Zitat

    Katzen sind Rudeltiere, Einzelhaltung grenzt an Tierquälerei.,

    Aber doch nur bei Wohnungskatzen.


    Meinen Eltern ist mal eine Katze zugelaufen, die sie gerne aufgenommen hätten, aber der Kater ist so dominant und ging auf sie los wie eine Furie ..... er verteidigt sein Gebiet gegen Hunde und Katzen obwohl er kastriert ist.