• Kleine Babykatze – Freund und ich berufstätig

    Hey ihr Lieben, Bevor es von allen Seiten Kritik hagelt, 2 Katzen wären besser wie eine, lest erst meinen Beitrag. Bitte. Wir haben uns letzen Montat einen 12-Wöchigen British-Kurzhaar Kater geholt und sind überglücklich. Ich habe mir auch eine Woche frei genommen damit der Kleine sich gut eingewöhnt. Klappt auch eigentlich ganz gut, er frisst…
  • 113 Antworten
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    Also zB direkt vom "Bauern um die Ecke"?

    da solltest du ein paar Sachen beachten: Entwurmung, Impfung, ggf Leukose-und FIV-Test.

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    Meint ihr ich könnt eine "einfache" Babykatze holen? Also zB direkt vom "Bauern um die Ecke"? oder sollte das dennoch eine Rassekatze sein??

    Ja, aber unbedingt testen lassen ob sie FIV- und FelV-neg ist. Ansonsten ist das Tier kein Spielpartner für Dein Tier vom Züchter. Denn dieses ist mit Sicherheit auf diese beiden Krankheiten getestet. Die Tiere sollten einfach vom Alter her zusammen passen. Aber... im TH gibt es auch immer wieder Kitten und die sind bereits getestet.

    ich empfehle auch ein Kitten aus dem Tierheim, weil die bereits tierärztlich untersucht sind. Damit Du nicht versehentlich Dein jetziges Kitten mit irgendwas ansteckst. (Meine Bauernhofkatze hatte eine schlimme Stimmbandentzündung von der sie heute noch, mit 8 Jahren, heiser ist als Bsp)

    Babykatzen. Kleine Kinder. Egal ob eine oder zwei – sind und bleiben bis zum 1. Geburtstag Kinder. (ja, manchmal sollte man vermenschlichen!)


    Schonmal Kita-Kinder alleine oder zu zweit ohne erwachsene Bezugsperson in eine Wohnung eingeschlossen und tatsächlich ein ruhiges Gewissen gehabt?


    DAS ist meine Kritik. [...]


    Muss es eine Katze sein – dann wenigstens eine ruhige bereits erwachsene! Die sind dann aber eben nicht mehr sooooooo niedlich und tapsig. [...]

    Zitat

    Muss es eine Katze sein – dann wenigstens eine ruhige bereits erwachsene! Die sind dann aber eben nicht mehr sooooooo niedlich und tapsig. [...]

    In einer perfekten Welt wäre vieles anders.... Da es aber unrealistisch ist, dass Züchter und auch Tierheime die Katzenkinder bis zu 12-14 Monaten beim Muttertier lassen, wie es bei Wildkatzen der Fall ist (die Jungkater würden die Mutter dann allerdings auch decken, untereinander Nachwuchs zeugen etc) sollte man lieber konstruktive Hilfe als selbstgefällige Beschimpfungen geben. Denn solche Ausfälle versauen den Tierschützern den Ruf........

    Hi,


    Ja mein Freund kommt JEDEN Tag Mittags 1h nach hause, da gibt es auch keine Ausnahmen, und JA da es bald mein Mann wird gehe ich sehr stark davon aus, das ich mit diesem Menschen meine Zukunft teilen werde, und die Miez noch lange bei uns bleibt ;-)


    Wir werden uns jetzt einmal umschauen, bereden das ganze noch mit einem befreundeten Tierarzt und falls sich die nächsten Tage/Wochen drastisch am Verhalten von unserem Kleinen was ändert, werden wir schleunigst einen Spielkameraden dazuholen!!


    Liebe Grüße


    Julie

    Zitat

    falls sich die nächsten Tage/Wochen drastisch am Verhalten von unserem Kleinen was ändert, werden wir schleunigst einen Spielkameraden dazuholen!!

    Ne, nicht nur dann. Und sowas muss man nicht mit einem TA bereden... dies kann man überall im Internet lesen und in jedem guten Katzenbuch. Ein Kind isoliert man auch nicht zu Hause... aber bei einem Kitten soll es ok sein? Und dann ist das Kitten Schuld wenn Dinge zu Bruch gehen weil es sich langweilt? He, das Tier ist 24 Stunden eingesperrt und dies 7 Tage die Woche. Es braucht auf jeden Fall einen Spielkameraden. Den können Du und Dein Partner nicht ersetzen.

    Zitat

    falls sich die nächsten Tage/Wochen drastisch am Verhalten von unserem Kleinen was ändert,

    Sorry, aber da muss ich echt schmunzeln. Wollt ihr allen Ernstes eine Verhaltensstörung abwarten? Die geht bei Tieren nur dann, wenn sie sich manifestiert, nicht eben mal wieder weg, wenn man "das Problem" löst. Will sagen, beginnt das Kätzchen mangels Artgenossen zum Rumtoben, die Einrichtung zu demolieren, wird sie es aller Wahrscheinlichkeit beibehalten, auch wenn ein Spielkumpel dann da ist. Ebenso kann es mit Unsauberkeit sein. Eine Verhaltensauffälligkeit oder auch unerwünschtes Verhalten entsteht immer leichter, als man es dann beheben könnte.


    Es ist schlicht und ergreifend nicht artgerecht, ein Katzenkind alleine zu halten, da gibt es nichts zu interpretieren oder deuteln.

    Und jaaa, kleine Katzen sind super niedlich und süß! aber gerade deshalb betrachte mal ganz nüchtern euren derzeitigen Plan:


    wir holen ein Katzenkind aus der Gesellschaft mit Mutter und Geschwistern, wo es rumd um die Uhr mit Artgenossen toben, sich gegenseitig putzen und kuscheln konnte. Wir setzen es in eine Wohnung zu 2 erwachsenen Menschen ohne Artgenossen. ok, wir wissen, es ist suboptimal, aber das einzelne Kätzchen war schon teuer genug, eine 2te kommt nur dazu, wenn das erste Kätzchen offensichtlich leidet.


    wirklich??

    Nein, so war das nicht gemeint @DieKruemi. Natürlich kommt eher eins dazu.


    Meine Bedenken sind einfach, ob die Wohnung für 2 Katzen nicht einfach viel zu klein ist.


    Außerdem wollten wir unseren Kater wenn es Zeit ist langsam an draussen gewöhnen, also von einer reinen Wohnungskatze war nie die Rede. Er wäre sowieso dann draussen. Garten und andere Katzen zum spielen wären da ja auch vorhanden.


    Grüße :)D

    Man sagt eigentlich "Pro Katze 1 Zimmer". Wenn ihr nicht gerade eine Einzimmerwohnung habt wird das schon gehen. Klar, Bengalen etc. in einer kleinen Wohnung wäre nicht der Hit.


    Wenn es eine Freilaufkatze wird wäre theoretisch Einzelhaltung möglich. Aber.... es ist auch hier bei Kitten besser 2 Tiere zu haben. Mit fremden Katzen wird eher nicht gespielt. Wohnt ihr denn abgelegen genug?

    Das Thema hatten wir hier kürzlich:


    http://www.med1.de/Forum/Tiermedizin/685859/20943579/


    Die Userin Morella hat hier zwei interessante Links zum Thema gepostet. Lies dir die mal durch.

    Zitat

    Meine Bedenken sind einfach, ob die Wohnung für 2 Katzen nicht einfach viel zu klein ist.


    Außerdem wollten wir unseren Kater wenn es Zeit ist langsam an draussen gewöhnen, also von einer reinen Wohnungskatze war nie die Rede. Er wäre sowieso dann draussen. Garten und andere Katzen zum spielen wären da ja auch vorhanden.

    Auch wenn er später mal raus soll (und gerade dann ist die Wohnung bestimmt nicht mehr zu klein für zwei), bis dahin vergeht noch viel Zeit, weil er dafür erwachsen sein muss – jetzt ist er aber ein Katzenkind und braucht ein anderes Katzenkind zum spielen, sonst ist er einfach nur arm! Auch wenn er nach aussen hin "glücklich" wirkt und (noch) keine Verhaltensstörungen zeigt. Manche Tiere resignieren mit der Zeit und wirken auf uns Menschen "zufrieden". Reinschauen kann man nicht, so bleibt das was man einer Katze durch Einzelhaltung an Leid zufügt durchaus oft unsichtbar. Er kann leider nicht sprechen, deshalb ist es am Tierhalter – also an dir, liebe TE – seine Bedürfnisse zu erkennen und zu erfüllen. Und ein Artgenosse ist ein absolutes Grundbedürfnis!

    Zitat

    Und ein Artgenosse ist ein absolutes Grundbedürfnis!

    Vorrausgesetzt, es ist der richtige. Mach nicht denselben Fehler wie ich. :-(

    Bei Jungtieren ist eine Vergesellschaftung in der Regel unproblematisch. Gleiches Geschlecht und Alter sowie ähnliches Temperament sind natürlich wichtig, aber das wurde hier schon gesagt.