Hallo,


    das war genau das richtige!


    uns ist vor über 10 jahren das selbe mal passiert mit einem Reh.


    Es war abends nach der Arbeit im November und wir waren auf dem weg zum Schießstand. Wegen des Wildwechsels gehören wir zu den Leuten, die slebst auf der Landstraße höchstens 70 km/h fahren, obwohl man bei uns 100 fahren darf. An dem Tag waren wir wegen Nebel noch langsamer unterwegs, und trotzdem ist es passiert. Das reh kam von links, und wir konnten es nicht sehen, weil und ein Auto entgegeb kam, und das nu´nmal bei den Wetterverhältnissen geblendet hat. Das Reh sprang über die linke Spur direkt auf unsere Motorhaube und es gab nen fürchterlich Schlag. Sofort angehalten, umgedreht, Reh im Strassengraben mit furchtbaren Verletzungen. Polizei angerufen, Forstamt informiert, " wir brauchen ne halbe Stunde oder länger, bis wir da sind". Das Tier war am röcheln, versuchte hochzu kommmen, hatte aber massive Verletzungen, am Rückrad, Kopf etc.


    Da mein Bekannter einen Waffenschein sowie Waffenmitnahmeschein (o.s.ä.) und daher auch ein Kleinkaliber im Auto hatte, haben wir es erlöst- ganz grausam. Natürlich gabs erstmal Ärger, aber bei der Untersuchung des Rehs stellte isch anschließend heraus, dass es niemals überlebt hätte.


    Das ist nun 12 Jahre her - und ich denke immer noch dran.

    Auch wenn es grausam


    Mir ist nachts in einer 30er Zone mal eine Katze vor´s Auto gelaufen, hat auch einen kleinen "rumms" gegeben; konnte sie kurz vorher im Lichtkegel gerade noch erkennen; da ich gerade erst aus der Parklücke angefahren war, bin ich ich auch schnell zum Stehen gekommen. Habe dann die Gegend abgesucht, aber keine Katze mehr gesehen.


    Aber ich habe mir auch noch tagelang hinterher Gedanken gemacht, ob die Katze einen Schaden davon getragen hat oder nicht.

    Ups ..

    da waren meine Finger wohl schneller ;-)


    habe ausversehen einen Teil gelöscht, sehe ich gerade:


    Auch wenn es grausam war anzusehen, so haben der Zivi und der alte Mann denke ich das richtige getan, wenn die Beschreibung der Verletzungen der Katze nur halbwegs richtig beschrieben wurden.


    Ich möchte allerdings nicht in deren Haut stecken, die Bilder bleiben denen garantiert noch in den Köpfen.

    Shojo

    Zitat

    Mein Problem dabei ist, dass ich nicht gelernt habe, Tiere zu töten. Das Zertrümmern des Schädels ist nicht die sauberste Methode, viel besser ist ein glatter Genickbruch. Aber wer von uns hat gelernt, einer Katze schnell und schmerzlos das Genick zu brechen?

    Genau das habe ich mich auch gefragt, ob ein Genickbruch, nicht eine "sauberere", sprich schnellere Methode gewesen wäre. Eben - es kann einem jederzeit passieren, egal ob ich jetzt ein Tier irgendwo finde oder es selbst anfahre. Was wäre also wirklich die "beste" Methode?


    Immer noch bliebe aber die Frage - wie stelle ich fest, ob das Tier tatsächlich keine Chancen mehr hat zu überleben? Gerade Katzen überleben doch die grausamsten Unfälle. Diese Katze im Eröffnungsbeitrag hat sich ja auch gerührt, hat sich bewegt und sich sogar noch bewegt, als der alte Mann versucht hat sie zu erschlagen. Wo steht denn geschrieben, dass sie es nicht überlebt hätte?:-/

    Klar können wir das nicht beurteilen, aber das

    Zitat

    ...


    Blut und Eingeweide über die ganze Straße verteilt. Es waren drei große Blutlachen.


    Die Katze hatte massive Kopfverletzungen, ... Blut quoll aus Nase, Mund und Ohren und auch die Augen waren nur noch blutige Höhlen...

    ... hört aber nicht gerade toll an.

    Wenn ich es nicht beurteilen kann, ab wann ist es dann gerechtfertigt, dass ich ein Tier erschlage? Klar will ich ihm Schmerzen ersparen, aber Sinn macht es für mich nur dann, wenn er keine Aussichten aufs Überleben hat. Sonst mute ich ihm sehr wohl eher die Schmerzen zu, auch wenn es eine halbe Stunde dauert, bis der TA da ist.

    Und genau diese Ungewissheit ist es, die die Entscheidung so schwer macht. Wenn über der Katze ein Schild hängen würde: "Hat Schmerzen, wird es nicht überleben, leidet, bis sie tot ist, was noch dauern kann, Erlösung wäre das, was sie sich selbst am meisten wünschen würde" - na, dann wäre die Entscheidung zwischen richtig und falsch ganz leicht.


    Ob man es durchziehen könnte, ist trotzdem eine andere Sache.


    Ist ja ähnlich bei eigenen Tieren, die sehr krank sind. Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Einschläfern gekommen? Bei dieser Entscheidung hat man fachliche Unterstützung (und meistens einige Zeit). Trotzdem können sowohl Beratung als auch Entscheidung falsch sein (leider gibt es Tierärzte, die todkranke Tiere weiterbehandeln, um noch etwas Geld rauszuschlagen, sowie Tierärzte, die "zu schnell" aufgeben; Besitzer, die Scheuklappen tragen und aus Egoismus das Leid ihres Tiers nicht sehen wollen - oder aber zu schnell sagen, ich kann's nicht mitansehen, und außerdem stinkt die Wohnung so sehr).


    Grauenhafte Entscheidung. Besonders mit nur telefonischer "Beratung" des Tierarztes (der allerdings in diesem Fall nach Schilderung des Zustands anscheinend auch von Einschläfern sprach), unter Zeitdruck, mit fremdem Tier und ohne Kenntnisse über das fachgerechte Töten.

    Zitat

    Was wäre also wirklich die "beste" Methode?

    Wenn man es kann, bei einer Katze tatsächlich Genickbruch (möglicherweise sogar stressfreier als das Einschläfern mit der Spritze, aber ganz ehrlich - wenn ich die Wahl zwischen beidem hätte, würde ich trotzdem die Spritze wählen).


    Bei Kleintieren von einem Menschen mit durchschnittlicher Kraft von der reinen Physis absolut zu bewältigen, geht superschnell. Kopf zertrümmern ist so eine Sache - der Schädel ist dazu konzipiert, das Gehirn zu schützen, das macht er auch recht gut, und das Gehirn verträgt auch mitunter mehr, als man sich so denkt, wenn man ungezielt und auf gut Glück trifft.


    Genickbruch ist aber nicht gleich Genickbruch, man kann sogar den überleben, deshalb gehört, so makaber sich das anhören mag, das Töten durch Genickbruch in absolut fachkundige Hände. Ich selbst würde mir das definitiv nicht zutrauen, auch nicht mit theoretischem Grundlagenwissen - die Praxis ist etwas anderes.

    Wo ich das so lese fällt mir ein, dass mir mal sowas ähnliches ebenfalls mit nem Reh passiert ist. .. Ich hab damals noch an nem Waldrand gewohnt .. der Wald war eingezäunt.. aber immer wieder kamen Rehe am oberen Stück des Waldes raus.. liefen auf die Straße .. und wollten wieder in den Wald rein - aber da war der Zaun .. Wir Kinder haben dann das Reh die Straße runter gejagt.. dort, wo der Zaun zu Ende war und es wieder sicher zurück in den Wald flüchten konnte ..


    Tja. nur einmal gelang es uns nicht, bzw. wir bemerkten das Reh zu spät .. es war schon so oft gegen den Maschendrahtzaun gesprungen, dass es sich schwer verletzt hatte .. Ich war glaub ich gerade mal 8, wenn überhaupt .. aber dieses Bild hab ich immer noch vor Augen .. ein kleines Reh, das vom Jäger aufgrund der Verletzungen erschossen wird .. armes Tier! ..


    *klopfklopf* Ich hab Gott sei Dank noch nie ein Tier angefahren .. und ich hoffe wirklich, das wird so bleiben .. - ich bin so ein großer Tierfreund, ich könnte es mir niemals verzeihen! ..

    Für mich ist es ebendfalls sehr schwierig in Erfahrung zu bringen wann es Zeit ist das Tier einschläfern zu lassen!


    Das ist schon verdammt schwer. Man muss dabei sein eigenes ich ausschalten und nur an das Tier denken. Denn wieviele Leute gibt es die eine schwerkranke oder alte Katze daheim haben die nicht mehr frisst und nur noch dahinvegetiert. Ich habe es erst dieses Jahr durchgemacht. Es ist wahnsinnig schwer einen Zeitpunkt festzulegen, aber irgendwann ist man selbst auch am Ende und total fertig das man weiss man muss sie gehen lassen.

    Ich hab selbst schon ein schwangeres Reh und einen Dachs zusammengefahren. Gott sei dank waren die Tiere sofort tot.


    Aber wenn ich an das zerfetzte Reh denke, das kleine auf der Straße zwischen den Innereien seiner Mama :°(


    Hab tagelang geheult weil ich mir wirklich wie ein Schwerverbrecher vorkam...


    Natürlich kann es passieren das man ein Tier überfährt, es kann auch in einer 30er Zone passieren, das weiß wohl jeder.


    Dennoch finde ich es unverantwortlich das Tier einfach liegen zu lassen und sich nicht darum zu kümmern.


    :(v

    Oh Mann, das ist wirklich n Albtraum. Ich habe selber 4 Katzen und wäre bestimmt völlig hilflos in einer solchen Situation. Ich weiss nicht ob ich das könnte. Hut ab vor denjenigen die es konnten, es war auf jedenfall das Richtige. Das arme Tier. Ich finde Autofahrer, die dann einfach so weiterfahren grausam und herzlos. Und es kann mir keiner erzählen, dass er das nicht bemerkt wenn er ein Tier überfährt!!!!!!!!!!!!!

    ich finde die geschichte auch ganz schrecklich.


    möchte nie in die lage kommen ein tier so erlösen zu müssen.


    meine mutter war schön öfter in der situation. auf unserer hundewiese gibt es sehr viele kaninchen und natürlich laufen die hunde da alle frei rum. da kommt es schonmal vor,dass ein hund ein kaninchen erwischt, es aber nicht gebacken kriegt, das tier zu töten. nach aussage meiner mutter hat es aber bis jetzt immer sofort geklappt, es zu töten, also mit einem schlag.


    ein anderes mal, da war ich dabei, habe ich eine fast tote ratte gefunden. die hatte anscheinend gift gefressen. sie hat sich am boden gewunden und ganz schwer geatmet.


    meine mutter hat dann ihren jeep geholt und ist drüber gefahren...


    ich konnte nicht dabei bleiben, bin weit weggerannt und hab mir dir ohren zugehalten um das geräusch nicht hören zu müssen.


    habe auch mal in einer 30-er zone eine tote katze auf der straße gefunden. war noch nicht tot, hatte noch keine totenstarre.


    mein freund ist gefahren, habe ihm, als ich die katze gesehen habe, sofort gesagt, dass er umdrehen soll, damit ich sie zumindest von der straße räumen kann. dachte mir, dass es noch schlimmer für die besitzer ist ihre katze zu finden, wenn noch ein paar leute drüber gefahren sind. bin dann ausgestiegen, habe eine plastiktüte zum handschuh umfunktioniert und habe sie am schwanz von der straße gezogen, weil ich mich nicht getraut habe sie hoch zu heben. die kleine hatte wohl einen schädelbruch, denn der rest von ihr war anscheinlich in ordnung. habe sie ins laub gelegt und noch einmal gestreichelt. sie tat mir so leid und ich habe fast geweint. kann nicht verstehen, wie man so schnell durch eine 30-zone fahren kann, dass man nicht mehr bremsen kann, wenn da eine katze herrennt. wenn eine katze z.b. über eine landstraße rennt, dann kann ich verstehen, dass man nicht mehr bremsen kann, wenn man 100 drauf hat( was ich auch total unverantwortlich von den besitzern finde, ihre katze da raus zu lassen), aber da?


    mein freund hat auch schonmal ein reh, welches über eine landstraße gerannt ist, angefahren. es ist weiter gelaufen. er hat die polizei gerufen und der förster hat es auch ziemlich schnell gefunden und erlöst. ihr kitz wurde auch gefunden....


    seit dem kann er sich keine bilder mehr von rehen angucken, weil er dann ganz traurig wird...


    ich hoffe, dass mir sowas nie passiert. war letztens schon ganz fertig, als ich auf einer autobahnauffahrt, wo ich ja wirklich nicht voll in die bremse gehen kann, einen kleinen frosch tot gefahren habe....

    Zitat

    kann nicht verstehen, wie man so schnell durch eine 30-zone fahren kann

    Wir wohnen auch in einer 30er Zone - hier wird oft schneller gefahren als auf der normalen Hauptstraße. Obwohl deutlich gekennzeichnet ist das hier KINDER spielen!!!


    Deshalb lassen wir unsere Katze auch nicht raus, was mir zwar wahnsinnig leid tut, aber ich hab keine Lust meine süsse von der Strasse zu kratzen...


    Über eine totgeraste Katze kann man hinweg kommen (nicht falsch verstehen) auch wenns verdammt schwer fällt.


    Aber was wenn da mal ein Kind überfahren wird? Es wird wie immer erst gehandelt wenn was wirklich schlimmes passiert ist >:( und das ärgert mich.

    @ Verwirrtes Etwas

    Zitat

    ... kann nicht verstehen, wie man so schnell durch eine 30-zone fahren kann, dass man nicht mehr bremsen kann, wenn da eine katze herrennt. ...

    Mir ist beim Ausscheren aus einer Parklücke die Katze vor´s Auto gerannt, ich hatte da noch lange keine 30 kmh drauf; und trotzdem hat es, obwohl ich sofort gebremst habe und auch aufgrund der geringen Geschwindigkeit schnell stand, "rumms" gemacht. Und wenn die so knapp vor dem Auto herläuft wie bei mir, dann kannste auch nix machen.


    LG


    Anke

    Einer Bekannten von mir ist folgendes passiert ..


    Sie wohnt ganz abgelegen eigentlich mitten im Grünen .. nebenbei ein Wald .. weder andre Häuser, noch Straßen, außer die Zufahrt zum Haus .. und sie hat 2 Katzen!..


    Tja .. Sie steigt ins Auto .. sieht, ihr Kater liegt drunter, verscheucht ihn .. fährt weg.. kommt drauf, dass sie noch was vergessen hat .. lässt den Motor laufen .. steigt wieder ein .. will losfahren.. auf einmal machts rums .. sie steigt aus .. kein Kater da ..


    Naja, so ist sie ihn suchen gegangen .. Abends haben sie ihn dann gefunden - mit ner gebrochenen Hüfte! .. Gott sei Dank ist ihr Mann Tierarzt - und so konnten sie dem armen Kerl gleich helfen - ABER - Warum legt sich denn der Muzerich mitten unters Auto, wo doch auch der Motor läuft? ..


    Im Grunde ironisch - dass man seine eigene Katze am Parkplatz seines Hauses mit dem Auto erwischen kann ..