• Nächtliches Verhalten eurer Katzen

    Hallo *:) Wie verhalten sich eure Katzen in der Nacht? Ich muss mich mal auskotzen und einfach mal fragen, ob ich als einzige solche Nervtöter habe %-| Bis vor paar Wochen war noch alles gut, jetzt haben wir seit 3 Wochen nachts jede menge Terror, ich schlafe höchstens noch 3 Stunden, sonst machen die Katzen Theater. Mein Freund hat nen Bombenfesten schlaf…
  • 147 Antworten

    ...und haben es im tierheim sicher nicht besser als in einer wohnungshaltung mit liebe und beschäftigung.


    ich hasse dieses argument. natürlich sind die tiere domestiziert worden und irgendwann kamen sie dann mit in die wohnung. und wo die leute weit oben wohnen und die katzen nicht fliegen können, kommen sie eben nur auf den balkon.


    artgerechte haltung ist doch bei allen tieren ein brennpunkt. fische, vögel, hamster, mäuse, meerschweinchen, schildkröten, hunde.....

    Jawoll, super, bestraft die armen Viecher noch oder erschreckt sie oder sperrt sie aus... dafür dass sie soo böse sind.. ":/ :|N

    Unsere beiden Katzen rennen am Abend auch noch etwas rum. Meist dann, wenn wir nicht lang genug mit ihnen gespielt haben und sie noch etwas zu viel Energie haben. Vor allem dann, wenn sie grad noch was gefressen haben. Aber nach ner halben Stunde oder so, wenn kein Licht mehr brennt, haben sie ihre Drangphase auch hinter sich gebracht und legen sich hin. Gern auch zu uns ins Bett. Und da wecken sie uns dann am Morgen auch, wenn sie Hunger haben. Möchts aber auch nicht missen. ;-)


    Tür zu würde nichts bringen, der Kater kann Türen öffnen.

    Zitat

    und wo die leute weit oben wohnen und die katzen nicht fliegen können, kommen sie eben nur auf den balkon.

    Und wo die Leute weit oben wohnen sollten sie nicht so egoistisch sein und sich Tiere halten, die gerne über Felder flitzen, Bäume hochjagen, in Beeten und Wiesen in der Sonne liegen, Mäuse jagen.... :=o

    Zitat

    mir fällt grad ein, was ich in "schwierigen nächten" noch schönes da habe. die wassersprühflasche neben meinem bett. das geht dann: mauz, mauz – tür auf – zweimal sprühen – tür zu.

    da gibts aber auch so sprüh-resistente die es zwar hassen aber draus nix lernen ausser "mach ich halt weiter, ich darf mich nur nicht erwischen lassen."


    Da gabs doch auch so ein ding. das war auch für katzen wenn sie wo nicht hinsollen oder von tür oder fenster weg bleiben sollen. das hatte einen bewegungssensor denn man einstellen konnte. betritt was die imaginäre schranke. läßt es einen sprühstoß und ein lautes geräusch oder so los. weiß jetzt nicht wie das hieß, aber meine güte, da hat man sich sogar als mensch geschreckt wenn man daran nicht gedacht hat.

    @ sandra

    Zitat

    "Ich sperre meine Katzen ein, da ist nichts mit raus lassen". Aber nicht "es sind Wohnungskatzen", als wären die dazu geboren worden!

    Ja genau %-| Ich möchte einfach nicht, dass mein katzen nach draußen gehen und überfahren werden. Musste ich einmal mitmachen NIE WIEDER!!!!!

    Zitat

    KEINE PLÜSCHTIERE FÜR STADTWOHNUNGEN!!!

    So, Stadtwohnung, soll ich dir mal sagen wo ich wohnen? In einem Kaff mit nicht mal 1000 Einwohnern, ganz viel Land und sie sind trotzdem drinnen ;-)

    @ hag

    Darüber hab ich auch schon nachgedacht, ich werds wohl auch mal versuchen.

    ...zwischen perfektem leben auf dem bauernhof, fernab von straßen, in einer gegend, in der kein rattengift ausgelegt wird und der 30qm einraumwohnung mit reiner trofu-ernährung, täglichen schlägen und überquellendem katzenklo gibt es durchaus für mich vertretbare bereiche.


    und wenn ich mir die übervollen tierheime so anschaue, frage ich mich, wo all die eigenheim-besitzer in ländlicher lage sind, die sich am besten gleich 5 katzen aus dem heim holen und ihnen dem himmel auf erden bieten.


    meine meinung wirst du mit deiner abscheu nicht ändern können – auch wenn ich deine auffassung nahvollziehen kann. eine katze kann auch in einer wohnung durchaus glücklich sein, solange sie spielfreunde hat und menschen, die sich um sie kümmern, die sie gut pflegen und anständig ernähren. lieber so eine umgebung als 15 jahre heim.

    Zitat

    Und wo die Leute weit oben wohnen sollten sie nicht so egoistisch sein und sich Tiere halten, die gerne über Felder flitzen, Bäume hochjagen, in Beeten und Wiesen in der Sonne liegen, Mäuse jagen....

    Ich stimme Dir zu. Wir haben das allerdings damals nicht recht bedacht und würden uns keine Katzen mehr anschaffen, wenn die nicht vernünftig rauskönnen (wobei man im Fall von Tierheimkatzen schon grübeln kann, ob es nicht die bessere Option ist, statt einer Tierheimkatze eine Wohnungskatze zu werden) – nun ist es aber, wie es ist, und wir müssen alle damit leben. Falls wir umziehen und die Möglichkeit haben, sie rauszulassen, werden wir das gründlich in Erwägung ziehen. Natürlich haben sie ein zwar bequemes, aber kein besonders aufregendes Leben, und fair ist das nicht.

    Dann nenn ich dich trotzdem egoistisch, weil DU das Risiko des Verlusts nicht ertragen musst, müssen die Katzen eingesperrt leben, obwohl sie vor der Tür ihren artgerechten Lebensraum hätten.


    Machst du das mit deinen Kindern auch so? Führerschein, gibts nicht, jedes Wochenende fahren sich Jugendliche tot... Man kann nicht alles schön in Watte packen und alle Eventualitäten ausschließen. Draußen zieht dann vor dem Fenster das wahre Leben vorbei...


    Aber gut, eigentlich hab ich mich ja hauptsächlich an dieser Wortwahl gestört, denn gegen die Tatsache dass Leute Katzen in Wohnungen einsperren, kann man leider eh nix machen. Nur hasse ich es eben einfach, wenn immer von "Wohnungskatzen" die Rede ist. Es gibt keine "Wohnungskatzen". Es gibt nur Katzen. Katzen, die entweder raus dürfen oder nicht, aber "Wohnungskatze" ist keine Eigenschaft, keine Rasse, kein Merkmal des Tieres, und so wird hier immer getan. Statt einfach mal zu sagen "meine Katzen dürfen nicht raus" "ich sperre meine Katzen ein" "ich beschränke den Auslauf meiner Katzen auf die Wohnung". Das würde die Sache nämlich eher treffen.


    Und ganz ehrlich. Lieber wird mein Kater nach 10 Jahren überfahren und hatte jeden Tag alles was er wollte, als wenn er 15 wird und nie durchs Gras geflitzt ist, nie einen Baum hochgefetzt ist, nie auf meiner warmen Motorhaube gepennt hat, sich nie im Garten unterm Strauch in der Erde gewälzt hat, nie nachts auf dem Dachgiebel saß, nie gegenüber anderen Katzen sein Revier verteidigt hat etc. etc...


    Aber gut, begrenzt den Umkreis der Tiere ruhig auf ein paar Zimmerchen und sorgt auch noch dafür, dass sie sich nicht mal da uneingeschränkt wohlfühlen können. Dass sie sich erschrecken, sei es durch Alufoliendinger oder diese Schockpiepser oder Wasserspritzaktionen (oder einfach Tür zu; eine Katze, die sich in 4 Zimmern wohlfühlt, kommt doch jede Nacht ein paar Stunden auch mit 3 klar...) und freut euch, wie schön und sicher ihr deren Leben doch macht :)=

    Shojo, ich meinte nicht dich, sondern die TE. Ich versteh einfach nicht, wie man erst pro Wohnungshaltung sein kann und dann noch die Tiere bestraft werden, weil sie nachts nerven, obwohl sie sich eigentlich ganz normal verhalten... das ist ungefähr so, als würde man jemanden ohne Toilette in ein Zimmer sperren und hinterher dafür bestrafen, dass er in die Ecke gepinkelt hat...

    Mir sind auch schon Katzen überfahren worden, kann man leider nicht immer verhindern. Aber ich werde sie nicht einsperren, eher entscheide ich mich dafür, keine mehr zu halten.


    Gut, aber ich respektiere das, wie du es machst, nur ganz ehrlich, das ist eben der Nachteil des sicheren Lebens, das musst du aushalten. Sie brauchen diese Bewegung und nachts erst recht, und sie versuchen eben, so gut wie es geht in der Wohnung zurecht zu kommen.


    Aber mit steigendem Alter legt sich das. Ich habe eine Freundin mit Wohnungskatzen und irgendwann sind sie alle Faultiere, alle durch die Bank und schlafen fast nur noch. ;-)

    Ist wahnsinnig schwierig hier.


    Die Lieben verhalten sich normal, das ist total okay, aber es raubt auch den Schlaf. Da einen Mittelweg zu finden, ist nicht wirklich leicht. ??Wahrscheinlich sollte man sich keine Katze anschaffen, wenn man damit nicht leben kann.. ich kenn das Problem, das ist irgendwie echt eine Zwickmühle, weil man seine Kleinen ja auch liebt. Aber sowas ärgert auch??


    Sag mal, haben die beiden eigentlich von null auf hundert damit angefangen oder machen sie das seit du sie hast?

    Zitat

    Sag mal, haben die beiden eigentlich von null auf hundert damit angefangen oder machen sie das seit du sie hast?

    Also die beiden sind jetzt *rechne* 7 Monate alt und ich hab sie im Juni, also mit 8 und 10 Wochen bekommen, das ganze Theater geht jetzt so seit ca 3 Wochen... verändert hat sich in dieser Zeit nichts, hab auch schon drüber nachgedacht.

    Liebe Sandra2006 *:)


    ich gehöre auch zu den bösen, bösen Frauchen, die ihre Katze einfach in die Wohnung einsperren |-o


    Meine Katze sieht nicht, wie draußen der kalte Schnee an ihren Pfoten festfriert, sie sieht nicht, wie andere Kater sie jagen, sie kann keine Mäuse jagen, keinen fliegenden Vögeln hinterherspringen.


    Ich fühle mich so schuldig :°(


    Meine Katze hatte die Wahl zwischen Tierheim und Wohnungskatze werden. Es ist hier einfach nicht möglich, sie rauszulassen. 100m entfernt vom Haus ist eine Bundesstraße. Auf der anderen Seite fahren die Autos mit 80 km/h vorbei.


    1) habe ich keine Lust, meine Katze eines Tages von der Straße kratzen zu müssen


    2) hat sie selbst Angst vor den Autos


    3) will sie gar nicht raus.


    Wenn ich die Wohnungstür mal kurz offen lasse, schaut sie kurz raus und geht dann sofort wieder in die Wohnung.


    Es gibt auch Katzen, die wollen nicht raus.


    Noch schlimmer ist bei mir aber, ich halte sie alleine :-o


    Das hat aber einen ganz einfachen Grund. Meine Madame will alleinige Prinzessin sein. Es darf kein anderes 4-pfötiges Wesen in ihr Reich.


    Soll ich ihr deswegen trotzdem einen "Spielgefährten" aufzwingen?


    Nein, werde ich sicher nicht tun. Es ist immer noch ihre Entscheidung, ob sie einen Kumpel will oder nicht.


    Du brauchst mir nicht sagen, wie glücklich freilaufende Katzen sein können.


    Der Kater meiner Mutter ist Freigänger, ja erst ist glücklich, aber er ist vom Charakter ganz anders. ;-)

    Alle Katzen können einem den Schlaf rauben, selbst die, die rausgehen. Man kann welche erwischen, die einem echt das Leben schwer machen, zumindest in den ersten Jahren. Man sollte keinen leichten Schlaf haben, wenn man Katzen hat.