• Kleine Babykatze – Freund und ich berufstätig

    Hey ihr Lieben, Bevor es von allen Seiten Kritik hagelt, 2 Katzen wären besser wie eine, lest erst meinen Beitrag. Bitte. Wir haben uns letzen Montat einen 12-Wöchigen British-Kurzhaar Kater geholt und sind überglücklich. Ich habe mir auch eine Woche frei genommen damit der Kleine sich gut eingewöhnt. Klappt auch eigentlich ganz gut, er frisst…
  • 113 Antworten
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    Wenn die Katze ganze bald raus kann, sehe ich da kein Problem.

    klang für mich jetzt nicht wirklich nach ganz bald, und zudem hatte auch ich mich schon gefragt, ob sie ernsthaft ihre rassekatze zum freigänger machen will. die ist schneller weg als man denkt! ;-)

    Die Katze ist 3 Monate alt, die kann noch nicht so bald raus. Und wenn sie dann irgendwann einmal (vielleicht) doch raus kann, dann wird sie mangels Sozialisation in der entscheidenden Phase mit anderen Katzen sowieso nix mehr anfangen können.


    Armes Tier.

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    Eine Frage möchte ich zusätzlich noch stellen: Bist du dir sicher, dass du, wenn es dann so weit ist, deine teure Rassekatze als Freigänger halten möchtest?

    Ja, absolut, das war von vornherein klar. Ich bin mit Katzen aufgewachsen, sowohl mit kleinen als auch mit großebn Katzen, sowohl mit Wohnungs- als auch mit Freigängerkatzen!


    Wir haben auch unsere Rassekatzen (Perser,BKH,BLH) immer an draussen gewöhnt und diese waren von Anfang an auch alleine erst im Haus (bei meinen Eltern).


    Es hat nie Probleme gegeben, sie benehmen sich MEINER MEINUNG nach völlig normal. Ich kenne auch Katzen die einen Knacks weg haben, und solche Verhaltensweisen wie Kratzen,Beißen,Markieren etc haben meine NIE gehabt, obwohl Einzelhaltung und obwohl anfangs im Haus.


    Ich habe den Thread erstellt, da ich einfach Meinungen von völlig fremden Leuten haben wollte.

    Finde es furchtbar, wie hier auf die TE losgegangen wird.


    Wir hatten auch bisher bis auf ein Mal unsere Katzen alleine, jedoch als Freigänger. Unsere Katzen waren ALLE super brav, haben nichts kaputt gemacht, gekratzt oder den ganzen Tag verschlafen.


    Als wir mal die zwei Katzen hatten, ging das gar nicht gut und gab nur Krieg. Nachdem die eine Katze später leider überfahren wurde, würde aus der anderen Katze ein ganz anderes, viel ausgeglicheneres Tier!


    Finde es absolut daneben, die Einzelhaltung einer Katze als Tierquälerei zu bezeichnen. Finde es weitaus grausamer, eine oder mehrere Katzen jahrelang auf ein paar Quadratmetern ohne Freigang zu halten!

    Zitat

    Wir haben auch unsere Rassekatzen (Perser,BKH,BLH) immer an draussen gewöhnt und diese waren von Anfang an auch alleine erst im Haus (bei meinen Eltern).


    Es hat nie Probleme gegeben

    Bei meinen Eltern gab es das auch. Die Kleinen wurden auch schon bald rausgelassen, da waren sie noch lange kein Jahr alt. Niemand kam auf die Idee, dass Katzen leiden, wenn sie alleine sein müssen und keiner dachte sich etwas dabei, dass zu junge Tiere im Freigang oft schnell zu Tode kamen. Meine Großeltern hatten sogar Katzen, die nicht kastriert waren, ausschließlich mit Essensabfällen gefüttert wurden und nicht ins Haus durften. Wenns mal zuviele Junge gab, wurden die einfach getötet.


    Das alles wurde damals von kaum jemandem als irgendwie problematisch empfunden.


    Trotzdem würde ich es heute nicht mehr so machen.

    Zitat

    Wenns mal zuviele Junge gab, wurden die einfach getötet.

    wird heute noch vielerorts so gehandhabt, frage mich da immer wie weit es mit der tierliebe her ist und was so schwierig daran ist, einfach die katzen zu kastrieren. zwei geburten im jahr zerrt einfach anstrengend an den kräften einer katze. und dann noch der akt des tötens der kleinen, in südeuropäischen ländern werden die katzenkinder dann einfach ausgesetzt und sich selbst überlassen – naja, was soll man dazu sagen!?

    Zitat

    zwei geburten im jahr zerrt einfach anstrengend an den kräften einer katze

    zehren einfach auch an den kräften einer katze

    ich rate übrigens wirklich eindringlich, jede freiläuferkatze vorher kastrieren zu lassen – auch zu ihrem eigenen schutz (kater verlieren schnell mal alle sinne, wenn sie hinter einer rolligen katzendame her sind – ob da autos fahren, ist denen in dem moment einfach vollkommen egal und in katerkämpfe werden sie auch schnell mal verwickelt)!

    In Österreich gibts seit einiger Zeit Kastrationspflicht für Feigänger. Aber nicht mal da halten sich alle dran, leider. Da kommt dann auch gerne das Argument: "Ach was, war doch bis jetzt auch nie ein Problem..." %-|

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    Eine Frage möchte ich zusätzlich noch stellen: Bist du dir sicher, dass du, wenn es dann so weit ist, deine teure Rassekatze als Freigänger halten möchtest?

    Zitat

    Ja, absolut, das war von vornherein klar.

    Okay, das nehme ich mal so an und hoffe dass es dann auch so ist.


    Eine Verständnisfrage: den Hausbau, den ihr vorhabt, ist der woanders oder baut ihr an dem Haus wo ihr jetzt schon wohnt?

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    Ich habe den Thread erstellt, da ich einfach Meinungen von völlig fremden Leuten haben wollte.

    Zu welchem Ergebnis kommst du? Bzw haben dir die Antworten geholfen?


    Ich finde es auch nicht richtig, dass hier so auf die TE losgegangen wird. Meine Meinung deckt sich zwar mit den meisten hier, aber die TE hat ja keine eigenen Erfahrungen mit der Katzenhaltung, da ist es absehbar, dass sie einem TA mehr glaubt. Vor allem wenn es die einfachere Variante ist.


    Leider sind im Bezug auf die Katzenhaltung viele falsche Aspekte im Umlauf. Und auch wenn es früher bei Oma und Opa auf dem Dorf so gehandhabt wurde, heisst es ja nicht, dass es richtig war, bzw dass es nicht besser geht. Aber das lernt man erst mit der Zeit.


    Es weiss ja auch niemand mit Gewissheit, wie es der Katze wirklich geht, was sie fühlt und wie sie sich mal entwickelt. Verhaltensauffälligkiten muss sie nicht zwingend bekommen, genausogut kann sie sich wunderbar sozialisiert verhalten als Freigänger. Auch kann es sein, dass eine zweite Katze Stress bedeutet, aber das merkt man und hätte die Möglichkeit, eine andere zu "probieren".


    Aber bedenken solltest du trotzdem, was hier schon mal geschrieben wurde: Der Kleine war 3 Monate bei Mami und Geschwistern und ist von einem auf den anderen Tag allein in einer fremden Umgebung mit fremden Menschen ohne Wesen auf Augenhöhe. Ein Kumpel (auch wenn am Anfang fremd) erleichtert ihm diese Zeit. Denn diesem Kumpel gänge es ähnlich, und Gemeinsamkeiten verbinden.


    Letztendlich reden wir alle nur von eigenen Erfahrungen, der eine hat gute, der andere schlechte gemacht. Aber ist es nicht ersaunlich, dass die meisten Meinungen in die gleiche Richtung gehen?


    Mir erschließt sich auch noch nicht so richtig, was der genaue Grund ist, sich KEINE zweite Katze zu holen. Könntest du mir das bitte nochmal erklären? Evtl hab ichs auch nur überlesen.


    Liebe Grüße, shenny @:)

    Ich kann auch mal von meinen Erfahrungen erzählen; meine Katze rettete ich von einem Bauernhof weil der Bauer die Kleine töten wollte, oder nur darauf wartete, dass der Fuchs sie holt. Sie musste sofort genommen werden und war deshalb erst ca. 7 Wochen alt. Ich hatte zu der Zeit eine ältere Katze (seit Geburt als Einzelkatze gehalten, Freigängerin, sehr sozialisiert). Die Kleine ist in ihrem ersten Lebensjahr mit der älteren (danach starb sie) aufgewachsen.


    Nun, meine Kleine ist überhaupt nicht sozialisiert; sie ist Freigängerin hat aber bis heute keinen positiven Kontakt mit einem der vielen Nachbarskatzen knüpfen können. Es gibt viel Streit bis hin zu Verletzungen. Sie geht auch nur rund ums Haus, also, ihr Radius ist weit weniger als der der alten Katze war und sie rennt immer wieder rein, sobald "Gefahr" von einer anderen Katze droht.


    Fazit; es ist bei Katzen alles möglich und wenn die TE ihre Katze bald raus lässt, kann die selber entscheiden ob und wie sie mit anderen Katzen Kontakt hat. Meine beiden liess ich übrigens nach 4 Monaten unter Beobachtung raus. Aber das setzt voraus, dass die Umgebung ländlich / sicher ist.