• Moderne Technik gegen Hunde mit Freiheitsdrang

    Gestern war´s mal wieder soweit. War gerade damit fertig die letzten Wintersachen von der Garage in den Keller zu verfrachten, lass die Gartentür wieder ins Schloss schnappen und wollte meinen Hund gleich mit ins Haus nehmen, da merk ich erst, dass meine Paula nicht mehr an ihrem Platz ist. Die Kids, die mit ihren Rollerblades auf der Straße Hockey…
  • 42 Antworten

    froehlicheanja

    Zitat

    Hier werden alle möglichen Eventualitäten in Erwägung gezogen, aber die allergrößte Wahrscheinlichkeit, dass der eigene Hund wirklich mal nicht da ist, wo er sein soll, wird total ignoriert.

    Versteh ich nicht. Wenn der Hund gut erzogen ist und das Grundstück gesichert ist, ist die Wahrscheinlichkeit ja nun recht gering. ":/

    Mein Hündin ist nie der Typ dazu gewesen, sonst hätte sie über den Zaun springen können. So wie die Dinge liegen, ist sie nie abgehauen.


    Aber um auf die Ausgangsfrage zurück zu kommen, hätte ich einen ausbruchsfreudigen Hund, hätte ich dennoch bis dato dieses Halsband nicht, weil ich schlicht nicht wusste, dass es sowas gibt. :-)

    Zitat

    Jetzt mal ehrlich, sind eure Hunde noch nie ausgerissen?

    Bin ganz ehrlich, mein Aris DSH damals ein jahr alt, ist in der Silvesternacht ausgerissen.


    Ich war ehrlich gesagt zu blöd und hab mir keine Gedanken gemacht, da mein älterer DSH Giro bei ihm war und Giro ist total schußsicher.


    Also es war 00.00Uhr und wir gingen alle vors Haus und haben auch Raketen angezündet. Nach 5 min. war mir aber nicht ganz wohl wegen Aris und ich ging ins Haus. Als ich die Haustür aufmachte, schoß Aris an mir vorbei, rauß in den Garten und sprang über den Gartenzaun.


    16 Tage, haben wir ihn gesucht. Wir wussten gar nichts. Ist er noch am Leben oder im Wald verletzt und verhungert.


    Letztendlich, hat uns eine TÄ informiert und uns auf die Spur von Aris gebracht.


    Er wurde die ganzen 16 Tage von einer Frau beschlagnahmt, wo wir Aris nur mit der Hilfe von Polizei raußbekamen :|N


    Wenn ich so zurückblicke, wär damals so ein Funkhalsband gewiss nicht schlecht gewesen :)z


    Aber wer kann sowas denn voraussehen? Und außerdem lernt man ja aus den Fehlern :)z


    Also...Silvester immer beim Hund bleiben und auch sonst immer gut aufpassen :)^


    Die 300€ wären mir echt zu viel, da pass ich doch echt besser auf meinen Vierbeiner auf :)z

    Zitat

    Bevor ich dieses GPS-Ding hatte, habe ich auch öfter mal die Foren abgegrast, was man denn machen könnte, wenn der Vierbeiner Strawanzen geht. Dann gibt es meistens nur 2 Meinungen: 1. Man muß halt alles dafür tun, dass es nicht passiert, weil es nicht passieren darf (natürlich, logisch, wer tut das nicht?) und 2. Wenn´s dann doch passiert, keine guten Ratschläge mehr, sondern nur noch die Feststellung, was für ein unfähiger und verantwortungsloser Hundehalter man ist (nach dem Motto: Schuldiger gefunden, Problem gelöst?).

    Zitat

    Die Gründe dafür, dass es überhaupt passiert ist, liegt natürlich oft bei grober Fahrlässigkeit, aber auch nicht selten sind es einfach nur unvorhersehbare Umstände, sogar bei bestgehüteten und besterzogenen Hunden.

    Sei mir nicht böse... aber bei dir wirkt es durchaus so, als würde dein Hund regelmäßig ausbüchsen... dass du dann zu den "fahrlässigen" Hundehalten gezählt wirst, kann ich irgendwo nachvollziehen. ":/


    Versteh mich nicht falsch: Es ist ja einerseits gut, dass du zumindest das Halsband hast, aber mehr Mühen würd ich an deiner Stell doch darin setzen, dass es erst gar nicht zum Ausbüchsen kommt. Wenn man weiß, dass der Hund bei jeder Gelegenheit abhaut, kann man ihn eben nicht unbeaufsichtigt im Garten lassen... Und wenn man im Garten arbeitet, und sich nicht ständig nach dem Hund umdrehen kann, muss man eben einen Erdhaken in den Boden treiben und den Hund (kann ja auch eine 10, 20 oder 30 m Leine sein, je nachdem wie groß der Garten ist) daran anleinen... dann kann er sich dennoch bewegen, aber solang man beschäftigt ist, ist er sicher verwahrt.


    Ich weiß, dass Hunde mit einem solchen Drang zum Herumstreunen eine Herausforderung sind, aber um so einfallsreicher und sorgsamer muss eben der dazugehörige Mensch sein...

    Unsere Nachbarn hatten einen Dackel, der bei jeder Gelegenheit verschwunden ist. Bereits ein älteres Tier, aber wehe irgendwo in der Umgebung war eine läufige Hündin, da kam aber Leben in die alten Knochen und schwubs, weg war er.


    Wir hatten dann eher das Problem, daß unser Hof nicht einbruchsicher für den Dackel war.


    Aber grundsätzlich finde ich so ein Halsband recht praktisch (abgesehen vom Preis). Ich finde ja auch den TASSO-Anhänger praktisch. Denn falls unsere Hündin doch mal abhanden kommt, steht da eine internationale Telefonnummer drauf. Zusätzlich haben wir noch eine Marke am Halsband mit dem Namen des Hundes und unserer Mobilfunknummer.


    Haben auch schon einen Hund aufgelesen. Der hatte auch eine Telefonnummer am Halsband. Da konnten wir Bescheid geben und Herrchen hat in abgeholt.


    Meiner Meinung nach kann es immer passieren, daß ein Hund abhanden kommt. Ihn dann auf schnellsten Wegen wieder zu finden, halte ich für sehr gut.

    @ froehlicheanja

    in dem anderen Faden


    http://www.med1.de/Forum/Tiermedizin/478588/3/


    gabs doch schon einige Antworten für dich.


    Ich weiß ja nicht was dich daran hindert dem Hund solche eigenmächtigen Freigänge zu vermiesen.


    Es gibt sehr wohl Hilfsmittel die das Abhauen verhindern wie z.B. den unsichtbaren Zaun oder der Ultraschall-Katzenschreck, wirkt bei Hunden ebenso und natürlich die gute alte Leine.


    Googelt mal danach,


    ich meine wer Med1 Forum im Netz findet der findet auch diese Hilfsmittel.


    Deine Sorge darüber daß dein Hund unkontrolliert aus dem Garten abhaut ist für mich nur gelaber sonst hättest du nicht etwas angeschafft was höchstens dein Gewissen beruhigt. Nach dem Motto: den find ich dann schon wieder.


    Du bist Halter und hast dafür zu sorgen daß dein Hund nicht unkontrolliert in der Gegend herum läuft.

    @ maia2

    Ich weiss schon welchen Faden du meinst. Die Stimmung dort war aber teilweise ziemlich extrem und aggressiv. Deshalb hab ich hier einen neuen Faden aufgemacht, in der Hoffnung Hundehalter zu finden, die nicht unfehlbar sind, die genauso wie ich, Schwächen bei sich feststellen und sich das auch zugeben trauen. Merkwürdig, ...sind für dich die Leute, die von sich behaupten die perfekten Hundehalter zu sein glaubwürdiger als ich, weil ich zugebe, dass es mal nicht so läuft wie es laufen soll?


    Mehr und mehr habe ich den Eindruck wir disskutieren ein Tabuthema. Keiner traut sich mehr ehrlich zu sein, weil er sonst sofort von den "Unfehlbaren" niedergebügelt wird.


    Ich würds gern weiter disskutieren... ohne Perfektionismus, ohne Unterstellungen, ohne Drama, sondern nur ehrlich. ...Traut euch doch!

    Zitat

    Keiner traut sich mehr ehrlich zu sein, weil er sonst sofort von den "Unfehlbaren" niedergebügelt wird.

    Also, ganz ehrlich: ich finde es überhaupt nicht normal, dass Hunde weglaufen. Das ist mir in meinem Bekanntenkreis und bei den Hunden, mit denen ich aufgewachsen bin, einfach nicht untergekommen. Und sicher nicht, weil die Besitzer alle "unfehlbar" waren, sogar ganz bestimmt nicht ;-D. Also entweder habe ich zufällig genau die Hunde kennengelernt, die von sich aus nicht weglaufen – oder aber die Besitzer haben da einfach drauf geachtet. Ein Hund, den ich kenne, der darf nur mit Schleppleine raus, weil er eben nicht abrufbar ist. Problem gelöst (wobei Erziehung natürlich die bessere Lösung wäre, aber ich bin nicht sein Besitzer).


    In welchen Situationen läuft Dein Hund weg? Es passiert ja anscheinend so häufig, dass sich die Anschaffung eines derart teuren Gerätes für Dich lohnt. Und nochmal, weil es mich wirklich interessiert: hast Du nicht unheimlich Angst, dass Deinem Hund etwas passiert? Das wäre meine größte Sorge. ":/


    Natürlich kann es immer mal passieren, dass auch ein gut erzogener Hund sich erschreckt o.ä., aber für diese Ausnahmefälle ist den meisten so ein Preis wahrscheinlich zu teuer, vor allem, da Hunde ja meistens Halsbänder oder Chips tragen, sodass sie bei Verlust dem Besitzer zugeordnet werden können.

    Was ich letztens gesehen habe: Eine Art "Wäscheleine" die im Garten befestigt wird (zB am Haus und an einem Baum).


    Dort wird dann eine zweite Leine eingeklinkt und dort der Hund angeleint. Ergebnis: jede Menge Bewegungsfreiraum und der Hund kann trotzdem nicht weg.

    froehlicheanja

    Zitat

    Mehr und mehr habe ich den Eindruck wir disskutieren ein Tabuthema.

    Ich als jemand der durchaus dazu neigt Angst vor Hunden zu haben, sehe hier kein Tabuthema. Im Gegenteil, ich wäre sehr daran interessiert, dass Leute deren Hund ständig abhaut hier lesen und sich Ideen holen, wie sie das vermeiden können.


    Wie schafft es denn deine Paula oft auszubüchsen?

    Zitat

    in der Hoffnung Hundehalter zu finden, die nicht unfehlbar sind, die genauso wie ich, Schwächen bei sich feststellen und sich das auch zugeben trauen.

    Ich bin ganz und gar nicht unfehlbar. Ich hab's immer noch nicht geschafft meinem (leinen)ängstlichen Hund genug Selbstvertrauen zu geben, um sich vor gewissen Dingen nicht zu erschrecken. Er macht immer noch sehr merkwürdige Dinge und am schlimmsten: Wenn er sich stark erschreckt, verbellt er die Leute. Das wirkt auf viele aggressiv und furchteinflößend. Ich find's auch schrecklich, und es führt dazu, dass sich viele vor meinem ansonsten sehr gut erzogenem und folgsamem Hund erschrecken.


    Ich ziehe aber nun mal gewisse Konsequenzen draus, um die Menschen in meiner Umgebung nicht zu gefährden. Und das bedeutet bsp. dass mein Hund so an der Leine geführt wird, dass er nicht in die Lage kommt bellend um fremde Menschen rumzuspringen. Er ist nur an der Leine so extrem schreckhaft, im Freilauf nicht. Er hat wohl kein Vertrauen in die Leine, sondern sieht sie als ihn behindernden Feind... ich weiß weder warum, noch wie ich das Problem lösen kann, obwohl ich viel und geduldig mit dem Hund arbeite.


    Aber in erster Linie muss ich darauf achten, dass mein Hund nicht in die Lage kommt, andere Menschen und Tiere zu belästigen oder in Angst und Schrecken zu versetzen.


    Mich erschreckt nicht per se, dass dir dein Hund ausbüchst, sondern dass du scheinbar so überhaupt nichts mehr dagegen unternehmen willst, außer sein Halsband anzurufen und ihn danach wieder einzusammeln...

    Ach ja: mir ist anfang des Jahres unsere Hündin ausgebüchst und alleine nach Hause gelaufen.


    Ich hatte sie zum joggen mitgenommen und, wie sonst auch immer, abgeleint. Das ist auf der Strecke und bei dem Hund normalerweise kein Problem, an dem Tag hatte sie aber wohl keinen Bock und hat kehrt gemacht als ich grad nicht geguckt hab.


    Ich hab ne Heidenangst gehabt. Es lag Schee, der Hund ist größtenteils weiß und musste für die Strecke über zwei Straßen.

    @ froehlicheanja

    ich wollte dich nicht angreifen aber das Thema ist ein wirklich zweischneidiges.


    Natürlich kann ein Hund ausbüchsen, auch wenn man aufpasst. Aber wenn ich deine Beiträge lese dann ist deine einzige Sorge daß du ihn via GPS wiederfindest.


    Leider sind es genau Hundebesitzer wie du die die Kommunen zur Weißglut treiben und dann ein Freilaufverbot in der ganzen Gemeinde verhängen.


    Wir Hundebesitzer sind nun einmal darauf angewiesen daß das Miteinander mit Nicht-Hundebesitzern funktioniert, oder Vermieter keine Hundehasser werden.


    Und dazu gehört nun einmal daß man sein Tier nicht fremden Leuten auf der Straße aufs Auge drückt.


    Was so einem Hund alles passieren kann brauch ich gar nicht zu schreiben. Schlimmstenfalls fährt sich einer zum Krüppel weil er deinem Hund mit dem Auto od. Fahrrad ausweichen will oder ne Vollbremsung hinlegen muß.


    Vor einigen Jahren wurde in meiner Stadt eine Sennenhündin von der Straße gepflückt.


    Gefunden hat man sie nach Wochen in einem Wäldchen, gefesselt, geknebelt, und schwerst mißhandelt von einem Perversling der sich daran aufge*lte einem schmerzgepeinigten Hund beim Sterben in die Augen zu schauen.


    Auch so etwas kann einem streunenden Hund passieren.


    Achte auf deinen Hund denn du bist verantwortlich was mit ihm oder durch ihn passiert.


    Streunen wird zur Sucht, je öfter sie abhauen kann um so schlimmer wird es.

    hey, ist dein hund kastriert? ehrlich gesagt, ist ja das halsband keine lösung. aber eine 10 m leine an der hauswand ist ideal. bevor ich mein auto auslade, kommt der hund raus und an die lange leine. so einfach kann man ein problem lösen. :)^

    @ maia2

    Zweischneidig? ...Stimmt, das triffts wohl am besten. Ich bin nämlich tatsächlich aus einer ganz anderen Ecke in das Thema abgebogen: Ist der Hund weg, stehste da... In dem Moment ist für mich die Wahrscheinlichkeit den Hund nie wieder zu sehen um ein Vielfaches größer als die Wahrscheinlichkeit, dass sich alles im Umkreis von 10km in akuter Lebensgefahr befindet. Das ist die stumpfe Schneide (zugegeben, so gesehen...erwischt...das GPS-Halsband beruhigt mich da schon ungemein).


    Klar, die scharfe Schneide ist: Für die anderen ist ein Hund ohne Leine und ohne Aufsicht oft eine Bedrohung, wahrscheinlich sogar ein Risiko, schlimmstenfalls sogar eine Gefahr. Wenn man sich das vor Augen hält, kochen natürlich auf jedem Forum die Emotionen über. Keine Angst, dagegen bin auch ich nicht resistent. Ich hab schon begriffen, dass ich ein dickes fettes Problem an der Backe hab, auch wenn meine Paula nur ein klitzekleines Ausreisserchen macht. Wer sagt "Das ist nicht tolerierbar!" hat Recht.


    Also zurück zur stumpfen Schneide: So selten ist das gar nicht, dass der Hund mal weg ist. Was kann man tun? ...wie ist es passiert? ...was hat man gemacht? ...wie ging die Sache aus?